Kann mir mal jemand den Unterschied zwischen „cis“ und „des“ bzw. „gis und aes“ oder .öh. „dis“ und „es“ und erkären ? Ich mein ja nur, die klingen irgendwie gleich und belegen die gleichen Plätze bei jedem instrument das ich so kenne. (obwohl das nicht viele sind).
soweit ich weiss gibt es Unterschiede, denn bei ner Geige und den ganzen Fidelinstrumenten ist es meiner Meinung ein Unterschied…
kann aber auch nix zu sagen
Gruss, Arne
*derimmernurgitarrespieltunddaistdasehdasgleiche*
musiktheorie ist zwar schon einige jahre her, aber ich versuch mal ob ich’s noch zusammenbekomme.
„c“ um einen halbton erhöht entspricht „cis“ ein durch einen halbton erniedrigtes „d“ entspricht „des“. bei d-dur wird z.b. das „c“ erhöht entspricht also „cis“. bei Db-dur wird das „d“ erniedrigt entspricht also „des“.
ich hoffe, das war richtig so.
musiktheorie ist zwar schon einige jahre
her, aber ich versuch mal ob ich’s noch
zusammenbekomme.
„c“ um einen halbton erhöht entspricht
„cis“ ein durch einen halbton
erniedrigtes „d“ entspricht „des“. bei
d-dur wird z.b. das „c“ erhöht entspricht
also „cis“. bei Db-dur wird das „d“
erniedrigt entspricht also „des“.
ich hoffe, das war richtig so.
ja gut, das war mir sowet auch klar. meine frage zielte auf was anderes ab: ist da ein klanglicher unterschied? denn -wie gesagt- bei z.b. klavier und gitarre ist das die gleiche belegung. oder geht es einfach nur darum, die unterschiedlchen tonarten schreiben zu können?
ja gut, das war mir sowet auch klar.
meine frage zielte auf was anderes ab:
ist da ein klanglicher unterschied? denn
-wie gesagt- bei z.b. klavier und gitarre
ist das die gleiche belegung. oder geht
es einfach nur darum, die
unterschiedlchen tonarten schreiben zu
können?
bei tasteninstrumenten sind es die gleichen tasten. wie mein vorredner schon sagte, sind es bei streichinstrumenten „verschiedene töne“. „des“ wird anderes gegriffen als „cis“. dies deswegen um die stimmung bei moll-tonarten rüberzubringen. es ist zwar die gleiche frequenz, man hat aber eine andere stimmung bzw. eindruck des tons (die info hab ich mir eben von 'nem violinenspieler geholt)
wie schon meine Vorredner sagten - bei einem Tasteninstrument mit wohltemperierter Stimmung sind beispielsweise cis/des identisch (man nennt sowas eine enharmonische Verwechslung), bei einer Geige bzw. Saiteninstrumenten ohne Bünden kann es es zwei verschiedene Griffe für die Töne geben. Der Unterschied in der Tonhöhe ist jedoch minimal und für „Otto-Normalmusikhörer“ kaum nachzuvollziehen. Sonst könnten Klavier und Geige auch schlecht zusammenspielen…
bei tasteninstrumenten sind es die
gleichen tasten. wie mein vorredner schon
sagte, sind es bei streichinstrumenten
„verschiedene töne“. „des“ wird anderes
gegriffen als „cis“. dies deswegen um die
stimmung bei moll-tonarten
rüberzubringen. es ist zwar die gleiche
frequenz, man hat aber eine andere
stimmung bzw. eindruck des tons (die info
hab ich mir eben von 'nem violinenspieler
geholt)
wie schon meine Vorredner sagten - bei
einem Tasteninstrument mit
wohltemperierter Stimmung sind
beispielsweise cis/des identisch (man
nennt sowas eine enharmonische
Verwechslung), bei einer Geige bzw.
Saiteninstrumenten ohne Bünden kann es es
zwei verschiedene Griffe für die Töne
geben. Der Unterschied in der Tonhöhe ist
jedoch minimal und für
„Otto-Normalmusikhörer“ kaum
nachzuvollziehen. Sonst könnten Klavier
und Geige auch schlecht
zusammenspielen…
alles klar, danke! wenn du mir jetzt noch erklären könntest, was ein temperiertes klavier ist… ich nehme an, mit seiner temperatur hat es weniger zu tun…
Stimmt
Wohltemperierte Stimmung meint, dass die Abstände aller Halbtöne exakt gleich gross sind, d.h. eine Oktave wird in 12 genau gleichgrosse Teile geteilt. Das stimmt zwar nicht genau mit den akustisch-physikalischen Gegebenheiten überein (nach denen cis und des eben nicht gleich sind), ermöglicht aber ein Spielen in jeder beliebigen Tonart, ohne dass man vorher das Klavier umstimmen müsste.
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Wers verträgt jetzt noch war Theorie.
Die Töne erhöhen sich in einer sog. geometrischen Reihe und nicht linear. Wenn ich jetzt einen Ton z.B. ein G um einen halben Ton erhöhe, ergibt sich ein Gis, soweit klar. Wenn ich ein A um einen halben Ton erniedrige, sollte auch wieder ein Gis herauskommen. Tut es aber nicht genau. Der resultierende Ton ist etwas höher als das Gis. Für ein normal geschultes Ohr kaum wahrnehmbar. Wenn aber ein Instrument, das in einer Tonart rein gestimmt ist (heißt so im Gegensatz zur wohltemperierten Stimmung) in einer im Quintenzirkel fernen Tonart gespielt wird (z.B. in Ges), dann klingt es auch für ein ungeschultes Ohr ziemlich schief. Man hat sich vor etwa 300 Jahren dann eben die schon erwähnte wohltemperierte Stimmung ausgedacht, die einen Kompromiss darstellt. Sie klingt streng genommen immer und überall falsch, aber überall gleich wenig, sodaß es nicht weiter auffällt.
Gandalf
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Wers verträgt jetzt noch war Theorie.
Die Töne erhöhen sich in einer sog.
geometrischen Reihe und nicht linear.
das musst du noch mal erklären, ich hab da in mathe nicht aufgepasst.
Wenn ich jetzt einen Ton z.B. ein G um
einen halben Ton erhöhe, ergibt sich ein
Gis, soweit klar. Wenn ich ein A um einen
halben Ton erniedrige, sollte auch wieder
ein Gis herauskommen. Tut es aber nicht
genau. Der resultierende Ton ist etwas
höher als das Gis. Für ein normal
geschultes Ohr kaum wahrnehmbar. Wenn
aber ein Instrument, das in einer Tonart
rein gestimmt ist (heißt so im Gegensatz
zur wohltemperierten Stimmung) in einer
im Quintenzirkel fernen Tonart gespielt
wird (z.B. in Ges), dann klingt es auch
für ein ungeschultes Ohr ziemlich schief.
Man hat sich vor etwa 300 Jahren dann
eben die schon erwähnte wohltemperierte
Stimmung ausgedacht, die einen Kompromiss
darstellt. Sie klingt streng genommen
immer und überall falsch, aber überall
gleich wenig, sodaß es nicht weiter
auffällt.
verstehe. das heisst aber dann doch im klartext, dass ein „reines“ instrument nicht mit einem wohltemperierten zusammenspielen kann, zumindest keine halbtöne?!?