Schwarzmaterial

Von: , Frage gestellt am Mo, 13. Okt 2008
Kann mir hier jemand erklären, um was es sich in der Metallbearbeitung , um :SCHWARZMATRIAL : bei der Legierung handelt ????

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 9 Minuten 0 hilfreich
    Re: Schwarzmaterial
    Kann mir hier jemand erklären, um was es sich in der
    Metallbearbeitung , um :SCHWARZMATRIAL : bei der Legierung
    handelt ????
    SCHWARZMATERIAL meinte ich natürlich
  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Schwarzmaterial
    Hallo Lubri,
    ich kenne " schwarzes Material" im Gegensatz zu "weißem Material" ... oder auch beim Schweißen die "Schwarz-Weiß-Verbindung"

    Schwarz = Kohlenstoffstahl (der rostet, wenns nass ist und ist magnetisch)
    Weiß = Chrom-Nickel Stahl (sog. "rostfreie Edelstähle, nicht magnetisch) ... ganz einfach und nicht 100% richtig beschrieben.

    Gruss Kai G.
    • Antwort von (abgemeldet) nach 8 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Schwarzmaterial
      Hallo Kai Weiß = Chrom-Nickel Stahl (sog. "rostfreie Edelstähle, nicht
      magnetisch) ... ganz einfach und nicht 100% richtig
      beschrieben.
      Nur so nebenbei: rostfreie Edelstähle können magnetisierbar sein.
      Die anderen sind sicher nicht magnetisch, das wäre ja grausam, aber sie sind magnetisierbar.

      Gruß
      Rochus
  3. Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
    Eine andere Antwort
    Hallo

    Schwarzmaterial kann auch Stahl im Walzzustand (mit dunkler Oxidschicht - daher der Name) bedeuten.

    Gruss

    Ratz Kann mir hier jemand erklären, um was es sich in der
    Metallbearbeitung , um :SCHWARZMATRIAL : bei der Legierung
    handelt ????
  4. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: Schwarzmaterial
    Kann mir hier jemand erklären, um was es sich in der
    Metallbearbeitung , um :SCHWARZMATRIAL : bei der Legierung
    handelt ????
    Hallo Lubri
    Schwarzmaterial ist Stahl, welcher (noch) nicht auf dem Schwarzmarkt gehandelt wird, ein allgemeiner Baustahl -je nach Qualität- eine Zugfestigkeit bis zu 800 N/mm2 haben kann, ist unlegiert (ausser warmgewalzter Federstahl mit bis zu 1,75% Si). Wird gern im Stahlbau und Rohrleitungsbau verwendet(Stahlkonstruktionen, Heizungen, Pufferspeicher), da er im Bereich unter 0,2%C gut schweißbar ist.
    Schwarzmaterial ist immer warm gewalztes Material und hat eine Zunderschicht, die sehr korrosionsbeständig ist.
    Gruß Bernd
    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Schwarzmaterial
      Hallo und hat eine Zunderschicht, die sehr korrosionsbeständig ist.
      Das würde ich so nicht unterschreiben.

      Gruss

      Ratz
      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Schwarzmaterial
        Vielen Dank für die Antworten.....

        Richtig Ratz, Schwarzmaterial wird zur Zeit bei und verwendet. Ist rel. weiches Material und s e e e h r korrionsempfindlich.
        Die Teile werden bei uns mit einem vollsytheter geschliffen (aussenrundschliff) danach müssen sie ca. 3 Tage in Schäferkästen gelagert werden. SOFORT ROST Welche Kühlschmierstoff kann ich verwenden ??? [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Schwarzmaterial
          mit einem vollsytheter geschliffen
          danach müssen sie ca. 3 Tage in
          Schäferkästen gelagert werden. SOFORT ROST Welche
          Kühlschmierstoff kann ich verwenden ???
          Hallo

          Jetzt bekommen wir häppchenweise eine neue Info.
          Was genau ist vollsytheter?
          Was sind Schäferkästen?
          Kühlschmierstoff?

          Warum nehmt ihr keinen fettigen Lumpen und schmiert diese Dinger ordentlich ein vor dem Einlagern?

          Die Stickstoffkissen und/oder Entfeuchtungsbeutel tun auch einen guten Zweck.

          Ist das eine Feld-Wald-und Wiesen-Bude, die Lagerhaltung dem "Zwasli" überlässt?
          QM scheints nicht zu geben.

          Gruss
          Beat
        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Schwarzmaterial
          Hallo,
          ich wurde hier ganz falsch verstanden! Vielleicht habe ich mich auch nicht richtig ausgedrückt. Die Zunderschicht ist markant für warmgewalztes Material- eine relativ feste Eisenoxydschicht - so lange sie nicht beschädigt ist, nicht bearbeitet wurde, bildet sich darauf kein weiterer Rost. Wird es bearbeitet, durch Drehen, Sägen, Fräsen, Schleifen o.a. Verfahren, setzt es natürlich Rost an. Es ist halt ein unlegierter Baustahl ohne Zusätze wie Cu, Ni, Cr oder sonstige korrosionsbeständige Metalle.
          Zum Kühlschmierstoff(KSS): Wie schon die Bezeichnung - er soll Kühlen und Schmieren. Allein mit dem Mischungsverhältnis bestimmst Du, ob es eher Kühlen oder Schmieren soll. Beim Schleifen ist eher Kühlen gefragt, d.h. niedrige Konzentration des KSS. Der KSS soll aber auch Korrosionsschutz sein. Mit niedriger Konzentration (beim Schleifen 2-4%)ist das aber nicht gewährleistet. Ich würde entweder die Konzentration des KSS auf ca. 8 % erhöhen(sind allgemeine Angaben und können je nach Hersteller variieren), damit ist der KSS stabiler, (länger haltbar, wird nicht so schnell von Bakterien befallen) und bildet auf dem Werkstück eine korrosionsschützende Schicht. -Oder den Hersteller (Verkäufer)nach korrosionschützenden Zusätzen befragen. Ich habe in den letzten Jahren KSS- Emulsionen von verschiedenen Herstellern verwendet, könnte auch Produkte nennen, bekomme aber die Werbung nicht honoriert. Es gibt Produkte speziell für leichte, mittlere und schwere Bearbeitung. Bin für Rückfragen gern bereit.
          Gruß Bernd [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]


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