Gitarrenanfänger - Akustik oder E?

Von: , Frage gestellt am Mi, 30. Apr 2003

Hallo, Gemeinde.

Weiter unten http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl... ist ein Thread, in dem ein Anfänger fragt, ob es besser ist, Akustikgitarre zu lernen, bevor man mit E anfängt. Die Meinungen scheinen auseinander zu gehen, die Mehrheit geht in Richtung "Nein". Ich spiele beides (manche behaupten, ich vergehe mich an beidem), und ich meine, dass das "Umsatteln" auf die E-Klampfe einfacher ist als andersherum. Außerdem bin ich der Meinung, dass man sich als Musiker einiger Möglichkeiten beraubt, wenn man um die akustische Welt einen Bogen macht. Was meint ihr?

Sehr gespannt
kw

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 53 Minuten 1 hilfreich
    Re: Gitarrenanfänger - Akustik oder E?

    Hallo, Bogen macht. Was meint ihr?
    Ich hab auch so klassisch angefangen: Akustische Gitarre gekauft, Unterreicht genommen, gespielt. Naja, mittlerweile hab ich dann aber doch 14 E-Gitarren und nur 3 akustische ;-)
    "Lernen" kann man das meiner Meinung nach immer noch nur auf diesem klassischen Wege. Dabei ist es aber egal ob man eher Klassik, Blues, Jazz oder was auch immer lernt. Es geht da mehr um die Spieltechniken, Harmonielehre, Umgang mit dem Instrument, Noten lesen, etc.
    Ein weiterer Vorteil ist, das die Anschaffungskosten nicht so hoch sind und man wenns dann nach nem Jahr nicht mehr gefällt dem dann nicht hinterherjammert "Mönsch war das teuer..."
    Ich rate nach wie vor dazu in ein Musik Geschäft zu gehen und sich dort Rat zu holen. In den meisten Fällen steht dann eh ein bedarfter Musiker nebendran "entschuldigen Sie, ich habe gehört Sie wollen mit Gitarre anfangen. Darf ich Ihnen unterreicht geben..." oder so ;-)))

    Ach noch was: Wenn es wirklich jemand wiedererwartend meint mit einer E-Gitarre besser anzufangen, dann bitte nicht dieses Teil, was gerade bei pearl.de angeboten wird! Das ist zwar incl. verstärker und suuuperbillig. Aber so spielt es sich auch und man hat dann eh nach der Woche keine Freude mehr daran (abgesehen von den Anzeigen der nachbarn wegen Lärmbelästigung *gg*).


    Gruß
    h.

  2. Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
    betonköpfe

    guten tag,
    ich bin die minderheit ;-)

    dies ist das dogma der der versammelten schulmusikanten: besser ist,Akustikgitarre zu lernen, bevor man mit E anfängt.
    dahinter steht die vorstellung, nur klassisch sei "richtig". also soll sich der delinquent das einpauken lassen und darf dann nach jahren der sklavengaleere mal den kinderkram probieren (wenn der einpeitscher mal nicht hinsieht).
    m.a.w.: das ist seit ca. 50 jahren obsolet.
    es kommt darauf an, wo du hin willst/ welche musik dich begeistert. für mich macht es keinen sinn, sich mit was anderem abzugeben. und ich meine, dass das "Umsatteln"
    auf die E-Klampfe einfacher ist als andersherum.
    auch das sagen immer alle und rein technisch stimmt das wohl auch (alles ist leichter als sklavengaleere ;-) nur ist eine e-klampfe viel leichter zu greifen, was anfängern den einstieg sehr erleichtern kann... Außerdem bin
    ich der Meinung, dass man sich als Musiker einiger
    Möglichkeiten beraubt, wenn man um die akustische Welt einen
    Bogen macht.
    das stimmt umgekehrt erst recht.

    greetings
    bernd

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re: betonköpfe

      Hallo Bernd!

      Sehr schön ausgedrückt. -)
      Das ist einen * wert.

      Gruß

      Jörg

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