Definition:Sachbearbeiter

Ein freundliches Hallo an alle,
wir haben in der Firma eine Sachbearbeiterin gesucht und haben dann auch eine junge Kollegin eingestellt.Im Bewerbungsgespräch
kam von Ihr die Aussage,daß sie mit den üblichen Tätigkeiten eines Sachbearbeiters vertraut sei.Nach nunmehr 3 1/2 Monaten stelle ich fest (Ich bin ihr Vorgesetzter),das dem wohl so nicht ist.Sie kennt weder den Unterschied zwischen Kreditor und Debitor,den Unterschied zwischen Einkaufspreis,Verkaufspreis und Ertrag.PC-Kenntnisse sind = 0 (Sie versucht bei der Datensicherung Laufwerk C einzuschieben und meinte,als sie einen neuen Schreibtisch bekam,sie müsse ihren PC mitnehmen,da sie ja irgendwo die Disketten reinschieben müsste).Die angegebenen Englisch-Grundkenntnisse dümpeln bei yes,no und hello.
Meine Frage ist nun:Habe ich ein falsches Verständnis des Berufsbildes oder hat sie uns bei dem Bewerbungsgespräch etwas vorgeflunkert? Was versteht ihr unter dem Beruf des Sachbearbeiters im kaufmännischen Bereich?
Ich bedanke mich schon jetzt für Antworten oder auch nur Meinungen.
Gruß Sebastian

Hallo,

Im Bewerbungsgespräch
kam von Ihr die Aussage,daß sie mit den üblichen Tätigkeiten
eines Sachbearbeiters vertraut sei.Nach nunmehr 3 1/2 Monaten
stelle ich fest (Ich bin ihr Vorgesetzter),das dem wohl so
nicht ist.Sie kennt weder den Unterschied zwischen Kreditor
und Debitor,den Unterschied zwischen
Einkaufspreis,Verkaufspreis und Ertrag.PC-Kenntnisse sind = 0
(Sie versucht bei der Datensicherung Laufwerk C einzuschieben
und meinte,als sie einen neuen Schreibtisch bekam,sie müsse
ihren PC mitnehmen,da sie ja irgendwo die Disketten
reinschieben müsste).Die angegebenen Englisch-Grundkenntnisse
dümpeln bei yes,no und hello.

das klingt ja alles ganz furchtbar. Dass sie die Begriffe nicht kennt, mag ja noch nachholbar sein, obwohl es sehr merkwürdig ist. Aber Computer und vor allem Englisch - das ist unentschuldbar (meine ich).

Ich bin allerdings auch geneigt, ein wenig Schuld beim Einstellungsgespräch zu suchen - nach dem Motto: Wie war sie denn gekleidet? Was hatte sie an? bzw. Was hatte sie nicht mehr(?) an? :wink: Aber im Ernst: Worüber habt ihr den gesprochen???

Mein Tipp (obwohl ich allen gut gesonnen bin, vor allem den Bedürftigen): Gehäufte falsche Angaben rechtfertigen die Kündigung.

Viel Glück bei der Überwindung des schlechten Gewissens, das eigentlich kein solches zu sein braucht, wünscht

Thomas Miller

Hallo,

Ich bin allerdings auch geneigt, ein wenig Schuld beim
Einstellungsgespräch zu suchen - nach dem Motto: Wie war sie
denn gekleidet? Was hatte sie an? bzw. Was hatte sie
nicht mehr(?) an? :wink: Aber im Ernst: Worüber habt ihr
den gesprochen???

