Hallo ihr www’lerinnen und www’ler!
Es gibt ja Leute, die wollen mit der T-Com (oder auch die T-Com mit den Leuten) nix zu tun haben, bzw. so wenig wie möglich.
Da aber nicht überall Alternativen wie Arcor oder QSC oder AirNet etc. zur Verfügung stehen, stelle ich folgende Frage:
Ist es rechtlich unbedenklich und technisch möglich, den Nachbarn (im selben Haus, mit Telecom-Anschluß) zu einem DSL-Anschluß zu überzeugen, und sich dann mit dem eigenen Namen bei einem DSL-Provider anzumelden?
Idealerweise natürlich mit VoIP.
Danke und Gruß,
Markus Onlein aus Offlein
Hallo Markus,
zur rechtlichen Seite kann ich nichts sagen, dazu müsste man die AGBs des DSL-Anbieters kennen.
Technisch machbar ist es sicher, wenns auch ein paar Hürden gibt. Wenn es unbedingt ein Zugang unter eigenen Account sein soll, hat der Nachbar Pause wenn Du online bist. Ebenso umgekehrt. Falls ein Router benutzt wird, müssten auch jedesmal vor der Einwahl dessen Zugangsdaten editiert werden. Wenn ihr auch gleichzeitig Surfen wollt, müsst ihr euch auf einen Zugang einigen, und am besten per Router online gehen. Damit es keine Streitigkeiten wegen des Datenvolumens gibt, wäre eine echte Flatrate zu empfehlen. Wenn aber einer von euch ein Hardcore-Sauger ist (Filesharing), dann geht die Downloads des anderen gegen Null. Und das gibt wieder Ärger.
Bei VoIP ist es meines Wissens auch notwendig, sich auf einen Provider festzulegen. Also wieder nix mit eigenen Zugangsdaten.
Gruß,
Klaus
Hallo Markus,
ich weiss wohl, dass die Telekom seit ca 1 1/2 Jahren die Mehrfachnutzung eines DSL-Anschlusses ohne Anmeldung rechtlich zulässt. War eigentlich dazu gedacht, dass mehere PC’s in einer Familie mit einem Router ohne Mehrkosten surfen dürfen. Kann sein, dass man das auch anders auslegen kann. Ein Freund von mir wohnt Haus an Haus mit seinen Eltern und beide teilen sich einen DSL-Anschluss. Ist ja eigentlich ähnlich und klappt prima! Es würde sich natürlich ein WLAN Router anbieten, da die WLAN-Karten nicht mehr die Welt kosten und ihr kein Loch für ein Kabel boren müsst! 
Die Problematik DSL-Anschluss teilen hat ja bereits Klaus bestens beschrieben!
Bei VoIP ist es meines Wissens auch notwendig, sich auf einen
Provider festzulegen. Also wieder nix mit eigenen
Zugangsdaten.
Da hast du recht, obwohl denen ist es egal welchen DSL-Provider du hast! Mann kann auch mehrere Nummern bei einem VoIP-Provider mit einem DSL-Anschluss beantragen!
Das Problem bei der Telekom ist, dass man keinen DSL-Anschluss beantragen kann, ohne ein Festnetztelefon zu haben! Schade, dass man dann nicht komplett auf VoIP umsteigen kann, ohne eine Grundgebühr für ein Telefon zu mitzuzahlen. Dann müsste man sich einen anderen DSL-Provider, wie Ish zulegen.
Im Artikel VoIP habe ich ne Empfehlung eines VoIP-Providers hereingeschrieben, falls es interessiert!
MfG
Sven
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