Medizin
Von: Levay, 18.9.2004 19:44 Uhr
Liebe Experten,

nur mal so 'ne Einschätzung: Ich habe demnächst 'ne Weisheitszahn-Extraktion (gruselig, was? ;-)), und für die postoperativen Schmerzen bzw. GEGEN dieselben habe ich Ibuprofen 600 mg verschrieben bekommen.

Was meint ihr? Reicht das? Ich habe den Eindruck, dass vielen Ärzten es eher egal ist, wie schmerzhaft die Angelegenheit für die Patienten ist, oder dass sie unter Abwägung der Risiken und Nebenwirkungen von starken Schmerzmitteln schneller dazu neigen, nur etwas "Softes" zu verschreiben (sie haben ja selbst keine Schmerzen, da fällt die Abwägung leichter....)

Ich habe von so vielen Leuten gelesen, die nach so einer OP höllische Schmerzen hatten... und ich will das nicht...

In Sorgen:
Levay



  1. Antwort von Rollifern 1
    Re: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
    Liebe Experten,
    Lieber Levay, nur mal so 'ne Einschätzung: Ich habe demnächst 'ne
    Weisheitszahn-Extraktion (gruselig, was? ;-)), und für die
    postoperativen Schmerzen bzw. GEGEN dieselben habe ich
    Ibuprofen 600 mg verschrieben bekommen.
    du hast eine OP vor Dir, und jetzt schon ein Rezept für ein Analgetikum ausgestellt bekommen? Wer hat es Dir denn gegeben? Was meint ihr? Reicht das?
    Wer soll das vorher Wissen? Ich habe den Eindruck, dass vielen
    Ärzten es eher egal ist, wie schmerzhaft die Angelegenheit für
    die Patienten ist, oder dass sie unter Abwägung der Risiken
    und Nebenwirkungen von starken Schmerzmitteln schneller dazu
    neigen, nur etwas "Softes" zu verschreiben (sie haben ja
    selbst keine Schmerzen, da fällt die Abwägung leichter....)
    Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die Angelegenheit " ist. Verlangst Du hellseherische Fähigkeiten von diesen und forderst die Devise "mit Kanonen auf Spatzen" zu schießen?
    Du kannst Dir einer gerwissen Erfahrung im Umgang mit operationsspezifisch postoperativen Schmerzen, versichert sein und um der richtigen Auswahl der erforderlichen Medikamente. Ich habe von so vielen Leuten gelesen, die nach so einer OP
    höllische Schmerzen hatten... und ich will das nicht...
    Schmerzen unterliegen dem subjektiven Empfindungsvermögen...Daran kannst Du ermessen, wie schwierig es mitunter ist, im Vorhinein "die richtigen" Medikamente zu verordnen. In Sorgen:
    Levay
    Ohne Sorgen, Rollifern
    7 Kommentare
    • von Levay 0
      Re^2: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      du hast eine OP vor Dir, und jetzt schon ein Rezept für ein
      Analgetikum ausgestellt bekommen?
      Ja. Wer hat es Dir denn gegeben?
      Der Chirurg. Meines Wissens nach wäre das Medikament bis 400 mg sogar rezeptfrei erhältlich. Was meint ihr? Reicht das?
      Wer soll das vorher Wissen?
      Niemand. Darum bitte ich ja um eine Einschätzung, nicht um Wahrsagerei. Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die
      Angelegenheit " ist. Verlangst Du hellseherische Fähigkeiten
      von diesen und forderst die Devise "mit Kanonen auf Spatzen"
      zu schießen?
      Im Grunde ist die Medizin längst so weit, dass kaum jemand noch wirklich Schmerzen haben muss. Wenn Menschen solche Schmerzen haben, dass sie deswegen nicht einmal schlafen können, finde ich das heftig. Nicht jedes etwas stärkere Schmerzmittel ist gleich ein "Mit Kanonen auf Spatzen schießen". Auch könnte man dem Patienten ein mildes und für den Notfall ein stärkeres Mittel geben. Du kannst Dir einer gerwissen Erfahrung im Umgang mit
      operationsspezifisch postoperativen Schmerzen, versichert sein
      und um der richtigen Auswahl der erforderlichen Medikamente.
      Nein, kann ich nicht. Ich weiß ja von genügend Fällen, in denen absolut unzureichende Mittel verschrieben wurden.

      Levay
    • von Rollifern 0
      Re^3: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hallo Levay, du hast eine OP vor Dir, und jetzt schon ein Rezept für ein
      Analgetikum ausgestellt bekommen?
      Ja. Wer hat es Dir denn gegeben?
      Der Chirurg. Meines Wissens nach wäre das Medikament bis 400
      mg sogar rezeptfrei erhältlich.
      normalerweise erhältst Du das Medikament o d e r das Rezept für dieses direkt n a c h dem Eingriff mit auf den Weg. Was meint ihr? Reicht das?
      Wer soll das vorher Wissen?
      Niemand. Darum bitte ich ja um eine Einschätzung, nicht um
      Wahrsagerei.
      Eine r i c h t i g e Einschätzung kommt aber dieser, bzw. einer Hellseherei, gleich! Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die
      Angelegenheit " ist. Verlangst Du hellseherische Fähigkeiten
      von diesen und forderst die Devise "mit Kanonen auf Spatzen"
      zu schießen?
      Im Grunde ist die Medizin längst so weit, dass kaum jemand
      noch wirklich Schmerzen haben muss.
      Diese Einschätzung ist absolut richtig! Wenn Menschen solche
      Schmerzen haben, dass sie deswegen nicht einmal schlafen
      können, finde ich das heftig. Nicht jedes etwas stärkere
      Schmerzmittel ist gleich ein "Mit Kanonen auf Spatzen
      schießen". Auch könnte man dem Patienten ein mildes und für
      den Notfall ein stärkeres Mittel geben.
      Leider ist die Thematik viel umfangreicher (und hier meine ich nicht nur die Analgesie nach einer Zahnexraktion), als es für einen Aussenstehenden zu Ermessen ist. Es gibt die verschiedensten Analgetika mit verschiedenen Wirkmechanismen und den verschiedensten Wirkstoffen, in verschiedenen Wirkpotenzen...und verschiedenen Nebenwirkungen. Dazu kommt noch, dass die verschiedenen Organismen (der Patient) die verschiedenen Wirkstoffe in verschiedener Art und Weise metabolisieren (verstoffwechseln) können, also mit unterschiedlicher Wirkung...! Du kannst Dir einer gerwissen Erfahrung im Umgang mit
      operationsspezifisch postoperativen Schmerzen, versichert sein
      und um der richtigen Auswahl der erforderlichen Medikamente.
      Nein, kann ich nicht. Ich weiß ja von genügend Fällen, in
      denen absolut unzureichende Mittel verschrieben wurden.
      Um noch einmal explizit klarzustellen: N i e m a n d soll mehr Schmerzen als unbedingt nötig erleiden. Aber es gibt leider kein Schmerzmittel als Schalter "Schmerzen aus"! Und vorhersagen/sehen wie ein bestimmtes Medikament in bestimmter Potenz bei bestimmten Patienten wirkt, wir niemand können. Der Arzt kann sich also nur auf seine Erfahrungswerte berufen. Dass er damit auch falsch liegen kann im Sinne von "nicht ausreichender Wirkung", kann zum einen am Wikkstoff selbst und zum anderen an seiner Konzentration, liegen und ist, leider, nicht immer zu vermeiden.
      Mann sollte ihm aber keine mangelnden "hellseherischen Fähigkeit" vorwerfen! Levay
      Rollifern
    • von Kaj Beuter (abgemeldet) 0
      Re^2: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hallo, du hast eine OP vor Dir, und jetzt schon ein Rezept für ein
      Analgetikum ausgestellt bekommen? Wer hat es Dir denn gegeben?
      Aber natürlich. Wenn eine geplante Zahn-OP ansteht, bekommt man selbstverständlich (zumindest war's so bei mir) das Rezept vorher. Wer will schon nach der OP noch in die Apotheke laufen? Da ist es doch besser alles wichtige ist schon zu Hause, damit man alles in Ruhe auskurieren kann.

