Hi Karen,
alles vollkommen korrekt, was Du schreibst. Besonders das mit dem Abschneiden der Kruste ;)
Hier allerdings:
mit geschälten
Gurkenscheiben belegen und Sandwiches machen.
habe ich dann meine Zweifel, denn ich hab die Gurkensandwiches nur immer in geraffelter Form vorgesetzt bekommen...
Shortbread und Scones nach Yseult's Rezept bestimmt perfekt.
Und hier die Rezepte:
Lavendel-Shortbread
200g Butter (es gilt: je besser die Qualität der Butter umso besser der Geschmack, also bitte nicht mit Margarine o.Ä. ersetzen)
100g Zucker
1TL Lavendelblüten getrocknet
250g Mehl
30g Maismehl (Maizena)
1 kl. Prise Salz
- Ofen auf 160° vorheizen
- zwei flache runde Kuchenbleche (18-20cm) auf der Seite buttern, Boden mit Backpapier auslegen und ebenfalls buttern
- Butter in eine Schüssel
- 2EL Zucker und Lavendelblüten in der Kaffeemühle durchmahlen => Resultat: Puderzucker mit Lavendel
- Hälfte des Lavendelzucker zur Butter geben => rühren bis die Masse hell und schaumig ist
- Mehl, Maismehl und Zucker durch ein Sieb geben und mit der Butter mischen
- Teig durchkneten bis er glatt ist
- teilen, jede Hälfte in die Form drücken
- Kanten wellenförmig eindrücken und Kreis in 8 Teile teilen (einschneiden)
- 30 - 35 Minuten backen bis der Teig fest wird
- aus dem Backofen nehmen und unmittelbar den Rest des Lavendelzuckers überstäuben
Anmerkung : Beim Herausnehmen behutsam vorgehen, da Shortbread schnell krümelt und bricht. Am besten in der Form die vorgezeichneten Teile einschneiden und dann einzeln auf einen Teller anrichten.
Scones
275g Mehl
50g Butter
1 Ei
ein Päckchen Backpulver
1TL Salz
1/2 Tasse Milch
nach Belieben 2-3 TL Zucker oder
ein Päckchen Vanillezucker, 50g Korinthen, Mandeln oder Nüsse
- Alles zu einem Teig kneten, auf Mehl ausrollen und mit einem (Wasser)-Trinkglas runde Plätzchen ausstechen
- Auf einem Blech mit zerklopftem Ei bestreichen
- 10min bei 200° backen
(Wenn die Scones aufgegangen sind und das Ei schön hellbrau-gelb ist, sind sie soweit)
=> Esshinweis :die Scones sind so "konstruiert", dass man sie horizontal quer aufbrechen kann und so zwei schöne Hälften bekommt. So ist man sie richtig "englisch".
Und nun kommt der Cream-Tea Trick: dazu serviert man traditionellerweise Erdbeermarmelade oder -konfiture mit dicker Sahne oder Rahmquark, es geht aber auch jede andere Sorte Marmelade. Mein Favorite ist Eglantine, also Hagebuttenmarmelade.
Was den Tee angeht: je nach Tageszeit serviert man am Nachmittag Earl Grey oder eine der neuen Varianten (Lady Grey, French Blue etc.), wenn man etwas kräftigeren Tee mag, geht natürlich eine Englische Ceylon Mischung immer gut dazu.
Viel Spass Euch allen beim Nachmachen. Schickt mir doch ne Mail wies geklappt hat.
Gruss
Y.-