Noch immer Regelprobleme

Hallo
dann fang ich mal an -schon wieder- es kann aber lang werden.
Hintergrund: Werde Ende Mai 39, bin sterilisiert seit 9 Jahren

Seit Oktober 2006 LEIDE ich unter 4 Wochen andauernden Blutungen.
9 Tage davon sind die so stark, dass ich in ca. 90 Minuten einen XL Tampon zum überquellen bringe, sodass mir das Blut die Beine runterläuft wenn ich nicht schnell genug auf dem WC sitze. Vor Weihnachten hatte ich eine Ausschabung. Ein Myom wurde dabei entfernt.
Das hat anscheinend bisher nichts gebracht.
Die Blutungen sind noch immer so stark und lange.
Zudem habe ich seit Januar nach JEDEM Geschlechtsverkehr leichte Blutungen für ca. drei Tage. Seit genau vier Wochen nehme ich Mericomb 1mg. Die erste Blutung nach drei Wochen Einnahme von Mericomb 1 mg begann mit einer 9 Tage dauernden Schmierblutung - war ein Witz mit einer Slipeinlage pro Tag- Doch seit zwei Tagen wurde die Blutung stärker. Heut liege ich sozusagen wieder auf der Schlachtbank. Mir ist vor Unterleibschmerzen mittlerweile übel. Heute habe ich eine IBU-400 genommen, obwohl ich absolut gegen Schmerzmitteleinnahme bin. Mein Arzt hat mir heute Methergin verschrieben. Das scheint im Gegensatz zum Dezember nun zuwirken. Aber: Wie gehts denn nun weiter? Wann wirken die Tabletten? Wer kann mir helfen? Wer kennt sowas ähnliches? Muß ich über kurz oder lang mit einer Hysterektomie rechnen?

Hilfe -aua - genervt bin-

Kermit

Wer kennt sowas ähnliches?

Hallo Kermit,

zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber aus zwei Fällen unmittelbar Verwandter (ist hoffentlich nicht vererbbar…)

Die eine hatte etwa ein Jahr lang Dauerblutungen trotz Ausschabung. Was im Endeffekt half, war eine… Scheidung. Auch in weiteren Bekanntenkreis habe ich mehrfach gehört, daß Streß zu Blutungen führen kann - vielleicht hörst Du mal in Dich hinein, besonders vor einer etwaigen Total-OP?

Die andere nahm mit Diagnose „Endometriose, das blutet halt“ eine ganze Reihe an Medikamenten. Erleichterung brachte nachher Akupunktur und Naturheilkunde, aber weg ist es bis heute nicht.

Ich wünsche Dir gute Besserung!!
L.Weipert

Hallo Kermit,

dein Hormonsystem scheint sehr unausgeglichen zu sein. Homöopathie ist das oftmals sehr hilfreich. Falls du dich zu einer solchen Behandlung entschließen solltest, achte drauf, das der/die HeilpraktikerIn klassisch homöopathisch behandelt, damit die nötige Tiefenwirkung gegeben ist.

Gruß Steffi

Hallo!

Nachdem ich 1994 eine Sterilisation hinter mich gebracht habe, begann für mich die Tortour:
-jahrelanges austesten der verschiedensten Medikamente
-Ausschabung und Bauchspiegelung 2003 (Endometriose gefunden).
-Spirale eingesetzt, aber alles blieb unverändert.

Im Januar diesen Jahres habe ich mir die Gebährmutter entfernen lassen, Eierstöcke und Gebährmutterhals sind noch drin. 1 Woche stationär, berufsbedingt 1/4 Jahr krank geschrieben.

Keine dauernden Blutungen mehr, keine Schmerzen- einfach toll!
In den Urlaub fahren, ohne eine extra Gepäcktasche für den gewissen Vorrat! Es lebt sich einfach besser, leichter. Arbeiten ohne Angst vor einer Bescherung!

Geh zu einem guten Gynäkologen und laß Dich einfach beraten! Was Du dann tun willst, kannst Du immer noch entscheiden!

LG Doreen

danke für Eure Meinungen.
seit ich einiges dazu gelesen und einen TV Bericht über Hömopathie gesehen habe, glaube ich nicht mehr daran.
stress habe ich sicher -wie jeder andere auch. Wenns mir wieder richtig dreckig geht, fasst mein chef mich mit samthandschuhen an. Da liegt also nichts im Argen.
Den arzt hatte ich gewechselt. der jetzige ist der seit oktober neue arzt.
Über die dreimonatige Heilungspphase nach einer OP habe ich auch schon gelesen.das muss ich versuchen zu umgehen. dann bin ich meinen job zu 100% los.
evtl. sinds ja doch nur die wechseljahre. Bei meiner Mutter fing es ähnlich an.

Gruss
Kermit

Hallo Kermit,

du mußt nicht an Homöopathie glauben - versuchen wäre das richtige.
Es gibt genügend Menschen, die nicht dran glaubten, deren Leidensdruck oder Todesangst aber so groß war, daß sie es als letzten Strohhalm versucht haben. Hinterher brauchten sie nicht mehr dran glauben - da wußten sie, daß es ihnen besser geht.

Gruß Steffi

Hallo nochmal!

Um das hier richtig darzustellen: ich war 1/4 Jahr zu Hause, weil ich nicht schwer heben durfte und ich in meinem Beruf alte und kranke Menschen hieven muß!

Solltest Du z. Bsp. einen Bürojob haben, kannst Du, wenn alles gut verläuft, nach 5-6 Wochen wieder anfangen zu arbeiten!

LG Doreen

Auch Hallo !

Um das hier richtig darzustellen: ich war 1/4 Jahr zu Hause,
weil ich nicht schwer heben durfte und ich in meinem Beruf
alte und kranke Menschen hieven muß!

…ach so. Doch auch im Internet berichteten Frauen in Foren von einer Genesungszeit von drei Monaten.
Doch - es scheint so als würde das Medikament, das im Dezember nicht anschlug, nun doch wirken. Montag bin ich wieder beim Doc. Mal sehen, was er sagt. Ich bin nun auch gespannt auf ende Mai, wenns wieder losgeht mit der Regel.

Solltest Du z. Bsp. einen Bürojob haben, kannst Du, wenn alles
gut verläuft, nach 5-6 Wochen wieder anfangen zu arbeiten!

Ja, ich habe einen Bürojob, aber länger als drei Wochen nicht erscheinen geht nicht. Im Gegenteil. Egal, wo auf der Welt ich Urlaub mache - die Firma kommt immer via Laptop mit -sozusagen. Nein, ich bin nicht selbständig, „nur“ angestellt.

Gruss
Kermit