Traumdeutung

Von: , Frage gestellt am Fr, 21. Jul 2006

Hallo Leute,

Traumdeutung dürfte ja zumindest im Großen und Ganzen keine Farge sein. Villeicht verarbeiten wir nur Erlebtes.

Aber wie sieht es aus, wenn es das Leben selbst beeinnnnflußt? Es gibt einen Menschen, der seinen Namen nur deshalb trägt, weil ich es geträumt habe. Habe ich nun einfach nur aufgrund der Umstände genau das geträumt? Oder habe ich es geträumt, weil es so kam?

Ich möchte - selber Skeptiker - von "Skeptikern" und "Gläubigen" ihre Erfahrungen lesen.

Mehr schreibe ich gern, wenn es erwünscht ist.

Gruß!

Horst

30 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    Re: Traumdeutung


    Ich möchte - selber Skeptiker - von "Skeptikern" und
    "Gläubigen" ihre Erfahrungen lesen.

    Mehr schreibe ich gern, wenn es erwünscht ist.

    Gab es nicht in der Antike den Glauben, daß sich die Götter durch Träume mitteilen? Heute nehmen wir für das Wort Götter, Unterbewußtsein, doch ist der Effekt der Gleiche.

    Deine Frage ist noch sehr unspezifisch, was beweist, daß du hierin noch wenige Kenntnisse hast.

    ..nur soviel, die Traumwelt ist ein Universum für sich und es kann zum Reichtum der Erfahrung sehr viel beitragen, sich damit zu befassen.

    gruß
    rolf

    • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Traumdeutung

      Hallo Rolf,

      mit Traumdeutung an sich habe ich mich durchaus schon beschäftigt, aber das würde ich eher der Psychologie zuordnen.

      Der Traum, bzw. die zwei Träume, die mich beschäftigen, waren deshalb anders, weil es eine Woche später so ähnlich eintraf.
      Meine Frau war schwanger und ich träumte, das Kind sei schon geboren. Meine Frau erklärte mich im Traum für verrückt und ich sagte: Sieh doch hin. Ich fragte mich selbst, wer denn die Nabelschnur abgeschnitten hätte. Dann war das Kind schon etwas größer. Ich fragte es, wie es heißen möchte und es nannte mir ganz deutlich und langsam seinen Namen.
      In einem zweiten Traum in derselben Nacht hatten meine Frau und ich etwas verloren. Wir trennten uns auf der Suche, aber schließlich kam mir alles sinnlos vor und ich wollte lieber nach meiner Frau suchen. Ich wartete auf die Bahn und staunte, weil diese angemalt war wie ein Krankenwagen.

      Am nächsten Tag versuchte ich, herauszufinden, ob es diesen Namen gab. In Namenslisten konnte ich ihn nirgends finden, aber über Google schon. Da meine Frau nicht sonderlich begeistert war, redeten wir nicht mehr davon.

      Eine Woche später ging es meiner Frau sehr schlecht. Sie hatte merhfach mit Ödemen zu tun gehabt, aber es war nie als bedenklich eingestuft worden. Dieses Mal wurden wir sofort in die Klinik geschickt. Die Ärzte berieten lange und kamen schließlich zu dem Ergebnis, das ein Kaiserschnitt noch am selben Tag nötig sei. Wir waren ziemlich geschockt. Tatsächlich sahen wir nicht, wie die Nabelschnur durchgeschnitten wurde, denn ich durfte nur neben dem Kopf meiner Frau sitzen und die Ärzte arbeiteten hinter einem Vorhang.

      Zu unserem Glück war das winzige Wesen - 10 Wochen zu früh geboren - putzmunter. Man fragte mich nach seinem Namen und ich erzählte von meinem Traum. Sie trugen es also erst einmal unter diesem Namen ein, den wir ja noch hätten ändern können. Aber bereits nach wenigen Tagen gab es für uns gar keinen anderen Namen mehr.

      Was war das jetzt? War es die Sorge eines werdenen Vaters? Aber der Traum hatte nichts Beängstigendes. War es beeinflußt durch die Probleme, die aber immer als unbedenklich eingestuft worden waren? War es eine Art Kommunikation?

      Pikant ist übrigens auch der Geburtstag selbst: Es ist der Geburtstag meiner Mutter und meiner Schwester.

