Ich habe heute eine LP von 1965 in der Hand gehabt. Auf dem steht etwas eigenartiges, was ich nicht zuordnen kann.
Kopieren auf Band und Draht ist nicht gestattet. Was mit Band gemeint ist, ist mir klar. Mehr als Tonbänder gab es ja nicht. Aber was verstand man 1965 unter Draht, auf das man etwas kopieren konnte?
Ja, mein Sohn hat die Beatles für sich entdeckt und besorgt sich hier und da ein paar Platten.
Dieses Relikt aus der Steinzeit der magnetischen
Tonaufzeichnung.
Wow, davon habe ich noch nie gehört. Ich dachte, das gute alte Tonband war das erste Medium zum aufnehmen, wenn man von Platten und Walzen absieht.
Weiß man etwas zur Klangqualität dieser „Drahtaufnahmen“?
Ich dachte, das gute alte Tonband war das erste Medium zum aufnehmen, wenn man von Platten und Walzen absieht.
Naja, das Magnettonverfahren basiert auf den Entdeckungen Paulsens. Die Aufzeichnung auf Stahlplatten soll es dann ebenfalls gegeben haben und die bekannten Tönbänder entwickelten sich aus einer Variante/Weiterentwicklung des Paulsen-Verfahrens, bei dem die Aufzeichnung zunächst auf Stahlbändern erfolgte …
Weiß man etwas zur Klangqualität dieser „Drahtaufnahmen“?
Auf der verlinkten Seite findest du interessante Einzelheiten über die Geschichte der magnetischen Aufzeichnung. Da steht auch etwas über die erreichte Klangqualität und wodurch sie verbessert werden konnte: