Endokrinologe - wer hat Erfahrungen ?

Hallo
zuerst hier:
/t/noch-immer-regelprobleme/4051548

… Es ist wieder soweit - die Regel dauert nun bereits 23 Tage und ein Ende ist nicht in Sicht.

Das Hormonpräparat Mericomb nahm ich insgesamt 4 Monate - Im Jahre 2007.
Von März bis Ausgust 2008 nahm ich Mönchspfeffer. Schien auch zu helfen.
Mittlerweile war ich bei 13 Tagen Blutung angekommen - das war super für mich. Doch nun wieder alles auf Anfang.

Letztens wollte ich telefonisch einen kurzfristigen Gyn Termin absprechen und rief bei mehreren Praxen an, ob noch ein Termin frei ist, musste am Telefon mein Problem schildern und hörte von mehreren Arzthelferinnen, dass das wohl ein Fall für den Endokrinologen ist. Also habe ich keinen Gyn-Termin.

Einen Termin für den Endokrinologen habe ich nun Anfang Dezember.
Vorab wollte ich jedoch einmal genauer erfahren, worauf ich mich einlasse.
Im Web entdeckte ich einiges - erhielt jedoch keine Erfahrungsberichte. Auch in meinem privten Umfeld hat noch keiner einen Endokrinololgen benötigt.

Was denkt ihr?, kann man mir dort evtl. helfen?
Was würde dort in meinem speziellen Fall gemacht werden?
Dauert eine Behandlung dort lange?
Wird dort immer etwas gefunden oder stehe ich in zwei Jahren wieder vor meinem inneren Elendshaufen?

Bitte berichtet - gern auch privat per Mail

Danke

Kermit verzweifelt

Hallo Kermit,

bitte nicht verzweifeln, sondern mir ne Mail schicken/Deine Mails checken.
Ich persönlich würde freiwillig nie wieder zu einem Endokrinologen gehen, zumindest nich zur Behandlung. Nein, die sind auch sehr nett und tun ihre Arbeit zuverlässig, aber eben nicht ursächlich.
Soll heißen: Bei mir findet man im Moment z.b. zu wenig Östrogen.
Maßnahme der Wahl: Östrogen zugeben.
Maßnahme meines Arztes: Ursache finden und beheben.

Das erstere bekomme ich auf Kasse und es hat mich schon richtig krank gemacht.
Das zweitere muß ich selbst bezahlen, aber es hat mir geholfen.
Wenn ich mir nun Blutuntersuchungen auf Hormone machen lasse, dann nur, um diese Befunde mit dem anderen Arzt als Kontrolle zu benutzen, um die Erfolge der Behandlung zu dokumentieren.

Schau mal nach Mail

Gruß
Kathy

Gute Erfahrungen!
Hallo,

ich war einmal bei einer Endokrinologin, weil meine Blutungen auch völlig ausser Rand und Band waren. An sich war das ein völlig normaler Gyn-Besuch mit Beratung und Untersuchung. Nur schien sie sich mit den Hormonen doch besser auszukennen.

Ich habe damals ein wohl ziemlich gut dosiertes Mittelchen bekommen. Nix von der Stange, sondern Östrogen + Gestagen einzelnd. Das habe ich dann drei oder vier Wochen genommen und die Sache war gegessen.

MEIN Hormonhaushalt hat in der Situation wohl nur einen kleinen Schubser gebraucht.

Ob das nun funktioniert, hängt sicher von sehr vielen Dingen ab. Der Hormonhaushalt ist sensibel, jeder reagiert ein wenig anders und ich denke, dass es eine Menge Erfahrung braucht, um dort erfolgreich einzugreifen. Und auch dann gibt es nur Chancen, aber keine Garantien. Für mich war es eben ein Glücksgriff.

VG
Monroe