Hexenverfolgung im Mittelalter

Hallo,

ich habe mal eine ernst gemeinte Frage… Irgendwie ist es ja wirklich sehr populär zu denken, daß Hexenverfolgung ein mittelalterliches Phänomen sein, obschon sie klassisch für die Neuzeit ist. Mich würde jetzt einfach nur mal interessieren, ob irgendwer eine Erklärung für diesen sehr weit verbretieten Irrtum hat. Wenn man sich ein bißchen Gedanken darüber macht, kommt man schnell zu der Erkenntnis, daß die Hexenverfolgung auch viel besser in die frühe Neuzeit als ins Mittelalter paßt. Aber irgendwoher muß der Irrglaube doch kommen. Viele solcher Irrtümer lassen sich erklären, vielleicht kann man auch diesen erklären…?

Es freut sich über Antworten:
Christian

Soweit ich das mitbekommen habe ist das einfach durch die „heilige Inquisition“ entstanden.
Die hexenverfolgung wurde nach dem mittelalter durch die Inquisition durchgezogen, deswegen sind hexenverfolgung und Inquisition fuer den heutigen volksmund einfach zusammen gehoerend. Die inquisition gab es aber shcon ne ganze ecke vor der Hexenverfolgung, stichwort sei hier nur die Ketzerverfolgung, welche durchaus noch im mittelalter war, und aehnliche Formen hatte wie die hexenverfolgung. (Die hexenv. hat sich erst aus der Ketzerv. „entwickelt“). Deshalb denken wohl die meisten „Es gab die Inquisition im mittelalter, die inquisition hat auch hexenverfolgung betrieben, also war die Hexenverfolgung im mittelalter!“.
Interessant zu wissen: Die erste hexenverbrennung wurde GEGEN den willen der Kirche durchgefuehrt.

Wenn du zuviel Zeit hast solltest du dir mal
Enzyklopaedie der Modernen Kriminalistik - Die Tortur
von Franz Helbig
durchlesen.
Stehen ne menge interessanter dinge drinne, teilweise zum schmunzeln (Tierprozesse werden kurz angeschnitten), teilweise sehr wiederlich und entsaetzlich (Auf verschiedene folterungen wird genauer eingegangen >schauder

Hallo Christian

Statt einer Abhandlung Literaturhinweise:
Geschichte der Hexenprozesse, Soldan-Heppe, ISBN 3-933366-03-8 Buch anschauen
Hexenwelten, Richard von Dülmen, ISBN 3-596-24375-0 Buch anschauen
Hexen und Hexenprozesse, Kurt Baschwitz, DTV 365

Gruss
Mäni

wissenschaftliche Internetseiten zum Thema
Falls Dich die wissenschaftlich Forschung in diesem Bereich interessiert:

Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung
http://www.uni-tuebingen.de/IfGL/akih/akih.htm

Da gibt es eine Mailingliste, Literaturhinweise, Links zu anderen Seiten usw.

außerdem noch Geschichte der Hexenverfolgung, Uni München
http://www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung/index…
ebenfalls umfangreiche Informationen zur Hexenverfolgung auch im Mittelalter

Viel Spaß!

Hi Christian,

auf der Linkliste der FAQ Mittelalter (FAQ:248) findest Du einen interessanten weiteren Link:

http://www.zpr.uni-koeln.de/%7Enix/hexen/
Eine wissenschaftlich fundierte Site über Hexen und Hexenprozesse. Sehr schön: Ein virtueller Hexenprozeß

Übrigens dauerten die hexenprozesse tatsächlich bis weit in die Neuzeit hinein - der Klimax lag sogar in der Neuzeit.

Ich habe hier eine interessante Chronik gefunden:

_ca. 1000 Die Kirche bekämpft die Albigenser (auch Katharer genannt - daraus wurde das Wort Ketzer abgeleitet), einer urchristlichen Sekte, die insbesondere in Südfrankreich großen Zulauf hatte.

ca. 1150 Als Strafe für Ketzer wird die Verbrennung bestimmt.

1209 Papst Innozenz III. ordnet den Kreuzzug gegen die Albigenser an

1227 Einführung der Inquisitionsgerichte durch Papst Gregor IX.

1252 Einführung der Folter im Inquisitionsprozeß durch Papst Innozenz IV.

1474 Die Dominikanermönche Heinrich Institoris und Jacob Sprenger stoßen noch auf Widerstand, als sie versuchen groß angelegte Hexenverfolgungen durchzuführen.