      Gruß!

      Horst

      • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Traumdeutung


        Was war das jetzt? War es die Sorge eines werdenen Vaters?
        Aber der Traum hatte nichts Beängstigendes. War es beeinflußt
        durch die Probleme, die aber immer als unbedenklich eingestuft
        worden waren? War es eine Art Kommunikation?

        Das ist eindeutig eine hellseherische Sicht eines kommenden Ereignisses, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich auf der Wach oder Traumebene abspielt. Und vielleicht auch noch mehr, da die Namensgebung auf diese okkulte Weise stattfand. Es wäre interessant mal den Namen zu erfahren :-) Pikant ist übrigens auch der Geburtstag selbst: Es ist der
        Geburtstag meiner Mutter und meiner Schwester.

        Eine gute Astroglogin bzw. Astrologe, müßte hier eigentlich mehr sagen können.

        gruß
        rolf

        • Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Traumdeutung

          Hallo Ihr beiden,

          nun mit Hellsicht tue ich mich ein bißchen schwer, wenn es zukünftige Ereignisse betrifft, da es im Grunde genommen bedeuten würde, alles wäre schon vorherbestimmt.

          Bei Astrologie denke ich gerade in diesem Fall, dass es allein von den Ärzten abhing, unter welchem Stern das Kind nun genau geboren wurde. Hätte man früher den Ernst der Sache erkannt, wäre es vielleicht auch früher bereits geschehen, hätte man erst noch Beobachtung und Behandlung entschieden, wäre es später passiert.

          Brandons Erklärung der unterbewußten Wahrnehmung leuchtet mir dagegen ein. Tatsächlich erlebten wir seinerzeit eine Katastrophe nach der anderen und es wäre durchaus eine Erklärung, dass wir nicht noch ein Drama wahrhaben wollten, aber es unterbewußt ahnten.

          Der Name ist übrigens Tamela. Eigentlich nichts Aufregendes. In den 50er, 60er und 70er Jahren war er offenbar in den USA weit verbreitet. Über seine Bedeutung liest man mal, es hieße "die Palme" (wie Tamara), mal, dass es eventuell eine Verquickung von Pamela und Tamara sei.

          Es gab auch einmal einen Cheyenne-Häuptling, der von den Lakota spöttisch Tamela Pashme, Stumpfes Messer, genannt wurde.

          Gruß!

          Horst

          • Antwort von nach 18 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Wiedergeburt

            Hallo Ihr beiden,

            nun mit Hellsicht tue ich mich ein bißchen schwer, wenn es
            zukünftige Ereignisse betrifft, da es im Grunde genommen
            bedeuten würde, alles wäre schon vorherbestimmt.
            Dieser Schluß ist falsch.
            Ereignisse entwickeln sich. Und die Hellsicht kann sie kommen sehen. Es gab auch einmal einen Cheyenne-Häuptling, der von den
            Lakota spöttisch Tamela Pashme, Stumpfes Messer, genannt
            wurde.

            Dann ist es klar. Es ist mit Sicherheit die Wiedergeburt dieses Indianers. Ich würde mal die Geburtsdaten dieser beiden vergleichen.

            gruß
            rolf

            • Antwort von nach 18 Stunden 3 hilfreich
              erwischt!

              Dann ist es klar. Es ist mit Sicherheit die Wiedergeburt
              dieses Indianers.
              hey mr bones,

              jetzt wäre ich fast darauf reingefallen.

              kleiner scherzkeks!

              bis denn,
              e.c.

            • Antwort von nach 19 Stunden 0 hilfreich
              Re: entdeckt!


              jetzt wäre ich fast darauf reingefallen.

              Und was sagst du zu m(D)einer Entdeckung??

              http://www.republique.de/sieyes.php

              Kannst du doch stolz drauf sein, jeder hat nicht eine solch dominierende Rolle gespielt.

              gruß
              thorshammer

            • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
              ja, hammer.

              http://www.republique.de/sieyes.php
              die nummer hast du schonmal versucht.

              ständige wiederholung macht geschwurbelei nicht wahrer.

              "Habit is a dead thing" (j. krishnamurti, commentaries on living II)

              und nun ab ins eso-brettchen.

              "hauptsache, es geht dir gut."
              (ein alter hopi-indianer)



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