Beste Gitarren Spieler aller Zeiten?

Hallo,

ich habe mich mit einem Kumpel letztens ein bisschen darüber gestritten, wer wohl der beste Gitarren Spieler ist und war…

Mein Kumpel ist der Meinung, dass Jimmy Hendrix der beste war…
Ich sage, dass Slash von Guns N´ Roses der beste war…

Nun meine Frage: Was denkt ihr, wer von den beiden ist „besser“, bzw. wer kann/konnte schwierigere Sachen spielen?

MfG
Melvin

Keiner von denen!
Hi!

Mein Kumpel ist der Meinung, dass Jimmy Hendrix der beste
war…
Ich sage, dass Slash von Guns N´ Roses der beste war…

Keiner von beiden, würde ich sagen!

Hendrix hat mit Sicherheit einen sehr entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des modernen E-Gitarren-Spiels gehabt, da er Dinge einfach gemacht hat, die vor ihm noch niemand wagte.

Slash ist ein ziemlich durchschnittlicher Rock-Gitarrist.

Technisch waren/sind beide nicht unbedingt der Hit!

Da würde ich (wenn es schon E-Gitarre sein muss) völlig andere Namen nennen!

Schon mal Yngwie Johann Malmsteen, Steve Vai oder Joe Satriani gehört?

Es sind nur drei, die mir ad hoc als technisch brilliante (und vom Typ her unterschiedliche) E-Gitarristen einfallen.

Oder van Halen - hat das Picking quasi erfunden…

So weit in die Ferne muss man aber gar nicht!
Hör Dir mal (gerade das aktuelle Album von) Rage an. Was der gute Victor Smolski da spielt, treibt vielen Gitarristen die Tränen in die Augen!

Oder aber, Du hörst mal in den Jazz-Bereich!
Es gibt ein irres Album von
Al di Meola, Paco de Lucia und John M(a?)c Laughlin - Friday Night In San Francisco
Es ist keine E-Gitarre, technisch aber Lichtjahre von dem entfernt, was Hendrix oder Slash hätten zaubern können.

Oder aber, du hörst mal bei Elliot Fisk rein. Ein klassischer Gitarrist, der mit seinen 24 Capricios von Paganini zeigt, was man alles mit seinen Fingern machen KANN.

Nun meine Frage: Was denkt ihr, wer von den beiden ist
„besser“, bzw. wer kann/konnte schwierigere Sachen spielen?

Naja - von den beiden ist Slash vermutlich der sauberere und schnellere Spieler, J. Hendrix konnte seiner Gitarre wohl eher ungewöhnliche Töne entlocken.
Besser? Was ist besser?

LG
Guido, der nicht glaubt, dass es DEN besten Spieler gibt

ich finde solche vergleiche kindisch. ganz abgesehen davon, daß man darüber diskutieren müßte, was nun den „besten“ gitarristen ausmacht, gibt es keine wirklichen objektiven maßstäbe.

solche themen gibt es öfter in jugendmusikforen, vielleicht hast du ja lust, dich an der diskussion zu beteiligen: http://www.wienxtra.at/forum/message.asp?f=3&m=16297… :wink:

ich persönlich finde es wesentlich aufregender, wenn mich jemand mit wenigen, gut gewählten und gut plazierten tönen berührt, als das wahnsinnig schnelle rumgewichse irgendwelcher gitarrenvirtuosen. was man nicht mit wenigen tönen sagen kann, kann man auch mit vielen schnellen nicht unbedingt sagen…

Da würde ich (wenn es schon E-Gitarre sein muss) völlig andere
Namen nennen!

Schon mal Yngwie Johann Malmsteen, Steve Vai oder Joe Satriani
gehört?

Hi Guido!
Darf ich deiner Liste vielleicht John Petrucci (Dream Theater) hinzufügen?

Gruß
peherr

Hi!

Darf ich deiner Liste vielleicht John Petrucci (Dream Theater)
hinzufügen?

Klar darfst Du das! Ich halte ihn für einen technisch brillianten Musiker - nur der eigene Stil fehlt ihm (imho).

Wenn Du darauf stehst, mal ein echt ernst gemeinter Tipp: Hör Dir mal das aktuelle Rage-Album (Speak of the dead) an! Ist vielleicht etwas lästig mit dem Orchester (ich ganz persönlich LIEBE das), aber was Smolski dort spielt, lässt mich einen Herrn Petrucci vergessen…
…und von den Kompositionen ist das auch nicht weniger gut!