      Ciao
      Kaj
    • von Jame~ 0
      Re^2: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hi, du hast eine OP vor Dir, und jetzt schon ein Rezept für ein
      Analgetikum ausgestellt bekommen? Wer hat es Dir denn gegeben?
      deine Verwunderung wundert mich auch. Vor solchen Eingriffen frage ich auch immer VORHER nach einem Rezept anstatt nacher mit Schmerzen in der Praxis anrufen zu müssen, da wieder hinlatschen (fahren vielleicht nicht möglich), dann wieder zurück zu Apotheke usw. vielleicht ist es sogar abend und der Arzt hat zu , dann müsste ich in die Notfallambulanz....
      Hab immer ein Rezept bekommen. Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die
      Angelegenheit " ist. Verlangst Du hellseherische Fähigkeiten
      von diesen und forderst die Devise "mit Kanonen auf Spatzen"
      zu schießen?
      In deiner ViKa hast du als Homepage ein Krankenhaus angegeben. Da es dir wohl kaum gehört, wirst du evtl dort arbeiten. Vielleicht sogar im medizinischen Bereich.
      'Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die Angelegenheit"
      ist' ist zwar eine hehre Meinung, gilt aber wohl kaum fur die Masse der Ärzte.
      IMHO sind (deutsche?) Ärzte leider viel zu wenig sensibel grade was Schmerzen angeht. Schmerzbekämpfung wird meiner Erfahrung nach eher klein geschrieben, deshalb frag ich auch (s.o) vorher nach einen Rezept (oder lass mir was mitgeben).
      Allein die Tatsache, dass man was zuhause hat und es nehmen kann wenn der Schmerz zu groß wird und man nicht warten muss bis er unaushaltbar ist, beruhigt einen sehr.

      Wenn du "Mediziner" bist kennst du sicher die Schmerzpumpen die der Patient selbst bedienen darf. Dadurch wird der Medikamentenverbraucht gesenkt! Du kannst Dir einer gerwissen Erfahrung im Umgang mit
      operationsspezifisch postoperativen Schmerzen, versichert sein
      und um der richtigen Auswahl der erforderlichen Medikamente.
      Schmerzen unterliegen dem subjektiven
      Empfindungsvermögen...Daran kannst Du ermessen, wie schwierig
      es mitunter ist, im Vorhinein "die richtigen" Medikamente zu
      verordnen.
      Diese beiden Abschnitte von die widersprechen sich. Wie soll der Arzt das denn vorher wissen wenn, wie du selbst sagst, der Schmerz sehr subjektiv ist und es schwierig ist im 'Vorhinein "die richtigen" Medikamente zu verordnen' ??

      Grüße,
      J~
    • von Rollifern 0
      Re^3: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hi,
      Hi Jame, du hast eine OP vor Dir, und jetzt schon ein Rezept für ein
      Analgetikum ausgestellt bekommen? Wer hat es Dir denn gegeben?
      deine Verwunderung wundert mich auch. Vor solchen Eingriffen
      frage ich auch immer VORHER nach einem Rezept anstatt nacher
      mit Schmerzen in der Praxis anrufen zu müssen, da wieder
      hinlatschen (fahren vielleicht nicht möglich), dann wieder
      zurück zu Apotheke usw. vielleicht ist es sogar abend und der
      Arzt hat zu , dann müsste ich in die Notfallambulanz....
      normaler Weise bekommst Du n a c h dem ambulanten Eingriff, entweder das Medikament oder das Rezept direkt mit nach Hause. Wenn es "nur" das Rezept ist, fährst Du auf dem Weg nach Hause bei der Apotheke, bzw. nach deren Dienstende bei der bereitschafthabenden Selben, vorbei. Hab immer ein Rezept bekommen.
      Das will ich nicht bestreiten, sollte aber bei Verschreibungspflichtigen Medikamenten nicht v o r der OP, oder gar Tage vorher, der Faqll sein. Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die
      Angelegenheit " ist. Verlangst Du hellseherische Fähigkeiten
      von diesen und forderst die Devise "mit Kanonen auf Spatzen"
      zu schießen?
      In deiner ViKa hast du als Homepage ein Krankenhaus angegeben.
      Da es dir wohl kaum gehört,
      Nee, leider nicht... ;-) wirst du evtl dort arbeiten.
      Vielleicht sogar im medizinischen Bereich.
      Joo, mache dort Narkose... 'Ärzten ist es bestimmt nicht egal, wie schmerzhaft "die
      Angelegenheit"
      ist' ist zwar eine hehre Meinung, gilt aber wohl kaum fur die
      Masse der Ärzte.
      Wer oder was ist "die Masse"? IMHO sind (deutsche?) Ärzte leider viel zu wenig sensibel
      grade was Schmerzen angeht.
      Deine Meinung gegen meine...Es gibt solche und solche. Allerdings würde ich es nicht an deren Nationalität festmachen. Schmerzbekämpfung wird meiner
      Erfahrung nach eher klein geschrieben,
      Es gibt sogar Ärzte, deren ureigenste Aufgabe es ist, Schmerzen zu bekämpfen und zu behandeln. Man nennt sie auch Anästhesisten, die auch als Schmerztherapeuten tätig sein können... deshalb frag ich auch
      (s.o) vorher nach einen Rezept (oder lass mir was mitgeben).
      Genau so sollte es sein. Aber erst nach dem Eingriff! Allein die Tatsache, dass man was zuhause hat und es nehmen
      kann wenn der Schmerz zu groß wird und man nicht warten muss
      bis er unaushaltbar ist, beruhigt einen sehr.
      Stimmt, kann ich auch gut nachvollziehen. Wenn du "Mediziner" bist kennst du sicher die Schmerzpumpen
      die der Patient selbst bedienen darf.
      Joo, ich glaube Du meinst PCA (Patient Controlled Analgesia)Pumpen. Dadurch wird der
      Medikamentenverbraucht gesenkt!
      Nee, kann man so pauschal nicht sagen...außerdem ist das ÜBERHAUPTNICHTS für "mit nach Hause zu nehmen" und für eine ambulante OP für die erforderlichen Voraussetzungen, nicht geeignet.
      Es gibt natürlich auch implantierbare Pumpen für chronische Erkrankungen, aber das ist in diesem Zusammenhang kein Thema. Du kannst Dir einer gerwissen Erfahrung im Umgang mit
      operationsspezifisch postoperativen Schmerzen, versichert sein
      und um der richtigen Auswahl der erforderlichen Medikamente.
      Schmerzen unterliegen dem subjektiven
      Empfindungsvermögen...Daran kannst Du ermessen, wie schwierig
      es mitunter ist, im Vorhinein "die richtigen" Medikamente zu
      verordnen.
      Diese beiden Abschnitte von die widersprechen sich.
      Würde ich nicht sagen. Wo ist der Widerspruch? Wie soll
      der Arzt das denn vorher wissen wenn, wie du selbst sagst, der
      Schmerz sehr subjektiv ist und es schwierig ist im 'Vorhinein
      "die richtigen" Medikamente zu verordnen' ??
      Schmerzen bei der gleichen OP an unterschiedlichen Patienten, sind ein individuell unterschiedlich empfundener Zustand, also subjektiv. Der einzelne Patient hat objektiv und für sich gesehen, mehr oder minder starke Schmerzen. Wie kann der Operateur vorher objektiv Wissen, wie stark der Patient den Schmerz nach dem Eingriff subjektiv empfindet? Er verlässt sich also, unter Berücksichtigung verschiedener Voraussetzungen und Gegebenheiten, auf Erfahrungswerte und gibt ihm die entsprechenden Medikamente mit auf den Weg, bzw. ein Rezept für diese. Grüße,
      J~
      Grüße, Rollifern
    • von Jame~ 0
      Re^4: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hi,

      irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du die Angelegenheit nur aus Sicht des Arztes sehen willst ;) und die Patientensicht etwas aus den Augen verlierst... normaler Weise bekommst Du n a c h dem ambulanten Eingriff,
      entweder das Medikament oder das Rezept direkt mit nach Hause.
      Wenn es "nur" das Rezept ist, fährst Du auf dem Weg nach Hause
      bei der Apotheke, bzw. nach deren Dienstende bei der
      bereitschafthabenden Selben, vorbei.
      Dir ist schon klar, dass das erheblich mehr Aufwand ist zu einer Zeit, in der man (post-op) vielleicht einfach nur nach hause will anstatt noch durch die Stadt zu eiern??
      Und wo soll da für den Arzt der Unterschied zu vor der OP sein? Direkt nach der OP wird der Patient kaum Schmerzen haben die er beschreiben könnte. Da hat er ja den Kopf (und/oder die Nervenbahnen) noch voll mit Schmerzmedikamenten.

      Manchmal sieht man den Operateur nach der OP auch gar nicht mehr oder er kommt mal kurz für 30sek "vorbeigehuscht" schließlich warten die nächsten Patienten (jaja, bei euch ist das sicher nicht so *g*). In der Zeit soll man (post-op!), vielleicht noch etwas benommen den Arzt um irgendwas fragen was man sich den ganzen Vormittag gemerkt hat?? Typische Arztdenke ;-)
      Warum wehrst du dich so dagegen solche Formalien vorher zu erledigen? Joo, mache dort Narkose...
      Aha. Ist Anästhesie nicht die Kunst, die immer von den sympathischen Ärzten, vornehmlich Frauen praktiziert wird? ;))
      Klassischer Gegenpart zum knöchrigen, harschen Chirurgen? *grinz* Wer oder was ist "die Masse"?
      Die Masse meiner Erfahrungen. Allgemeinmediziner, Chirurgen, Zahnärzte und andere.
      Wegen meiner häufig auftretenden Kopfschmerzen gehe ich aber auch nicht zum Anästhesisten. Möchte schließlich AUCH was über Ursachenbekämpfung erfahren. IMHO sind (deutsche?) Ärzte leider viel zu wenig sensibel
      grade was Schmerzen angeht.
      Deine Meinung gegen meine...Es gibt solche und solche.
      Meine Erfahrung gegen deine Meinung.
      Ich habe in meinem Leben viele Schmerzen erleiden müssen (nicht durch Ärzte). Ob man das medizinisch ergründen oder nachvollziehen kann oder nicht (Schmerzgedächnis?) und ob mich das schmerzempfindlicher macht als andere ist mir relativ schnurz.
      Ich möchte GAR KEINE Schmerzen erleiden und nicht "das geht schon noch" weil der Arzt keine Lust hatte vorher was aufzuschreiben. Es gibt sogar Ärzte, deren ureigenste Aufgabe es ist,
      Schmerzen zu bekämpfen und zu behandeln.
      Bei meine Zahnbehandlungen war nie ein solcher dabei. Ist wohl auch eher unrealistisch wenn man nicht grade in die Klinik muss.
      Meine Allgemeinmediziner riefen wegen meiner Kopfschmerzen auch keinen herbei... Erwarte ich auch nicht. Joo, ich glaube Du meinst PCA (Patient Controlled
      Analgesia)Pumpen.
      Ja, die meine ich. Eine sehr schöne Erfindung, die dem Patienten zusätzliche gefühlte und echte Sicherheit vor Schmerzen gibt. Dadurch wird der
      Medikamentenverbraucht gesenkt!
      Nee, kann man so pauschal nicht sagen.
      Wurde mir in einer Fortbildung so gesagt. Ist aber schon einige Jahre her. außerdem ist das
      ÜBERHAUPTNICHTS für "mit nach Hause zu nehmen"
      Natürlichnicht, aber es ist das gleiche Patientengefühl. "Ich könnte und kann wenn ICH will und muss nicht erst noch 'mal losgehen' ". Es gibt natürlich auch implantierbare Pumpen für chronische
      Erkrankungen, aber das ist in diesem Zusammenhang kein Thema.
      Nö, diese Teile meinte ich auch nicht. Sind die heute eigentlich kleiner als noch vor 10 Jahren? Waren damals riesige Teile die sich IMHO deutlich unter der Haut abzeichneten.


