Hallo,
weiß einer das „Fremdwort“ für das Lanzenstechen? Es kam in dem Kinofilm „Ritter aus Leidenschaft“ vor, jedoch ist es mir entfallen.
Danke und Gruß, Martin
Hallo,
weiß einer das „Fremdwort“ für das Lanzenstechen? Es kam in dem Kinofilm „Ritter aus Leidenschaft“ vor, jedoch ist es mir entfallen.
Danke und Gruß, Martin
hi martin.
das wort das du suchst heißt „tjoste“
im englischen war es glaub ich „joust“ bin mir aber nicht 100% sicher
viele grüße
dirk
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„Tjoste“ ist das duetsche Wort.
Joust das englische.
Ein anderes Wort dafür ist Buhurt(e)
Habe den Film leider nicht gesehen.
Lieber Gruß,
Marcus
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Hallo Martin,
meine Vorredner haben schon richtig geantwortet.
Lass mich noch hinzufügen, dass
Tjost den Einzelkampf zweier Ritter zu Pferd gegeneinander und
Buhurt den Rudelkampf zweier Rittergruppen zu Pferd gegeneinander
meint.
Muss ein fürchterliches Getümmel gewesen sein. Bei solchen Tunieren gab es oft mehr Opfer unter den Rittern als in Schlachten, in denen mehr das Fußvolk zu leiden hatte.
Gruß Fritz
Ich habe den Film leider auch nicht gesehen,
aber irgendwie kommen mir „Tioste“ und „Buhurt“ spanisch (in diesem Fall französisch) vor. Beide Begriffe bezeichnen eher generell mittelalterliche Reiter-Kampfspiele/Turniere mit scharfen Waffen.
Ich stelle stattdessen für „Lanzenstechen“ PIKIEREN von franz. PIQUE (PIQUER) = Lanze (stechen) zur Diskussion. Das Wort wurde um 1500 auch bei uns als Lehnwort übernommen und bezeichnet heute noch Verletzungen. Die Spielkartenfarbe PIK zeigt auch sehr schön eine Lanzenspitze.
Gruß aus dem mittelalterlichen Schreibstübchen in Berlin-Wannsee.
TRPM
Eine Frage nebenbei:
Wie geht es dem Orlando Furioso?
Beste Grüße
Fritz Ruppricht
Wie geht es dem Orlando Furioso?
Beste Grüße
Fritz Ruppricht
Unser (mein und AnnJabuschs) „Orlando furioso“ wurde auf 900 Seiten komprimiert und von Verlagsleitung und Lektorat bejubelt, und dann die große Bitte aus dem Buchhandel: Wir müssen zum besseren Verständnis für heutige Leser die Vorgeschichte noch stärker einarbeiten = den „Orlando innamorato“, den Ariost ja als ebenso bekannt voraussetzt wie die Zeit der Renaissance in Italien (hier haben wir im Sommersemester schnell alles 4 x wöchentlich an zwei Unis als Gasthörer mitgemacht)und die Mythenwelt der Antike (von der heute auch nur noch Reste im Berwußtsein unserer BildungsbürgerInnen vorhanden sind). Aber wir arbeiten weiter. Und der „Rasende Roland“ kommt nach 500 Jahren endlich auch in einer quellengetreuen und lesbaren Form auf deutsche Gabentische.
MfG
TRPM