Hexentraenke, -salben, -kraeuter
Von: , Frage gestellt am So, 3. Sep 2000
Hallo, wer weiss, wo ich solche rezepte finde, auch mit psychoaktiver Wirkung???
Danke,
Petrol
Hallo, wer weiss, wo ich solche rezepte finde, auch mit psychoaktiver Wirkung???
Danke,
Petrol
Hallo, wer weiss, wo ich solche rezepte finde, auch mit
psychoaktiver Wirkung???
Danke,
Petrol
Würde Dir dringend abraten, dieses selber auszuprobieren, weil Du die Dosierung nicht genau vornehmen kannst und schwere Vergiftungen vorprogrammiert sind. Das ist auch der Grund, warum du solche Rezepte kaum finden wirst.
Hallo, wer weiss, wo ich solche rezepte finde, auch mit
psychoaktiver Wirkung???
Danke,
Petrol
hi ;o)
hier ein link zu pflanzen mit psychoaktiver wirkung:
http://www.rauschpflanzen.de/
bye, tanne
Danke schoen!
Interessante Seite!
Petrol
Über "Hexensalben" gibt es "Rezepte" aus dem England des 16. Jh., und zwar von dem Oberrichter Reginald Scott. Der wiederum hat sie aus den Aussagen von Frauen, die der Hexerei angeklagt waren. Weil aber im England jener Zeit bei "Hexen"prozessen die Folter nicht angewandt wurde, gab es nur wenig Verurteilungen, trotzdem aber Geständnisse von Frauen, die zugaben, durch die Luft geflogen zu sein und mit dem Teufel Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Scott vernahm diese Frauen nochmals, und heraus kam, daß die "Hexen" aus Tollkirschen und Bilsenkrautsamen mit Wasser und Schweinefett Salben kochten, sich damit z.B. die Achsenhöhlen oder die Haut um die weiblichen Geschlechtsorgane einrieben oder die Salben in den After einführten und dann in Rauschzustände verfielen, die so intensiv waren, daß die Wahnvorstellungen den Frauen hinterher als Realität erschienen.
Scopolamin (aus dem Bilsenkraut) bewirkt Schläfrigkeit, während Atropin aus der Tollkirsche häufig erotisch gefärbte Halluzinationen erzeugt.
Woher ich das alles weiß? Ich habe als Staatsanwalt mal eine Leichensache untersucht, bei der jemand durch "Engelstrompete", d.h. durch Atropin, zu Tode gekommen war. Ich setze hier den Text hin, den ich heute einem geschrieben habe, der was wegen "Pilzen" wollte.
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Ich habe als Staatsanwalt mal gegen einen ermittelt, der hatte aus "Engelstrompete" "Tee" gekocht und das Zeug bei einer Party seinen "Kumpels" zu trinken gegeben. Ein "Kumpel" sagte: "Engelstrompete kenn ich", trank den "Tee", fiel in berauschtem Zustand in ein Wasserbecken und ertrank. Der "Teekocher" ist wg. fahrlässiger Tötung verurteilt worden, obwohl "Engelstrompete" genau wie Deine Pilze nicht verboten ist und obwohl der "Kumpel" wußte, was er trinkt.
Also laß das mit den Pilzen bleiben. Spätestens wenn sich einer mit den Dingern vergiftet hat, wirst Du vor Gericht stehen.
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Letzteres gilt auch für Dich.
Django
Hi Django,
danke fuer die lange Antwort!
Vorab, ich habe grosse Skrupel, Drogen, vor allem so gefaehrliche, an andere weiterzugeben. Ich betrachte Drogen auch nicht in erster Linie als Spass sondern mehr (selten und gut, d.h. gering, dosiert, zu einem guten Zeitpunkt) als Mittel zur Bewustseinserweiterung, Selbsterkenntnis, auch irgendwo mit spirituellem Inhalt. Ich finde, dass ich das fuer mich selbst verantworten kann, nach viel Information und drueber nachdenken. Also nicht mal so "hau weg die Scheisse".
Du hast schon Recht mit Deiner Warnung.
Ich kann aber nicht sagen, ob ich diese halluzinogenen Rezepte irgenwann (z.Z. sicher nicht)ausprobieren wuerde. Es ist natuerlich sehr verfuehrerisch und spannend. Aber ich kenne die Gefahren, weiss, dass man die Wirkung jeder einzelnen wild wachsenden Pflanze nicht gut einschaetzen kann und haette, glaube ich, zu grosse Angst, dadurch psychotisch zu werden oder natuerlich zu sterben. Wenn ueberhaupt dann also nur sehr sehr kleine Dosierungen. Ich habe nicht gern einen Vollrausch von egal was, und bin eigentlich auch mehr auf der Suche nach Rezepten mit tranceartiger, weniger halluzinogener Wirkung.
Und, nach all dem Drogenkram, ich wuerde auch einfach diese alten geheimen Rezepte einfach nur kennen, nicht nur die highmachenden sondern auch sowas wie "vergrab drei Tage vor Vollmond einen weissen Faden mit Knoten in der Anzahl Deiner Warzen und beim naechsten Vollmond sind die Warzen weg". Nicht, weil ichs nachzaubern will, genauso, wie ich nicht unbedingt alle Drogen nachnehmen will, sondern, weil ich sowas mag, interessant finde, die Art, wie gedacht wurde und so, vielleicht auch fast vergessene Heilwirkungen und so weiter und so fort.
Ich hoffe, jetzt schickst Du mir das Rezept doch noch!!
Gruesse,
Petrol
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die Gefahr bei diesen Kräuterdrogen besteht u.a. darin, daß die Konzentration der Wirkstoffe abhängig von allen möglichen Faktoren (Standort und Alter der Pflanze, Jahreszeit, Wetter ...) stark schwankt. Zwischen völliger Wirkungslosigkeit und tödlicher Überdosierung ist alles möglich.
Mal sehen.
Django
Hallo, wer weiss, wo ich solche rezepte finde, auch mit
psychoaktiver Wirkung???
Danke,
Petrol
Verzeihung lieber Petrol, aber deine Frage impliziert schon, dass es besser ist, dir keine Rezepte zu geben: "auch mit psychoaktiver Wirkung" ist gut: Saemtliche ueberlieferten Rezepte, alle uebrigens absolut nicht authentisch, sondern spaeter ueberliefert, enthalten, wenn man mal von so fiesen Dingen wie Kinderfett, Fledermausblut etc. absieht, Pflanzen, die psychoaktiv sind.
Wobei "psychoaktiv" eigentlich geschmeichelt ist, genaugenommen sind das potentiell toedliche Zutaten (aus den schon genannten Gruenden: Dosierung unklar, Wirkstoffe von Pflanzenteil zu Pflanzenteil wechselnd, auch jahreszeitliche Unterschiede in der Wirkstoffkonzentration etc. etc.).
Also, lass lieber die Finger davon; auch hier gilt: klar ist das spannend, aber man muss nicht alles am eigenen Leibe ausprobieren.
In der Hoffnung, nicht zu schulmeisterlich zu klingen
Liebe Gruesse
Henriette