Wir haben in dem Gespräch schon deutlich klargestellt,das bei uns der ganze Mann/die ganze Frau gefordert wird und wir schon jemanden suchen,der einen gewissen Anspruch an seine eigene Arbeit stellt.Letztendlich hat unser Geschäftsführer den Arbeitsvertrag unterzeichnet.Kunststück,der muß auch nicht den ganzen Tag Fehler geradebiegen :wink:
Ich hatte halt die Vermutung,das der Job eines Sachbearbeiters inzwischen landläufig als „das mach ich mal so auf dem Rand mit Job“ gesehen wird.Ich werde ihr wohl mal empfehlen,einen PC-Grundkurs an der VHS mitzumachen und ein paar Vokabeln zu üben.
Mein Englisch ist bei weitem nicht sonderlich gut,aber wenn ein Geschäftspartner aus dem Ausland anruft,muß ich dem mitteilen können,das ein Kollege zur Zeit ausser Haus ist und er bitte später nocheinmal anrufen möge.Wobei mir die PC-Kenntnisse weitaus mehr Sorgen bereiten,da ich nebenbei das Netzwerk betreue und ich mir garnicht ausmalen mag,was ein ungeübter da so alles anstellen kann.
Gruss Sebastian

ähm… ich versteh nicht ganz…

Ich werde ihr wohl mal empfehlen,einen
PC-Grundkurs an der VHS mitzumachen und ein paar Vokabeln zu
üben.

warum willst du sie unbedingt behalten, wenn sie offensichtlich nicht die mindeste qualifikation für diesen job hat??? welche vorzüge hat denn sonst? :wink:

fragt sich
ann

Hi Sebastian,

habt ihr euch bei der Einstellung keine Zeugnisse, Qualifikationsnachweise und Referenzen vorlegen lassen?
Nur auf das Wort der Bewerberin vertraut?
Da liegt wohlmöglich der dicke Hund begraben.

Gruß,
Francesco

Was für ein Sachbearbeiter?
Hi Sebastian!

Ein freundliches Hallo an alle,
wir haben in der Firma eine Sachbearbeiterin gesucht und haben
dann auch eine junge Kollegin eingestellt.Im
Bewerbungsgespräch
kam von Ihr die Aussage,daß sie mit den üblichen Tätigkeiten
eines Sachbearbeiters vertraut sei.

Was für ein kaufmännischer Sachbearbeiterposten ist das?

Nach nunmehr 3 1/2 Monaten

Auch wenn es hart klingt: Wo ist das Problem? Sie ist doch in der Probezeit. Wenn sie so mies ist, wäre es fatal (für beide Seiten!), sie zu behalten!

stelle ich fest (Ich bin ihr Vorgesetzter),das dem wohl so
nicht ist.Sie kennt weder den Unterschied zwischen Kreditor
und Debitor,

Kannte ich als „Sachbearbeiter“ zwar, brauchte ich aber nicht

den Unterschied zwischen
Einkaufspreis,Verkaufspreis und Ertrag.PC-Kenntnisse sind = 0
(Sie versucht bei der Datensicherung Laufwerk C einzuschieben
und meinte,als sie einen neuen Schreibtisch bekam,sie müsse
ihren PC mitnehmen,da sie ja irgendwo die Disketten
reinschieben müsste).Die angegebenen Englisch-Grundkenntnisse
dümpeln bei yes,no und hello.

*lach* Sorry! YES, NO und HELLO sind doch GRUNDkenntnisse :wink:

Aber PC-Kenntnisse sollte in der Tat JEDER Sachbearbeter haben - und wenn es nur das Schreiben einens normalen Briefes in Word ist…

Meine Frage ist nun:Habe ich ein falsches Verständnis des
Berufsbildes oder hat sie uns bei dem Bewerbungsgespräch etwas
vorgeflunkert? Was versteht ihr unter dem Beruf des
Sachbearbeiters im kaufmännischen Bereich?

