Was genau ist eigentlich Psychedelic Rock?

Ein paar Beispiele wären auch ganz nett.

Danke

Ein paar Beispiele wären auch ganz nett.

Danke

hmm die doors vielleicht?
oder led zeppelin oder manche lieder von den beatles?
ich würd halt sagen, alles, was irgendwie unter acid-einfluss entstanden ist…

das ist die musik, die ende der 60er jahre

a.) unter drogen - hauptsächlich lsd - entstanden ist
und
b. als ersatzdroge für lsd herhalten sollte

die bekanntesten bands waren/sind vanilla fudge, iron butterfly und mit abstrichen grateful dead.

groove on man
khs

Ein paar Beispiele wären auch ganz nett.

Danke

Tja, mir würden da ja noch Jefferson Airplane und die frühen Pink Floyd einfallen. Gruss Markus

Hallo.
Psychedelic heißt bewußtseinserweiternd. Psychedelic Rock ist also Rockmusik unter dem Einfluß bewußtseinserweiternder Drogen.
Beispiele : Blue Cheer, Vanilla Fudge, Iron Butterfly, Pink Floyd, tw. Yardbirds, tw. Hendrix. Auch die Beatles („Tomorrow Never Knows“ und „I’m Only Sleeping“ von der „Revolver“, die „Sgt.Pepper“ …) und die Stones („2000 Light Years From Home“, „She’s a Rainbow“) haben Versuche in der Richtung unternommen. Mir fallen noch die Grateful Dead und die Doors ein. Grundiziell ist Psychedelic aber nur ein Verkaufsargument gewesen. Wenn man sich zum Bleistift anschaut, daß Status Quo (ja, die mit den drei Griffen!) auch Psychedelic gewesen sein sollen („Pictures of Matchstick Men“, „Green Tambourine“) …
Gruß kw

hmm die doors vielleicht?

Doors höchstens im Text !

oder led zeppelin oder manche lieder von den beatles?

LEd Zeppelin eher nicht, die Beatles hatten auch nur eine kurze Phase in der sie das Versucht haben. Wenn „psychedelic“ jemals etwas anderes war, als eine Business-Hype, dann klangs etwa wie heute TRANCE ohne dieses Dödel-schlagzeugmaschinengedröhn oder Electronic-spacig wie die Musik in der Space-NAcht auf Bayern III.
Hatte man noch keinen Synthesizer, kein Problem : Echo und Hall in allen Spielarten, Bandmaschinen rückwärts laufen lassen, und anhören mußte sich das wie mindestens 1,5 Lichtjahre von der Erde weg.

eljot

Hawkwind
Eine Psychedelic-Referenzband wurde hier noch vergessen: Hawkwind!!!
Die ersten Monstermagnet-Platten (bis Dopes to infinity, wo die Elemente noch hier und da vorhanden sind) wildern auch sehr stark in den Gefilden, die diese Band ergründet hat.
HOFee

Die ersten Monstermagnet-Platten (bis Dopes to infinity, wo
die Elemente noch hier und da vorhanden sind) wildern auch
sehr stark in den Gefilden, die diese Band ergründet hat.

*YEAH* Monster Magnet rules! ;o)
Aaaaaber, eine total geil extreme Psychedelia-Scheibe ist die „Cottonwoodhill“ von Brainticket!!! (War sogar mal ne Zeit lang verboten, weil die Leute auf LSD dabei ausm Fenster gesprungen sind - hab ich mal gehört *g*)
Ansonsten würd’ ich einfach auf die Cover-Artworks achten… je mehr Strudel, Solarisationen, Wellenmuster, Farben und ausufernde Schriften desto more psychedelic ;o)
Go for it!

hmm die doors vielleicht?

Doors höchstens im Text !

the snake is long… seven miles… oh ja…

oder led zeppelin oder manche lieder von den beatles?

LEd Zeppelin eher nicht, die Beatles hatten auch nur eine
kurze Phase in der sie das Versucht haben. Wenn „psychedelic“
jemals etwas anderes war, als eine Business-Hype, dann klangs
etwa wie heute TRANCE ohne dieses
Dödel-schlagzeugmaschinengedröhn oder Electronic-spacig wie
die Musik in der Space-NAcht auf Bayern III.
Hatte man noch keinen Synthesizer, kein Problem : Echo und
Hall in allen Spielarten, Bandmaschinen rückwärts laufen
lassen, und anhören mußte sich das wie mindestens 1,5
Lichtjahre von der Erde weg.

so wie… 2000 lightyears von den rolling stones oder asteroid von kyuss?

