Re^2: Tomaten selber ziehen?
Hallo Niels,
im Prinzip kann ich Fritz zustimmen. Du solltest aber
Tomatenpflanzen immer so tief wie möglich einpflanzen, da sich
dann am Stengel, der in der Erde steckt, zusätzliche Wurzeln
bilden und die Versorgung der Pflanze verbessern.
Da bin ich nicht ganz einverstanden.Wenn Du ein zu lang geratene Jungpflanze tief eingräbst, entstehen am Stengel, unmittelbar unter der Oberfläche, neue Wurzeln. Der eigentliche, zu tief liegende Wurzelballen verkümmert aber, da eine Tomate wirklich nur bis ca. 10 cm tief wurzeln kann.
Genau aus diesem Grund lege ich alle Tomatensetzlinge in eine Rille von 10 cm Tiefe, welche beim Pfahl endet.
(Die Tomatenspitzen richten sich selbst auf, wie bereits unten geschrieben)
Vorteil:
1. entlang dem eingelegten Stamm bilden sich sofort neue Wurzeln.
2.die ersten Tomaten entstehen bereits 20 cm ab Boden
3.Die Tomaten wachsen doppelt so schnell,da über Boden der Stengel noch nicht verholzt ist.
4. sollte nach dem 20.Mai nochmals Frost eintreten, sind die in bodennähe, im Mulchstroh eingebeteten "Triebspitzen" geschützt.
Leider kann man diesen "Trick" in keinem Gartenbuch lesen,
macht den Versuch , Ihr werdet staunen. "gg"
Nach der ersten Verzweigung (nicht Trieb aus Blattachsel)
lass ich immer zwei Stengel wachsen, doppelter Ertrag, da nur immer nach zwei Blättern ein Fruchtdolden folgt.
Ausser bei "Cherri" alle Seitentriebe, sowie ab 1.August "Spitze" und alle neuen Blüten ,entfernen.
Heute hab ich das dritte mal "Tomatenpüréé" , mit allen möglichen Gewürzkreutern, zusammengemixt.(nachträglicher Test mit "Spaghetti" gelungen)
Gruss
Fritz
a.d.Uw.