Wie gesagt: Welcher Bereich? Dass ein Sachbearbeiter in der Buchhaltung nicht unbedingt Englisch sprechen muss, sollte einleuchten.
Ebenso ist es nicht unbedingt erforderlich, dass ein Sachbearbeiter für die Entgeltabrechnung den Unterschied zwischen Einkaufspreis,Verkaufspreis und Ertrag kennt - auch, wenn DAS schon ein wenig peinlich ist…

Andererseits: Ich kenne eine Beschäftigte im Vertrieb eines großen Unternehmens. Sie hat von der Materie NULL Ahnung - und ist trotzdem die erfolgreichste Verkäuferin dort, weil sie ganz phantastisch mit Menschen umgehen kann…

Soviel zu meiner Meinung - meinen Tip habe ich schon oben genannt: Beendet das Arbeitsverhältnis, und sucht Euch eine(n) andere(n) Mitarbeiter(in)!

Grüße
Guido

Vorsorglich schon mal: Sorry!
Tach Sebastian

Ich finde, bei Euch sind aber komische Verhältnisse.

Die von Dir aufgezeigen Punkte kann man in einem seriösen Vorstellungstermin feststellen.

Wenn man trotzdem in die weiche, braune Masse gegriffen hat, dann verabschiedet man sich halt in der Probezeit.

wenn ein Geschäftspartner aus dem Ausland anruft,muß ich dem
mitteilen können,das ein Kollege zur Zeit ausser Haus ist und
er bitte später nocheinmal anrufen möge.

Also bei uns werden die Leute zurückgerufen.

Tschö ErBi

Sachbearbeiter
Hallo Sebastian,

ich würde sagen, sie hat euch etwas vorgeflunkert.

Ich bin Sachbearbeiterin im kaufmännischen Bereich und weiß deshalb, daß eine kaufmännische Ausbildung dazu notwendig ist. Sonst hätte ich damals meine Arbeit nicht bekommen. Deshalb folgende Fragen:

Welche Zeugnisse hatte sie denn?
Welche Ausbildung?
Oder meinte sie eine Ausbildung bei euch zu machen?
Habt ihr nachgefragt, was sie unter den üblichen Tätigkeiten eines Sachbearbeiters versteht?

Bei Vorstellunggesprächen, die ich hatte, wurde das getan.

Ein/e Sachbearbeiter/in muß Kenntnis von der Sache haben, die er/sie bearbeiten soll. Sonst ist die Bezeichnung unzulässig.

Meine Empfehlung, die gleiche, die auch die anderen gegeben haben, Kündigung solange noch die Probezeit andauert und neu suchen.

Habt ihr denn niemanden, der Personaler ist, und sich in Einstellunggespächen auskennt?

Gruß
Monika

wir haben in der Firma eine Sachbearbeiterin gesucht und haben
dann auch eine junge Kollegin eingestellt.Im
Bewerbungsgespräch
kam von Ihr die Aussage,daß sie mit den üblichen Tätigkeiten
eines Sachbearbeiters vertraut sei.Nach nunmehr 3 1/2 Monaten
stelle ich fest (Ich bin ihr Vorgesetzter),das dem wohl so
nicht ist.Sie kennt weder den Unterschied zwischen Kreditor
und Debitor,den Unterschied zwischen
Einkaufspreis,Verkaufspreis und Ertrag.PC-Kenntnisse sind = 0
(Sie versucht bei der Datensicherung Laufwerk C einzuschieben
und meinte,als sie einen neuen Schreibtisch bekam,sie müsse
ihren PC mitnehmen,da sie ja irgendwo die Disketten
reinschieben müsste).Die angegebenen Englisch-Grundkenntnisse
dümpeln bei yes,no und hello.
Meine Frage ist nun:Habe ich ein falsches Verständnis des
Berufsbildes oder hat sie uns bei dem Bewerbungsgespräch etwas
vorgeflunkert? Was versteht ihr unter dem Beruf des
Sachbearbeiters im kaufmännischen Bereich?
Ich bedanke mich schon jetzt für Antworten oder auch nur
Meinungen.
Gruß Sebastian

