Konsistenz selbstgemachter Knödel

Von: , Frage gestellt am So, 12. Nov 2006

Hallo Knödelfachleute!

Ich habe heute zum ersten Mal Knödel selbst gemacht. Sie schmeckten auch sehr lecker, allerdings gaben sie ihre runde Form ein wenig auf, nachdem sie auf dem Teller gelandet waren. Bedarf es da eines Mehr an Mehl oder etwas mehr Ei, damit sie ihre Form schön rund behalten?? Das Rezept selbst ist einfach: 500g mehlige Kartoffeln zerstampft, 75g Mehl, 1 Ei, Salz und Muskat.
Dank im Voraus.

Manfred

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
    Re: Konsistenz selbstgemachter Knödel

    Hallo Manfred,

    der von Dir geschilderte "Formverlust bzw. die Formauflösung";-) kann 2-3 kleinere Ursachen haben - denn Dein Rezept stimmt von der Zusammensetzung:

    1. Du hast die Kartoffeln etwas zu lange gekocht, normalerweise 20 Min., dann noch 10 Min. ziehen lassen und anschließend kalt abschrecken.

    2. "zerstampfen" ist hier nicht zielführend, denn für Kartoffelknödel benutzt man eine Kartoffelpresse. Damit die Kartoffeln zwar eine gleichmäßige Konsistenz bekommen, jedoch nicht so weich werden wie beim.......richtig! - "zerstampfen";-)
    http://froogle.google.de/froogle?q=kartoffelpresse&b...

    3. Nachdem die Knödel fertig gegart sind, legt man sie in eine Schüssel, in die man VORHER eine Untertasse mit der Unterseite nach oben gelegt hat. So liegen die Knödel leicht erhöht, haben den "Überblick" auf die Tafel;-), und das überschüssige Knödelwasser kann sich am Boden der Schüssel absetzen.

    Zusatztipp:
    ist der Knödelteig doch mal etwas weicher - evtl. liegt dies an der verwendeten Kartoffelsorte - einfach ein wenig Grieß einstreuen, aber in Maßen.

    Wünsche gutes Gelingen Deiner zukünftigen formstabilen Knödeln!

    Viele Grüße
    Eve*

    PS: http://wirtshausinderau.de/knoedelei/historie.htm

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mehlzugabe

      Hallo Manfred, Hallo Eve, der von Dir geschilderte "Formverlust bzw. die
      Formauflösung";-) kann 2-3 kleinere Ursachen haben - denn Dein
      Rezept stimmt von der Zusammensetzung:
      bis auf die kleine, aber entscheidende Tatsache, dass in Kartoffelklöße Kartoffelmehl(=Stärke) hineingehört und niemals Weizenmehl.
      Außerdem kann man sich niemals auf exakt 75g Mehlzugabe verlassen, da jede Kartoffelsorte von sich aus mehr oder weniger Stärke bzw. Feuchtigkeit enthält. Gelagerte Kartofffeln (nach dem Winter) sind deutlich besser für Klöße, als frische Ernte. 1. Du hast die Kartoffeln etwas zu lange gekocht,
      normalerweise 20 Min., dann noch 10 Min. ziehen lassen und
      anschließend kalt abschrecken.
      normalerweise verarbeitet man gekochte Kartoffeln vom Vortag. Erfordert zwar tierisch mehr Muskelkraft für die Kartoffelpresse, führt aber nahezu zwangsläufig zum gewünschten Ergebnis. 2. "zerstampfen" ist hier nicht zielführend, denn für
      Kartoffelknödel benutzt man eine Kartoffelpresse. Damit die
      Kartoffeln zwar eine gleichmäßige Konsistenz bekommen, jedoch
      nicht so weich werden wie beim.......richtig! -
      "zerstampfen";-)
      http://froogle.google.de/froogle?q=kartoffelpresse&b...

      3. Nachdem die Knödel fertig gegart sind, legt man sie in eine
      Schüssel, in die man VORHER eine Untertasse mit der Unterseite
      nach oben gelegt hat. So liegen die Knödel leicht erhöht,
      haben den "Überblick" auf die Tafel;-), und das überschüssige
      Knödelwasser kann sich am Boden der Schüssel absetzen
      Zusatztipp:
      ist der Knödelteig doch mal etwas weicher - evtl. liegt dies
      an der verwendeten Kartoffelsorte - einfach ein wenig Grieß
      einstreuen, aber in Maßen.
      besser: noch etwas Kartoffelstärke Wünsche gutes Gelingen Deiner zukünftigen formstabilen
      Knödeln!
      ich auch
      Viele Grüße
      Geli

      • Antwort von nach 14 Stunden 1 hilfreich
        Re^3: Mehlzugabe

        Guten Morgen an alle Knödelkocher,

        normalerweise verarbeitet man gekochte Kartoffeln vom Vortag. Erfordert zwar tierisch mehr Muskelkraft für die
        Kartoffelpresse, führt aber nahezu zwangsläufig zum
        gewünschten Ergebnis.
        noch ein kleiner Tipp: einfach die frisch gekochten Kartoffeln nehmen und durchquetschen und dann stehen lassen bis zum nächsten Tag 2. "zerstampfen" ist hier nicht zielführend, denn für
        Kartoffelknödel benutzt man eine Kartoffelpresse. Damit die
        Kartoffeln zwar eine gleichmäßige Konsistenz bekommen, jedoch
        nicht so weich werden wie beim.......richtig! -
        "zerstampfen";-)
        http://froogle.google.de/froogle?q=kartoffelpresse&b...

        3. Nachdem die Knödel fertig gegart sind, legt man sie in eine
        Schüssel, in die man VORHER eine Untertasse mit der Unterseite
        nach oben gelegt hat. So liegen die Knödel leicht erhöht,
        haben den "Überblick" auf die Tafel;-), und das überschüssige
        Knödelwasser kann sich am Boden der Schüssel absetzen
        Zusatztipp:
        ist der Knödelteig doch mal etwas weicher - evtl. liegt dies
        an der verwendeten Kartoffelsorte - einfach ein wenig Grieß
        einstreuen, aber in Maßen.
        ebenfalls in Maßen gehen auch Semmelbrösel
        besser: noch etwas Kartoffelstärke Wünsche gutes Gelingen Deiner zukünftigen formstabilen
        Knödeln!
        ich auch ich ebenfalls
        Viele Grüße liebe Grüße
        Geli Birgitt

  2. Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
    Re: Konsistenz selbstgemachter Knödel

    Hallo,
    hm, Knödel mit Mehl? Also, ich mach meine - wie von Uroma überliefert - bloß mit gekochten und rohen Kartoffeln (letztere natürlich gut ausgedrückt!). Da ist genut eigene Kartoffelstärke drin, daß die wunderbar halten. Vorausgesetzt, die gekochten Kartoffeln waren vorher schon abgekühlt oder einen Tag alt, die rohen wurden richtig trocken gepreßt und das Mischverhältnis stimmt (annähernd 50:50, variiert aber je nach Konsistenz der KArtoffeln). Wenn das Verhältnis nicht stimmt, überleben sie meistens den Topf erst gar nicht, ansonsten halten sie immer ihre Form...

    Christiane

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!