Re: Likör herstellen, Alkohol zu teuer
Hallo Sven,
bei meiner Likörherstellung stosse ich immer schnell an meine
finanziellen Grenzen, wenn ich in der Apotheke Ethylalkohol
90% kaufe denn der kostet pro Liter € 44. Für einen 20%igen
Likör benötige ich jedoch bereits ca. 200ml, wäre also auf den
Liter € 8,80 nur der Akloholanteil. Ein teures Geschenk also.
Bei Klaren oder Korn gibt es einen unerwünschten Beigeschmack
im Likör.
je nun. Wenn Du tatsächlich in der Lage bist, aus mit Klarem angesetztem Likör den Beigeschmack herauszuschmecken, erschließt sich mir nicht, warum Du als Verbesserung ausgerechnet Industriealkohol nehemen willst. Denn um solchen handelt es sich bei dem 90% aus der Apotheke. Ich würde in diesem Fall lieber gleich auf einen Obstbrand (Quittenbrand) umsteigen für Quittenlikör.
Kostet auch nicht weniger und schmeckt ungleich eleganter.
Da wir in der nähe von Aachen (nähe ist
relativ)wohnen, habe ich mich schon mal gefragt, ob der
Alkohol (Ethylalkohol aus der Apotheke) dort nicht vielleicht
günstiger zu bekommen ist.
möglich, dass Apothekenpreise in Aachen günstiger sind als bei Dir vor ort. Dürfte sich aber kaum in merklichen Beträgen manifestieren. Rechne den Kfz-Treibstoff, den Du verfährst und Du bist wieder, wo Du warst.
Oder, falls Ihr noch eine andere
Idee habt, was ich für den Likör nehmen kann, heraus damit.
Ist übrigens Quittenlikör. Im Sommer kommt noch Holunderlikör
dazu.
wie gesagt: wer feinen Stoff haben will, fängt mit Feinem an. Es gibt auch hochwertigen Branntwein. Muss ja nicht der Bauernbrand aus dem Supermarkt sein. Und für Holunderlikör könnte es auch schon mal ein guter Jamaica-Rum sein. Natürlich spielt auch der verwendete Zucker eine Rolle. Kristallzucker ist neutraler im Geschmack, als brauner Kandis (zum Beispiel).
Sparen bei Likör geht nur sehr begrenzt.
viele grüße
Geli