Bewerbung

Guten Tag. Ich habe folgende Emailanfrage abgesendet …Sehr geehrte Damen und Herren,

ich, …, geboren am …, habe dieses Jahr das Gymnasium beendet und bewerbe mich um eine Praktikantenstelle ( Jahrespraktikum) bei Ihnen.

Ich möchte den praktischen Teil der Fachhochschulreife erwerben, um danach Sozialpädagogik zu studieren. Ich arbeite seit 6 Jahren ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz. Dabei konnte ich mir Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit und im Sanitätsdienst aneignen. Ich habe den Sanitätsschein A, B und C erworben. Auch machte ich bereits ein Praktikum an einer Grundschule.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie eine Praktikantenstelle für mich hätten und stehe Ihnen jederzeit für ein Vorstellungsgespräch zur Verfügung. Bei Interesse übersende ich ihnen gerne meine ausführlichen Unterlagen.

Ich höre gerne wieder von Ihnen und verbleibe

Mit freundlichen Grüssen
…

Nun hab ich diese Antwort erhalten…

Hallo Verena, um Dir eine Antwort geben zu können, brauche ich nähere Infos und vor allem Daten. Liebe Grüße …

Welche Daten sind gemeint? Was wird als Antwort erwartet?
Ich hoffe mir kann jemand helfen. Vielen Dank im Voraus

Das ist eigentlich ganz einfach: auch eine Bewerbung um eine Praktikantenstelle ist prinzipiell eine klassische Bewerbung. Gebraucht werden also Lebenslauf mit Bild, Zeugnis, in Deinem Falle evtl. ein wohlwollendes Schreiben des DRK über Dein Engagement und diese Scheine (A, B, C). Auch bei Online-Bewerbungen, auch wenn das Internet einem sonst nur wenig formal vorkommt, sollte man entsprechende Dokumente anhängen.

Bis denne
Schnoof

Hallo, ich finde irgendwie es hört sich nicht so an als wenn sie das alles haben möchte. Sonst hätte sie doch geschrieben ich soll ihr ausführliche Unterlagen übersenden… Ob sie den Termin meint wann ich anfangen möchte? Viele Grüße Verena

Wenn ich das Wort „Daten“ höre, denke ich selten an Termine, sondern eher an „personen-bezogene Daten“, sprich Informationen über Dich. Zudem wollte sie „weitere Infos“ haben. Ich denke, sie erwartet eine formelle Bewerbung (aber in ihren Kopf reingucken kann ich auch nicht). Für die Praktika, die ich bisher gemacht habe, musste ich eine vollständige Bewerbung abgeben.

Das Medium Internet und Email verleitet oft zu einer eher lockeren Ausdrucksweise, daher nicht die formale Beschreibung „ausführliche Unterlagen“, sondern eben „mehr Infos und vor allem Daten“. Alles andere hätte auch nicht zu der persönlichen Ansprache und dem Rest des Schreibens gepasst.

Entweder Du fragst sie selbst, was sie alles braucht, oder Du stellst eine Menge an Unterlagen zusammen, wo Du wirklich alle Eventualitäten bedenkst - dann ist das, was sie will, garantiert dabei. Wie gesagt, in ihren Kopf schauen kann ich auch nicht, aber mit meinen bisherigen Erfahrungen gehe ich davon aus, dass sie Lebenslauf mit Bild haben will und evtl. auch Zeugnis, Praktikumsnachweise und Sanitäterscheine.

Bis denne
Schnoof

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Hallo Verana,

was Schnoof schreibt ist alles richtig.
An Deiner Stelle würde ich eine Liste machen mit Unterlagen, die Du hast. Dann ruftst Du dort an, am besten bei dem Menschen, der Dir die Antwortmail geschrieben hast und fragst ihn, was er oder sie alles haben möchte.
Lebenslauf mit Lichtbild, Kopien der Zeugnisse, Kopien Deiner Sanitäterscheine und Datum wann abgelegt, gewünschter Anfangstermin und, falls sowas in diesem Bereich üblich sein sollte, gewünschte Höhe der Aufwandentschädigung…
Das werden dann wahrscheinlich so die Dinge sein, die gewünscht werden.

Grüße

mhg

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich, …, geboren am …, habe dieses Jahr das Gymnasium…

Ich möchte den praktischen Teil der Fachhochschulreife…

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie eine Praktikantenstelle…

Ich höre gerne wieder von Ihnen und verbleibe…

Hallo Verena,

Du hast jeden Satz mit „ich“ angefangen, meiner Meinung nach nicht sehr glücklich? Auch wenn sie sich interessiert zeigen, wenn eine Absage kommt und Du noch mehr Bewerbungen schreiben mußt, wäre es vielleicht nicht schlecht, nicht alle Sätze mit „ich“ anzufangen?