Ein paar Beispiele wären auch ganz nett.

Danke

Hey Michael,
hier ein paar Grundmusikstile:

Jungle, HipHop, Grunge, es gibt heute so viele Bezeichnungen für Musikstile, daß kaum noch einer weiß, was darunter zu verstehen ist. In der populären Musikgeschichte verhält es sich ähnlich wie in der Archäologie. Je älter der Fund, desto unbestimmbarer ist die Zeit und die Herkunft. Wie die populäre Musik begann liegt weitgehend im Dunkeln, doch in den Zeittabellen der Rockfibeln und Geschichtsbüchern fing alles mit dem Blues an. Und um den Rahmen des Artikels nicht zu sprengen, fängt der Autor genau hier an.

Es begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Sklaverei in den USA nach den Bürgerkriegen abgeschafft wurde. Die Liedgattung Blues entstand aus der Gemeinschaft der Schwarzen, die damit ihre afrikanischen als auch ihre durch die Versklavung in Nordamerika bedingten Lebensweisen Ausdruck verliehen. Volker Albold und Rainer Bratfisch zitieren in ihrem Buch Blues heute den Musikkritiker Arnold Shaw: „Der Blues ist die – offene oder versteckte – Klage eines unterdrückten, erniedrigten Volkes, ohne Dach über dem Kopf, ohne Liebe, ohne Geld, ohne Ansehen, ohne Identität – aber, ironischerweise, nicht ohne Hoffnung…“ Erst in den zwanziger Jahren wurde der Blues populär, also bekannt, durch die ersten Begegnungen mit der weißen Bevölkerung und den ersten Schallplattenaufnahmen. Auch der Jazz war eine musikalische Form der Afroamerikaner, wesentliche Ursprünge lagen im Blues und der afroamerikanischen Folklore. Der Begriff selbst entsprang dem Slang der Bevölkerung (All that Jazz = All der Mist) und übertrug sich erst später auf die Musik. Die Musik wurde bekannt durch weiße Musiker namens Original Dixieland Jass Band, die im Jahre 1917 die erste Schallplatte dazu einspielten. Heute ist der Jazz in allen Teilen Welt ein wesentlicher Bestandteil der zeitgenössischen Musikentwicklung.
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Der Begriff Popmusik kam erst in den zwanziger Jahren auf und besaß zwei Ursprünge. Einerseits aus dem Wort Pop Art, eine Kunstrichtung, die allen Bevölkerungsschichten zugänglich sein sollte und andererseits gedacht als Oberbegriff für Musik, die jeder kennt. Aus dem amerikanischen: Popular Music, darunter sind sowohl Rock als auch Schlager zu verstehen, beziehungsweise volkstümliche Musik. Heute steht Popmusik vor allen Dingen für Musik der Masse.
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Die Rockmusik hatte seine Wurzeln im Rock´n´Roll Mitte der fünfziger Jahre und dessen frühen Spielart Rockabilly. In England gab es den Begriff noch nicht. Hier nannte man es Beat und eine der bekanntesten Vertreter waren die Beatles. In den USA bezeichneten die Musiker diese Art der Musik als Rock. Diese Musikstilbezeichnung ist heute der elementare Bestandteil vieler, bekannter Musikgruppen. Aus ihm entstanden der Hardrock um 1970 mit den Vertretern Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple, der Punkrock ab Mitte der siebziger Jahre mit den legendären Sex Pistols und der Artrock in der ersten Hälfte der siebziger Jahre, der die sinfonische Dichtung des 18. Und 19. Jahrhunderts in die Musik einbezog.
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Ende der sechziger bis zum Ende der siebziger Jahre entstanden sehr viele Stile in unterschiedlichen Regionen. Der Funk und Soul mit ihren Ursprüngen im Jazz, auch Funky Jazz, drückten das neue Lebensgefühl der Afroamerikaner in den USA aus. Aus diesem Gefühl wuchsen später die Richtungen Rap und Breakdance. Während Rap, aus dem amerikanischen Slang: to rap = quasseln, als Sprechgesang bezeichnet wurde und seine Ursprünge im Funk und Soul hatte, entstand in New York, vor allem durch die puertorikanischen Slumbewohner des Stadtteils South Bronx, der Breakdance. Er drückte sich in Tanzformen auf der Straße aus und seine bekanntesten Begleittänze nannten sich Electric Boogie, Flash Dance oder auch Moon Walking.