1484 Kardinal Cibo wird zum Papst Innozenz VIII. gewählt und unterschrieb am 5. Dezember 1484 die Hexenbulle. Er bestimmt die Dominikaner Institoris und Sprenger als Inquisitoren.

1487 Veröffentlichung des Hexenhammers durch Institoris und Sprenger

ab 1500 Zahlreiche Hexenprozesse, die überwiegend Frauen zum Opfer hatten. Die Prozesse entwickelten sich zunehmend zu Inquisitionstribunalen; statt Anklage wurde Denunziation betrieben.

ab 1550 Die Reformation übernimmt die Hexenverfolgung (auch Martin Luther war ein Befürworter von Hexenprozessen); weltliche Gelehrte versuchten den Hexenglauben wissenschaftlich zu beweisen. Die Denunziation unbequemer Personen wird als Mittel der Konfliklösung eingesetzt.

ab 1580 Immer mehr weltliche Gerichte führen Hexenprozesse durch. Es kommt zu Massenprozessen zwischen 1580 und 1630. Auch in der Neuen Welt werden Hexenprozesse durchgeführt.

1775 Die letzte Hexenverbrennung in Deutschland

1782 Die letzte Hexenverbrennung in der Schweiz

500000 Menschen fanden durch die Hexenverfolgungen den Tod, 80 Prozent davon waren Frauen._

[Quelle: http://www.giftpflanzen.com/hyoscyamus_niger.html]

Liebe Grüsse,
Nike

Dauerbrenner Hexenverfolgung
Dieses Thema ist wirklich ein Dauerbrenner. Und obwohl Deine Frage genau in die richtige Richtung geht, muss ich etwas korrigierendes zu den bisherigen Antworten sagen.

Der Dreisatz Ketzer-Inqisition-Hexen stimmt nicht! Man kann heute davon ausgehen, dass der größte Widerstand gegen Hexenprozesse gerade von der Kirche kam. Ich möchte das diesmal nicht weiter ausführen, sondern verweise auf das Archiv, Stichwort „Hexenverfolgung“, „Geschichte gefälscht - suche Beispiele“, „Foltermusuem - echt übel“

Außerdem empfehle ich gerne die Homepage von Dr. Rainer Decker (Paderborn):
http://homepage.victorvox.de/decker/

Nun aber zu Deiner Frage. Der Irrglaube über das Mittelalter geht auf die frühe Neuzeit (ab Renaissance) und auf die Historiker des 19. Jh zurück. Beide erhoben die Gegenwart über das vorgeblich dunkle Mittelalter. Dazu kam das die damals weltweit führende deutsche Geschichtswissenschaft protestantisch geprägt war und daher alles (katholisch-)kirchliche niedermachte (siehe „Kulturkampf“).

Auch heute wird mit der Hexenverfolgung Politik gemacht, nämlich durch eine bestimmte Frauen-Ideologie, die z.B. nicht wahr haben will, dass es eben auch eine Menge HexeR gab, oder dass vielfach Frauen die Denunziantinnen waren.

Viele Grüße
Andreas

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Hallo Christian,
im Grunde war die Hexenverfolgung nicht nur eine Art Krieg gegen die Frauen, sondern ein erbitterter Kampf gegen die Sexualität.
Zölibatäre Mönche und Priester fühlten sich in ihrer Askese derart von sexuellen Versuchungen verfolgt, daß sie sich an den Verführerinnen zu rächen versuchten.Ihr Trieb wurde in Sadismus umgekehrt, aber die Lust, die sie an der Folterung der Frauen und deren Tod empfanden, konnten sie als religiösen Dienst verstehen.In der Frau wurde ja nicht nur die Verlockung bekämpft, sondern auch " die Andere", deren Wesen als unbegreifbar und gefährlich erscheint.
Zu dieser Zeit hatten Frauen relativ wenig Rechte, durch Bildungsentzug(gegenüber den Frauen) und diversen Dingen wollten die Männer die Oberhäupter der Schöpfung sein.So auf die Art, was ich kontrollieren kann, kann ich auch beherrschen! Was nicht kontrolliert werden konnte oder eben über dem Bildungsniveau dieser Herren lag, war eben „verhext“. besonders schöne Frauen oder außergewöhnlich häßliche Frauen waren die Opfer.
Minderwertigkeitskomplexe und Neid waren wohl die Auslöser. Dazu kommt noch, daß sich ja gewisse Leute bei der Folterung austoben konnten an Personen an die sie niemals im Leben rangekommen wären. Ein wenig kann man es auch heute noch mit SM-Morden vergleichen, die Zeit ist eine andere, aber viele Grundzüge sind gleich.
So Etwas darf nie wieder passieren!