Ich :smile: - habe gelernt, daß man das ganz besonders nicht bei dem ersten Satz des Briefes machen sollte :wink:

„verbleibe“ klingt so altertümlich, aber zu dem „ich“-Problem und dem Verbleiben kann Dir bestimmt jemand im Brett Job & Karriere mehr sagen.

Lieben Gruß, viel Erfolg und Sorry daß ich nicht bei Deiner eigentlichen Frage helfen konnte :wink:

Silvia

Hi Verena,

hmm, eigentlich war das nicht Deine Frage, aber ich fürchte, dass Du mit Deinem Mail ein paar Regeln der ganz klassischen Bewerbung missachtet hast. Ich kommentiere mal ein paar Sachen, würde Dir allerdings im Zweifelsfall raten, Dir Empfehlungen für die Formulierungen im Job-Brett zu holen :wink:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ansprechpartner rausfinden und Namen erwähnen. Also „Sehr geehrter Herr Personalfuzzi“

ich, …, geboren am …, habe dieses Jahr das Gymnasium
beendet und bewerbe mich um eine Praktikantenstelle (
Jahrespraktikum) bei Ihnen.

Zu dem „ich“ am Satzanfang hast Du ja schon was gehört. Dieses Problem habe ich umschifft durch „seit dem Datum habe ich/tue ich…“

Ich möchte den praktischen Teil der Fachhochschulreife
erwerben, um danach Sozialpädagogik zu studieren.

Schon wieder ich :wink: Wenn Du’s im ersten Satz weglässt, kannst es aber meiner Meinung nach im zweiten stehen lassen. Vielleicht „anschliessend/im Anschluss“ statt „danach“? Oder Du machst das anders und schreibst, dass es Dein Wunsch ist, Sozialpädagogin zu werden, dazu aber eben dieses Praktikum erforderlich ist. Oder noch viel gelungener: Du schreibst erst einen netten Satz über die Firma/Organisation „Gerne möchte ich beim grössten blafasel der Welt ein einjähriges Praktikum machen, um anschliessend…“
Ganz, ganz wichtig, dass Du schreibst WAS Du gerne machen würdest! Also „ich (*fg*) wünsche mir eine Tätigkeit im Bereich von… und…“ (das natürlich ein wenig auf den Arbeitgeber angepasst *g*)

Ich arbeite
seit 6 Jahren ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz.

Seit 6 Jahren arbeite ich… Gibt’s da einen Bereich den Du erwähnen kannst?

Dabei
konnte ich mir Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit und
im Sanitätsdienst aneignen.

Ha, doch zum Brett-Thema: macht man Erfahrungen oder eignet man die sich an?

Ich habe den Sanitätsschein A, B
und C erworben. Auch machte ich bereits ein Praktikum an
einer Grundschule.

Und was hast Du da genau getan? Wie lange hat das gedauert? Was fandest Du daran toll? Was nicht? Und ich würde schreiben „an der Grundschule in Posemuckl“

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie eine Praktikantenstelle
für mich hätten

Nee, Du freust Dich doch sicher noch mehr, wenn Du Dein Praktikum in diesem tollen Laden machen kannst :wink:

und stehe Ihnen jederzeit für ein
Vorstellungsgespräch zur Verfügung. Bei Interesse übersende
ich ihnen gerne meine ausführlichen Unterlagen.

Ich höre gerne wieder von Ihnen und verbleibe

Mit freundlichen Grüssen

Auch hier kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen: schick Deine Unterlagen als eine (!) pdf-Datei mit. Scan Dein Abschlusszeugnis ein, sowie den schon erwähnten „wohlwollenden Schrieb“ vom Roten Kreuz und vielleicht auch was von der Grundschule? Plus Deine Sanischeine. Achtung! Wenn Du das nicht kannst, oder nicht sicher bist, wie man das am PC macht - frag jemanden der das kann bzw. hier im Forum :wink: Nicht dass Du am Ende eine 15 MB-Datei hast, das hilft niemandem!

Hallo Verena, um Dir eine Antwort geben zu können, brauche ich
nähere Infos und vor allem Daten. Liebe Grüße …
Welche Daten sind gemeint? Was wird als Antwort erwartet?

Also ich würde da die oben erwähnten Sachen hinschicken - und zwar möglichst schnell, damit die nicht das Interesse an Dir verlieren :wink:

*wink*

Petzi