scheiß anwälte

hi

bin ziemlich genervt weil meine lieblings wwwseite manny`s songarchiv pausiert.

irgendwelche anwälte fordern von betreibern der songtextseite plötzlich horrende summen weil angeblich mit dem geistigen eigentum der künstler schindluder betrieben wird. ich find`s scheisse weil es hierbei wieder nur um geld geht. wenn die leute die die seiten machen so sind wie ich dann haben sie nur spaß an musik spielen gern ein instrument und singen die songs die sie jeden tag im radio hören gerne nach.

wie ist der stand der dinge. werden die betreiber der seiten wirklich zahlen müssen, wird es bald keine songtextseiten mehr im netz geben?

wie ist der stand der dinge. werden die betreiber der seiten
wirklich zahlen müssen, wird es bald keine songtextseiten mehr
im netz geben?

Hi,
wenn jeder alles nur kostenlos aus dem Netz saugen will, wird es bald keine Songtexte mehr geben.
Grüße, Peter

Der wichtige Markt für Songtexte
Hallo Peter,

wenn jeder alles nur kostenlos aus dem Netz saugen will, wird
es bald keine Songtexte mehr geben.

wie kommst Du denn _da_rauf? Das ist doch nur eine völlig unreflektierte Fortsetzung der bei Musik und Tausch"börsen" zutreffenden Feststellung, daß diese den Markt für Musik kaputtmachen.

Wo aber gibt es einen von Musik losgelösten Markt für Songtexte, für …Texte sozusagen? Wer würde auf die Musik respektive CDs verzichten wollen, nur weil er den Songtext bereits für Umme gesaugt hat?

Oder glaubst Du ernsthaft, daß von den vielen vielen käuflich zu erwerbenden Songtexten (dämmerts?) auch nur eines weniger verkauft wird?

Grüßken
-R o b.

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Hi Christian,

kann mich Dir nur voll anschließen, bei mir ists lyrics-world.de! Bis jetzt ist noch nicht abzusehen wie es weitergeht und wann eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Zum ko…

Viele Grüße
Tom

Hi!

Da bin ich voll Deiner Meinung!

In Zeiten, in denen immer mehr Künstler darauf verzichten, ihre Texte ins Booklet zu drucken, finde ich es ziemlich kacke!

Meine Güte - ich habe mir nicht wenige englische Vokabeln dadurch angeeignet, dass ich wissen wollte, was meine Helden so singen…

Das wurde bei der Einführung von CDs schon erschwert (was waren die Innencover von LPs herrlich groß)…

LG
Guido

Mh ich schau meistens wenn ich was such entweder im Bookled nach ob der da zufinden ist der Text oder via www.swr3.de da gibt’s den Punkt Lyrics… manche Texte sind da auf Deutsch übersetzt worden.

Ansonsten, wnen diese Seiten geschlossen werden,gibt es auch noch Foren wie dieses hier zb. worüber man denk i mal gut den Text erhalten kann :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Meine Güte - ich habe mir nicht wenige englische Vokabeln
dadurch angeeignet, dass ich wissen wollte, was meine Helden
so singen…

Hi,
dadurch bin auch ich gut in Englisch geworden! Habe ständig die Texte übersetzt, weil ich wissen wollte, was die singen. Damals aus den „TOP-Schlagertextheften“ oder aus der Bravo.

Gruß
Nelly

dazu: Interessengemeinschaft Songtexte
Hallo,

Informationen über dieses traurige Problem, weiterführende Links und Online-Petitionen gibt es hier:

http://www.kampfumsongtexte.de/

Viele Grüße & ein schönes Wochenende,

Rushme

hallo!

da problem ist, dass mannys seite sich nciht vorrangig den songtexten verschrieben hatte, sondern dass es da mehr um chords zu aktuellen liedern ging. das ist/war ein riesiges archiv, viel auch mit nur in dt. bekannten liedern. all das fällt jetzt weg. frag mal meine gitarre, wie es ihr gefällt, nur noch rumzustehen.

gruß
yvi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Rob,
was glaubst du denn? Glaubst du ernsthaft, dass sich Alle, die sich Songtexte umsonst aus dem Netz saugen, sich ohne diese Möglichkeit nicht für diese Texte interessieren würden?

Oder glaubst Du ernsthaft, daß von den vielen vielen käuflich
zu erwerbenden Songtexten (dämmerts?) auch nur eines weniger
verkauft wird?

