Ich bin für mein Unternehmen auch damit beschäftigt, neue Mitarbeiter aufzutreiben.
und seit einigen Monaten werde ich das Gefühl nicht mehr los, daß dere gute alte Programmierer ausgestorben ist…
Klar , OOA , Java , IT-Geraffel , Datenbankenbelästigung - das ist schwer angesagt.
Aber ich finde niemanden mehr, der für „Hello World“ weniger als 1 MB benötigt - und wenn ich möchte, daß er das LC-Display selber ansteuert, kollabiert er.
Sicher - viele Applikationen werden im „hardware-freien Raum“ geboren.
Wenn es aber um embedded systems geht( Videorecorder, Autoradios, Cameras , Waschamschinen … ), gibt es keine Leute mehr.
ist das nun mein subjektiver Eindruck - oder suche ich an der falschen Stelle ?
Aber ich finde niemanden mehr, der für „Hello World“ weniger
als 1 MB benötigt - und wenn ich möchte, daß er das LC-Display
selber ansteuert, kollabiert er.
Ohne den grossen Ueberblick zu haben, kommt mir das auch so vor…
Schon mal nach E-Technikern mit Zusatzqualifikation gesucht? Mir scheint, es ist „leichter“, zum Fachwissen zusaetzlich programmieren zu lernen, als einem „Programmierer“ die Hardware beizubringen (und viele wollen das wohl auch nicht )
Mir scheint, es ist „leichter“, zum Fachwissen zusaetzlich
programmieren zu lernen, als einem „Programmierer“ die
Hardware beizubringen (und viele wollen das wohl auch nicht
Sag sowas nicht… ich hab zwar „nur“ Anwendungsentwickler gelernt, interessiere mich aber stark für Hardware. Klar, Assembler kenn ich nur vom hören-sagen, aber was tut man nicht alles wenn man arbeitssuchend ist…
Ich habe mich unter anderem bei einer Firma beworben, die Video-Systeme programmiert. Leider hab ich so das Gefühl, ich bin nicht qualifiziert genug dafür. Tja, aber wie soll ichs denn dann lernen? Jetzt bin ich fertig mit meiner Ausbildung und stehe auf der Strasse…
Es gibt eben kleine Lücken in der Ausbildung, die nicht gefüllt sind. Die Fachinformatiker und IT-Kaufleute sind schon nicht schlecht, aber ausser dem Systemintegrator haben wohl die wenigsten näheren Kontakt mit Hardware. (mal abgesehen vom „ich-weiss-wie-die-Kiste-angeht“)
Schon mal nach E-Technikern mit Zusatzqualifikation gesucht?
Ja klar - aber die sind alle schon „in festen Händen“ - und auf die nächste Entlassungswelle bei einem Großkonzern warten ???
Mir scheint, es ist „leichter“, zum Fachwissen zusaetzlich
programmieren zu lernen, als einem „Programmierer“ die
Hardware beizubringen (und viele wollen das wohl auch nicht
Laß das nicht die Informatiker hören ))) aber so ist das.
Sobald es praxisnahes Bitgeklapper braucht, sind die nicht zu gebrauchen
hallo andreas,
kann dir nur empfeheln von anderen fa. abzuwerben.
oder, dass du aus dem spiel bist, such dir eine personalberatung.
kostete zwar geld, aber spart dir einen haufen arbeit und letztendlich dann doch wieder geld. rechne mit 25 - 30 % vom jahreseinkommen als honorar.
mittelfristiog ist das aber der beste und effizienteste weg.
viel erfolg bei der suche
hans-jürgen
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kann dir nur empfeheln von anderen fa. abzuwerben.
Leichter gesagt als getan - die anderen Firmen wissen nämlich ,
wie wertvoll ihre Leute sind , und mit Geld als Argument kommt
man oft nicht alleine zum Ziel.
Das Problem ist die generelle Knappheit - auch bei uns wird
versucht, Leute abzuwerben, was wir bisher glücklicherweise noch verhindern konnten…
hi andreas,
eben deshalb personalberatung. die sagen dir auch mit welchen benefits du welchen mitarbeiter erhältst.
schon klar, dass das geld kostet. aber rechne aus, was es kostet, wenn die position drei monate nicht besetzt wird.
der spruch dazu:
würden unternehmen für ihr produkt den einsatz leisten, den sie bei der recriutierung von mitarbeitern aufwenden - wir würden heute noch mit rauchzeichen kommunizieren. ron sommer 1999
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versteh ich nicht, sind doch (noch) einige da.
schau mal in meine vika.
und kameraden der klasse kenn ich auch.
also, meld dich mal. kostet nix,
und ich bin kein headhunter.
gruss - digi
bitte nicht böse sein, aber Du bestätigst genau das Problem.
versteh ich nicht, sind doch (noch) einige da.
schau mal in meine vika.
Habe ich getan. Da steht viel über Programmierfähigkeiten und Betriebssystemkenntnisse d’rin. Das ist Handwerkszeug. Wichtiger ist die Erfahrung oder auch das Wissen von der Branche kombiniert mit einem Abstraktionsvermögen für eine Umsetzungskonzept in Datenbanken und Programme.
Ich habe das Datenbankdesign auch erst im Nachhinein als Umsetzungswerkzeug gelernt. Demnächst werden OOA, OOD und OOP neue Werkzeuge werden (ohne Infomatikstudium oder Programmiererausbildung) und ich denke, daß man das für den Job notwendige binnen dreier Monate lernen kann (zumindest so viel, daß es zum Projektleiter reicht). Die Syntax einer Programmiersprache hat man schnell d’rinnen.
Wie angedeutet; das Wichtigste bei mir ist das Branchenwissen kombiniert mit einer Lernbereitschaft.
Ciao
Uwe
und kameraden der klasse kenn ich auch.
Ich kenne auch ein paar Arbeitslose (BittenichtböseseinwegenderaufgezwungenenPointe)