Hallo Rolf,
mit Traumdeutung an sich habe ich mich durchaus schon beschäftigt, aber das würde ich eher der Psychologie zuordnen.
Der Traum, bzw. die zwei Träume, die mich beschäftigen, waren deshalb anders, weil es eine Woche später so ähnlich eintraf.
Meine Frau war schwanger und ich träumte, das Kind sei schon geboren. Meine Frau erklärte mich im Traum für verrückt und ich sagte: Sieh doch hin. Ich fragte mich selbst, wer denn die Nabelschnur abgeschnitten hätte. Dann war das Kind schon etwas größer. Ich fragte es, wie es heißen möchte und es nannte mir ganz deutlich und langsam seinen Namen.
In einem zweiten Traum in derselben Nacht hatten meine Frau und ich etwas verloren. Wir trennten uns auf der Suche, aber schließlich kam mir alles sinnlos vor und ich wollte lieber nach meiner Frau suchen. Ich wartete auf die Bahn und staunte, weil diese angemalt war wie ein Krankenwagen.
Am nächsten Tag versuchte ich, herauszufinden, ob es diesen Namen gab. In Namenslisten konnte ich ihn nirgends finden, aber über Google schon. Da meine Frau nicht sonderlich begeistert war, redeten wir nicht mehr davon.
Eine Woche später ging es meiner Frau sehr schlecht. Sie hatte merhfach mit Ödemen zu tun gehabt, aber es war nie als bedenklich eingestuft worden. Dieses Mal wurden wir sofort in die Klinik geschickt. Die Ärzte berieten lange und kamen schließlich zu dem Ergebnis, das ein Kaiserschnitt noch am selben Tag nötig sei. Wir waren ziemlich geschockt. Tatsächlich sahen wir nicht, wie die Nabelschnur durchgeschnitten wurde, denn ich durfte nur neben dem Kopf meiner Frau sitzen und die Ärzte arbeiteten hinter einem Vorhang.
Zu unserem Glück war das winzige Wesen - 10 Wochen zu früh geboren - putzmunter. Man fragte mich nach seinem Namen und ich erzählte von meinem Traum. Sie trugen es also erst einmal unter diesem Namen ein, den wir ja noch hätten ändern können. Aber bereits nach wenigen Tagen gab es für uns gar keinen anderen Namen mehr.
Was war das jetzt? War es die Sorge eines werdenen Vaters? Aber der Traum hatte nichts Beängstigendes. War es beeinflußt durch die Probleme, die aber immer als unbedenklich eingestuft worden waren? War es eine Art Kommunikation?
Pikant ist übrigens auch der Geburtstag selbst: Es ist der Geburtstag meiner Mutter und meiner Schwester.
Gruß!
Horst