Allgemeine Rechtsfragen
Von: Gambit, 23.11.2006 12:40 Uhr
Hallo,

mich interessieren die Verjährungsfristen bei Betrugsfällen. Die 'normale' Verjährungsfrist beträgt drei Jahre, falls ich die entspr. Paragraphen des BGB richtig interpretiere. Wie ist das aber, wenn jemand erst viel später, bspw. nach zehn Jahren, erkennt, dass er betrogen worden ist?
Gibt es so etwas wie Verjährung nach Kenntnisnahme?

Ich danke im Voraus.
Gambit



  1. Antwort von Wiz 2
    Re: Verjährung bei Betrug
    Hallo,
    mich interessieren die Verjährungsfristen bei Betrugsfällen.
    Da wäre jetzt erstmal die Frage zu stellen, welche Verjährung? Meinst Du die schon beantwortete Frage der Verjährung zivilrechtlicher Ansprüche, oder meinst Du dir Frage strafrechtlicher Verjährung?

    Gruß vom Wiz
    1 Kommentare
    • von Gambit 0
      Re^2: Verjährung bei Betrug
      Danke für die Antworten. Meine Frage ist damit schon beantwortet.

      Es geht nicht um strafrechtlich relevanten Betrug (sofern ich den Unterschied zw. Zivil- und Strafrecht verstanden habe, ich bin doch ein Blondchen was das angeht, deswegen auch die Frage).
  2. Antwort von worldwidefab 0
    Re: Verjährung bei Betrug
    Hallo! Die 'normale' Verjährungsfrist beträgt drei Jahre, falls ich
    die entspr. Paragraphen des BGB richtig interpretiere.
    Das steht in § 195 BGB, jo. Wie ist
    das aber, wenn jemand erst viel später, bspw. nach zehn
    Jahren, erkennt, dass er betrogen worden ist?
    Dassteht in § 199 Abs. 3 BGB. Gibt es so etwas wie Verjährung nach Kenntnisnahme?

    Ich danke im Voraus.
    Gambit
    • Antwort von hander ulf (abgemeldet) 0
      Re: Verjährung bei Betrug
      Hallo,

      mich interessieren die Verjährungsfristen bei Betrugsfällen.
      Die 'normale' Verjährungsfrist beträgt drei Jahre, falls ich
      die entspr. Paragraphen des BGB richtig interpretiere. Wie ist
      das aber, wenn jemand erst viel später, bspw. nach zehn
      Jahren, erkennt, dass er betrogen worden ist?
      Gibt es so etwas wie Verjährung nach Kenntnisnahme?
      Ja im Prinzip schon nämlich dann wenn der Verursacher den Schaden verschleiert.

      z.B Elektriker lötet Kabel zusammen (verbotener weise) Gips drüber und 10 Jahre später fackelt die Bude ab.

      ulf
      Ich danke im Voraus.
      Gambit
      3 Kommentare
      • von Steve Jobs (abgemeldet) 0
        Das ist Pfusch aber kein Betrug
        z.B Elektriker lötet Kabel zusammen (verbotener weise) Gips
        drüber und 10 Jahre später fackelt die Bude ab.
        Hallo,

        kannst Du uns Unwissenden erklären, was daran Betrug ist ?

        Gruß

        S.J.
      • von hander ulf (abgemeldet) 0
        Re: Das ist Pfusch aber kein Betrug Denkst Du
        Aber gern ...............

        Wer sich ein ganzes Kabel bezahlen lässt aber ein gestückeltes lieferte.

        wie nannt mann das ............

        Im Übrigen wurde nach dem BGB gefragt und der Haftungsfrage denn im STGB beginnt die Verjährung immer mit der Tat.

        Ulf [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
      • von Steve Jobs (abgemeldet) 1
        Das ist Betrug:
        § 263 Betrug

        (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

        Dürfte hier nicht zutreffen.

        Gruß

        S.J. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]