servus sebastian,
ein bisserl schmunzeln konnte ich mir nicht verkneifen.
aber an deiner stelle würde ich jetzt zwei rausschmeissen.
( hoffentlich bist du nicht dabei).
den, der die ma eingestellt hat und die ma.
beim einstellungsgespräch sollte man sich sehr viel zeit lassen - und genau fragen - und genau zuhören.
das wichtigste scheint mir aber, dass niemand bei euch der kandidatin ein stellenprofil, in dem sehr genau steht was, wie, welche fähigkeiten, usw. ausgehändigt hat.
kaufst du dein auto auch so? und wenn du keine ahnung vom auto hast, nimmst du dir wahrscheinlich einen fachmann mit, oder?
( ein bisserl eigenwerbung muss jetzt einfach sein )
das mädel muss ja ganz tolle andere qualitäten haben, wenn sie so beeindruckt hat.
mein tip: beende die probezeit so, dass für beide kein ungutes gefühl entsteht. denn jede abgewiesene oder gekündigte kandidatin ist ein ( in diesem fall schlechter multiplikator ) für euer unternehmen.
der spruch zum tag:
unsere wahrnehmung wird geprägt von unseren wünschen und hoffnungen.
also viel glück bei der suche einer " neuen "
aus dem strahlend blauen, sonnigen Muc
hans-jürgen, der der sich wundert, dass es sachen gibt, die`s gar nicht gibt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Sebastian,

Deine Schilderung hört sich nach einer ganzen Reihe von Fehlern an. Bei so gravierenden Defiziten wird das Einstellungsgespräch den Namen sicher nicht verdienen. Da muß man süffisant fragen, womit die junge Dame letztlich überzeugen konnte.
Nach Arbeitsaufnahme: Weshalb braucht man über ein Vierteljahr, um zu bemerken, daß die Einstellung ein grober Fehlgriff war? Damit sind runde 15.000 DM einfach verblasen worden und weder dem Betrieb noch der Mitarbeiterin ist damit letztlich gedient. Wenn die Probezeit noch andauert, würde ich mit einer Kündigung keinen Moment zögern. Wurde die Probezeit verschlafen, würde ich mir die Sache auch nicht mehr lange ansehen wollen. Wenn erkennbar wird, daß die Defizite in absehbarer Zeit beseitigt sind, kann man weiter mitspielen, sonst bleibt nur die Kündigung. Dabei würde ich erwarten, daß die Mitarbeiterin durch Aktivitäten in ihrer Freizeit, etwa durch den Besuch entsprechender VHS-Kurse, ihren Teil zur Erhaltung ihres Jobs beiträgt.

Gruß
Wolfgang

Hi Ann,
schon merkwürdig, das immer alle glauben, das Frauen nur wegen ihrem äusseren Erscheinungsbild eingestellt werden. Noch dazu, wo es mir piepegal ist, wie jemand aussieht. Ich erwarte lediglich, das ordentliche Arbeit abgeliefert wird.
Wie gesagt, ich hätte den Arbeitsvertrag auch nicht unterschrieben. Ich versuche zwar immer, neuen Mitarbeitern viel Zeit zur Einarbeitung zu gewähren, aber wenn schon die Grundkenntnisse fehlen…
Gruss Sebastian

Hallo Wolfgang,
tja,genau so sehe ich das ja auch.Aber bevor bei uns jemand fliegt, vergeht schon mal eine Weile. Die Anregung mit den VHS-Kursen habe ich ja auch schon weitergegeben. Als Antwort des verantwortlichen GF kam lediglich, das musst Du Ihr schon beibringen. Ehrlich gesagt, ich denke nicht daran, denn das hat nichts mit Einarbeitung zu tun, wir bezahlen ja auch keinen Azubi. Der Wille zu lernen ist wohl vorhanden, denn sie macht sich fleissig Notizen. Dummerweise weiss sie am nächsten Tag nicht mehr, was sie sich wo aufgeschrieben hat. Auf meine Anregung, das sie sich das aufschreiben dann auch sparen kann, hat sie etwas angefressen reagiert.
Nun ja, da mein Chef mehr Geduld hat als ich, werde ich wohl eine
Zeitlang so leben müssen :frowning:
Dabei ist nur das Problem, das unsere Firma einen ziemlich konstanten Boom erlebt und die Einarbeitungszeit schon mal bis zu 2 Jahren dauern kann, da technische Kenntnisse erworben werden müssen,sofern sie nicht schon vorhanden sind.Unsere Ex-Azubine (hat inzwischen ausgelernt) ist jetzt eigentlich ganz fit. Also ist das in unserem Betrieb erlernbar. Ich musste mich ja auch neu orientieren, als ich vor 3 Jahren dort anfing.
Gruss Sebastian

