Nach welchem Kriterien könnte man unterscheiden, ob ein Lied zu dem anderen passt
Welche Genres / Kategorien gibt es und was sind Ihre Unterschiede?
z.B.
Techno, Trance, Dance (aber wo ist der eigentliche Unterschied?)
Metal, Rock, Pop, Punk
Nach welchem Kriterien könnte man unterscheiden, ob ein Lied
zu dem anderen passt
Die Frage verstehe ich nicht so ganz…
Ich progge grad ein musikprogramm, welches automatisch eine Playlist erstellen soll, und da wäre es sehr unpassend, den härtesten metal nach einem sehr ruhigem langsamen lied zu hören, also sollte da quasi ein weicher übergang zwischen den jeweiligen liedern gewählt werden, sprich die lieder müssen einigermaßen zu einander passen, aber wonach könnte man auswählen?
Ich progge grad ein musikprogramm, welches automatisch eine
Playlist erstellen soll, und da wäre es sehr unpassend, den
härtesten metal nach einem sehr ruhigem langsamen lied zu
hören, also sollte da quasi ein weicher übergang zwischen den
jeweiligen liedern gewählt werden, sprich die lieder müssen
einigermaßen zu einander passen, aber wonach könnte man
auswählen?
Da Du ja hier kundgetan hast, dass Du dieses Programm selbst schreibst, denke ich, dass Du auch entsprechenden „Handlungsspielraum“ hast. Hoffentlich lässt sich das technisch umsetzen, was ich Dir nun empfehle …
Ich würde Dir also empfehlen, jedem Lied einen „Intensitätswert“ von, sagen wir, 0 bis 10 zuzuordnen. Entsprechend wäre so eine Einschlafballade wie „Get here“ von Oleta Adams 1 oder 2 auf der Intensitätsskala, Rammstein eher 6 bis 9 (je nachdem). Wie Du die Songs einordnest, ist ja Dein Ding. Dann weist Du das Programm an, Lied A nur ein Lied B folgen zu lassen, dessen Intensitätswert um höchstens zwei nach oben oder unten abweicht, aber nicht identisch ist (sonst wird es doch langweilig . So hast Du - wenn sich das umsetzen lässt - die Garantie, dass es keine Perlenkette von ähnlichen Liedern gibt und kannst auch eventuell mit dieser Methode eine Sperre gegen mehrere Lieder eines Interpreten in Folge einbauen. Und jetzt viel Spaß beim Basteln … (denn programmiertechnisch bin ich so brauchbar wie der Fliesenleger zum Stützstrumpfstricken *g*)
Liebe Grüße!
Christopher
P.S.: Das einzige „Problem“ bei dieser Methode ist, dass Du alle Lieder zumindest kurz anhören und bewerten musst (-> Zeitaufwand). Wenn Du aber Deine Datenbank ohnehin nochmal checkst (-> Pegelanpassung etc.), ließe sich das in einem Aufwasch machen, denke ich.
Gegenfrage, meinst du das Programm BPM oder Beats per minute, also an letzters hab ich auch schon gedacht, aber das wird wohl programmiertechnisch ein problem,
danke für die gute Idee, ich denke damit lässt sich zumindest für den anfang arbeiten, bis auf das kleine von dir genannte prob: .S.: Das einzige „Problem“ bei dieser Methode ist, dass Du
:alle Lieder zumindest kurz anhören und bewerten musst (->
:Zeitaufwand). Wenn Du aber Deine Datenbank ohnehin nochmal
:checkst (-> Pegelanpassung etc.), ließe sich das in einem
:Aufwasch machen, denke ich.
da das programm nihct nur von mir benutzt wird, aber da könnte dann auch jeder für sich selbst einige änderungen vornehmen, und zur not bleibt dann immer noch die Kategorie / das Genre
Hi Marcel,
ja, ich dachte an Beat per Minute. Na gut, man muss das auszählen (musste ich immer für die Musik bei den Hip-Hop Meisterschaften für meine Tochter machen). Aber dabei riskiert man weniger, einen heftigen break zu landen beim aneinanderreihen.
Gruss Sebastian
Ich würde Dir also empfehlen, jedem Lied einen
„Intensitätswert“ von, sagen wir, 0 bis 10 zuzuordnen.
