Wieso für den Stv. Gottes beten?

Als Protestant würde ich jetzt sagen, dass der Papst ja gar nicht Gottes Stellvertreter auf Erden ist… Demzufolge würden sich meine Gebete für des Papstes Genesung an den richten, an den ich auch sonst alle Gebete richte: Gott.

Hallo Gemeinde!

Ich habe da so meine Verständnisprobleme.
A.) Um was Beten/Bitten die Gläubigen Gott
B.)Ich habe einmal gelernt: Gott ist gerecht.
Also auch unbestechlich.

Sie Beten immer zu Gott „Dein Wille geschehe“ und für den Papst beten sie „Mein Wille/Wunsch möge geschehen“

Wenn ich als katholischer Christ an die versprochenen, ach so tollen Zukunftsaussichten glauben würde, würde ich doch vor lauter Freude sofort meine biologischen Funktionen einstellen.

Der jetzt etwas verwirrte Karl

Das ist der große Widerspruch!

Ein Papst, der sich ans Leben klammert, ist ein Widerspruch in sich. Soll nicht das Paradies im Himmelreich kommen?

Der Tod ist doch das Ziel jedes Christen. Möchte man meinen. Hat sich also was mit Glauben.

Grüße Dusan

Der Tod…
Das ist der große Widerspruch der Ungläubigen wie Gläubigen…!

Der Tod ist doch das Ziel des Lebens- warum also nicht gleich sterben? Sonst zögert man es doch eh nur heraus…

Beste Grüße,
Typhoon

Hallo Dusan,

Ein Papst, der sich ans Leben klammert, ist ein Widerspruch in
sich. Soll nicht das Paradies im Himmelreich kommen?

vielleicht geht es ihm wie Paulus:
„Denn es setzt mir beides hart zu: ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben, um euretwillen.“ (Phil.1,23-24)

Gruss Harald

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Hallo Peter,
Dazu folgendes: Die Katholiken könnten ja auch das Bittgebet „senden“, dass Gott seine Krankheit gar nicht zulässt ! Warum dieser Umweg? Das Gleiche gilt übrigens auch für die Tsunamis.
Gruss: hardy

Der Tod ist doch das Ziel des Lebens- warum also nicht gleich
sterben? Sonst zögert man es doch eh nur heraus…

Das ist falsch. Mich erwartet nach dem Tod nichts, ich werd wahrscheinlich als Blumendünger enden. Deswegen ist der Tod auch nicht das Ziel. Der Tod ist für mich das Ende, das Ziel ist der Weg, sprich das Leben.

Und dass geniesse ich. Ohne einen Gedanken an ein Leben nach dem Tod zu verschwenden.

Grüße Dusan

Hallo Harald!

Jaja, der gute alte Paulus.

Das war doch der, der nie so recht gewusst hat was er will:wink:
Obwohl ich bestätigen kann, dass einem wenige Kilometer vor Damaskus einiges durch den Kopf gehen kann.

Grüße Dusan

Mich erwartet nach dem Tod nichts, ich werd
wahrscheinlich als Blumendünger enden.

Ganz falsch!

Mich erwartet nach dem Tod nichts, ich werd
wahrscheinlich als Blumendünger enden.

Ganz falsch!

Sagt wer?

Ich befürchte, dass du sehr enttäuscht sein wirst. Naja, eigentlich nicht richtig, weil du es dann eh nicht mehr bemwerkst. Sollte allerdings ich mich irren, dann hab ich einen zusätzlichen Bonus. Denn ist es nicht so, das es sich um einen barmherzigen Gott handelt, der dir deine Fehler verzeiht?

Grüße Dusan

Mich erwartet nach dem Tod nichts, ich werd
wahrscheinlich als Blumendünger enden.

Ganz falsch!

Sagt wer?

Die Bibel, Gottes Wort an uns Menschen.

Ich befürchte, dass du sehr enttäuscht sein wirst.

Das glaube ich allerdings kaum.

Sollte allerdings ich mich irren, dann hab ich
einen zusätzlichen Bonus. Denn ist es nicht so, das es sich um
einen barmherzigen Gott handelt, der dir deine Fehler
verzeiht?

Wenn du Jesus Christus als deinen Erlöser angenommen hast und ganz mit Ihm lebst, dann schon.

Hallo Dusan,

Sollte allerdings ich mich irren, dann hab ich
einen zusätzlichen Bonus.

welchen??

Denn ist es nicht so, das es sich um
einen barmherzigen Gott handelt, der dir deine Fehler
verzeiht?

Barmherzig ja, aber nicht blöd.