Aniko

Liebe Aniko,

rein historisch ist Dein Text Quatsch.
Du zitierst die „Ansätze“ des erwachen-
den Feminismus zu dieser Frage um 1968.

Heute ist bekannt, daß das Verhältnis
von verbrannten Menschen geschlechter-
spezifisch 7:1 war.
Auf eine verbrannte Frau kamen sieben
Hexer männlichen Geschlechts.

Die These von der unterdrückten Sexualität
ist auch so ein Blödsinn der spätsechziger
Affinität die Geschichte durch Freud „neu
zu entdecken“. (Wahrscheinlich glaubst
Du auch, daß die Kosova-Vergewaltiger unter
Triebdruck standen?!?)

Du scheinst jung zu sein und wirst
daher schnell lohnendere Ziele finden…
(…bevor ich Dein Triebdefizit freudia-
nisch setziere…)

Im übrigen: Im „Mittelalter“ gab es keine
Geschlechterdifferenz, wie Du sie darstellst.
Männern und Frauen standen die gleichen Bil-
dungsquellen zur Verfügung (Der Mehrheit der
Männer und Frauen natürlich nicht). Unseren
heutigen Bildungsbegriff erfüllten sogar eher
die Frauen…(Nachdenken - lesen - tut not!)

x-nada

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[off-topic]
Hallo x-nada,

off-topic, weil nicht zum Thema gehörig:

Du scheinst jung zu sein und wirst
daher schnell lohnendere Ziele finden…

Solltest Du auf Anikos ViKa klicken, wirst Du feststellen, dass sie 39-40 Lenze zählt.

Nachdenken - lesen - tut not

Das gilt auch für die Diskussion hier im Forum. Über die Sachlage könnt Ihr Euch gerne hitzig streiten. Aber nicht über Persönliches.

Liebe Grüsse, Nike

Hallo Christian,

es ist beinahe schon eine Platitüde, aber ich muß es hier wiederholen: wir leben in einer geschichtsvergessenen Zeit. Wenn von den „mittelalterlichen Hexenverbrennungen“ die Rede ist, bin ich beinahe dankbar, daß immerhin noch eine Ahnung von den Vorgängen einer vergangenen Epoche vorhanden ist. Scheinbar sind vielen Menschen heutzutage die historischen Kategorien nicht mehr gegenwärtig. So habe ich auf die (sicher nicht ganz einfache) Frage, wann das Mittelalter endete, bereits Antworten von Christi Geburt bis ca. 1900 erhalten. Mich wundert soetwas nicht mehr, seit ich in einer Uni-Vorlesung zur Rechtsgeschichte einmal eine junge Dame den Professor fragen hörte, was der denn „mit dem Dritten Reich“ meinte. Soviel zum Wert des deutschen Abiturs - nun allerdings ganz offtopic…

Herzliche Grüße,

Christian

Ooooohhh
wenn ich das hier lesen glaube ich, die meißten sollten sich mit dem Thema Hexe-/Ketzerverfolgung lieber erst einmal auseinandersetzen ehe sie ihre Pseudowahrheiten hier kund tun.
Die Verfolgung der Hexen war Bestandteil der Ketzerverfolgung und wurde durch die heilige Inquisition (im Auftrag der römischen Kirche) betrieben. Personell waren das üner lange Zeiten die Franziskaner.
Im Rahmen der Verfolgung / Verhöre der Ketze durfte auch die Folter Anwendung finden - mit dem Ziel die Wahrheit aus den Abtrünnigen herauszubekommen. Allerdinmgs durfte wärend eines Verhöres nur einmal gefoltert werden. War die Folter als beendet erklärt durfte sie nicht von neuem begonnen werden.
Eine Verbrennung des überführten war die äußerste Strafe und wurde nicht (!) von der Inquisition durchgeführt. Diese Verurteilten wurden der weltlichen Macht übergeben.
Ich empfehle für interessierte das Buch der Inquisition von Bernard Gui, seines Zeichens Inquisitor in Südfrankreich. Darüber hinaus das Buch „Die geheime Inquisition“ in dem alte Dokumente aus den Archiven der Inquisition und der Indexkongrekation erläutert werden.
Eine reine Hexenverfolgung hat es als „frauenfeindliche Bewegung“ nicht gegeben, es war in jedem Fall eine vom Glauben abhängige Verfolgung von Menschen, die einen anderen Glauben vertraten als die offizielle römische Kirche.

