paßt zwar auch bei TV, aber hier finde ich die folgende Frage besser aufgehoben: Kann sich noch jemand an einen Künstler erinnern, der Ende der 80er/Anfang der 90er derart konsequent gegen playback-Auftritte war, daß er auf den Auftritt bei einer deutschen TV-Sendung oder einer Gala/Preisverleihung verzichtete, weil man ihn ohne Vollplayback nicht auftreten lassen wollte?
Ich bin mir absolut sicher, daß ich das mal gehört/gelesen habe, kann mich aber beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wer das gewesen ist. Mein Sieb ist halt auch nicht mehr, was es mal war.
könnte David Bowie gewesen sein. Dem traue ich es zu. Habe ich auch schon mal gehört, kann mich nur leider auch nicht an den Namen erinnern. Ist aber sicherlich einer der „richtigen“ Musiker gewesen, also so einer, der selbst schreibt und komponiert und live einfach besser ist als die Studioaufnahme. Das würde den Rahmen schon mal bissel eingrenzen. Und wie gesagt, mir ist dazu als erstes Bowie eingefallen. Der hat viel zu viel Spaß an seinen Liedern, als dass er Playback singen würde.
Grüße
Natascha
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Ich glaube Stefan Raab hat mal Ärger gekriegt, weil er mit irgendeinem seiner spinnerten „Lieder“ beim Mutantenstadl war und ganz offensichtlich gezeigt hat, das Playback läuft. Er hat sich zwischendurch mal mit wem unterhalten etc…
Aber als Sänger würde ich ihn jetzt nicht bezeichnen…
An die Geschichte, um die es Dir eigentlich geht, kann ich mich auch erinnern, aber wer es war…
Joe Cocker
… war mit einem in teutschland produzierten Titel in der Shitparade und wurde per Satelliten-Übertragung aus den USA „eingeflogen“. Wurde dann als „will unbedingt live singen“ verkauft.
paßt zwar auch bei TV, aber hier finde ich die folgende Frage
besser aufgehoben: Kann sich noch jemand an einen Künstler
erinnern, der Ende der 80er/Anfang der 90er derart konsequent
gegen playback-Auftritte war, daß er auf den Auftritt bei
einer deutschen TV-Sendung oder einer Gala/Preisverleihung
verzichtete, weil man ihn ohne Vollplayback nicht auftreten
lassen wollte?
vielleicht Phillip Boa: http://www.germanrock.de/b/boa_philipp/
1988: Durch „Copperfield“ wird der Name „Phillip Boa & The Voodooclub“ erstmals in den regulären deutschen Verkaufcharts notiert. Phillip Boa tritt live in großen TV-Shows wie „Spruchreif“ auf und sorgt mit Play-Back-Boykott für Furore.
Ich erinnere, genau das mal in Bezug auf Ulla Meinecke gehört zu haben, als sie (so um 83 rum?) damals mit „Die Tänzerin“ recht bekannt war. Würde wohl auch zu ihr passen.
Nirvana sollte mal bei Top of the Pops (in England) Smells Like Teen Spirit als Halb-Playback spielen obwohl ihnen ein Live auftritt zugesagt wurde daraufhin hat die Band nur schwachsinn gemacht und Kurt Cobain hat absolut genial, malancolisch und viel zu langsam dazu gesungen.