Re^2: Nebenwirkungen von Antidepressiva
hi
Die Ärztin sagte, es werden anfangs Nebenwirkungen auftreten,
wenn die zu schlimm sind, soll sie wieder kommen, dann will
sie etwas anderes versuchen.
Nebenwirkungen treten auch auf, aber ich selbst kann nicht
einschätzen, ob es "zu" schlimm ist.
das kannst DU auch nicht
ob Nebenwirkungen "zu" schlimm sind kann einzig und allein der
Patient entscheiden
Nein, das ist Aufgabe des Arztes.
da gehts um seine ureigenste Abschätzung ob z.B.
Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme ,
Libidoverlust etc. wirklich so schlimm sind, dass man sie
nicht in Kauf nehmen könnte im Vergleich zu den postitiven
Wirkungen des Medikamentes
Bis AD ihren Wirkstoffspiegel aufgebaut haben und sich auch
der körper daran gewöhnt hat vergeht eine Zeit (mehrere
Wochen) .. dann werden die Nebenwirkungen meistens weniger udn
die positiven Wirkungen treten mehr vor
Und in dieser Zeit muss regelmäßiger Kontakt zwischen Patientin und Arzt bestehen. Ich kann doch nicht einen Menschen mit mitteschwerer Depression 5 Wochen allein lassen, bis die Medikamente wirken. Wie soll denn der Arzt das feststellen, wenn etwas schiefläuft, die Depressionen etwa schlimmer werden, und die Patientin sich nicht hintraut?
In der Berufsausbildung Konzentrationsstörungen,
Übelkeit, Schwindelgefühle (wohl leichtere Fälle).
Dann spreizen sich die kleinen Finger von der Hand ab,
unkontrollierte Zuckungen in den Beinen. Antriebslosigkeit,
war zwar vorher schon, ist aber nun noch schlimmer.
Positiv finde ich, dass sie etwas ausgeglichener wirkt.
Kann SIE damit leben ? findet SIE es unerträglich ??? Wenn ja,
sollte sie nochmal zum Arzt, wenn nein, sollte sie noch ein
bisschen abwarten
Wenns unerträglich wird, ist es oft schon zu spät - also sofort zum Arzt.
Ansonsten würde ich mich noch über Hinweise im Umgang Ihr
gegenüber freuen.
Liebevoll ;o) und einfach nur da sein und zuhören - mehr
brauchts nicht
Schön wärs ... ist leider nicht so. Du musst erstmal aufpassen, dass Du selbst nicht zu sehr unter Druck gerätst wegen Deiner Freundin, also dass Dir ihre Krankheit nicht zu viel wird.
Ansonsten kannst Du sie zum Arzt begleiten, dass sie das nicht alleine durchstehen muss. Ich hatte in meinem wirklich schlimmen Phasen immer meinen Freund, der mich zum Arzt geschleppt hat, weil ich mich selbst nicht getraut habe, aus Angst nicht ernstgenommen zu werden.
Ich selbst habe mit solchen Sachen absolut keine Erfahrung.
freu dich :o)
Gruß H.
Grüße
Morrrighan