      Tschüß,
      J~
    • von Rollifern 0
      Re^5: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hi,
      Hi Jame, irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du die
      Angelegenheit nur aus Sicht des Arztes sehen willst ;) und die
      Patientensicht etwas aus den Augen verlierst...
      O.K., ich verstehe Deine Skepsis aus Patientensicht. Aber ich habe die Situation nur aus Sicht der Praxis geschildert. Das hat mit aus einer Perspektive sehen W o l l en, nichts zu tun. normaler Weise bekommst Du n a c h dem ambulanten Eingriff,
      entweder das Medikament oder das Rezept direkt mit nach Hause.
      Wenn es "nur" das Rezept ist, fährst Du auf dem Weg nach Hause
      bei der Apotheke, bzw. nach deren Dienstende bei der
      bereitschafthabenden Selben, vorbei.
      Dir ist schon klar, dass das erheblich mehr Aufwand ist zu
      einer Zeit, in der man (post-op) vielleicht einfach nur nach
      hause will anstatt noch durch die Stadt zu eiern??
      Ja, ist mir klar! Aber die gängige Praxis ist (sollte sein), dass Du das Präparat ausgehändigt bekommst und Dir unnötige Wege erspart bleiben. Und wo soll da für den Arzt der Unterschied zu vor der OP
      sein? Direkt nach der OP wird der Patient kaum Schmerzen haben
      die er beschreiben könnte. Da hat er ja den Kopf (und/oder die
      Nervenbahnen) noch voll mit Schmerzmedikamenten.
      Hier spielt es eben eine Rolle, ob lokal oder zentralwirksamme Medikamente zum Einsatz kamen. Manchmal sieht man den Operateur nach der OP auch gar nicht
      mehr oder er kommt mal kurz für 30sek "vorbeigehuscht"
      schließlich warten die nächsten Patienten (jaja, bei euch ist
      das sicher nicht so *g*).
      Doch, mitunter leider auch, aber wir unterliegen wie die meisten anderen auch, gewissen Sachzwängen. Aber das wäre ein weiteres Thema. In der Zeit soll man (post-op!),
      vielleicht noch etwas benommen den Arzt um irgendwas fragen
      was man sich den ganzen Vormittag gemerkt hat?? Typische
      Arztdenke ;-)
      Es gilt oftmals ein Interessenkonflikt bezüglich Patienteninteressen und ärztlichen Sachzwängen, oder wie Du es nennst, "Arztdenken" zu lösen. Warum wehrst du dich so dagegen solche Formalien vorher zu
      erledigen?
      Nee Jame, dagegen wehre ich mich nicht denn ich gebe Dir ja in gewissem Maße dem Bedürfnis im Vorhinein einige organisatorische Dinge zu klären Recht, aber kann auch nichts dafür, das es nicht immer und überall so gehandhabt wird, wie es wünschenswert wäre. Joo, mache dort Narkose...
      Aha. Ist Anästhesie nicht die Kunst, die immer von den
      sympathischen Ärzten, vornehmlich Frauen praktiziert wird? ;))
      Aha, Du machst Deine Sympathie am Geschlecht fest ;-) ? Klassischer Gegenpart zum knöchrigen, harschen Chirurgen?
      *grinz*
      Chirurgie und noch viel mehr die Orthopädie ist oftmals, im wahrsten Sinne des Wortes Bedeutung, ein "Knochenjob", bei dem die physische Voraussetzung keine so unbedeutende Rolle spielt! Es ist in der Tat so, dass der Anteil des weiblichen Geschlechts in der Anästhesie überproportional häufiger vertreten ist, als z.B. in der Orthopädie. Wer oder was ist "die Masse"?
      Die Masse meiner Erfahrungen. Allgemeinmediziner, Chirurgen,
      Zahnärzte und andere.
      O.K., einigen wir uns auf die Masse D e i n e r Erfahrungen! Wegen meiner häufig auftretenden Kopfschmerzen gehe ich aber
      auch nicht zum Anästhesisten. Möchte schließlich AUCH was über
      Ursachenbekämpfung erfahren.
      Das ist auch nicht nötig, aber wenn chronisch in Konsil mit einem Neurologen und als Schmerztherapeut tätig, gar nicht eine so abwägige Überlegung. Gerade wegen der möglicherweise ungeklärten Ursache. IMHO sind (deutsche?) Ärzte leider viel zu wenig sensibel
      grade was Schmerzen angeht.
      Deine Meinung gegen meine...Es gibt solche und solche.
      Meine Erfahrung gegen deine Meinung.
      Deine Erfahrung gegen die Erfahrung anderer...und meiner Meinung. Ich habe in meinem Leben viele Schmerzen erleiden müssen
      (nicht durch Ärzte).
      Na, Gott sei Dank... ;-) Ob man das medizinisch ergründen oder
      nachvollziehen kann oder nicht (Schmerzgedächnis?) und ob mich
      das schmerzempfindlicher macht als andere ist mir relativ
      schnurz.
      Kann ich verstehen. Nur um etwas klarzustellen: Der Patient hat i m m e r und objektiv, ohne in Relation zu anderen Patienten zu stehen, ein Schmerzempfinden, das es zu behandeln gilt. Ich möchte GAR KEINE Schmerzen erleiden und nicht "das geht
      schon noch" weil der Arzt keine Lust hatte vorher was
      aufzuschreiben.
      Das hat mit Lust nichts zu tun. er muss immer Abwägen zwischen den Interessen und Wünschen des Patienten und dem medizinisch machbaren und vor allen Dingen, verantwortbaren. Es gibt sogar Ärzte, deren ureigenste Aufgabe es ist,
      Schmerzen zu bekämpfen und zu behandeln.
      Bei meine Zahnbehandlungen war nie ein solcher dabei. Ist wohl
      auch eher unrealistisch wenn man nicht grade in die Klinik
      muss.
      Normalerweise ist ein Anästhesist auch nur für Voll- und Regional/Leitungsanästhesien zuständig. Lokalanästhesien führen die Operateure zumeist selbst durch. Meine Allgemeinmediziner riefen wegen meiner Kopfschmerzen
      auch keinen herbei... Erwarte ich auch nicht.
      Ein guter Grund einen Neurologen, oder einen als Schmerztherapeut tätigen Anästhesisten aufzusuchen... Joo, ich glaube Du meinst PCA (Patient Controlled
      Analgesia)Pumpen.
      Ja, die meine ich. Eine sehr schöne Erfindung, die dem
      Patienten zusätzliche gefühlte und echte Sicherheit vor
      Schmerzen gibt.
      Stimmt. Aber leider, weil meist hochpotent und oftmals atemdepressiv wirkend, keine Alternative für eine ambulante, postoperative Schmerztherapie. Dadurch wird der
      Medikamentenverbraucht gesenkt!
      Nee, kann man so pauschal nicht sagen.
      Wurde mir in einer Fortbildung so gesagt. Ist aber schon
      einige Jahre her. außerdem ist das
      ÜBERHAUPTNICHTS für "mit nach Hause zu nehmen"
      Natürlichnicht, aber es ist das gleiche Patientengefühl. "Ich
      könnte und kann wenn ICH will und muss nicht erst noch 'mal
      losgehen' ".
      Habe nur darauf geantwortet, weil Du sie unabhängig von der Problematik der postoperativen, ambulanten Schmerztherape, erwähnt hast. Es gibt natürlich auch implantierbare Pumpen für chronische
      Erkrankungen, aber das ist in diesem Zusammenhang kein Thema.
      Nö, diese Teile meinte ich auch nicht. Sind die heute
      eigentlich kleiner als noch vor 10 Jahren? Waren damals
      riesige Teile die sich IMHO deutlich unter der Haut
      abzeichneten.
      Diese Teile meintest Du nicht, gehören aber zum pauschalen Begriff der "Schmerzpumpen", weshalb ich sie mit einbezogen habe. Bezüglich der Größe der implantierbaren Pumpen ist die Technik in der Medizin ist im wesentlichen abhängig von den Fortschritten in der Mikromechanischen Entwicklung. Außer einem Hautschnitt siehst Du nichts mehr von dieser.
      Tschüß,
      J~
      Tschüß und Gruß, Rollifern
  2. Antwort von Kaj Beuter (abgemeldet) 0
    Re: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
    Hallo,

    bei mir hat Ibuprofen nach der Weisheitszahnentfernung 1A geholfen.

