Gerade habe ich wieder mal ferngesehen, und mich dabei beinahe übergeben. Ich wusste garnicht, dass diese Tussie, ach wie war doch der Name, genau, Ricky, dass die sich nochmal auf die Bühne traut, und dann noch mit soeinem Schrott. Genauso, wie alle anderen Lauras und Christian Wunderlichs „singt“ sie von Herzschmerz und dem - wenn man ihren Liedtexten Glauben schenken kann - wohl x-ten Freund, der sie verlassen hat, oder so. Tja, das finde ich ja echt schade für sie.
Aber noch schlimmer finde ich folgendes: Ich dachte immer, Musik sei auch eine Art von Kunst, anspruchsvolle Kunst, und kein Kitsch, der veranstaltet wird, nur um um jeden Preis Geld damit zu machen. Jedoch wird heutzutage diese Kunstform immer mehr mißbraucht und vergewaltigt.
Ja, macht nur weiter so. Richtig was auf dem Kasten habt ihr ja sowieso nicht. Ihr seid nur die Marionetten. Im Hintergrund tummelt sich ein kleines Produzententeam, dass aus euren Gesangsfetzen mittels DSP und Hall ein einigermaßen akzeptables Ergebnis extrahiert, und einfach ´nen diskothekentauglichen Beat und ´ne gute Bassline drunterlegt, und fertig ist die gequirlte Kacke. Abgesehen davon ist euer Englisch miserabel.
Anklang findet dieser Mist natürlich nur bei anspruchslosen Teenies - klar. Zu finden oder hören sind diese Lieder nur auf Viva-TV, Bravo-Hits-Samplern und auf irgendwelchen inszenierten Sommerfestivals, wo jeder ein bißchen Zeit bekommt, seinen „Hit“ vorzutragen…gäääähhhn.
Und da beschweren sich die Plattenfirmen, dass nur jeder 10te unterstützte „Künstler“ nicht als one-hit-wonder zu den Akten gelegt wird.
Wer´s bis hierhin geschafft hat, dem danke ich, dass er meinem Gesülze seine kostbare Zeit gewidmet hat.
Tach auch,
Gesülze ist das richtige Wort für Dein Geschreibsel. Wenn diese Musik so scheißeeinfach zu machen ist, dann frage ich mich, wo Dein Song bleibt. Ich selbst bin auch kein Megafan dieser Musik, dafür bin ich auch schon zu alt, aber gottseidank werden wir nicht nur von megaanspruchsvoller Musik umgeben, darauf hätte ich nämlich echt keinen Bock.
Und nochwas: Du findest diese Musik zum Kotzen, weißt aber ganz genau worüber diese Songs handeln! Ich für meinen Teil schalte das Radio, bzw. die Glotze aus wenn „Scheißmusik“ läuft. Nur als kleiner Tip.
BONO
(spricht schon für meinen Musikgeschmack, obwohl das auch eine Menge Leute zum Kotzen finden. Gruß an meine Frau
.
P.S. Würde mich interessieren, was Du so hörst.
dazu kommt noch…
dieses absolut nervige hoch-pushen irgendwelcher bands bzw deren lieder, wie zb der kiddy-dancefloor von aqua, vengaboys oder dieses voll quaelende „new york city boy“ oder das flintstone-lied von den hosen (die warn schon ma niveauvoller, inhaltlich und musikalisch).
das sind so typische lieder, die keiner hoeren will, aba ewich abgeleiert werden.
(meine meinung, andere kann ich in diesen faellen nich ma ansatzweise verstehn
)
ists so, dass die produzenten fuer das spielen der songs die medien (tv, radio) bezahlen?
angenervt,
tafp
Das Fazit meines Postings sollte ja eigentlich sein, dass diese Schrott-Musik keiner wirklich künstlerischen und kreativen Leistung entspringt.
Zu deiner „Frage“ nach meiner Lieblingsmusik folgt eine kleine Aufzählung. Was ich höre, ist jedoch stark abhängig von meiner Laune.
