Antwort von
nach 20 Stunden
hilfreich
Und keine Ende oder: Die böse Praxis vs. Theorie!
Hallo Mädels,
Hallo Deborah,
schöne Grüße von B nach B
Jetzt macht er uns aber so richtig fertig :-)
hab ich ja gar nicht vor (eigentlich).
Da haben wir ja eigentlich das Problem: Was landläufig gar ist
(also die Farbe entsprechend geändert hat), erreicht den
eigentlichen Zustand "gar" im Sinne von gut durcherhitzt
(Renate sprach von 2 Minuten) gar ;-) nicht.
Diese 2 Minuten beziehen sich (siehe mein Posting) speziell
auf das starke Botulinum-Gift, was in Wurst und Fleisch durch
den Bazillus "Clostridium botulinum" gebildet werden kann, und
welches nur dann zerstört wird, wenn diese 100°C auch
tatsächlich im gesamten Gargut über diese Zeit hinweg erreicht
oder überschritten werden!
(Ich merke schon, ich argumentiere beamtenmäßig *g*)
Nein nein, keine Sorge, ich teile ja Deine Ansicht, bloß, wenn sich die Farbe des Fleisches schon vorher ändert, wie kann ich erkennen, daß das fiese Kleinzeug wirkich tot ist? Mal abgesehen, davon daß
Jedes Gift und jeder Keim, ob Bakterium, Virus, Pilz oder auch
Prionen haben ihre eigenen Kriterien, unter deren
Berücksichtigung wir ihnen den Garaus machen können - oder
auch nicht (siehe Deborahs Beispiel: die Prionen).
Unbestritten. Aber nochmal: Wenn die Farbe des Fleisches doch kein Signal dafür sein kann, ob´s gar ist oder nicht, wie macht Ihr das dann in der Paxis? Ihr bratet doch bestimmt nicht, bis Ihr den Aschehaufen aus der Pfanne mit dem Staubtuch entfernen könnt. Dann würde ich es nämlich auch nicht mehr sooo gerne essen. (Mal abgesehen davon, daß Ihr nach der heutigen Diskussion sowieso nicht mehr für mich kochen würdet.)
Oder mache ich es wie bisher: Wenn es innen nicht aussieht wie auf der Blutbank, runter damit?
Fragende Grüße
Christian,
der sich heute einen fleischlosen Klassiker gönnt: Spiegeleier, Spinat und Kartofeln. Und da ich das fleisch(!)gewordene Ihhhh!! quasi schon sehen kann: Irgendwie war mir heute danach.