    Ciao
    Kaj
    2 Kommentare
    • von Ursu (abgemeldet) 0
      Re^2: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hallo,

      bei mir ebenfalls. Zwar nicht 1A, hatte noch leichte Schmerzen, aber wirklich nicht schlimm. Waren zudem nur 400er (dafür halt öfter mal eine).

      Gruss
      Ursu
    • von Ilona (abgemeldet) 0
      Re^3: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hallo,
      wie gut oder schlecht ein Schmerzmittel wirkt, hängt auch von der "Vorgeschichte" ab. Es gibt Medikamente, die über das gleiche "System" verstoffwechselt werden und deshalb die Wirkdauer beinflussen können. Deshalb beim Zahnarzt/Kieferchirurg angeben: Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Psychopharmaka (auch pflanzl. wie Johanniskraut)alle Herzkreislaufmed. sowieso, Hormone, Alkohol, Nikotin, Illegales?
      Z.B. braucht man bei einer Narkose mehr Narkosemedikamente,wenn der Pat regelmäßig auch kl.Mengen an Alkohol trinkt, als für die Pat, die abstinent leben.
      Aber Ibuprofen ist ein gutes Mittel und 600 mg klingt gut.
      Alles Gute für die OP.
      Ilona
  3. Antwort von nuntia 0
    Re: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
    Hallo levay


    Ich persönlich habe gute erfahrungen mit ibuprofen gemacht. Da ich ab und zu unter extrem starken kopfschmerzen leide (es ist knapp vor migräne, aber noch nicht ganz; nur um zu verdeutlichen, wie schlimm es ist) habe ich schon diverse schmerzmittel ausprobiert. Meistens war es so, dass sie nur drei bis viermal wirkung gezeigt haben und danach nicht mehr schmerzlindernd wirkten bzw. ich den punkt verpasst habe, etwas zu nehmen und besonders bei kopfschmerzen ist es so, dass man ziemlich schnell handeln muss, sonst hat es sich erledigt. Bei ibuprofen habe ich diese erfahrungen nicht gemacht, sie wirken immer noch und auch wenn ich sie recht spät einnehme helfen sie.
    Zu der dosierung ist es schwierig etwas zu sagen, da nur du selber wissen kannst, wie groß deine schmerzen sind. Aber wenn ich kopfschmerzen habe (die wirklich schlimm sind) hilft bei mir die 400mg-dosierung sehr gut. Also würde ich ganz vorsichtig sagen, dass 600mg schon in ordnung sind.

    Soviel zu meinen persönlichen erfahrungen...


    Grüße von
    nuntia
    • Antwort von Birgit 0
      Re: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
      Hallo,

      ich finde es schon richtig erst mal mit etwas "Softem" anzufangen. Jeder ist da ja mehr oder auch weniger schmerzempfindlich. Wenn Du große Angst vor den Schmerzen hast solltest Du mit Deinem Behandler darüber sprechen. Es gibt sicher etwas, was Dich sicher schmerzfrei hält.

      Bei der Entfernung meiner Weisheitszähne hatte ich auch Schmerzmittel verschrieben bekommen (weiß nicht mehr welche), aber sie nicht gebraucht.

      Alles Gute,

      Birgit
      • Antwort von Jame~ 0
        Re: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
        Hi, Liebe Experten,
        bin keine Experte, eher interessierter Laie. nur mal so 'ne Einschätzung: Ich habe demnächst 'ne
        Weisheitszahn-Extraktion (gruselig, was? ;-)), und für die
        postoperativen Schmerzen bzw. GEGEN dieselben habe ich
        Ibuprofen 600 mg verschrieben bekommen.
        600mg ist eine "eher" hohe Dosierung von Ibuprofen. Gegen z.B. Kopfschmerzen oder so gibt es Tabletten freiverkäuflich zu 200mg. Die 400mg Tabletten gab es früher (>5Jahre????) nur auf Rezept, heute gibt es die mit und ohne. Je nachdem was für ein Beipackzettel drin liegt. Was meint ihr? Reicht das?
        Keine Ahnung.
        Aber wenn du Zweifel hast frag VOR der OP unbedingt deinen Arzt. Und zwar entweder solange, bis er deine Zweifel ausgeräumt hat oder er dir was anderes verschreibt oder mitgibt. Vielleicht brauchst du ja nur 1-2 Tabletten die er auch in der Praxis hat. Ich habe den Eindruck, dass vielen
        Ärzten es eher egal ist, wie schmerzhaft die Angelegenheit für
        die Patienten ist,
        So ganz sicher nicht, aber (siehe andern Beitrag) so RICHTIG sensibel sind sie dafür IMHO leider auch nicht. (sie haben ja
        selbst keine Schmerzen, da fällt die Abwägung leichter....)
        Naja, Kardiologen haben auch nicht alle einen Herzinfarkt und können den trotzdem behandeln ;)

        Alles Gute,
        J~
        1 Kommentare
        • von Levay 0
          Re^2: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
          Naja, Kardiologen haben auch nicht alle einen Herzinfarkt und
          können den trotzdem behandeln ;)
          Darum ging es mir ja nicht. Ich meine, nur dass jemand, der selbst die Schmerzen nicht hat, eine Abwägugn eher zu Gunsten eines milderen Schmerzmittels treffen kann.

          Levay
      • Antwort von Silvia (abgemeldet) 0
        No problem
        Hallo,

        mach dir keine Gedanken, das klingt alles schlimmer, als es eigentlich ist.

        Bei meiner Weisheitszahn-OP wurden erst links die beiden, 4 Wochen später rechts die beiden rausoperiert, weil sie quer im Kiefer lagen.
        Von der OP an sich hab ich dank dem "Schlafmittel" DORMICUM (was auch bei Mage- und Darmspiegelungen z.B. gerne verwendet wird) null mitbekommen.

        Hinterher hat es schon weh getan, aber ich muss sagen, nach meiner Mandel-OP, die ich mit 25 hatte, hat das Ganze zig mal mehr weh getan.

        Ibuprofen 600 finde ich da völlig ausreichend. Ich bin mir nicht ganz sicher wegen der Maximaldosis (Arzt fragen!).
        Aber ich hatte letztes Jahr die (echte) Grippe - Influenza mit 40 Fieber, höllischen Glieder-, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, und was die Influenza noch so mit sich bringt.
        Ich hab gegen die Schmerzen Ibuprofen 800 damals bekommen und sollte davon 2(!) am Tag nehmen.

        Solange die wirken, ist alles schmerzfrei.
        Daher würde ich dir empfehlen, dass du vielleicht nur die 400er nimmst, und die lieber 2-3mal regelmäßig über den Tag verteilt nimmst, damit der Wirkspiegel immer gleich bleibt. Ob 2,3 mal die 600er nicht zu viel sind, kann ich nicht sagen - Arzt fragen.

        Wie auch immer, du selbst hast es ja in der Hand.
        Du nimmst eine und siehst ja dann selbst, ob die dir ausreicht oder ob es vielleicht einen halben oder ganzen Tag später die halbe Tablette auch tut.