Hi Francesco,
hmmm,die Zeugnisse waren nicht schlecht, stammen aber aus einem Großunternehmen, wo jeder, der nicht dumm auffällt, ein prima Zeugniss bekommt.Das Arbeitsgebiet wurde klar umrissen.Sie wurde ebenfalls gefragt, ob sie sich das ganze denn auch zutrauen würde. Referenzen hatte sie nicht viel.
Was mich im nachhinein stutzig macht, ist eben ihre damals gemachte Aussage, PC-Grundkenntnisse sowie Kenntnisse in englisch wären vorhanden. Als ich Ihr aufgetragen habe, einem Lieferanten im Ausland mitzuteilen, das ein Fax von heute morgen Gegenstandslos sei und wir die Ware doch schneller bräuchten, ertappte ich sie dabei wie sie sich das von unserem Einkäufer übersetzen liess.Und bei PC-Kenntnissen gehe ich einfach davon aus, das man weiss, was eine Diskette ist :wink:
Auch sollte man als Sachbearbeiter einen Anrufbeantworter abhören können. Zugegeben, danach wurde im Bewerbungsgespräch nicht explizit gefragt.
Gruss Sebastian

Hi Guido,

Was für ein kaufmännischer Sachbearbeiterposten ist das?

Wir sind ein Großhandel für Leuchten und Leuchtmittel und sind international tätig.

Auch wenn es hart klingt: Wo ist das Problem? Sie ist doch in
der Probezeit. Wenn sie so mies ist, wäre es fatal (für beide
Seiten!), sie zu behalten!

Probezeit ist bei uns 3 Monate.

Wenn man den Unterschied zwischen EK und VK kennt, passierts einem aber nicht, das man Ware unter EK verkauft.Unsere EDV setzt zumindest bei der Ertragsberechnung dann immer ein rotes
Minuszeichen davor, spätestens dann sollte man überprüfen, on man nicht vielleicht einen Fehler bei der Eingabe gemacht hat.
Ich erwarte, das jeder bei seiner Arbeit die Augen aufmacht und ich ihm den selben Fehler am gleichen Tag zum dritten mal unter die Nase halten muss.

*lach* Sorry! YES, NO und HELLO sind doch GRUNDkenntnisse :wink:

Na ja,zugegeben :wink:

Aber PC-Kenntnisse sollte in der Tat JEDER Sachbearbeter haben

  • und wenn es nur das Schreiben einens normalen Briefes in
    Word ist…

Wenn man aber nicht weiss, was Word ist ?
Ausserdem ist das ja schon wieder englisch (s.o.)

Wie gesagt: Welcher Bereich? Dass ein Sachbearbeiter in der
Buchhaltung nicht unbedingt Englisch sprechen muss, sollte
einleuchten.
Ebenso ist es nicht unbedingt erforderlich, dass ein
Sachbearbeiter für die Entgeltabrechnung den Unterschied
zwischen Einkaufspreis,Verkaufspreis und Ertrag kennt - auch,
wenn DAS schon ein wenig peinlich ist…

Tja,Verkaufssachbearbeiter. Aufgabengebiet unter anderem:
Erfassung von Aufträgen, Bestellung von Kommissionsware, Datenpflege in der EDV, vorbereiten von Versanddokumenten, Auftrags- und Terminverfolgung, Rechnungslegung, Zwischeninventur, Telefondienst, Ablage etc.