Ist aber alles letzendlich Geschmackssache! Denn an technisch brillianten Gitarristen gibt es nicht wenige (Richie Kotzen, Tony MacAlpine, Vinnie Moore und die ganze Garde der Mike Varney-Schmiede).

LG
Guido, der sich wegen des Postings heute abend mal wieder „Friday Night In San Francisco“ auf Kopfhörer gab

Klasse!
Hi!

ich persönlich finde es wesentlich aufregender, wenn mich
jemand mit wenigen, gut gewählten und gut plazierten tönen
berührt, als das wahnsinnig schnelle
rumgewichse irgendwelcher gitarrenvirtuosen.
was man nicht mit wenigen tönen sagen kann, kann man auch mit
vielen schnellen nicht unbedingt sagen…

Oder mit einem Wort: Eric Clapton (wieso hatte ich den vergessen?)

LG
Guido

ich persönlich finde es wesentlich aufregender, wenn mich
jemand mit wenigen, gut gewählten und gut plazierten tönen
berührt, als das wahnsinnig schnelle
rumgewichse irgendwelcher gitarrenvirtuosen.
was man nicht mit wenigen tönen sagen kann, kann man auch mit
vielen schnellen nicht unbedingt sagen…

Hi,

dem kann ich nur beipflichten. In dem Zusammenhang habe ich auch einen Filmtipp fuer Freunde der Gitarre:

In dem Film „Crossroad“ von 1986 http://www.imdb.com/title/tt0090888/ wird das Thema „Seele an den Teufel verkaufen, um der beste Gitarrist der Welt zu werden“ musikalisch recht interessant umgesetzt.

Der Film ist sicherlich kein grosses Kino, aber im Showdown spielen Steve Vai und der Protagonist um die Wette. Dabei spielt Vai (der in Wirklichkeit natuerlich auch gefuehlvoll spielen kann) diesen hoellisch schnellen Sound, waehrend der Held der Geschichte (in Wirklichkeit spielt hier Ry Cooder die Klampfe) einen eher blues-betonten Sound hat.

Wer gewinnt, wird kein großes Geheimnis sein, aber sehens-, besser hoerenswert ist zumindest der Schluss allemal.

Gruss,
Klaus

Hi,

Oder mit einem Wort: Eric Clapton (wieso hatte ich den
vergessen?)

Dann aber auch Knopfler d.Ä.

Viele Grüße
WoDi

Um mal einen Ahnungslosen was sagen zu lassen:

Gary Moore?

Gruß

ALex

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

…sondern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Pass

und

http://de.wikipedia.org/wiki/Django_Reinhardt

Keep swinging -
what ever it means :wink:
J.

Hi!

Es wurde die Frage ja so gestellt, dass es um Rock-Gitarristen ging!

Wenn ich alle Gitarristen aufzählen müsste, die ich richtig gut finde, bin ich drei Tage beschäftigt (nicht, weil ich so langsam schreibe, sondern weil ich teilweise die Namen gar nicht kenne)…

Wie gesagt: DEN besten Gitarristen gibt es für mich nicht.

LG
Guido

Langsam?
Hi!

Gary Moore?

Gary Moore? LANGSAM?

Klar KANN er das (wie auch Malmsteen, Vai und Smolski), aber die Regel ist das eher nicht!

Übrigens ist für mich das schönste instrumentale Gitarrenlied von Satriani - trotz seiner üblichen Schnelligkeit wohl eine Ballade: Cryin’

LG
Guido, dem gerade einfällt, dass er schon ewig auf etwas neues von dem vernarbten Iren wartet

‚In echt‘ hat Vai beide Spuren eingespielt (owt)

Dabei spielt Vai (der in Wirklichkeit natuerlich auch gefuehlvoll
spielen kann) diesen hoellisch schnellen Sound, waehrend der
Held der Geschichte (in Wirklichkeit spielt hier Ry Cooder die
Klampfe) einen eher blues-betonten Sound hat.

Wer gewinnt, wird kein großes Geheimnis sein, aber sehens-,
besser hoerenswert ist zumindest der Schluss allemal.

Gruss,
Klaus

Hallo Melvin,

in der Liste der Besten fehlen noch Mike Stern, Pat Metheney, John Scofield, Greg Howe und Scott Henderson (mein Leib-und-Magen-Gitarrist).