        Aber grusel dich nicht vor der "Weisheitszahn-Extraktion", das wird nicht so heiß gegessen, wie's gekocht wird - und ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin in Sachen Schmerzen (siehe Posting weiter unten von mir) ein echter Hasenfuß ;-))

        Viele Grüße und viel Glück für die OP,
        Silvia
        8 Kommentare
        • von Silvia (abgemeldet) 0
          No problem - Nachtrag
          Nachtrag:

          Dass zu den Schmerzmitteln kein Alkohol getrunken werden darf, ist ja klar, nicht?
          Und am besten nicht auf total nüchternen Magen nehmen. Das sagt sich zwar bei der OP leicht, aber eine Hühnerbrühe per Strohhalm füllt den Magen auch ganz gut, so hab ichs jedenfalls damals vom Kieferchirurgen empfohlen bekommen, denn Ibuprofen geht wie alle Schmerzmittel auf den Magen/Darm, gerade wenn man dafür empfindlich ist.

          Ich hab mir für nach der OP zuhause Kühlakkus in die Gefriertruhe gelegt. Als ich dann daheim war, hab ich einen in einen Waschlappen gepackt und damit die Backe gekühlt, das betäubt auch nochmal gut den Schmerz - zusätzlich.

          Aber ich würde nicht sonstwas für Bomben nehmen nur aus Angst vor den Schmerzen. Ich bin echt ein Hosenscheißer, was Schmerzen angeht, aber ich muss sagen, meine beiden Weisheitszähne-OPs taten nicht schlimmer weh, als das Entfernen der Mandeln. Es ist auszuhalten.

          Übrigens sagte meine Ärztin, man solle Schmerz nicht versuchen "auszuhalten", Stichwort "Schmerzgedächtnis", sondern gleich als "Erstflutung" eine ausreichende "Portion" Ibuprofen nehmen und nicht mal nur wenig testhalber. Also lieber die empfohlene Dosis nehmen als nach dem Motto lieber erstmal nur die 100er.

          Die 600er, die du offenbar schon hast (?), sind völlig ok - und außerdem, was jedenfalls meine persönliche Erfahrung und Meinung ist - wirksamer als Schmerzmittel wie Aspirin oder Paracetamol.

          Alles Gute für dich.
          Silvia

          Silvia
        • von Levay 0
          Re: No problem - Nachtrag
          Dass zu den Schmerzmitteln kein Alkohol getrunken werden darf,
          ist ja klar, nicht?
          Joah, als Nicht-Trinker denke ich über so was aber gar nicht nach... Und am besten nicht auf total nüchternen Magen nehmen.
          Das ist ein bißchen schwer, denn die erste soll ich vorher nehmen, aber ich darf nix essen vorher. Na jaaaaa... Ibuprofen geht wie alle Schmerzmittel auf den Magen/Darm,
          gerade wenn man dafür empfindlich ist.
          Ich habe gestern testweise eine Tablette ausprobiert, allerdings nicht ganz auf nüchternen Magen. Mal gucken, wie ich das löse. Ich weiß eh noch nicht, was ich da "essen" soll, denn mir fielen vor allem Milchprodukte ein (Drink-Joghurt z.B.), und die schaden ja der Wundheilung... Ich hab mir für nach der OP zuhause Kühlakkus in die
          Gefriertruhe gelegt. Als ich dann daheim war, hab ich einen in
          einen Waschlappen gepackt und damit die Backe gekühlt, das
          betäubt auch nochmal gut den Schmerz - zusätzlich.
          Werde mir solche wohl dann auch mal besorgen. Aber ich würde nicht sonstwas für Bomben nehmen nur aus Angst
          vor den Schmerzen. Ich bin echt ein Hosenscheißer, was
          Schmerzen angeht, aber ich muss sagen, meine beiden
          Weisheitszähne-OPs taten nicht schlimmer weh, als das
          Entfernen der Mandeln. Es ist auszuhalten.
          Das würde mir reichen. Wie gesagt, so mit "gewöhnlich starken" Schmerzen kann ich durchaus leben. Übrigens sagte meine Ärztin, man solle Schmerz nicht versuchen
          "auszuhalten", Stichwort "Schmerzgedächtnis", sondern gleich
          als "Erstflutung" eine ausreichende "Portion" Ibuprofen nehmen
          und nicht mal nur wenig testhalber. Also lieber die empfohlene
          Dosis nehmen als nach dem Motto lieber erstmal nur die 100er.
          Ja, das ist sowieso meine Einstellung. Schmerz stresst und ist völlig unnötig. Mit oder ohne Schmerzgedächtnis. Die 600er, die du offenbar schon hast (?),
          Jawohl :) Alles Gute für dich.
          Danke. Ich werde hier später mal berichten.

          Levay
        • von Silvia (abgemeldet) 0
          Du hast Nerven!
          Hallo nochmal,



          Das ist ein bißchen schwer, denn die erste soll ich vorher
          nehmen, aber ich darf nix essen vorher. Na jaaaaa...
          Vor dem Essen sollst du die nehmen?
          Da was ist das denn für einer! Krieg ich von jedem Arzt gesagt, wenn ich Schmerzmittel brauche, nie auf nüchternen Magen - die sind viel zu aggressiv dafür, oder hast du Bock auf Magengeschwüre oder zumindest Magenschleimhautentzündungen (Kann nicht Muss, verstehst schon)?



          Ich habe gestern testweise eine Tablette ausprobiert,
          Na, du hast Nerven!!!
          Sag mal, man probiert doch nicht "testweise" Medikamente aus!!!!!
          Das sind doch keine Zuckerlis!!!!

          Hättest du das nicht mit einem "Smarties" "testen" können, wenn's denn schon unbedingt sein muss? Ich weiß eh noch nicht, was ich da "essen" soll,
          denn mir fielen vor allem Milchprodukte ein (Drink-Joghurt
          z.B.), und die schaden ja der Wundheilung...
          Ja, Milchprodukte sind nichts für den Anfang.
          Aber da gibts zig Möglichkeiten.
          Ich hab mich vorher eingedeckt mit Suppen aller Art:

          - Hühnerbrühe (1 TL Pulver mit kochendem Wasser anrühren, fertig, dann muss man auch nicht lang rummachen, wenn man eh nicht gut beinander ist)

          - Tomatensuppe

          - Spargelcremesuppe

          alles ohne Croutons und sonstige Zusätze, versteht sich. Hauptsache schön flüssig, dass man sie aus der Suppentasse per Strohhalm trinken kann.
          Denn so kommt auch nix an die Wunde, du musst nichts beißen oder den Kiefer sonst unnütz bewegen - und kannst dir dennoch den Bauch vollschlagen ;-))

          Ein hungriger Körper kann auch nicht gut mit Schmerzen umgehen, hab ich jedenfalls bei mir festgestellt. Manchmal muss man sich dann halt auch mal zwingen, eine Tasse Suppe reinzuschlürfen.



          Ich hab mir für nach der OP zuhause Kühlakkus in die
          Gefriertruhe gelegt. Als ich dann daheim war, hab ich einen in
          einen Waschlappen gepackt und damit die Backe gekühlt, das
          betäubt auch nochmal gut den Schmerz - zusätzlich.
          Werde mir solche wohl dann auch mal besorgen.
          Ja, mach mal unbedingt! Denn einfach nur mit kaltem Wasser getränkte Waschlappen sind immernoch zu "warm". Kühlakkus kriegst du in jedem größeren Supermarkt, vielleicht gibts in Drogerien wie MÜLLER noch welche vom Sommer. Bei REAL gibts die bei uns eigentlich immer.

