Hallo Oliver
verzeih meine Nachfrage: welchen Einfluß genau hatte das
Projekt Ultra für den (Miß)Erfolg des Rußlandfeldzugs?
Meines Erachtens keinen oder keinen nennenswerten.
Meiner Meinung nach einen "Entscheidenden".
Das sieht man mal daran, was passiert, wenn
ein General im Felde sich anders entscheidet,
als es über die FHQ->OKW->Schiene angeordnet
(und decodiert) wird; so geschehen im Feb/März
1943 (Manstein folgte Hitlers Anordnung nicht,
in Folge dessen traf er die Sowjets vollkommen
'off balance' und vernichtete (u.a.) deren 6. Armee.
http://www.onwar.com/maps/wwii/eastfront1/1poststlng...)
http://www.battlefield.ru/battles/battle13_01.html
Finally, the imaginative and impulsive counterstroke
launched by von Manstein in mid-February and the skill with
which German forces carried out von Manstein's plans spelled
doom for the ambitious Soviet strategic venture. If the
Germans had not struck back at the time they did, the
Soviet strategic offensive would likely have achieved
greater success. If the 21st Army had been able to join
the Central Front's March thrust, the Germans Orel position
would certainly have become untenable. Further, the Soviet
64th and 62d Armies, which reached the Belgorod and Kharkov
regions in early March, could have also reinforced Rokossovsky's
offensive, making the German strategic position even more
perilous.
Nach Charkov waren die "Werther"-Meldungen wieder
so korrekt in dem Sinne, dass die FQH/OKW-Instruktionen
auch ausgeführt wurden, was den Sowjets etwas in
die Hände spielte. Beispiel Kursk. Es reicht eben nicht,
zu wissen, wann der Angriff erfolgt - es ist auch
wichtig zu wissen, welche Einheiten wo in welcher
Stärke und mit welchem Kampfwert mit welchem Ziel
eingesetzt werden. Das alles war z.B. in Kursk
gegeben.
Grüße
CMБ