Es wird nicht nur „eines weniger verkauft“, sondern Abertausende!
Und den Schaden haben direkt Autoren und Verleger. Die leben nämlich in der Mehrzahl davon.
Es ist die „habenwollen-Mentalität“, die einen ganzen Zweig der künstlerischen Berufe in Bedrängnis bringt.
Bevor du dich so verharmlosend ausserst, hättest du mal besser Informationen gesammelt.

Grüße
Günther

Interessanter Artikel hierzu:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19852/1.html

Wolfgang

Begründung ist nicht zu erkennen
Hallo Günther,

was glaubst du denn? Glaubst du ernsthaft, dass sich Alle, die
sich Songtexte umsonst aus dem Netz saugen, sich ohne diese
Möglichkeit nicht für diese Texte interessieren würden?

Nein, das glaube ich nicht. Das war aber auch nicht die Frage. Ohne diese Möglichkeit (so war es ja vor etwa 1998) hatte man sich selbstverständlich auch für die Texte interessiert, hatte aber - damals wie heute - keine Gelegenheit, diese Begehrlichkeit durch Kauf oder Miete kommerziell zu befriedigen. Der einzige Zusammenhang, der hier von Dir nicht genannt, allenfalls erahnbar ist: Jemand ist an einem anders nicht erhältlichen Songtext interessiert und kauft sich deshalb die CD. Kein besonders realistisches Szenario.

Du hast Dich aber noch nicht zu der These geäußert, ob veröffentlichte Songtexte irgendeinem Markt Schaden zufügen. Auch der Musikmarkt wird nicht durch frei verfügbare Songtexte nicht berührt. Wie gesagt:

[…] glaubst Du ernsthaft, daß von den vielen vielen käuflich
zu erwerbenden Songtexten (dämmerts?) auch nur eines weniger
verkauft wird?

Es wird nicht nur „eines weniger verkauft“, sondern
Abertausende!

Kannst Du diesen Zusammenhang bitte etwas eingehender erläutern? Das wär’ nett, ich kann ihn mir schlicht nicht vorstellen und Deine oben gemachte Ausführung stellt ja leider keinen sachlichen Zusammenhang zwischen Songtextnutzern und Umsatzdefizit her.

Und den Schaden haben direkt Autoren und Verleger. Die leben
nämlich in der Mehrzahl davon.

Songtexter bekommen die Hälfte der GEMA-Ausschüttungen (ohne Tonträgerabgabe), von der GvL erhalten beide nur für den Vortrag, nicht für die Urheberschaft. Komponist und Songtexter haben von veröffentlichten Songtexten nichts zu befürchten, da es wie gesagt keinen isolierten Markt dafür gibt. Die abenteuerliche These, daß freie Songtext-Databases das illegale Filesharing begünstigen bzw. Kaufverzicht fördern ist völliger Unsinn.

Es ist die „habenwollen-Mentalität“, die einen ganzen Zweig
der künstlerischen Berufe in Bedrängnis bringt.

Richtig. War aber auch nicht bestritten.

Bevor du dich so verharmlosend ausserst, hättest du mal besser
Informationen gesammelt.

Lieber Günther, ich bin in ausreichendem Maße mit der Materie vertraut und beurteile nicht als Außenstehender. Wirklich, das ärgert mich maßlos, daß da einer herkommt und sich als Kompetenzpolizei aufspielt und ich verbitte mir den Vorwurf der Ignoranz aufs schärfste. Wenn Du Deine abweichende Meinung besprechen willst, kommst Du mit bloßen Behauptungen nicht weiter und um eine kausal-logische Argumentation nicht herum. Wenn Du darauf verzichtest, dann bitte auch auf unbelegte Fingerzeige. Du Fachmann, Du!

-R o b.

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???
Hi!

wenn jeder alles nur kostenlos aus dem Netz saugen will, wird
es bald keine Songtexte mehr geben.
Grüße, Peter

Wo issen da der Zusammenhang?

Ich habe da nur etwas von Texten gelesen, nicht von kompletter Musik!

Oder anders: Kennst Du diese völlig unbekannte Band Metallica?
Die verkaufen so das ein oder andere Album (auch an mich). Irgendwann (genauer: Nach dem Kauf) habe ich festgestellt, dass bei einem Album namens Load keine Texte abgedruckt waren, weshalb ich mir diese aus dem Netz besorgte, weil der gute Sänger nicht immer besonders sauber zu verstehen ist.
Diese Möglichkeit ist jetzt weg.

Das war nur ein Beispiel, was sich aber ziemlich oft wiederholen lässt!

Und da sehe ich keinen Schaden für irgendwen!