          Gleich 2, 3 Stück kaufen, damit, wenn du einen auf der Backe hast, und der warm wird, du gleich aus der Truhe den nächsten drauf tun kannst, und den ersten wieder zum "Aufladen" in die Truhe geben kannst.
          Aber schön in Waschlappen stecken, so klebt er dir an der Haut fest und die Kälte ist doch ein bisserl krass für die Haut, wenn du ihn direkt auf die Backe legen würdest.



          Das würde mir reichen. Wie gesagt, so mit "gewöhnlich starken"
          Schmerzen kann ich durchaus leben.
          Gut, es wird wohl etwas mehr weh tun, als nach einem gewöhnlichen Bohren beim Zahnarzt, aber mit den Ibuprofen bist du auf der sicheren Seite, die wirken, glaub mir!
          Aber bitte nicht wieder was "testen" und unkontrolliert welche reinschmeißen vor lauter Angst, denn du darfst sie natürlich nicht über die Maximaldosis pro Tag einnehmen, schon klar, nicht?

          Für alle Notfälle, wenn alle "gewöhnlichen" Tabletten versagen, hat mir mal ein Arzt, ich glaube, das heißt TRAMAL aufgeschrieben, das ist so der fast letzte Hammer, den es noch gegen Schmerzen gibt - aber den nimmt man nur in Notfällen, wenn alles andere versagt. Vielleicht kannst du dir das zur Beruhigung verschreiben lassen, kaufen und irgendwo in der Küche in die hinterste Ecke packen - so als "seelische Stütze", wenn das andere versagt, dass du noch was in der Hinterhand hast.
          Aber bitte, ich bin kein Arzt, zum Ob und Ob nicht und wenn ja, wieviel bitte unbedingt deine Arzt fragen.



          Ja, das ist sowieso meine Einstellung. Schmerz stresst und ist
          völlig unnötig. Mit oder ohne Schmerzgedächtnis.
          Naja, wegen jedem Pieps-Schmerz sollte man ja nicht gleich was nehmen, aber wenn es richtige Schmerzen werden, die auch mal Stunden, Tage anhalten, soll man nicht versuchen, sie zu übergehen, auszuhalten.



          Danke. Ich werde hier später mal berichten.
          Oh ja, mach mal. Wann ist es denn soweit?

          Ich halt dir die Daumen.
          Du schaffst das locker!!!!

          Silvia
        • von Levay 0
          Re: Du hast Nerven!
          Vor dem Essen sollst du die nehmen?
          Da was ist das denn für einer! Krieg ich von jedem Arzt
          gesagt, wenn ich Schmerzmittel brauche, nie auf nüchternen
          Magen - die sind viel zu aggressiv dafür, oder hast du Bock
          auf Magengeschwüre oder zumindest Magenschleimhautentzündungen
          (Kann nicht Muss, verstehst schon)?
          Wie würdest DU es denn machen? Nach der OP kann man gar nichts essen, soll man auf die Schmerztabletten verzichten? Ich habe gestern testweise eine Tablette ausprobiert,
          Na, du hast Nerven!!!
          Sag mal, man probiert doch nicht "testweise" Medikamente
          aus!!!!!
          Hallo? Ich habe ein mildes Schmerzmittel ausprobiert, ich nehme auch Aspirin, ohne vorher Stunden lang das Für und Wider abzuwägen. Ein hungriger Körper kann auch nicht gut mit Schmerzen
          umgehen, hab ich jedenfalls bei mir festgestellt. Manchmal
          muss man sich dann halt auch mal zwingen, eine Tasse Suppe
          reinzuschlürfen.
          Jo, ich werde mich mit Suppen zudecken. Die kosten wenigstens nicht so viel ;-) Gut, es wird wohl etwas mehr weh tun, als nach einem
          gewöhnlichen Bohren beim Zahnarzt,
          Das tut ja nun überhaupt gar nicht weh, nicht währenddessen und danach auch nicht. aber mit den Ibuprofen bist
          du auf der sicheren Seite, die wirken, glaub mir!
          Ich glaube dir :) Aber bitte nicht wieder was "testen" und unkontrolliert welche
          reinschmeißen vor lauter Angst, denn du darfst sie natürlich
          nicht über die Maximaldosis pro Tag einnehmen, schon klar,
          nicht?
          Also, ich darf 2.400 mg pro Tag und habe jetzt EINMAL 600 mg zu mir genommen. Ich finde das wenig dramatisch. Danke. Ich werde hier später mal berichten.
          Oh ja, mach mal. Wann ist es denn soweit?
          Das dauert noch, aber eines Tages findet sich hier dann plötzlich mein Bericht!

          Levay
        • von Silvia (abgemeldet) 0
          Re^2: Du hast Nerven!
          Hallo, Wie würdest DU es denn machen? Nach der OP kann man gar nichts
          essen, soll man auf die Schmerztabletten verzichten?
          Wieso kann man nach der OP nix essen?
          Ich hab recht schnell danach mich gezwungen, eine Tasse Hühnerbrühe per Strohhalm runterzukippen - meinem Magen zuliebe, den ich mir mit Schmerztabletten nicht ruinieren wollte, denn das war er mal. Und ein Magengeschwür auszukurieren, ist langwieriger, als einmal Augen zu und durch und die Tasse per Strohhalm runterzutrinken, da muss man doch nichts kauen, nichts beißen, genauso wie man doch einfach mal was trinken muss.



          Sag mal, man probiert doch nicht "testweise" Medikamente
          aus!!!!!
          Hallo? Ich habe ein mildes Schmerzmittel ausprobiert, ich
          nehme auch Aspirin, ohne vorher Stunden lang das Für und Wider
          abzuwägen.
          Ja schon, aber man "testet" sie doch nicht, sondern nimmt sie doch wenn man SChmerzen hat - so mach ich das jedenfalls.



          Jo, ich werde mich mit Suppen zudecken. Die kosten wenigstens
          nicht so viel ;-)
          Und sind richtig lecker, einen Schuss Sahne oder Kaffeesahne an die Tomatensuppe ran - lecker sogar bei Schmerzen ;-)
          (Bsp.: Knorr "Tomatencremesuppe Mallorca")


          'n Gut'n

          Silvia
        • von Levay 0
          Re: No problem
          mach dir keine Gedanken, das klingt alles schlimmer, als es
          eigentlich ist.
          Jo, so richtig Angst habe ich auch nur vor den Schmerzen später, ich habe da schon erwachsene Männer weinen sehen... :( Solange die wirken, ist alles schmerzfrei.
          Das wäre schön :) Ich meine, mit leichten Zahnschmerzen kann ich ja auch leben, nur so ein "Oh Gott, ich verzweifel!" will ich nicht erleben. Daher würde ich dir empfehlen, dass du vielleicht nur die
          400er nimmst, und die lieber 2-3mal regelmäßig über den Tag
          verteilt
          nimmst, damit der Wirkspiegel immer gleich
          bleibt. Ob 2,3 mal die 600er nicht zu viel sind, kann ich
          nicht sagen - Arzt fragen.
          Ich kann die 600-er bis 4x am Tag nehmen. In der Tat wollte ich die dann regelmäßig nehmen, also im Abstand von sechs Stunden, übrigens die erste schon vor der OP (so empfohlen vom Herrn Doktor). Wie auch immer, du selbst hast es ja in der Hand.
          Du nimmst eine und siehst ja dann selbst, ob die dir ausreicht
          oder ob es vielleicht einen halben oder ganzen Tag später die
          halbe Tablette auch tut.
          Ich glaube, ich nehme da lieber 'ne ganze *g*

