Erbensuppe #2

Von: , Frage gestellt am Mi, 24. Nov 2004

Sorry, dass ich nochmal damit komme...
Frage 1) schüttet man das Einweichwasser nun weg oder nicht? Ein Koch im Fernsehen sagt, unbedingt weg damit, allein schon um Blähungen zu vermindern; in Rezepten und auf den Erbsentüten heißt es, Einweichwasser mit verwenden.

Frage 2) Aus dem Munde älterer Leute erhält man den Rat: Natron rein in die Suppe, falls die Erbsen nicht weich werden wollen. O.a. Koch sagte: Um Gottes willen kein Natron, hilft den Erbsen nicht, weich zu werden und regt die Gasbildung im Darm noch zusätzlich an.

Was stimmt nun...?

Damke & Gruß,
Eva

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Minuten 0 hilfreich
    Re: Erbensuppe #2

    Hi,

    ich nehme das Wasser; mit einem Spritzer Zitrone oder Essig sowie etwas Sellerie scheint sich das Blähungsproblem ganz gut zu beheben.

    Grüßle,

    Susanne

  2. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Erbensuppe #2

    Hallo Eva, Frage 1) schüttet man das Einweichwasser nun weg oder nicht?
    Ein Koch im Fernsehen sagt, unbedingt weg damit, allein schon
    um Blähungen zu vermindern; in Rezepten und auf den
    Erbsentüten heißt es, Einweichwasser mit verwenden.
    Einweichwasser würde ich verwenden, weil sonst ausgelaugte Mineralstoffe, Vitamine und Stärke verloren gehen. Hülsenfrüchte können Blähungen verursachen, wenn durch falsche Zubereitung die Zellulose und ein Teil der Vitamine zerstört oder verändert wurde. D.h. nicht zu lange und zu heiß garen, kein Salz, Essig vor Garende zugeben und auch nicht mit Natron oder Backpulver nachhelfen. Das das Einweichwasser Blähungen verursachen soll, ist mir nicht bekannt, wieso auch?? Eingeweichte Hülsenfrüchte sind auf jeden Fall bekömmlicher, weil die Garzeit verkürzt wird. Frage 2) Aus dem Munde älterer Leute erhält man den Rat:
    Natron rein in die Suppe, falls die Erbsen nicht weich werden
    wollen. O.a. Koch sagte: Um Gottes willen kein Natron, hilft
    den Erbsen nicht, weich zu werden und regt die Gasbildung im
    Darm noch zusätzlich an.
    Natron lässt die Erbsen schneller weich werden und würde ich nur im Notfall verwenden. Natron macht auch das Gemüse kaputt, verändert die Farbe der Erbsen und lässt den Eintopf schnell zu einem "Matsch" werden. Natron zerstört auch Vitamine und belastet sicherlich den Darm.

    Ach ja, wegen der Menge für 100 Personen in einem vorherigen Posting. Mit genauen Rezeptangaben kann ich leider nicht dienen, weil wir größere Mengen immer 10 kg Säcke in einem 80 Liter Kessel gekocht haben. D.h. 10 kg Erbsen (mit Wurzelgemüse usw.) ergaben ca. 70 Liter. Pro Person 0,5 Liter, ergibt ca. 140 Portionen. Kommt auch darauf an, wie dick man die Suppe haben möchte. Eintopf lässt sich prima einfrieren, daher kann man bedenkenlos eine größere Menge kochen. Wenn das zu ungenau ist, einfach mal eine kleine Menge zubereiten (500g) und messen wieviel fertige Suppe es ergibt. Anschließend Rezept hochrechnen.

    Viele Grüße
    Frank Vogel

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Erbensuppe #2

      Hallo Eva, Frage 1) schüttet man das Einweichwasser nun weg oder nicht?
      Ein Koch im Fernsehen sagt, unbedingt weg damit, allein schon
      um Blähungen zu vermindern; in Rezepten und auf den
      Erbsentüten heißt es, Einweichwasser mit verwenden.
      Nachtrag:
      Soll nun Einweichwasser wegschüttet werden oder nicht, wollte ich genauer wissen.
      Hier eine Erklärung: http://www.sge-ssn.ch/d/dienstleistungen/ratgeber/ih...
      Hängt also mit unverdaulichen Kohlenhydraten zusammen. Wieder was dazugelernt

      Grüße
      Frank Vogel

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