Re^4: DB und Dehback - off topic
Grüeß Dich, Fritz,
Was ist aber die "Dehback"?
diese Bezeichnung habe ich erfunden. Sie dient zur Unterscheidung meiner alten Liebe DB (= Deutsche Bundesbahn), einem bösen, bösen Staatsunternehmen, das bevölkert war von Eisenbahnern, die sich in einer Anzahl und zu einem Grad mit der Firma, von und mit der sie lebten, identifizierten, von dem jedes Unternehmen aus der Hl. Privatwirtschaft bloß träumen kann, von deren Nachfolgerin: Der möchtegern-börsenfähigen Deutschen Bahn AG (= "DBAG, Dehback"), die frecherweise das Logo "DB" mit nur minimalen Veränderungen geklaut hat, obwohl sie in fast jeder Hinsicht das Gegenteil der Deutschen Bundesbahn sein will und auch ist.
Bei der Dehback hat es Dutzende von powedelnden Grinsemäuslein, deren Hl. "Service" sich allerdings in Ermangelung einer auch bloß minimalen Einweisung in ihre Tätigkeit im Powedeln und Grinsen so ziemlich erschöpft. Ferner eine Kundschaft, die außerhalb der Visionen von Hartmut Mehdorn bloß virtuell existiert: Sein Vorzeigeprojekt "Metropolitan" war von Anfang an zu 70 - 80% von virtueller Kundschaft besetzt, die paar 20 - 30% real existierenden Bahnfahrer, die das Teil benutzt haben, haben dann doch nicht ausgereicht, um das Ding mit erträglichen Defiziten fahren zu lassen. Die Männitscher, deren Vorliebe nach Hartmuts M.s Ansicht es ist, für einen A*** voll Geld von Munich Airport über Stuttgart Airport nach Cologne Airport zu düsen und zwischendurch ihr Läpptopp in einer Dihbihlauntsch einzustöpseln, existieren auch bloß in seiner Fantasie. Weil man bedauerlicherweise Fantasien nicht aktivieren darf, hat M. es geschafft, die vor der Restrukturierung im Gegensatz zum Nahverkehr einträglichen Zweige Personenfernverkehr und Güterverkehr fett in die roten Zahlen zu bringen. Richtig börsenfähig...
Während so harmlose Ansinnen wie eine Fahrt von Vaihingen an der Enz nach Tübingen durch die Bemühungen der Dehback zu fast unmöglichen Herkulesarbeiten werden.
Kurz: Die Dehback ist betreffend Markt- und Kundenorientierung ungefähr das, was die inzwischen wieder erfreulich erholte SNCF in ihren schwärzesten Jahren ca. 1985 - 1995 war. Wir haben damals, wenn uns wieder irgendeine Unmöglichkeit widerfahren war, vom "Cap activités anti-voyageurs 2010" gewitzelt. Der Unterschied zur Dehback heute ist: Fehler darf man machen, wenn man daraus lernt und sie korrigiert. Aber die Fehler des Nachbarn wiederholen, so wie es die unsrigen heute tun, zeugt von einem kaum übertreffbaren Ausmaß an Idiotie.
In diesem Sinne
MM
bald wieder mit oder ohne Radel in der Baleine nach Niederbronn-les-Bains, um unseren obligatorischen jährlichen Besuch in Jaegerthal bei Monsieur Ruedi zu machen