Barbequesauce

Von: , Frage gestellt am Do, 6. Apr 2000

Für ein Western- Hähnchenbarbeque bei uns auf der Ranch suche ich dringend ein Rezept für eine Barbequesauce zum mitgrillen, also nicht zum dippen.
Authentisch Western wäre toll, aber auch so OK. Südstaaten, Pennsylvania, 1870.
Danke für Eure Hilfe im voraus.

Marc

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Barbequesauce

    Hi Marc,

    ich sag' dir jetzt einfach mal, was ich mir
    das letzte Mal selbst so zusammengebraut
    habe (und was mir gut schmeckte, obwohl ich
    die Mengen nicht abgemessen habe - mach das
    immer pi mal Schnauze):
    als Basis Erdnussöl (darf heiß werden)
    etwas Ketchup,
    ordentlich Honig, mögl. flüssig,
    Chili-Sauce (China), Menge nach Geschmack,
    Paprikapulver süß (reichl.) und/oder scharf,
    Salz und schwarzer Pfeffer,
    Rauchsalz ("Hickory", von "Spice Islands"),
    Knofelpaste (Tube).
    Nach Geschmack Zwiebelsalz, fein zermahlene
    Kräuter (Rosmarin, Thymian, Lorbeer).
    Als Paste anteigen, das Tier ringsum dick
    damit einbalsamieren und ein paar Stunden im
    Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Grillen
    überschüssige Paste mit Spatel abschaben und
    später nach Bedarf dazu reichen.
    Das Tier wird beim Grillen ziemlich dunkel,
    oft sogar schwarz. Nicht daran stören, es
    ist lecker und saftig.
    Mein Gott, mein Speichelfluss gerät außer
    Kontrolle - ich hoffe, Deiner auch beim
    Genuss dieses Spezial-Hendls!
    Gruß R.B.

    Für ein Western- Hähnchenbarbeque bei uns auf der Ranch suche ich dringend ein
    Rezept für eine Barbequesauce zum
    mitgrillen, also nicht zum dippen.
    Authentisch Western wäre toll, aber auch
    so OK. Südstaaten, Pennsylvania, 1870.
    Danke für Eure Hilfe im vora

  2. Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
    Re: Barbequesauce

    Die Franzosen brachten 1800, dieses Rezept in die neue Welt.
    Aus passierten Tomaten (Heute Ketchup) wurde eine „Marinade“ hergestellt, vermengt mit Gemüse das zuvor angebraten wurde.
    (Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch etc. , verbunden mit Majoran und x anderen Gewürzen).
    Die Marinade wurde mit Cognac verstehen (Asbach gab es ja noch nicht). Der Vorteil lag darin das „Weinbrand“ das Fleisch „Zermürbt“ , wobei ich Cognac nicht als „Weinbrand“ hinstellen möchte. Nach 1/2-1 Tagen wurde das Fleisch abgewaschen und abgetupft.
    Das Fleisch hat einen Geschmack (SUPERBE).
    Versuche auch Bärlauch, Thymian etc. in die Marinade zu bringen, auch Brennessel, Giersch , Gundermann und andere Naturkräuter sind von Vorteil. Kleine Tipp, auf meiner HP sind Tipps mit Wildkräutern zu finden.
    Mein Barbecue sieht immer diese Kompositionen, wobei ich dem Vorredner auch recht gebe.
    Ciao
    Claude
    PS:
    Meine Nichte ist für 2 Wochen bei uns. Sie ist der Absolute Barbecue Spezialist. Hat selbst ein Restaurant in Biska (USA, Utha). Werde dir danach noch einige Marinaden zukommen lassen.

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