Gitarrenlehrer

Von: , Frage gestellt am So, 28. Mai 2000

Wie kann ich vorher unterscheiden, ob ich an einen guten oder schlechten Lehrer gerate, wenn ich E-Gitarrenuntericht nehme?
Am Preis...?

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Gitarrenlehrer

    Hi Du,

    also am Preis kann man nie erkennen, ob ein Lehrer gut oder schlecht ist. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung nur sagen:Lege ihm einfach Noten hin. Diese sollte er dann eigentlich als guter Lehrer vom Blatt spielen können. (Aber ja keine zu schweren Noten!) Musst Dich halt ein bisschen geschickt anstellen, wenn du ihm die Noten gibst. Es ist heute ganz legitim das zu machen. Du willst ja sicherlich dein Geld nicht zum Fenster rauswerfen, oder?. Also leg ihm Noten hin und schau was er kann, oder auch nicht.

    • Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
      Re: Gitarrenlehrer

      oder ich wende mich an eine private musikschule...
      ich weiss halt nur nicht, ob das ein guter start ist, so zu jemandem hin zu kommen. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 23 Stunden hilfreich
        Re^2: Gitarrenlehrer

        Hallo Lars!!!
        Also das mit den Noten vorlegen kannst du total vergessen. Ich schliesse mich da ganz Jörgs Meinung an. Die pädagogischen Fähigkeiten sollten im Vordergrund stehen. Gerade wenn du noch Anfänger bist. Was nützt es dir wenn der Typ alles vom Blatt spielen kann, du dabei aber nix lernst.
        Also Probestunde vereinbaren (bieten eigentlich fast alle Lehrer an)
        und gucken ob´s dir Spass macht.

        Bis dann denn...
        Mogli

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^3: Gitarrenlehrer

          Hallo Lars!!!
          Also das mit den Noten vorlegen kannst du
          total vergessen. Ich schliesse mich da
          ganz Jörgs Meinung an. Die pädagogischen
          Fähigkeiten sollten im Vordergrund
          stehen. Gerade wenn du noch Anfänger
          bist. Was nützt es dir wenn der Typ alles
          vom Blatt spielen kann, du dabei aber nix
          lernst.
          Also Probestunde vereinbaren (bieten
          eigentlich fast alle Lehrer an)
          und gucken ob´s dir Spass macht.
          das problem ist dabei weniger das spielen (das kann ich schon ganz leidlich), als die graue theorie, vor der ich mich seit langem drücke, weil mir begriffe wie "amollpentatonik" mehr angst einflössen als der gedanke an rhabarberkuchen... im prinzip bringt mir das vorspielen daher gar nichts - nur, woher weiss ich denn nu, ob und wie der gute mann bzw. die frau mir sowas erklärt?!?

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^4: Gitarrenlehrer

            Ich habe damit zwar keine direkte Erfahrung, aber es ist wichtig, dass er eben nicht mit Fachbegriffen wie A-Moll-Pentatonik um sich wirft. Du solltest schon in der ersten Stunde etwas mitnehmen, etwas gelernt haben, denn wenn es in der ersten Stunden nicht klappt, wieso sollte es dann bei Bezahlung auf einmal besser gehen?
            Wenn Du erst am Anfang Deiner großen Karriere als Gitarrist stehst, dann wirst Du sicher auch bei einem mittelmäßigen Gitarren-Lehrer die Basics lernen können. Wenn Du irgendwann bereits einiges kannst und höhere Ansprüche entwickelst, wirst Du auch besser entscheiden können, ob der Lehrer etwas drauf hat oder nicht!

            Gruß!
            Chris [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
            Re^4: Gitarrenlehrer

            das problem ist dabei weniger das spielen
            (das kann ich schon ganz leidlich), als
            die graue theorie, vor der ich mich seit
            langem drücke, weil mir begriffe wie
            "amollpentatonik" mehr angst einflössen
            als der gedanke an rhabarberkuchen... im
            prinzip bringt mir das vorspielen daher
            gar nichts - nur, woher weiss ich denn
            nu, ob und wie der gute mann bzw. die
            frau mir sowas erklärt?!?
            Hi Lars!
            Ein Gitarrenlehrer kann Dir im Handumdrehen zeigen, daß die Mollpentatonik eben keine graue Theorie ist - und hier ist besonders der Pädagoge gefragt: Es geht nämlich nicht um das stupide Auswendiglernen irgendwelcher Musiktheorie sondern um die Anwendung in der Praxis. Mit der Pentatonik kann man nämlich rattenscharfe Soli spielen - in 90% aller Rocksongs kann man damit klarkommen. Selbst die Theorie einer Phrygischen Skala verliert sofort ihren Schrecken, wenn man damit Mördersoli zu Heavy Metal spielt! Deshalb kann es gar nicht schaden, wenn der Lehrer Ahnung von der Theorie hat - wenn er Dir auch zeigt, was man damit anfangen kann!
            Gruß
            Jörg

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re^3: Gitarrenlehrer

          Hallo Mogli,

          im Grunde genommen stimmt das schon, aber er hat in seinem Artikel nicht erwähnt, dass er Anfänger ist!!! Da sollte natürlich auch auf die pädagogischen Fähigkeiten geachtet werden. Nur was bringt mir es wenn ich einen eine Probestunden nehme und der Lehrer sich halt geschickt anstellt? Außerdem erkennt man ja an der Std., in welcher man ihm die Noten gibt, ob er drauf
          eingeht oder nicht. Ich selber gebe Unterricht und wenn mir einer Noten vorlegt, dann spiel ich diese halt. Man kann sich so verstellen in der 1. Stunde!!!
          Ich bin immer noch für NOten vorlegen, man sieht ja an der Reaktion des Lehrers wie er es aufnimmt. Außerdem steht deine Antwort so und so im Zwiespalt: Was nützt mir ein guter Pädagoge, wenn der Lehrer schlcht ist?
          EGal, er hat ja einige Antworten bekommen. Soll er doch aus allen was herausnehmen.

          Gruß

  2. Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
    Re: Gitarrenlehrer

    Wie kann ich vorher unterscheiden, ob ich
    an einen guten oder schlechten Lehrer
    gerate, wenn ich E-Gitarrenuntericht
    nehme?
    Am Preis...?
    Hi Lars!
    Ein guter Gitarrenlehrer muß weder Flitzefingerweltmeister noch Notenhochgeschwindigkeitsvomblattspieler sein. Wichtig ist vor allem, daß er ein guter Pädagoge ist. Denn was nützt alle Griffbrettartisitk des Lehrers, wenn er Dir seine Weisheiten nicht vermitteln kann. Nimm deshalb mal eine Probestunde, ein guter Lehrer sollte das anbieten. Fall nicht auf irgendwelche Prahlereien herein, sondern achte darauf, ob die "Chemie" stimmt. Ein guter Lehrer sollte schwierige Zusammenhänge (allein an einer punktierten Sechzehntelnote kann man sich schon die Zähne ausbeißen...) leicht verständlich erklären können, nur so machst Du als Schüler wirklich Fortschritte und bekommst einen reellen Gegenwert für Dein Geld.
    Weiterhin viel Erfolg!
    Gruß
    Jörg

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