unfassbar, dass es immer wieder zu solchen panik-ausbrüchen kommt und wie hilflos man als individuum in einer solchen masse ist.
unfassbar, dass es immer wieder zu solchen panik-ausbrüchen
kommt und wie hilflos man als individuum in einer solchen
masse ist.
Ja. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich habe selbst miterlebt, was bei 200 Leuten geschehen kann, wenn auf einmal alle Druck machen - bei mehren tausend oder gar zehntausend ist das unvorstellbar.
Michael
Massenpanik ist oft gefährlicher als die auslösende Situation an sich. Daher ist es unheimlich wichtig, alles zu tun, damit es nicht so solchen Panikausbrüchen kommen kann.
Michael
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Massenpanik ist oft gefährlicher als die auslösende Situation
an sich. Daher ist es unheimlich wichtig, alles zu tun, damit
es nicht so solchen Panikausbrüchen kommen kann.
Vielfach ist der Auslöser ja auch vollkommen ungefährlich - siehe Berg Isel, wo nur jemand gestolpert ist (angeblich). Da kommt es dann zu Kettenreaktionen - und leider auch zu solchen Katastrophen.
Michael
Ursache
Wie ich gehört habe, sollen die hinteren Lautsprecher ausgefallen sein, und die Leute wollten nach vorne ,um besser zu hören. Panik war wohl also nicht die Ursache.
Hi,
ich finde es irgendwie heftig, dass die jetzt (ausser zwei Bands) locker weiterspielen … was meint ihr dazu?
Gruss
Thorsten
Wie ich gehört habe, sollen die hinteren Lautsprecher
ausgefallen sein, und die Leute wollten nach vorne ,um besser
zu hören. Panik war wohl also nicht die Ursache.
Das ist wirklich eine fiese Geschichte. :o((( Und ich war sehr geschockt, weil ich selbst früher immer nach Roskilde gefahren bin. Ich habe es oft genug mitbekommen, wie es ist, wenn plötzlich viele Leute nach vorne strömen… Die Ursache ist simple Euphorie, die in der Masse völlig unterschätzt wird von denjenigen, die damit anfangen „denn sie wissen nicht was sie tun“, sie wollen ja nur ihren Spaß an erster Front und sind dazu noch meistens angeheitert von diversen Bieren oder Tüten (was ja normalerweise ok ist). Vor der großen Bühne ganz vorne zu stehen ist sicherlich kein Spaß. Ich habe es immer gehaßt, wenn man auf nem Konzert von anderen Leuten derart gestreßt wird, daß man sich nur noch auf die nervigen Leute um einen herum konzentrieren muß, um nicht umgerannt zu werden und man nichts von der Band genießen kann. Auch in Roskilde gab es schon immer diese Situationen, leider. Und man verfällt wirklich in Panik, wenn man „nur noch da raus“ will und nicht kann… das ist total furchtbar. Manche Leute haben halt mehr Standvermögen und können sich irgendwie durchboxen. Daher hab ich mich immer sofort, wenn damit begonnen wurde, in die hinteren Reihen zurückdrängen lassen, aber an vorderster Front ist das wohl kaum noch möglich, besonders, wenn man dann im Schlamm auch noch ausrutscht. Mich wundert es nur etwas, daß die Ordner, die die „Wellenbrecher“ beobachten (besonders vorne) es nicht geschafft haben, die Leute aus den ersten Reihen schnell genug über die Gitter zu ziehen, um in so einem Notfall die Leute in Richtung Bühne oder zumindest Presse-Absperrung abzuleiten…
Sehr traurige Geschichte.
Und Pearl Jam wird sicher nicht mehr dort hinkommen. Die waren schon bei ihrem ersten Gig in Roskilde ziemlich verwundert, daß das kein kleiner Club ist, sondern ein riesen Festival, was irgendwie ihre Laune gesenkt hat… irgendwann sprang dann der Gitarrist in die Menge und tauchte nicht mehr auf (!), dann sprang Eddie Vedder hinterher und bald darauf war’s auch schon irgendwie vorbei… sehr strange, das… aber das nur nebenbei.
Stimmt!
Respekt an Oasis und die Pet Shop Boys!
Obwohl Oasis wohl eh keinen Bock haten und „Dank der Katastrophe“ einen guten Grund hatten, abzusagen!