Hallo,
Wie schon im Titel gesagt, aber hier ein link:
http://www.zeit.de/stimmts/1999/199938_stimmts_einfrier
Es sei denn, C.Dröser wurde von diversen Kreisen bezahlt, die
ein Interesse am Nicht-Einfrieren von Lebensmitteln haben ;-)
Dieser Artikel bestätigt meine jahrelange und bislang erfolgreiche (ich lebe noch) Praxis, wobei ich noch folgende Ergänzung machen würde:
Die Auftauhygiene muss natürlich immer beachtet werden. Also insbesondere Fleisch nicht "im eigenen Saft" auftauen lassen, sondern eine Konstruktion wählen, bei der die Auftauflüssigkeit ablaufen kann. Möglichst im Kühlschrank auftauen lassen. Auftauende Lebensmittel nicht offen herumstehen lassen, sondern abdecken. Verderbliche Lebensmittel nie länger als unbedingt notwendig ohne Kühlung lassen.
D.h. wenn ich z.B. die Großpackung eingekauft und komplett eingefroren habe, jetzt aber doch nur Teile brauche (kommt bei unserem unsteten Lebenswandel gerne mal vor), wird nur soweit getaut, wie es unbedingt notwendig ist, die benötigten Teile entnehmen/abschneiden zu können. Dann kommt der Rest sofort wieder in die Kühlung. Versehentlich zuviel aufgetaute Dinge kommen sofort in dem Moment wieder in die Kühlung, wo absehbar ist, dass sie nicht gebraucht werden. Zum Grillen nehme ich nur soviel Fleisch mit nach draußen, wie ich in ca. einer halben Stunde grillen kann. Der Rest bleibt im Kühlschrank/Kühlbox und wird bei Bedarf nachgeholt.
Tabu für das erneute Einfrieren (ohne vorheriges Abbraten) ist bei mir Gehacktes und vollständig getautes Geflügel (zwei zusammengefrorene Hühnerbeine unter dem Wasserhahn zu trennen ist für mich OK).
Gruß vom Wiz