Wenn Du zu Lebzeiten um Vergebung bittest, vergibt er Dir gerne.
Wenn Du aber sein Angebot ignorierst, warum sollte er etwas für Dich tun??

Gruss Harald

Hi Dusan,

eigentlich ging es mir nur darum, herauszustellen, wie verrückt es ist, einem Christen zu unterstellen, er „warte doch eh nur auf den Tod“- wohingegen die gesamte naturwissenschaftliche Lehre darauf basiert auf den Tod zu warten (und der christliche Glaube hingegen Hoffnung schenkt)…

Zum Bonus kann ich nur sagen: Man hat überhaupt keinen besonderen Bonus, wenn man nicht an Gott glaubt!!
Ganz im Gegenteil! Wer Gott einmal kennengelernt hat, wird erkennen, was für ein absoluter Bonus ER ist! Was Gott schon alles für mich getan hat, würde den Rahmen sprengen (und Du würdest es mir kaum glauben…- aber es ist definitiv so! Hallelujah!)…

Dein Vergebungspunkt ist nichtig denn:

  • Gott ist Barmherzig!
    Das heißt, er vergibt den Menschen all ihre Sünden! (gut nicht?)

  • Aber wie macht er das?
    Er schickt sich selbst in Form des lebendigen Sohnes auf die Erde und leidet brutale Qualen um uns von unserer Schuld zu befreien! Nun obliegt es uns, ob wir ihn als unseren Retter anerkennen oder nicht!
    Wenn Du das tust, erkennst Du an, dass Jesus für Deine Schuld gestorben ist.

  • Ja und?
    Gott sieht in Dein Herz!
    Wenn Du in Deinem Leben, die Schuld von Dir geladen hast, weil Du Dir derer bewusst geworden bist, wird Gott Dir alle Schuld vergeben!
    Wenn Du Dich allerdings an den „letzten Rettungsanker“ hängen möchtest und Dir überlegst erst kurz vor dem Tode - sicherheitshalber- an Jesus zu „glauben“, wird Gott auch dies erkennen- denn wie gesagt; er sieht in Dein Herz! Und Gott weiß, ob Du’s ernst meinst!!

Naja, nichts für Ungut!

Öffne ihm Dein Herz und Gott wird einkehren!

Beste Grüße,
Typhoon

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Hallo Harald!

Barmherzig ja, aber nicht blöd.

Wie barmherzig er ist hat er ja unlängst wieder gezeigt, nicht war. Aber es hat ja dort auch fast nur Ungläubige getroffen, also hat sie die gerechte Strafe ereilt. Sintflut light sozusagen.

Was mich an den Gläubigen am meisten irritiert: Wieso glaubt ihr, das euer Gott euch als Haustier will? Huldigend und Handleckend bis in den Tod. Sogar ein Hund knurrt wenn es zuviel wird, aber die lieben Gläubigen, sich Ihrer Erbsünde allgegenwärtig bewusst, singen ihre Jubellieder am lautesten wenn es ihnen am dreckigsten geht.

Wenn Du aber sein Angebot ignorierst, warum sollte er etwas für Dich tun??

Weil er doch göttlich ist. Weil es ihm bewusst sein soll, dass ich nur ein dummer Mensch bin, ein Geschöpf seiner. Sozusagen ist meine Ignoranz ein Fehlentwurf seiner. Wenn ich unzulänglich bin kann er nicht göttlich sein. Wenn er göttlich ist kann meine Ignoranz kein Fehler sein.

Grüße Dusan

Hi!

eigentlich ging es mir nur darum, herauszustellen, wie
verrückt es ist, einem Christen zu unterstellen, er „warte
doch eh nur auf den Tod“-

So war das nicht gemeint. Ich finde, dass Christen sich auf den Tod freuen sollen. Er ist ihre Erlösung. Begräbnisse sollen Freudenfeste werden.

wohingegen die gesamte
naturwissenschaftliche Lehre darauf basiert auf den Tod zu
warten (und der christliche Glaube hingegen Hoffnung
schenkt)…

Auf den Tod zu warten? Glaubst du ich sitz hier rum und warte auf den Tod? Es geht nicht um Tod, es geht um Fortpflanzung, deswegen sind wir hier.

Hoffnung. Das lass ich gelten. Hoffnung und Kraft schenkt der Glauben. Ich verurteile den Glauben auch nicht. Ich find ihn eher amüsant. Für viele Menschen aber sicher der Ast, an den sie sich klammern können. Ich bau mir meine eigenen Äste. Nenn es nun selbstbewusst oder überheblich, doch heisst es nicht: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott?