          Levay
        • von Silvia (abgemeldet) 0
          Vorsicht!
          Hallo, Jo, so richtig Angst habe ich auch nur vor den Schmerzen
          später, ich habe da schon erwachsene Männer weinen sehen... :(
          Also ich denke mal, ich Schmerz-Hasenfuß bin bestimmt nicht "härter im Nehmen" als diese Männer ;-)
          Und wenn selbst ich das als nicht so schlimme Schmerzen erlebe, dann denke ich, klappt das bei dir auch ganz gut.
          Wobei ich natürlich einräumen muss, dass jeder Mensch ein, wie soll ich sagen, anderes "Schmerzlevel" hat, die einen empfinden ihn schon wesentlich früher, wo andere noch drüber hinweglachen ... aber du kennst dich ja selbst am besten, wie "schmerzempfindlich" du bist.
          Aber keine Angst, sooo schlimm wird das echt nicht.



          Das wäre schön :) Ich meine, mit leichten Zahnschmerzen kann
          ich ja auch leben, nur so ein "Oh Gott, ich verzweifel!" will
          ich nicht erleben.
          Nein, du merkst halt, wenn die Tabletten nachlassen, dass es wieder zum Ziehen anfängt. Wenn dann dein Rhythmus rum ist, wo die nächste Ibuprofen dran wäre, dann nix wie rein damit.
          Aber bitte nicht überdosieren!!!



          Ich kann die 600-er bis 4x am Tag nehmen. In der Tat wollte
          ich die dann regelmäßig nehmen, also im Abstand von sechs
          Stunden, übrigens die erste schon vor der OP (so empfohlen vom
          Herrn Doktor).
          Echt?
          Aber dann halte dich vor der OP unbedingt an seine Anweisung, was und wieviel du nehmen darfst, denn während der OP bekommst du ja wahrscheinlich dort auch ein Schmerzmittel (hat er dazu was gesagt?) und/oder doch sicherlich das Schlafmittel (bei mir haben sie Dormicum gespritzt), oder?
          Denn wenn du vorher schon alles mögliche in dich reinpfefferst, ... nicht, dass sich das dann mit den Spritzen/Infusionen beim Arzt dann nicht verträgt.
          Also nicht einfach eigenmächtig vorher die Dosis deiner Ibuprofen erhöhen!!!!!!!
          Macht auch wenig Sinn, denn durch die Schmerzspritzen beim Chirurgen bist du eh schon Schmerzmittelmäßig genug "geflutet", das hilft und das wirkt. Es soll ja nur durch deine Ibuprofen für hinterher gewährleistet sein, dass diese "Anflutung" weiter anhält.

          Also vor der OP würde ich keine Experimente machen und mich strikt an die Anweisungen des Arztes halten!!! Ich glaube, ich nehme da lieber 'ne ganze *g*
          Nein. Siehe oben, würde ich nicht machen. Oder zumindest den Arzt vorher fragen.

          Sag ihm doch, dass du panische Angst vor den SChmerzen hinterher hast - vielleicht kann er dir viel von der Angst nehmen, denn manches stellt man sich (ich) immer erst viel tragischer vor, als es danach kommt.

          Also ich lass mir lieber noch 100mal die Weisheitszähne rausschnippeln, als nochmal die Mandeln! Denn DAS waren hinterher "leckere Schmerzen" - von wegen Eis essen, ich hab nicht mal das fertiggebracht!

          Also, Kopf hoch, du schaffst das mit Links!!!



          Silvia
        • von Levay 0
          Re: Vorsicht!
          Ich kann die 600-er bis 4x am Tag nehmen. In der Tat wollte
          ich die dann regelmäßig nehmen, also im Abstand von sechs
          Stunden, übrigens die erste schon vor der OP (so empfohlen vom
          Herrn Doktor).
          Macht auch wenig Sinn, denn durch die Schmerzspritzen beim
          Chirurgen bist du eh schon Schmerzmittelmäßig genug
          "geflutet", das hilft und das wirkt. Es soll ja nur durch
          deine Ibuprofen für hinterher gewährleistet sein, dass diese
          "Anflutung" weiter anhält.
          Ja, es geht darum, den "Wirkstoffspiegel" vorzubereiten oder so ähnlich :) Also, wie er es sagte, klang es plausibel. Also vor der OP würde ich keine Experimente machen und
          mich strikt an die Anweisungen des Arztes halten!!!
          Tu ich ja. Nein. Siehe oben, würde ich nicht machen. Oder zumindest den
          Arzt vorher fragen.
          Er hat nix von einer halben gesagt, also wird eine ganze Tablette wohl ok sein...

          Levay
      • Antwort von Volker 0
        Re: Postoperative Schmerzen und Ibuprofen
        Lieber Herr Rechtsanwalt in Lauerstellung ;-)
        nur mal so 'ne Einschätzung: Ich habe demnächst 'ne
        Weisheitszahn-Extraktion (gruselig, was? ;-)), und für die
        postoperativen Schmerzen bzw. GEGEN dieselben habe ich
        Ibuprofen 600 mg verschrieben bekommen.
        Was meint ihr? Reicht das?
        Möglicherweise solltest du darauf achten, das dir nicht nur einfach "Ibuprufen", sondern speziell Ibuflam (Markenname?) verschrieben wird. Meiner Frau wurde das nach einer Zahnbehandlung verschrieben. Bei Schmerzen in diesem Zusammenhang, war das deutlich besser wirksam als ein anderes Ibuprofen, während es bei z. B. Kopfschmerzen dem sonstigen Ibuprofen eher "unterlegen" war.
        Möglicherweise liegt das an einem anderen "Trägerstoff". Diese Erfahrung ist jedoch rein empirisch. Ich habe den Eindruck, dass vielen
        Ärzten es eher egal ist, wie schmerzhaft die
        Angelegenheit für die Patienten ist,
        Ts, ts, ts, Rufschädigung? ;-) oder dass sie unter Abwägung der Risiken
        und Nebenwirkungen von starken Schmerzmitteln schneller dazu
        neigen, nur etwas "Softes" zu verschreiben
        Sonst kommen ev. Klagen wegen zuviel "unerwünschter Nebenwirkungen"? Ich habe von so vielen Leuten gelesen, die nach so einer OP
        höllische Schmerzen hatten... und ich will das nicht...
        Muss ja nun wirklich nicht sein. Ist aber von so vielen Faktoren abhängig, dass es wirklich nicht vorhersehbar ist. In Sorgen:
        Levay
        In der Hoffnung geholfen zu haben

        Volker