Aaaaahhh (?!?)
Hideho! .oO(ein gruss am anfang tut selten weh)

wenn ich das hier lesen glaube ich, die meißten sollten sich
mit dem Thema Hexe-/Ketzerverfolgung lieber erst einmal
auseinandersetzen ehe sie ihre Pseudowahrheiten hier kund tun.

Vielleicht richtig, aber war das die frage?

Im Rahmen der Verfolgung / Verhöre der Ketze durfte auch die
Folter Anwendung finden - mit dem Ziel die Wahrheit aus den
Abtrünnigen herauszubekommen. Allerdinmgs durfte wärend eines
Verhöres nur einmal gefoltert werden. War die Folter als
beendet erklärt durfte sie nicht von neuem begonnen werden.

Vollkommen richtig, aber sollte vielleicht erwaehnt werden das bei abbruch der folter die selbige zu einem spaeteren zeitpunktn von neuem begonnen werden konnte/durfte/musste. Und unter welchen bedingungen die folter abgebrochen werden musste war wohl kaum genormt sondern im ermessen des einzelnen lag. Will sagen das eine einzelne person in einer einzelnen befragenung mehrfach gefoltert wurde kam durchaus vor.

Eine Verbrennung des überführten war die äußerste Strafe und
wurde nicht (!) von der Inquisition durchgeführt. Diese
Verurteilten wurden der weltlichen Macht übergeben.

Na fuer irgendwas braucht man ja die weltliche macht. :smile:
Und wenn die Kirch kein Blut vergießt, dann macht es eben die weltliche gerichtsbarkeit

Ich empfehle für interessierte das Buch der Inquisition von
Bernard Gui, seines Zeichens Inquisitor in Südfrankreich.
Darüber hinaus das Buch „Die geheime Inquisition“ in dem alte
Dokumente aus den Archiven der Inquisition und der
Indexkongrekation erläutert werden.
Eine reine Hexenverfolgung hat es als „frauenfeindliche
Bewegung“ nicht gegeben, es war in jedem Fall eine vom Glauben
abhängige Verfolgung von Menschen, die einen anderen Glauben
vertraten als die offizielle römische Kirche.

Die buecher werde ich mir dann mal anlachen. Hab eben nochmal drueberbgelesen und festgesteltl das ich mich recht negativ geaeussert habe… Wollte dir nicht ans bein p*ssen, aber die eigentlich frage hast du ja doch nicht beantwortet: Wieso heisst es heute immer das die hexenverfgolgung im mittelalter war?

Bye

Perseus

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Hideho!!!

Heute ist bekannt, daß das Verhältnis
von verbrannten Menschen geschlechter-
spezifisch 7:1 war.
Auf eine verbrannte Frau kamen sieben
Hexer männlichen Geschlechts.

*WOW* Das ist heftig, darf ich fragen woher du die Zahl hast? Nicht das ich dir das nicht glaueb wuerde, aber du weisst ja selbst wie das mit dem hörensagen ist. Ne ordentliche quelle waere da nicht schlecht wenn ich mal mit der zahl um mich werfen will. Und hörensagen ist nunmal keine quelle

Bye

Perseus

.oO(Mann lernt nie aus)

Hausarbeit zum Thema
Falls es Dich interessiert, ich habe mal eine - gut benotete - Hausarbeit zum Thema Hexenglaube im Mittelalter und dessen Entwicklung aus Antiken und Germanischen Ursprüngen geschrieben.
Allerdings auf Englisch…
Melde Dich mal, falls bei Dir Interesse an der Arbeit besteht.

Larissa

Nachtrag
http://www.zpr.uni-koeln.de/%7Enix/hexen/index.html

sehr gut gemachte Seiten zum Thema

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Hideho Gemeinde

wenn ich das hier lesen glaube ich, die meißten sollten sich
mit dem Thema Hexe-/Ketzerverfolgung lieber erst einmal
auseinandersetzen ehe sie ihre Pseudowahrheiten hier kund tun.