Andererseits: Ich kenne eine Beschäftigte im Vertrieb eines
großen Unternehmens. Sie hat von der Materie NULL Ahnung - und
ist trotzdem die erfolgreichste Verkäuferin dort, weil sie
ganz phantastisch mit Menschen umgehen kann…

Klar, es gibt Menschen die die besten Kontakte herstellen können
und der Verkaufsabteilung den Weg für gute Geschäfte bahnen, ohne auch nur einen Schimmer von dem verkauften Produkt haben,
ist aber eher selten.

Gruss Sebastian

Hallo Monika,

Welche Zeugnisse hatte sie denn?

Normale Arbeitszeugnisse, aus einem größeren Unternehmen.

Welche Ausbildung?

Ausbildung war im Osten (ex DDR).Keine Ahnung, was den da beigebracht wurde.

Oder meinte sie eine Ausbildung bei euch zu machen?

Bei dem Gehalt ?? Wir machen zwar gute Umsätze, aber sooo gut denn doch wieder nicht.

Habt ihr nachgefragt, was sie unter den üblichen Tätigkeiten
eines Sachbearbeiters versteht?

Eindeutig: Ja. Das Aufgabengebiet wurde klar dargelegt und sie
behauptete, diese Arbeiten erledigen zu können.

Ein/e Sachbearbeiter/in muß Kenntnis von der Sache haben,
die er/sie bearbeiten soll. Sonst ist die Bezeichnung
unzulässig.

Daher war meine Frage ja auch, ob ich unter dieser Bezeichnung etwas falsche Vorstellungen habe.

Habt ihr denn niemanden, der Personaler ist, und sich in
Einstellunggespächen auskennt?

Nein, dafür ist unsere Firma auch zu klein. Uns gibt es im Herbst
9 Jahre und wir zählen mal gerade 15 Mitarbeiter.
Neues Personal wird erst dann eingestellt, wenn wir sicher sind, das wir den/die neue Mitarbeiter/in auch langfristig beschäftigen können, also nix mit hire and fire.
Motivationen, einen guten Job zu machen gibts mehr als genug. Wer
gut ist,kann mit attraktiven Prämien rechnen, einem Firmenwagen oder auch mal einer bezahlten Urlaubsreise.

Gruss Sebastian

Hi!

Ich denke, daß, wie immer, wenn zwei Menschen sich neu kennenlernen, hier ein Gap zwischen Erwartung und tatsächlicher Fähigkeit besteht.
Das ist normal.
Nur habt Ihr dieses Gap im Bewerbungsgespräch nicht geschlossen, geschweige denn überhaupt erkannt.
Beide Seiten tragen hier die Verantwortung, daher kann es hier nur einen Weg geben: beide Seiten tragen zur Problemlösung bei.

Zwei Möglichkeiten sehe ich hier:

1.) Entlassung der Mitarbeiterin, optimalerweise Aufhebung des AV im gegenseitigen Einverständnis (kostet dann wohl 5 Steine Abfindung)

2.) Schulung der MAin. Hier muß sie einige Abende für EDV-Schulungen opfern und Ihr müßt ihr als Firma die Möglichkeit geben, weitere Fähigkeiten während der Arbeitszeit zu erlernen, entweder durch externe Schulungen, durch interne Fortbildung (Coaching) oder durch beides.

Setzt Euch schnell zusammen und macht einen konkreten Plan, sonst geht das schief.

Mit ein paar Notizen ihrerseits kann eine solche Lücke kaum geschlossen werden.

Grüße,

Mathias

Probezeit
Hi!

Auch wenn die Probezeit bei Euch nur 3 Monate ist - an der Kündigungsfrist sollte sich doch nichts änder, oder etwa doch? Ich kenne Eure Vereinbarung nicht…

Grüße
Guido