Beleuchtung

Von: , Frage gestellt am Di, 13. Apr 2004

Aus welchem Holz waren im Mittelalter in Norddeutschland die Späne, die zum Beleuchten angezündet wurden. In der Literatur fand ich die Angabe "Birkenspäne"; andere meinen aber eher Kienspäne (Kiefernholz?), da bei Birke der Wassergehalt zu hoch sei.

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Stunden 1 hilfreich
    Re: Beleuchtung

    Hallo,

    ich denke, beides ist nicht verkehrt.
    Birkenholz ist sehr leicht und läßt sich gut mit Harz oder (Birken)Pech tränken.
    Kien ist der innere Kern von toten Nadelhölzern, Pinie oder Kiefer zumeist, in den sich während des sterbens das Harz größtenteils gesammelt hat.
    Wenn Du magst, mail mir. Ich hab noch selbst gesammeltes Kien aus Südfrankreich hier und schick Dir gern ein Stück zum probieren. Fein zu spänen geschnitten tuts das übrigens auch als Zunderunterlage zum Feuermachen.

    Es grüßt,

    Marcus Aus welchem Holz waren im Mittelalter in Norddeutschland die
    Späne, die zum Beleuchten angezündet wurden. In der Literatur
    fand ich die Angabe "Birkenspäne"; andere meinen aber eher
    Kienspäne (Kiefernholz?), da bei Birke der Wassergehalt zu
    hoch sei.

  2. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: Beleuchtung

    Kienholz ist das harzreiche Holz von Nadelbäumen. Birkenholz ist das einzige Holz, das auch frisch brennt, ohne lange abgelagert zu sein.

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!