Vollkommen richtig, aber sollte vielleicht erwaehnt werden das
bei abbruch der folter die selbige zu einem spaeteren
zeitpunktn von neuem begonnen werden konnte/durfte/musste. Und
unter welchen bedingungen die folter abgebrochen werden musste
war wohl kaum genormt sondern im ermessen des einzelnen lag.
Will sagen das eine einzelne person in einer einzelnen
befragenung mehrfach gefoltert wurde kam durchaus vor.

Ist nicht ganz sauber formuliert, denn wenn die Folter (oder doch besser peinliche Befragung) abgebrochen wurde war sie zuende, nur wenn sie unter(!)brochen worde - was allerding zugegebener Maßen die Regel war, konnte sie fortgesetzt werden.

Die buecher werde ich mir dann mal anlachen. Hab eben nochmal
drueberbgelesen und festgesteltl das ich mich recht negativ
geaeussert habe… Wollte dir nicht ans bein p*ssen, aber die
eigentlich frage hast du ja doch nicht beantwortet: Wieso
heisst es heute immer das die hexenverfgolgung im mittelalter
war?

Sehr lobenswert!
Aber zu der Frage:
Einer der Gründe könnte sein, daß … (oh jetzt müßte ich nachlesen, wann das war) die Inquisition in der bekannten Form sich totlief.
Zweite Variante, irgendwann hat man dann die „Abtrünnigen“ nicht mehr verfolgt, sonder mit anderen Mitteln den Satan / Hexenwahn ausgetrieben. Ich glaube mich erinnern zu können, daß um 1980 rum da in den alten Bundesländern noch Frauen zu Tode gekommen sind dabei.

Gruß Dobbs

off-topico
____________________

Liebe „Nike“,

Du machst mir Spass!
Nur weil jemand sich „39-40“ benennt, wäre es
doch mehr als naiv zu glauben, daß dies möglich
sei!
Und: jemandem der mit vierzig noch solche stereo-
typen Schwätzereien mehr verbreitet als hinterfragt
so zu begegnen, wie jemandem der stereotype Schwät-
zereien zu etablieren versucht ist gerechtfertigt
durch den Sinn von „wer-weißßß-was“: Aufklärung.

Gegenbeispiel: Wenn hier jemand behauptete er sei
zwischen 745 und 746 Jahre alt und die Erde sei ei-
ne Scheibe… Man dürfte ihm hier keinen Vorwurf
daraus machen, daß er keine altersgemäße Weisheit
und kein seiner Zeitgenossenschaft entsprechendes
Wissen hat.

In den meisten postings hier habe ich die Erfahrung
gemacht, daß gerade die Wahrnehmung unmittelbarer
Lebensumstände problemlösend wirkt. Viele haben ja
schon eine Scheu zu offenbaren, daß es sich „nur“ um
eine Hausaufgabe oder ein Referat für die 10te Klasse
handelt. (…)

x-nada

p.s.: Ich hätte nicht gedacht, daß es noch jeman-
en gibt, der an Authentizität im Netz glaubt - man
lernt nicht aus. Ich habe aber auch nicht vor Dich
aus Deinen Träumen zu reißen.

p.p.s.: Gehe ich recht in der Annahme, daß Deine
Haltung den pennystock (heute 0,72 c) I-D Media in
seiner Informationspolitik repräsentiert? Oder hast
Du als „freischaffende Künstlerin“ sowieso keinen
Humor??

p.p.p.s: „Nachdenken - lesen - tut not“!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Lieber „Perseus“ / Manuel,

SPIEGEL lesen, dabei gewesen.

Wenn etwas „heftig“ ist, dann Dein
erstaunen, das sich nicht gegen die
eigenen Stereotype sonden gegen die
Aufweichung derselben richtet.

x-nada

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Kommst Du Dir nicht …
… selbst reichlich überheblich vor?
Offensichtlich verwechselst Du selbst nicht nur lechts und rinks sonder auch Neugier und Dummheit.
Komm endlich von deinem hohen Roß runter und scher nich alle über (D)einen Kamm.

nomen est omen
mit allen und jedem (sich selbst eingeschlossen) übers Kreuz
und sonst nix - nil - nullo - nitschewo