Ich sauge mir sogar ab un zu Musik! Nicht, weil ich den Künstlern schaden will, sondern weil es schlicht nicht mehr möglich ist, in einem schnuckeligen CD-Shop in die neuen CDs rein zu hören (weil es sie nicht mehr gibt). Und bei den großen Saturns, Media Märkten, Pro Märkten, etc (die die Hauptschuld des Niedergangs der kleinen Läden tragen) kann ich mir dann zwar die Musik kaufen, die mir gefällt (den Rest höre ich eh nicht - wird wieder gelöscht), aber dieses sinnliche Vergnügen des „In-Die-Ecke-An-Den-CD-Spieler-Stellens“ gibt es dort zwischen all den drängelnden hektischen Kunden nicht.

Es mag sein, dass das illegal ist, aber schaden tut es der Musikindustrie nicht - ich besitze ca. 1200 originale CDs…

LG
Guido

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noch nie hat die musikindustrie soviel kohle wie in den 90ern gemacht. diese steigerung wird auch nie wieder erreichbar sein und war eine abzocke der konsumenten ohne ende. diese steigung fällt nun zunehmends und man versucht sich an allem festzuhalten was noch geht, sogar mit der unterstützung unserer regierung, die dementsprechende gesetze erlässt.
haben wir in den 80ern uns die Kassetten kopiert wie wild, macht das nun ein Mausklick 1000 mal schneller. und schon schwitzt die industrie.
das menschliche miteinander funktioniert doch nur über gegenseitiges VERKAUFEN, anders können sich nun mal „kapitalisten“ eben eine GESELLSCHAFT nicht vorstellen.

es begann mit der erfindung der MP3 dateien und der „urbanisierung“ des internet´s, dass die jagt auf eine kopie der kopie begann.

man beachte hierbei das wort KOPIE.
was soviel heißt, ein künstler bringt einmal eine leistung und kopiert diese bis ins unermessliche.

als nächstes folgten:http://www.unf-unf.de/show.php?did=748

Begründung

Hallo Günther,

was glaubst du denn? Glaubst du ernsthaft, dass sich Alle, die
sich Songtexte umsonst aus dem Netz saugen, sich ohne diese
Möglichkeit nicht für diese Texte interessieren würden?

Ohne diese Möglichkeit (so war es ja vor etwa 1998) hatte man
sich selbstverständlich auch für die Texte interessiert, hatte
aber - damals wie heute - keine Gelegenheit, diese
Begehrlichkeit durch Kauf oder Miete kommerziell zu
befriedigen.

Da irrst du dich eben! Früher gab es einen großen Markt für sog. Songtext-Hefte, in denen die jeweils populärsten Lieder (Deutsch und Englisch)abgedruckt und im Musik- und Buchhandel käuflich zu erwerben waren. Die gibts zwar immer noch, spielen aber durch den massenhaften Urheberrechtsklau wirtschaftlich keine Rolle mehr.

Du hast Dich aber noch nicht zu der These geäußert, ob
veröffentlichte Songtexte irgendeinem Markt Schaden zufügen.
Auch der Musikmarkt wird nicht durch frei verfügbare Songtexte
nicht berührt.

Siehe oben!
Es werden sowohl dem Komponisten, wie auch dem Textdichter Tantiemen geklaut, denn durch das Prinzip der sog. „Werkeverbindung“ partiziert der Texter am Erlös der Komposition und umgekehrt. Auch Verlage sind geschädigt.

Und den Schaden haben direkt Autoren und Verleger. Die leben
nämlich in der Mehrzahl davon.

Songtexter bekommen die Hälfte der GEMA-Ausschüttungen (ohne
Tonträgerabgabe), von der GvL erhalten beide nur für den
Vortrag, nicht für die Urheberschaft.

Da bringst du aber einiges durcheinander:

  1. Kannst du nicht sagen, dass der Texter die Hälfte bekommt. Hier gibt es Unterschiede in der Abrechnung zwischen „Öffentlichen Aufführungen“ und „Tonträgervergütungen“.
    Ausserdem vergisst du die 4/12 des Verlages.
  2. Hat die GVL (nicht"GvL") damit gar nichts zu tun, denn die kümmert sich nur um die Vergütung bei Abgabe des Vervielfältigungsrechtes.
    Diese ist einmalig und hat mit den Aufführungen gar nichts zu tun.
    Zudem betrifft das die Autoren überhaupt nicht, sondern nur die ausführenden Künstler (Interpreten, Produzenten, Studiomusiker usw.).

Komponist und Songtexter haben von veröffentlichten Songtexten nichts zu befürchten, da es wie gesagt keinen isolierten Markt dafür gibt.

Eben schon. Siehe Oben!

Die
abenteuerliche These, daß freie Songtext-Databases das
illegale Filesharing begünstigen bzw. Kaufverzicht fördern ist
völliger Unsinn.