Um sich selbst als Gott zu akzeptieren ist es allerdings erforderlich die alten, implizierten Ängste und Vorurteile über Bord zu werfen. Das ist nicht leicht, zu tief sind sie verwurzelt.

Grüße Dusan

Hallo Dusan!

Wie barmherzig er ist hat er ja unlängst wieder gezeigt, nicht
war. Aber es hat ja dort auch fast nur Ungläubige getroffen,
also hat sie die gerechte Strafe ereilt. Sintflut light
sozusagen.

Haben wir unterschiedliche Vorstellungen, was Barmherzigkeit bedeutet?
Was hätte Gott denn Deiner Meinung nach tun sollen?
Und warum?

Was mich an den Gläubigen am meisten irritiert: Wieso glaubt
ihr, das euer Gott euch als Haustier will? Huldigend und
Handleckend bis in den Tod.

Also ich sehe mich keineswegs als Haustier. Da ginge es mir gut. Da wird man gefüttert und braucht sich um nichts kümmern.

Ich bin aber ein Kind Gottes. Und als solches habe ich Verantwortung zu tragen. Und als Erbe bin ich auch für den Erfolg des Unternehmens „Christentum“ mitverantwortlich.

Sogar ein Hund knurrt wenn es zuviel wird,

Ich knurre nicht, ich bitte um Hilfe.

aber die lieben Gläubigen, sich Ihrer Erbsünde
allgegenwärtig bewusst, singen ihre Jubellieder am lautesten
wenn es ihnen am dreckigsten geht.

Nennt man das nicht „positives Denken“?
Man ist sich bewusst, dass diese miese Welt einmal vorbei sein wird und in der Ewigkeit ist alles besser :wink:

Wenn Du aber sein Angebot ignorierst, warum sollte er etwas für Dich tun??

Weil er doch göttlich ist. Weil es ihm bewusst sein soll, dass
ich nur ein dummer Mensch bin, ein Geschöpf seiner.

Er kennt Deinen IQ genau. Da kannst Du nicht auf dumm machen.
Sonst wirft man doch immer den Gläubigen Dummheit vor.
Du drehst das nach Belieben :wink:

Sozusagen
ist meine Ignoranz ein Fehlentwurf seiner. Wenn ich
unzulänglich bin kann er nicht göttlich sein.

Deine Ignoranz ist Ausdruck des freien Willens.
Und dass die Menschheit trotz des eigenen Willens immer noch existiert, ist Beweis genug, wie genial die Erfindung Mensch ist.

Aber das Ergebnis Deines Willens musst Du eben selber tragen, da hilft Dir keiner. Nur wenn Du um Hilfe bittest, kann Dir geholfen werden.

Wenn er göttlich
ist kann meine Ignoranz kein Fehler sein.

Das ist ein Trugschluss. Die Ignoranz ist menschlich.

Gruss Harald

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Hi,

Auf den Tod zu warten? Glaubst du ich sitz hier rum und warte
auf den Tod? Es geht nicht um Tod, es geht um Fortpflanzung,
deswegen sind wir hier.

Glaubst Du ich (oder irgend ein anderer Christ) sitze hier rum und freue mich darauf zu sterben?
Nichtmal Jesus (der lebendige Gott) hat sich auf den Tod gefreut!

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott?

Da siehste mal :wink: - Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!
Jetzt kann man sich fragen, wie man „sich selbst hilft“…-
eine Lösung wäre, an Gott zu glauben, dann hilft er nämlich tatsächlich :wink:

Um sich selbst als Gott zu akzeptieren ist es allerdings
erforderlich die alten, implizierten Ängste und Vorurteile
über Bord zu werfen. Das ist nicht leicht, zu tief sind sie
verwurzelt.

Wer sich selbst als Gott ansieht, verkennt all die Schuld die er in sich hat (oder gehst Du davon aus, schuldfrei zu sein?).
Kein Mensch (außer Gott) kann frei von Schuld sein. Das ist schlicht nicht möglich. Wenn DU allerdings tatsächlich frei von Schuld (und das meine ich im Sinne der Bibel) sein solltest, dann gib bescheid…

)

Beste Grüße,
Typ.

Glaubst Du ich (oder irgend ein anderer Christ) sitze hier rum
und freue mich darauf zu sterben?

Und genau das ist des Pudels Kern. Wieso nicht?

Für euch Christen fängt doch mit dem irdischen Tod erst so richtig der Spaß an. Himmelreich, Paradies, bla bla bla…

Also wenn ich wüsste, dass mich all diese schönen Dinge erwarten, würd ich dem Tod freudig entgegenblicken.

Grüße Dusan