Ja, das ist sicher auch ein Kriterium. Allerdings kommst Du trotzdem um eine Kategorisierung nicht herum. Was ich meine: nehmen wir Rammstein, irgend etwas schnelles, mit Intensität sagen wir 8. Jetzt dazu etwas von den Poques, auch Intensität 7 oder 8. Dann mal sagen wir Donna Summers I will survive - auch so in der Richtung. Und nun La Bamba. Die Dinger passen, trotz vielleicht gleicher Intensität, überhaupt nicht zueinander.
Ich hatte mir eine kleine Fetensammlung zusammengestellt, mit meinen lockeren Kategorien (rockig, poppig, jazzig, bluesig, latin, kultig) und drei Schnelligkeitsstufen, die im Prinzip Deinen Intensitäten entsprechen. So klappt es ganz gut für den DJ - kann ihn aber nicht ersetzen. Denn erstens gibt es Stücke, die trotz allen Gemeinsamkeiten einfach nicht zueinander passen, andererseits gibt es Stimmungen, bei denen man locker Dr. Alban gleich nach AC/DC auflegen kann.
P.S.: Das einzige „Problem“ bei dieser Methode ist, dass Du
alle Lieder zumindest kurz anhören und bewerten musst (->
Zeitaufwand).
Wie gesagt, ich glaube sowieso, daß der DJ die Lieder kennen muß, nicht nur kurz anhören. Sonst wird es nichts.
Ich progge grad ein musikprogramm, welches automatisch eine
Playlist erstellen soll, und da wäre es sehr unpassend, den
härtesten metal nach einem sehr ruhigem langsamen lied zu
hören,
es gibt ein programm, das genau das tut, sieh dir doch mal an, wie die das gelöst haben:
erstellt automatisch playlists nach genre, bpm-zahl und
„mood“.
vielleicht hilft dir das ja bei deinen weiteren überlegungen.
lemmy
Tach Lemmy,
puh nicht schlecht wqas da steht, schein ich ja noch einige vor mir zu haben *g*
Kennst du das Prog genauer? Also so wie ich das lese scheint da eine Umfangreiche Datenbank hinter zusein, welche von den User immer erweitert wird, kannst du das bestätigen?
Es würde mich auch interessieren wonach die ID3 Tags geändert werden, auch nach der Datenbank?
nö, tut mir leid, ich hab’s selbst noch nicht getestet.
Also so wie ich das lese scheint
da eine Umfangreiche Datenbank hinter zusein, welche von den
User immer erweitert wird, kannst du das bestätigen?
Zumindest hab ich es auch so verstanden. Das scheint mir auch die sinnvollste Lösung zu sein… es geht halt nichts über menschliche Intelligenz - je mehr User sich beteiligen, desto genauer wird das Ding. Ist doch ein guter Ansatz.
Zumindest hab ich es auch so verstanden. Das scheint mir auch
die sinnvollste Lösung zu sein… es geht halt nichts über
menschliche Intelligenz - je mehr User sich beteiligen, desto
genauer wird das Ding. Ist doch ein guter Ansatz.
Ja, nur was für mich zum Beispiel Härtestufe 2 hat, ist für einen anderen vielleicht 10. Was für mich Party Mucke ist, ist für jemand anderen Depri-Zeugs und umgekehrt. Jeder hat halt nen anderen Geschmack.
Hmm, es gibt durchaus einige Musikstile mehr… so ein paar hundert?
Beispiel Metal:
Power, Heavy, True, Death, Black, Thrash, Gothic, Doom, Sleaze, Glam, Classic, Speed, Melodic, Grindcore, Hardcore, Industrial um nur ein paar aufzuzählen… dazu kommen natürlich noch einige Mischungen wie sagen wir mal Gothic Power Melodic Death Metal und etliche Bands, die man erst gar nicht in eine Schublade packen kann… dann wird eben eine neue erfunden *g* Tja… dazu kommt noch die Vorliebe von Metal Bands, das die Lieder teilweise recht unterschiedlich sind… da kommt eine Ballade auch mal nach einem derben Knüppel Death Metal… auf einem Album natürlich. Von daher wird DAS schon mal schwierig, zumal ich Metal ja nur als Beispiel genannt hab… sowas haben viele Musikrichtungen (z.B. Elektro).
cu
Ja, nur was für mich zum Beispiel Härtestufe 2 hat, ist für
einen anderen vielleicht 10.
Na und? Innerhalb der Massenstatistik relativiert sich das (bei entsprechender Nutzerzahl). Und so kann die Software den gleichbleibenden Mittelwert durchaus sinnvoll verwerten.