Viele Leute neigen dazu, jenen zum Besten zu küren, der am schnellsten spielen kann und das auch ausgiebig tut. Leider kann ich einer minutenlange Aneinanderreihung schnellster Vierundsechzigstel-Läufe nur sehr wenig abgewinnen. Darum gehören Malmsteen, Vai, Satriani, Petrucci & Co. meiner Ansicht nach in jedem Fall zu den Schnellsten, aber noch lange nicht zu den Besten. Sie sind IMHO teilweise gegeneinander austauschbar.

Genauso wichtig wie die pure Geschwindigkeit, wenn nicht wichtiger, finde ich die Rhythmik, der Einsatz von Pausen (ja, auch die kann man gekonnt einsetzen), die Intonation, die versierte Ausnutzung aller Möglichkeiten der Tonalität und nicht zuletzt den eigenen, unverkennbaren Stil eines Gitarristen.

Für mich vereinen die o.g. Herrschaften zusammen mit John McLaughlin und vllt. noch Al DiMeola die genannten Kriterien wie sonst nur wenige und darum gehören sie meiner Ansicht nach zu den Besten. Entsprechende Fingerstyle-Gitarristen wären z.B. Peter Finger, Pepe Romero oder Paco de Lucia. DEN Besten gibt es nicht. Slash gehört aber keinesfalls dazu, der ist ein Schaumschläger.

Hendrix war zumindest stilprägend und ist es darum allemal wert, in die Riege der bemerkenswertesten Gitarristen aufgenommen zu werden. Ich würde dieser Liste noch B.B. King, Frank Zappa, Eric Clapton, Wes Montgomery, Django Reinhardt, Steve Hacket, Steve Howe und noch einige mehr hinzufügen. Aber auch hier gilt für Slash: Ich muss draußen bleiben.

Lieben Gruß
Huttatta

Moin.

Wenn schon so viele Namen genannt werden, darf Randy Rhoads nicht fehlen.

Grüße
Leo

Hi,

nicht laut einem Artikel, den ich kuerzlich gelesen habe. Dort hiess es, Ry Cooder haette den anderen Part eingespielt. Hmmm … was stimmt denn nun?

verwirrt,
Klaus

Hi!

Ry Coode hat fast den gesamten Soundtrack eingespiel - das Duell am Ende jedoch ist komplett von Steve Vai!
Ich glaube, das wird sogar im Nachspann erwähnt (hatte den Film mal auf Video, weil ich die Story, die Musiker und vor allem die Schauspieler klasse fand - leider ist die Kassette hinüber…)

LG
Guido

Nachtrag
Hi!

Schau mal hier http://www.amazon.de/gp/product/B000066AZS/ref=pd_bx…

LG
Guido, der sich dafür entschuldigt, bei Ry Cooder im Posting eins tiefer ein „r“ geschlampt zu haben

Und was ist bitte mit Alwin Lehman? äääh, Alvin Lee?

Hallo.

ich habe mich mit einem Kumpel letztens ein bisschen darüber
gestritten, wer wohl der beste Gitarren Spieler ist und war…
Mein Kumpel ist der Meinung, dass Jimmy Hendrix der beste war…

Jimi meint der.

So, wie ich einen guten Gitarristen definiere (nämlich eine große Bandbreite zu beherrschen), gibt es zwei und einen halben Kandidaten vor Hendrix (wobei Hendrix m.E. der innovativste war, nicht unbedingt der vielseitigste).

Das sind Duane Allman, Jeff Beck und Jimmy Page. Page fällt deswegen für mich etwas ab, weil er sich nie mit 10 Sekunden Solo abgab, wenn es auch 20 Minuten sein durften. Trotzdem gehört er, nicht zuletzt, weil er als Studiomusiker so ziemlich alles spielen konnte, was geritten und gefahren kam, in die Liste.

In der zweiten Reihe stehen alle die Gitarreros, die technisch gut, aber nicht so flexibel sind / sein wollen : Clapton, Blackmore, Knopfler, Santana, Kossoff, Scotty Moore …

Ich finde, eine Diskussion um DEN besten ist müßig. Spätestens, wenn die Jazzer und Klassiker mit aufgezählt werden, kommt man auf Hunderte, wenn nicht Tausende von Leuten.

Gruß Eillicht zu Vensre
dersichselbstnurauslauterbescheidenheitnichtnennt