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Auf dem Inselstaat Jamaika entwickelte sich aus dem afrikanischen Ursprung eine ganz andere Stilrichtung: Der Reggae. Er war ein Teil der jamaikanischen Ghettobevölkerung und drückte mit dieser Musik den sozialen Protest aus. Die esoterische Religion Rasta war ebenfalls Bestandteil dieses Stils und einer der bekanntesten Vertreter des populären Reggae war und ist Bob Marley. René Wynands beschreibt in seinem Buch Do the Reggae folgendes: „ Für viele Jugendliche aus dem Ghetto bedeutet Reggae außerdem die einzige Chance, den Ort ihres bisherigen Lebens zu verlassen und zu Anerkennung und Besitz zu kommen.“
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In Deutschland lehnten sich die populären Musikstile meist an die angloamerikanischen und englischen Musiker. Es entstanden aber auch ganz eigene Liedformen wie beispielsweise die Neue Deutsche Welle, auch neue deutsche Tanzmusik, als Antwort auf den englischen Punkrock Anfang der Achtziger. Besonderheiten waren die deutsche Sprache in der man sang und die minimale Benutzung von Instrumenten. Bekannte Vertreter der NDW sind Nena, Trio, Markus oder Joachim Witt.
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Seit dem Beginn der Achtziger sprossen nun Musikstile wie Grashalme aus dem Boden. Darunter befanden sich der Grunge aus Amerika mit der bekanntesten Band Nirwana und ihrem verstorbenen Sänger Kurt Cobain. Harte Gitarrenriffs und die Einbeziehung der amerikanischen Musik der Siebziger definierten diesen provokativen Sound. Grunge war im Grunde genommen die Gegenbewegung zum Techno. Techno war mehr eine kleine Szene in den Untergrund Klubs und wuchs erst Jahre später, durch die multimediale Vermarktung, zu einem Massenphänomen. Er zeichnet sich durch seine wirklich lauten, durchgehenden Bass- Sound aus. Die Loveparade in Berlin schenkte dem Techno entgültig den Bekanntheitsgrad. Kurzlebige Stile wie der Acid- Jazz, der den Jazz mit durchgehenden Schlagzeugrythmen durchzog, schossen so schnell in die Höhe wie sie auch wieder sanken. Jungle, keineswegs aus dem Dschungel stammend, war 1994/95 die europäische Antwort auf den Gangsta- Rap in den USA und definiert sich durch die doppelte Geschwindigkeit des Reggae. Ähnlichkeiten zum Jungle hat auch der sogenannte Drum´n´Bass- Stil, der sich hauptsächlich auf den Rhythmus in der Musik beschränkt und als neuester Trend in der Musikszene galt.
Alexander Denk

Danke, daß ich endlich weiss, daß ich nichts weiss!
Nur seine Frage hast Du eigentlich nicht beantwortet.Mal davon abgesehen, daß Du diesen Roman in epischer Breite gleich zweimal gepostest hast.
Nix für ungut

Desaster

Was genau ist eigentlich … Vorsicht Spott!
der Unterschied zwischen einem Lexikon und diesem Forum?
Ich bin ganz geplättet von so viel Wissen. Ich weiß aber auch noch ein paar Dinge :

  1. Die Esse entspringt bei Hohenkirchen und mündet bei Stammen in die Diemel.
  2. Die Deutsche Bundesbank hieß ursprünglich Bank Deutscher Länder.
  3. Der Erfinder des Rades ist namentlich nicht bekannt.
  4. 100% aller Schwätzer bestehen zu 98% aus Wasser.
    So, bäh!
  1. Die Deutsche Bundesbank hieß ursprünglich Bank Deutscher
    Länder.

Nö, die Bundesbank wurde als eigene Institution gegründet. Sie übernahm ihre Aufgaben von der BdL. Die BdL war eine Organisation der einzelnen Landesbanken.

hat jetzt aber nix mit musik zu tun…

Tomcat