Mittelalterliches Essen

Von: , Frage gestellt am So, 17. Dez 2000

Was hat man im DEUTSCHEN Mittelalter eigentlich an warmen Speisen gegessen? Kombinationen mit Kartoffeln, Nudeln, Reis, Graupen und natürlich Soßengerichte fallen weg; Kartoffeln kennt man in Europa erst seit dem 18. Jh., Nudeln sind italienisch, wann Reis aufkam, weiß ich nicht, Soßen sind eine französische und Graupen eine deutsche Erfindung des 17. Jahrhunderts.
Fleischbrühe und Pasteten könnte man gekannt haben.

Überhaupt setzt feineres Kochen HERDE voraus. Die mittelalterliche Kochstelle (gemauertes Viereck, auf dem Feuer entfacht wird; Töpfe stehen auf Dreifüßen in der Glut) würde moderne Kurzbratgerichte einfach wegbrennen lassen. Bleibt eigentlich außer Eintöpfen (mit Rüben, Zwiebeln, Fleisch, Hühnern, Mehl) nur Spießbraten übrig, den man wie Döner schichtweise schneiden müßte, weil er sonst außen verbrannt und innen roh ist.

- Django -
(Hobbykoch)

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 17 Minuten hilfreich
    Re: Mittelalterliches Essen

    Hallo Django,

    sieh Dir z.B. einfach in diesem Brett etwas weiter unten die Beiträge zum Thema "Mittelalterliche Rezepte" vom 16.11.2000 an.

    Dort habe ich in meiner Antwort zahlreiche links angegeben, die zu sites führen, die sich ausschliesslich mit dem Essen sowie den entsprechenden Rezepten, Tischsitten, usw. des Mittelalters befassen.

    Gruss
    Eve*

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