Auf mittelalterlichen Märkte/Festen etc. haben „Gewandete“ oftmals Schellenbänder an den Fußknöcheln. Leider habe ich keinen historischen Nachweis über die Herkunft dieser Sitte.Lediglich bezüglich von Aussätzigen habe ich etwas gefunden. Diese hatten jedoch die Glöckchen um den Hals.
Nimm es einfach als „mittelalternativen Modegag“. Historisch ist das sicher nicht belegt. Mag sein, einige Artisten, oder gecke Juppies (die es damals sicher auch schon gab) mit zum Kringel gebundenen Schnabelschuhmonstern…
Liebe Grüße,
Blauschatten
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das hast Du recht gelesen (bzw. nicht gelesen). Schellenbänder trugen Aussätzige, um ihre Mitmenschen vor ihrer Anwesenheit zu warnen. Die Schellenbänder auf den Mittelaltermärkten sind ein (leider unauthentischer) Modegag der Mittelalterfreaks der Neuzeit.
Allerdings trugen Spielleute manchmal zu ihren Auftritten Schellenbänder, um den Rhythmus zu stampfen. Aber sicher nicht auf der Straße.
Die einzige andere Grupe, die überhaupt Schellen trug, waren die Hofnarren.
Lieben Gruß, Nike