hat jemand eine Ahnung, welches das erste (und welches das erste populäre) Album der (Pop-/Rock-)Musikgeschichte ist, in dem sämtliche Klänge synthetisch waren und kein Mikro irgendeinen Realsound aufgenommen hat?
Mir fällt da spontan Oxygène von Jean-Michel Jarre ein, was mir allerdings zu spät erscheint (1976). Da war doch sicher schon früher was.
vorher erschien jedenfalls „Autobahn“ von Kraftwerk (1974) und davor „Tubular Bells“ von Mike Oldfield (1973). Ob man nicht für irgendeinen Sound doch ein Mikro benutzt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ganz sicher voll-synthetisch war die Single „Popcorn“ von G. Kingsley (1972).
Habbich mich wohl falsch ausjedrückt… OHNE Mikro
Salute Klaus,
vorher erschien jedenfalls „Autobahn“ von Kraftwerk (1974)
Ich darf erinnern: „Wir faaahn, faaah, faaahn auf der Autobaaaahn“ wurde gesungen, also mit Mikro aufgezeichnet.
davor „Tubular Bells“ von Mike Oldfield (1973). Ob man nicht
für irgendeinen Sound doch ein Mikro benutzt hat, entzieht
sich meiner Kenntnis.
Bei „Tubular Bells“ (das noch nicht einmal ein reines Intrumental ist) wurden praktisch alle Instrumente (Grand Piano, Glockenspiel, Orgel, Mandoline, Percussion) per Mikro abgegriffen. Sogar die E-Gitarren und die Bässe liefen über eine Amp-Box, die mit einem Mikro abgegriffen wurde.
Ganz sicher voll-synthetisch war die Single „Popcorn“ von G.
Kingsley (1972).
also eines der ersten rein synthetischen Stuecke, das in einer Hitparade auftauchten war wohl wirklich „Popcorn“ (Interpret weis ich nicht mehr), das kam rein aus nem Moog.
Dann haben Eberhard Schoener und E. Froese(Tangerine Dream) schon sehr frueh rein synthetische Musik gemacht. Von Tangerine Dream der Titel Rubycon datiert von 1973 oder 1974.
Tschau
Peter
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vorher erschien jedenfalls „Autobahn“ von Kraftwerk (1974) und
davor „Tubular Bells“ von Mike Oldfield (1973). Ob man nicht
für irgendeinen Sound doch ein Mikro benutzt hat, entzieht
sich meiner Kenntnis.
Hi,
wenn man mal den Gesang beiseite lässt, dann war wohl das legendäre Album ‚An electric storm‘ von White Noise (veröffentlicht 1969) der Pionier auf dem Gebiet. Ich besitze noch die Originalpressung, leider in nicht gerade audiophilem Zustand. War der Renner auf Acid-Parties in den frühen 70ern.
Übrigens wurden die Stimmen auch nicht ‚direkt‘ verwendet, sondern die Aufnahmebänder manipuliert. Ein anderer Pionier auf diesem Gebiet (etwa gleichzeitig) waren die Silver Apples. Alles natürlich strictly no commercial potential …
ich hätte zunächst auch auf „Oxygene“ getippt. Aber dann fiel mir „Switched on Bach“ von Wendy Carlos ein, das einige Jahre früher erschienen sein muß (1969?). Wäre das ggf. auch ein Kandidat? Es ist natürlich kein Popalbum, war aber seinerzeit, glaube ich, auch in den U.S.-Popcharts.