Verstehst du´s nicht? Wer sie illegal umsonst bekommt, muss sich die Texte nicht mehr kaufen. Kann doch nicht so schwer zu verstehen sein.

Es ist die „habenwollen-Mentalität“, die einen ganzen Zweig
der künstlerischen Berufe in Bedrängnis bringt.

Richtig. War aber auch nicht bestritten.

Bevor du dich so verharmlosend ausserst, hättest du mal besser
Informationen gesammelt.

Lieber Günther, ich bin in ausreichendem Maße mit der Materie
vertraut und beurteile nicht als Außenstehender. Wirklich, das
ärgert mich maßlos, daß da einer herkommt und sich als
Kompetenzpolizei aufspielt und ich verbitte mir den Vorwurf
der Ignoranz aufs schärfste. Wenn Du Deine abweichende Meinung
besprechen willst, kommst Du mit bloßen Behauptungen nicht
weiter und um eine kausal-logische Argumentation nicht herum.
Wenn Du darauf verzichtest, dann bitte auch auf unbelegte
Fingerzeige. Du Fachmann, Du!

Lieber Rob, entschuldige dass ich kurz kichere, aber wenn du hier falsche Infos verbreitest (GEMA/GVL) musst du mit der Kritik und der Richtigstellung leben.
Bitte überdenke für dich nochmal, ob du wirklich „in ausreichendem Maße mit der Materie vertraut bist“. Ich habe da so meine Zweifel!
Nicht umsonst leben Generationen von Rechtsanwälten von der Kompliziertheit dieser Materie.

Mit Grüßen von Fachmann zu Fachmann,
Günther

Hallo Günther,
nachdem ich das mit meinem Posting mit angezettelt habe: inhaltlich stimme ich dir voll zu. Was mich so ärgert und warum ich da oben überhaupt reagiert habe, ist die Selbstverständlichkeit zu fordern, dass gefälligst alles kostenlos bereitzustehen hat. Und wenn sich die Rechteinhaber dagegen - und sei es mit Hilfe von Anwälten - zur Wehr setzen, dann nimmt man sich ebenso selbstverständlich das Recht heraus, diese zu beschimpfen und zu beleidigen (siehe Ausgangsposting - „scheiss anwälte“).
Grüße, Peter

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Hallo Günther,
nachdem ich das mit meinem Posting mit angezettelt habe:
inhaltlich stimme ich dir voll zu. Was mich so ärgert und
warum ich da oben überhaupt reagiert habe, ist die
Selbstverständlichkeit zu fordern, dass gefälligst alles
kostenlos bereitzustehen hat. Und wenn sich die Rechteinhaber
dagegen - und sei es mit Hilfe von Anwälten - zur Wehr setzen,
dann nimmt man sich ebenso selbstverständlich das Recht
heraus, diese zu beschimpfen und zu beleidigen (siehe
Ausgangsposting - „scheiss anwälte“).

Hallo Peter,
leider ist es so wie du sagst!
Mittlerweile ist in unserer Gesellschaft eine Mentalität entstanden,
die für gewisse Themenbereiche jegliches Unrechtsbewustsein vermissen lässt.
Die „Konsumenten“ realisieren einfach nicht, dass Autoren und Künstler auf eine faire Vermarktung angewiesen sind.
Es geht mir auch nicht um Sony, BMG, und Konsorten.
Leider werden die reichen multinationalen Medienkonzerne und die kleinen Autoren in einen Topf geworfen - nach dem Motto: Sind doch eh alle Millionäre.
Das liegt sicher auch an der verbogenen Aussendarstellung in den Medien. Es wird suggeriert, dass jeder, der seine Visage mal aus dem Fernseher gehalten und einen erfolgreichen Song veröffentlicht hat, gleich für sein Leben ausgesorgt hat.

Dazu kommt, dass das Urheberrecht und die verwandten Rechte - z.B. Vervielfältigungsrecht, Patentrecht usw. komplexe Geschichten sind.