Acid, House, Deutsch & U.S. HipHop, TripHop, Dub, HardRock, Klassik(besonders Chopin), Raggae, „elektronische“ Musik allgemein.(The Prodigy, Chemical Brothers, AC/DC, Metallica, The Breeders, Beastie Boys, Aphex Twin, Carl Cox, Die Firma, Thomilla, Frank Sinatra, Rachmaninov, Chopin, Hieroglyphics, Dynamite Deluxe, 5 Sterne, Bounty Killer, Janis Jopin, Jungle Brothers, Kiss, Maxwell, Phoneheads, Massive Attack, Mary J. Blige, Nada Surf, Smashing Pumpkins, Neil Young, Fognode, Portishead…)
Tach auch,
Gesülze ist das richtige Wort für Dein
Geschreibsel. Wenn diese Musik so
scheißeeinfach zu machen ist, dann frage
ich mich, wo Dein Song bleibt.
was soll das denn? ich beklage mich genauso über solche musik, wenn ich diese nun auch noch selbst machen würde, wie würdest du das nennen? ich hätte ein wort dafür: heuchelei.
"Pop"Musik (also chartsorientierter mainstream) ist aber wirklich einfach zu machen.
du musst nur zwei vorbedingungen erfüllen: einen hübschen „sänger“ bzw. „sängerin“ und 2tens die richtigen kontake.
Ich selbst
bin auch kein Megafan dieser Musik, dafür
bin ich auch schon zu alt, aber
gottseidank werden wir nicht nur von
megaanspruchsvoller Musik umgeben, darauf
hätte ich nämlich echt keinen Bock.
Und nochwas: Du findest diese Musik zum
Kotzen, weißt aber ganz genau worüber
diese Songs handeln! Ich für meinen Teil
schalte das Radio, bzw. die Glotze aus
wenn „Scheißmusik“ läuft. Nur als kleiner
Tip.
man kommt wohl kaum drumrum wenn du freunde oder bekannte hast, die son scheiss bei sich laufen lassen bzw. sogar parties damit sprengen.
ciao
Das Fazit meines Postings sollte ja
eigentlich sein, dass diese Schrott-Musik
keiner wirklich künstlerischen und
kreativen Leistung entspringt.
Find ich ja zu geil, wie gut der Kunstbegriff immer wieder für ne ergebnislose Diskussion taugt. Mich würde mal interessieren, wo Deiner Meinung nach Kunst aufhört und mainstream beginnt.
Mich nervt natürlich auch, was Ricky und Co. so alles für Schwachsinn ins Micro rülpsen, aber was das angeht, muß ich mich Bono anschließen: Nur abschalten macht locker. Außerdem: Stell Dir mal vor, alle würden Deinen Musikgeschmack teilen - wäre der dann nicht auch mainstream? Ein bißchen Toleranz gegenüber all den minderbemittelten Bravo-TV-Glotzern könnte Dir nicht schaden, Sucker. Du hast ja hoffentlich genug auf dem Kasten, Dir für Dich geeignete Tummelplätze zu suchen.
Zu deiner „Frage“ nach meiner
Lieblingsmusik folgt eine kleine
Aufzählung. Was ich höre, ist jedoch
stark abhängig von meiner Laune.Acid, House, Deutsch & U.S. HipHop,
TripHop, Dub, HardRock, Klassik(besonders
Chopin), Raggae, „elektronische“ Musik
allgemein.(The Prodigy, Chemical
Brothers, AC/DC, Metallica, The Breeders,
Beastie Boys, Aphex Twin, Carl Cox, Die
Firma, Thomilla, Frank Sinatra,
der war ja wohl zu seiner Zeit mehr als kommerziell unterwegs
Rachmaninov, Chopin,
für die gilt das gleiche.
Wir können uns gerne weiterhin über richtig gute Musik
unterhalten.
Deine Andrea
Immer wieder interessant ist die Tatsache, dass zwar „keiner“ diese Musik mag - sie aber trotzdem erfolgreich ist… irgendeiner muß das Zeug ja kaufen.
Im Nachhinein wills sowieso keiner gewesen sein (richtige Schrottmusik findet man dann bereits nach drei Monaten auf dem Flohmarkt).
Naja, sowas muss es auch geben.
Ja, das reizt mich auch, noch ein paar Worte zu schreiben:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, ich finde dieses sogenannte Hitparaden-Mainstream-Radio-Futter auch so richtig schlecht…
Aber (das sag sogar ich als aktiver Musiker) finde, dass jede Musik ihre Berechtigung hat, die ihre Käufer findet, von daher…
Und ausserdem: die Wurzel des Übels liegt ja nicht bei denen, die den Schrott machen, sondern doch vielmehr bei denen, die das Zeug kaufen !
In diesem Sinne
Peter