Hallo, mein Bruder bewirbt sich gerade um eine Stelle als Einzelhandelskaufmann. Irgendwie will das Anschreiben nicht so richtig klappen. Habe im Internet nach Seiten gesucht wo es Tipps und evtl, Vordrucke gibt um sich was abzugucken.
Suche eine Bewerbung die nicht so steif ist und was rüberbringt. Hat jemand Tipps? Er hat schon zwei Jahre im Einzelhandel gearbeitet. Hat auch gute Fachkentnisse und gute schulische Leistungen in Mathe, Deutsch.
wär schön wenn jemand helfen könnte. mfg ilka
Hallöchen Ilka,
also ich bin auch aus dem Einzelhandel und ich meine das man für diesen Bereich nicht das MEGA Anschreiben benötigt, aber gern schreibe ich mal rein (hier) was ich immer schreibe wenn ich Bewerbungen schreibe:
Sehr geehrte Damen und Herren, [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Ilka,
aus meiner Sicht sollte ein Anschreiben genausso NICHT anfangen! Damit landet es garantiert auf dem großen Haufen, der nachher postwendend als Absage verteilt wird. Denn: Es hebt sich nicht ab, erweckt keine Aufmerksamkeit, ist 0815. Ca. 90 Prozent aller Bewerbungen beginnen so… *gääääääääääähn*
Aus meiner (erfolgreichen) Erfahrung: Lieber etwas frischer und selbstbewusster!
Bsp: Sie suchen einen erfahrenen, engagierten Einzelhandelskauffmann für den Bereich XXX?
Ich bin nicht nur das, sondern gleichzeitig auch noch Teamplayer, Kundenbetreuer und Dolmetscher für die fremdsprachigen Kunden.
Ihre Sortiment XXX spricht mich nicht nur an, ich lebe es auch persönlich! Deshalb würde ich mich umso mehr freuen, als Überzeugungstäter gegenüber den Kunden Ihres Hauses tätig zu werden…
…
(auf Angaben in Stellenanzeige beziehen, dabei möglicht nicht dieselben Vokabeln verwenden)
Dieses ist jetzt natürlich nur mal kurz aus dem Ärmel geschüttelt, da ohne genauere Angaben wenig konkreter Bezug genommen werden kann.
Vielleicht kannst du ja noch mal schreiben, in welchen Bereich er tätig werden will, bzw. die Stellenausschreibung mailen?!
Viel Glück deinem Bruder,
Gruß Ironlady
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hi ironlady, genauso in der art soll sie aussehen, nicht der übliche stil
im moment will er auf ne stellenanzeige im bereich Mobiltelefone ne bewerbung schreiben,er war vorher in der abteilung foto/optik. er mußte auch oft abteilungsübergreifend arbeiten, also hat er auch grundkenntnisse in dem bereich, die standardbewerbung kriegen wir ja hin aber nich mit pep und das is heutzutage wichtig find ich, also wär froh über ne antwort.
mfg ilka
Hi,
da es - komisch in diesem Land
) - noch keine DIN-Norm für die Form einer Bewerbung gibt würde ich weder unbedingt die eine noch unbedingt die andere Variante abschreiben.
Natürlich sollte die Bewerbung interessanter sein als „Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als XY, die Sie in der Annonce … ausgeschrieben haben…“
Allerdings muß der Stil auch zum Bewerber passen, muß authentisch sein. Es nützt nix wenn man eine rasante Schreibe hinlegt während man eher der Typ „braver Beamter“ ist…
Im übrigen würde ich auch darauf achten was nach Art des Hauses vielleicht größere Erfolgschancen haben könnte: Wer Leichenbestatter werden möchte liefert beim potentiellen zukünftigen Arbeitgeber besser eine seriös wirkende Bewerbungsmappe ab. Wer sich hingegen als Animateur für eine Urlaubs-Oase bewirbt kommt um eine gewisse Originalität nicht herum. Aber, wie schon geschrieben: nie vergessen daß der Stil vor allem zum Bewerber passen sollte und nicht ein unpassendes oder unglaubwürdiges Bild des Bewerbers zeichnet.
Ansonsten sollte Dein Bruder die üblichen Tipps für Bewerbungsschreiben beachten, z. B. einen gut ausgedachten Grund für die Bewerbung nennen. Auch wenn es in der Realität vielleicht so ist macht es sich nicht gut wenn die Begründung, warum man sich bewirbt, lautet: „weil ich Geld verdienen muß“ oder „weil ich gerade ihre Stellenanzeige entdeckt habe“.
Dann ein paar seiner Qualifikationen nennen, also Erfahrung als Einzelhandelskaufmann, teamfähig, streßresistent, etc., sowas wird immer gerne gelesen. Solche Aussagen sollten dann aber auch nachvollziehbar sein und nicht nur hingekritzelt werden weil sowas gerne gelesen wird.
Banal es zu erwähnen, aber wichtig und nach wie vor unglaublicherweise immer wieder ein Grund warum Bewerber gleich in der ersten Selektionsrunde rausfliegen: da heute fast jeder seine Unterlagen auf dem PC erstellt kann es nicht zuviel verlangt sein eine Rechtschreibprüfung über den Text laufen zu lassen! Außerdem kann man Bekannte, Freunde, etc. den Text lesen lassen um auszuschliessen daß man Satzbaufehler, falsche Zeichensetzung oder gar logische Fehler gemacht hat.
Auch klar: keine Kaffeeflecken, Eselsohren etc. in den Unterlagen.
Man sollte immer bedenken: der Mitarbeitrer ist später die Schnittstelle zwischen Firma und Kunde, da erwartet jeder Arbeitgeber einen gepflegten, kundenorientierten und freundlichen Mitarbeiter, der sich der Verantwortung gegenüber dem Kunden und damit auch den Interessen der Firma (=zufriedene Kundschaft) im Klaren ist. Wenn dann eine Bewerbung kommt aus der man erkennt daß der Bewerber keinen deutschen Satz korrekt zu Papier bringen kann bzw. nicht in der LAge oder willems ist eine Rechtschreibprüfung am PC durchzuführen zeugt das nicht gerade von Einsatzbereitschaft…
Gruß,
MecFleih
Hallo ironlady,
Dein Stil klingt wirklich frischer, aber:
Aus meiner (erfolgreichen) Erfahrung: Lieber etwas frischer
und selbstbewusster!Bsp: Sie suchen einen erfahrenen, engagierten
Einzelhandelskauffmann für den Bereich XXX?
Das muss man im Grunde dem Unternehmen nicht erzählen. Dass sie jemanden suchen, wissen sie selber (ein Tipp, den ich immer gerne beherzigt habe.)
Der Einleitungsstil, der mir empfohlen wurde: „Ihr Stellenangebot für „xyz“ interessiert mich sehr.“ Darauf kann man wunderbar überleiten, warum die Stelle
für einen und man selber interessant für das Unternehmen sei, so wie Du weiterschreibst.
Ich bin nicht nur das, sondern gleichzeitig auch noch
Teamplayer, Kundenbetreuer und Dolmetscher für die
fremdsprachigen Kunden.Ihre Sortiment XXX spricht mich nicht nur an, ich lebe es auch
persönlich! Deshalb würde ich mich umso mehr freuen, als
Überzeugungstäter gegenüber den Kunden Ihres Hauses tätig zu
werden…
Gruß, Karin