Quittenspeckle
Von: , Frage gestellt am Do, 18. Nov 2004
Liebe ExpertInnen,
in einem Rezept für Quittenspeckle heißt es
500g Quittenmark + 500 g Zucker werden dick eingekocht. Kontrolle mit dem Rührlöffel: Wenn man mit ihm durch die Masse streicht, darf sich der Strich nicht gleich wieder schließen.
Klingt gut, stellt mich aber vor ein Rätsel: Die Masse blubbert wie verrückt, mir spritzt das brüllend heiße Zeug auf die Finger, nur steif wird nichts. Was läuft da falsch? Und weiter:
Auf einer Porzellanplatte wird ein gezuckertes Pergamentpapier ausgebreitet und die Masse ca 1,5 cm dick ausgestrichen.
Pergamentpapier war natürlich keines zu finden (später doch, bin grad Strohwitwer), deshalb habe ich Oblaten als Unterlage genommen; anstatt einer Porzellanplatte mussten zwei Backbleche her (zwecks Übermenge an Quitten). Wurde auch alles sehr schön, allerdings habe ich mir gestern fast die Finger gebrochen, als ich nach 2 Wochen Trockenzeit die Speckle vom Blech nehmen wollte, die kleben durch die Oblate hindurch auf dem Blech wie Affensch.... Letztes Mittel: Filetiermesser. Was hätte ich denn mit der Porzellanplatte gemacht? Zerdöppert?!? Und was klebt denn da - der Zucker oder war die Pampe zu nass oder wie oder was?
Nebenbei gefragt: Nehmt Ihr halbe oder ganze Oblaten?
Gruß Ralf
