Arbeitszeugnis

Liebe Wer-Weiss-Was`ler,

ich habe hier ein Arbeitszeugnis welches meiner Meinung nach ein bissl hakt. Meine Meinung ist dass es nett gemeint ist, aber der Schreibe sich nicht so auskannte.

Um jede Meinung und Verbesserung bin ich dankbar. Vielleicht helft Ihr mir ein sehr gutes Zeugnis daraus zu machen.

Viele Grüße
Carsten


Frau XXX XXX, geb. XX.XX.XXX., wohnhaft XXXstrasse XX, XXXXXX XXXXXX, war vom 08.03.2004 – 30.09.2004 als Gruppenleitergehilfe im Förder- und Betreuungszentrum der XXX XXXXXXX XXXX eingesetzt.

Im Einsatzbereich von XXXX XXXXX werden derzeit 19 schwerst- und mehrfachbehinderte erwachsene Menschen in drei Doppelgruppen betreut. Inhalte der Arbeit sind hier Aufgaben im beschäftigungstherapeutischen, heilpädagogischen, arbeitstherapeutischen und pflegerischen Bereich.

Das Aufgabenprofil von Herr XXXX bestand darin, mit einer Gruppenleiterin zusammen die Verantwortung für die Betreuung einer Doppelgruppe zu übernehmen und gemeinsam mit ihr die Tagesstruktur entsprechend den Förderzielen für die jeweiligen Mitarbeiter zu gestalten.

Seine sehr gute, positive berufliche Haltung zur Arbeit, seine sehr gute Lernbereitschaft und den Willen sich in unser Team zu integrieren, zeigte sich von Anfang an.

Nach einer kurzen Phase der Einarbeitung übernahm Herr XXXX auch selbständig Aufgaben und führte diese verantwortungsbewusst aus.
Dies erfolgte in den Bereichen: Förderung durch Arbeit, Sozialverhalten, Lebenspraxis, Bewegungsangebote und kreativem Gestalten sowie bei der Verrichtung der notwendigen Pflege.
Darüber hinaus führte er gemeinsam mit den anderen Angestellten gruppenübergreifende Angebote durch.

Herr XXXX ließ sich sehr gut auf die einzelnen Mitarbeiter ein und zeigte großes Interesse für die Bedürfnisse der behinderten Menschen.
Aufgrund seiner Sensibilität und Beobachtungsgabe für die Belange der ihm anvertrauten Personen, verbunden mit einer einfühlsamen Art, fand er schnell guten Zugang zu den Mitarbeitern sowie Akzeptanz bei ihren KollegInnen.

Sein Kontakt zu den Menschen mit Behinderungen war von Achtung und Respekt geprägt.
Durch seine Kooperationsbereitschaft sowie konstruktive Beiträge fügte er sich bereichernd ins Betreuerteam ein.

Herr XXXX war in seiner Arbeit sehr aktiv, tatkräftig und vermochte auch stärkeren Belastungen standzuhalten. Er war äußerst flexibel und konnte sich schnell auf neue Situationen einstellen.

Die ihm übertragene Aufgaben erledigte Herr XXX stets verantwortungsbewusst und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, KollegInnen und Angehörigen war stets einwandfrei.

Wir danken Herr XXXX für die Mitwirkung in unserem Unternehmen und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute.

Hallo Carsten,

werde es mal versuchen :wink:
am besten man schreibt nicht einfach Zeugnis, sondern Qualifziertes Zeugnis.

Tagesstruktur entsprechend den Förderzielen für die jeweiligen
Mitarbeiter zu gestalten.

ein bisschen lang, aber o.k.

Seine vorbehaltlose gute, positive berufliche Haltung zur Arbeit,

(ist eigentlich nicht üblich, man sagt hier besser: Der Arbeitseinsatz übertraf unseren Erwartungen.

seine äußerst gute Lernbereitschaft und den Willen sich in unser Team
zu integrieren, zeigte er von Anfang an.

(hier auch, besser: Er ist stetst glänzend mit neuen Situationen und Problemen fertig geworden.
–Je kürzer desso besser-- man kann nichts falsches interpretieren.

Nach einer kurzen…
verantwortungsbewusst aus.
Dies erfolgte in den Bereichen: Förderung…

ist ok.

Herr XXXX ließ sich sehr gut auf die einzelnen Mitarbeiter ein

besser hier:
Herr XX genoss bei den Mitarbeitern ein hohes Ansehen, weil sein Arbeitsstil verbindlich und der persönliche Umgang außerordentlich korrekt war.
Er zeigte großes Interesse für die Bedürfnisse der

behinderten Menschen.

Aufgrund seiner Sensibilität und Beobachtungsgabe für die
Belange der ihm anvertrauten Personen, verbunden mit einer
einfühlsamen Art, fand er schnell guten Zugang zu den
Mitarbeitern sowie Akzeptanz bei ihren KollegInnen.

den Abschnitt weg!!

Sein Kontakt zu den Menschen mit Behinderungen war von Achtung
und Respekt geprägt.

o.k.

Durch seine Kooperationsbereitschaft sowie konstruktive
Beiträge fügte er sich bereichernd ins Betreuerteam ein.

hier auch weg!! Man kann was rein interpretieren, siehe oben.

Herr XXXX war in seiner Arbeit sehr aktiv, tatkräftig und
vermochte - besser hier : konnte

auch stärkeren Belastungen standzuhalten.

Die ihm übertragene Aufgaben erledigte Herr XXX stets
verantwortungsbewusst und zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, KollegInnen und
Angehörigen war - außerordentlich korrekt - besser!

Wir danken Herr XXXX für die Mitwirkung in unserem Unternehmen
und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und persönlich alles
Gute.

ich hoffe ich konnte helfen.
(musste sowas schon -zig mal schreiben.
Arwed

Hallo

Um jede Meinung und Verbesserung bin ich dankbar. Vielleicht
helft Ihr mir ein sehr gutes Zeugnis daraus zu machen.

Dann müsstest Du uns erst einmal einen Grund nennen, warum Du ein sehr gutes Zeugnis verdient haben solltest. Meines Erachtens ist es absolut unstimmig, wenn ein AN, der nicht einmal sechs Monate im Betrieb gearbeitet hat, ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt bekommt.

War die Stelle befristet? War es eine von vorneherein für einen so kurzen Zeitraum angelegte Vertretung?

Gruß,
LeoLo

Dann müsstest Du uns erst einmal einen Grund nennen, warum Du
ein sehr gutes Zeugnis verdient haben solltest.

Weil der Cheff es so sagt. Allerdings kennt er sich nicht so mit Zeugnissenaus und meinte dass ich es nach bestem Gewissen verbessern soll.

Meines

Erachtens ist es absolut unstimmig, wenn ein AN, der nicht
einmal sechs Monate im Betrieb gearbeitet hat, ein
hervorragendes Zeugnis ausgestellt bekommt.

Wieso? Wenn man in den 6 Monaten hervorragend war…

War die Stelle befristet? War es eine von vorneherein für
einen so kurzen Zeitraum angelegte Vertretung?

Die Stelle war in der Tat befristet, da nun ein Studium aufgenommen wird… eine Ausbildungsstelle in dem Betrieb wurde mir angeboten. Diese habe ich zugunsten eines Studiums abgelehnt.

carsten