Hallo,
Ich habe zwei Fragen:
1.) Im Zusammenhang mit der Tonerzeugung stößt man bei Keyboards und Synthesizern immer wieder auf den „Micky Mouse“-Effekt.
Er kommt dadurch zustande, daß zur Erzeugung verschieden hoher Töne die „Naturklänge“, also neudeutsch „Samples“ genannt, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aus dem Datenspeicher des Geräts ausgelesen werden.
Der Nachteil davon wird vor allem bei Menschenstimmen deutlich: bei einem doppelt so hohen Ton etwa wird das Sample in der Hälfte der Zeit abgespielt und man versteht den Sprecher /Sänger nicht mehr (außer wohl bei den bekannten „Ah yeah!“ usw.)
Meine Frage hierzu ist: gibt es Instrumente, die mit Samples arbeiten und verschiedene Tonhöhen anders berechnen? Mit welchem Verfahren?
2.) Die neueren Synthesizer benutzen häufig das sogenannte „virtual modelling“, eine Art Simulation eines Naturinstruments. Wie funktioniert das und welche Parameter gibt man in das Gerät ein, um „from scratch“, aus dem Nichts, ein neues Instrument zu generieren?
Für jegliche Tips wäre ich sehr dankbar.
Gruß,
Lutz.