Wenn die professionellen Kreativen irgendwann mal gar keinen Ertrag mehr haben und auch der talentierte Nachwuchs sich für was Sichereres entscheidet, wird man wissen, was man an ihnen gehabt hat.
Nicht umsonst sind die heutigen Charts voll von Remakes aus den vergangenen Jahrzehnten in denen eine faire Vermarktung dafür gesorgt hat, dass ein gewisses Niveau möglich war.
Und im Gegensatz dazu ist der „Markt“ heute voll von Mist, ohne melodische Ideen.
Was irgendwie ein Gesicht hat, stammt sehr oft aus dieser - fruchtbareren - Zeit. Allerdings sind viele der neu gemachten und wiederveröffentlichten Titel oft miserabel produziert (Beispiel: „Stop“ kommt an das 15 Jahre alte Original von Sam Brown nicht mal annähernd heran). Oder es wird gleich komplett zusammengeklaut was geht! Beispiel: Sarah Connor: Da hört man bei jeder Single-Auskoppelung, woher die Melodie „entlehnt“ ist.
Das ist schon beinahe lustig.
Naja, und dann bekommt man Antworten von Leuten, die sich als Fürsprecher der illegalen Nutzung aufspielen, und so tun als ob sie im Recht wären.
Wenn man einen Sachverhalt nicht verstehen will, dient vieles als Ausrede.

Schöne Pfingsten

Günther

Hi,

Und wenn sich die Rechteinhaber
dagegen - und sei es mit Hilfe von Anwälten - zur Wehr setzen,
dann nimmt man sich ebenso selbstverständlich das Recht
heraus, diese zu beschimpfen und zu beleidigen (siehe
Ausgangsposting - „scheiss anwälte“).

Von irgendwelchen Privatleuten derartige Summen zu fordern, verstößt klar gegen das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Was damit bezweckt werden soll, liegt auf der Hand: der Privatmensch soll durch eine allgemeine Verunsicherung dazu gebracht werden, im World Wide Web das Maul zu halten und bestenfalls zu konsumieren. Sowohl der Politik als auch der Wirtschaft kann nicht an einem gut informierten und vernetzten Bürger gelegen sein. Also gibt es u.a. das Urheberrecht, um die Leute an die Kandare zu nehmen. Dass die bewußten Anwälte da mitmachen, ist klar: sie verdienen sich eine goldene Nase dabei.
So wird das einst freie Internet zu einem tollen Werkzeug zur Gängelung der Bevölkerung.
Herzlich willkommen in der schönen neuen urheberrechtsgeschützten Welt!

Viele Grüße
WoDi

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Hi WoDi!

Von irgendwelchen Privatleuten derartige Summen zu fordern,
verstößt klar gegen das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Was
damit bezweckt werden soll, liegt auf der Hand: der
Privatmensch soll durch eine allgemeine Verunsicherung dazu
gebracht werden, im World Wide Web das Maul zu halten und
bestenfalls zu konsumieren. Sowohl der Politik als auch der
Wirtschaft kann nicht an einem gut informierten und vernetzten
Bürger gelegen sein. Also gibt es u.a. das Urheberrecht, um
die Leute an die Kandare zu nehmen. Dass die bewußten Anwälte
da mitmachen, ist klar: sie verdienen sich eine goldene Nase
dabei.

Ich bin ganz deiner Meinung, dass hier im Internet keiner das Maul halten soll. Hier gehts aber nicht um freie Meinungsäußerung, sondern um das unberechtigte Kopieren(!) fremder Texte, ohne dass die Autoren, Produzenten etc. zugestimmt haben oder das ihnen zustehende Entgelt bekommen. Ich teile auch deine Meinung, dass Politik und Wirtschaft kein Interesse an mündigen Wählern/Kunden haben, das ist aber hier nicht das Problem. Die Mittel und Wege, mit denen das erreicht wird, sind andere, nicht (oder zumindest nur ganz am Rande) das Urheberrecht.

So wird das einst freie Internet zu einem tollen Werkzeug zur
Gängelung der Bevölkerung.
Herzlich willkommen in der schönen neuen
urheberrechtsgeschützten Welt!

Das Urheberrecht ist wesentlich älter als das www. Nur zu Klarstellung: Ich möchte hier keine Extrempositionen einnehmen. Wenn aber jemand dem Betreiber einer Site untersagt, seine Produkte widerrechtlich zu verwerten, dann wird man das wohl oder übel zur Kenntnis zu nehmen haben.

Viele Grüße
WoDi

Auch viele Grüße,
Peter

Hallo,

bei Texten kann ich es auch nicht verstehen, warum diese nicht kostenlos zugänglich sein sollen. Der Verkauf von CDs würde ja dadurch kaum betroffen. Bei Musik (WAV, MP3 oder auch Noten) sehe ich es ein wenig anders. Natürlich wäre es erst mal toll, an alles kostenlos zu kommen, aber mit der Zeit würde der Markt dadurch wohl auch leiden, denn wenn dann Musiker nur noch einen Bruchteil verdienen von dem, was sie jetzt bekommen, wird’s langsam aber sicher bergab gehen. Dasselbe würde übrigens auch für Buchveröffentlichungen gelten.

Gruß

Dieter