Leinenzwang in Frankfurt/M

Von: , Frage gestellt am Sa, 6. Mär 2004
Hallo Allerseits,

Im Rechtsbrett gibt es einen interessanten Artikelbaum zu dem Thema.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv...

Von juristischer Seite her ist der Fall klar, aber wie betrachtet ihr als Tierfreunde dieses Vorgehen?

Gruß
Carlos

25 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Leinenzwang in Frankfurt/M
    Hallo,

    ich finde es richtig, dass Hunde angeleint werden. Hunde sind auch nur Tiere und Menschen können diese auch nicht immer kontrollieren. Bevor also irgendetwas passiert oder Menschen, die vor Hunden Angst haben, sich nicht mehr auf die Straße trauen, halte ich Anleinpflicht für sehr sinnvoll.

    Was die Geldbeträge angeht, nun ja, die sind schon ziemlich geschmalzen. Wobei ich die Unterscheidung "großer Hund" und "kleiner Hund" komisch finde. Ich fühle mich potentiell von kleinen Hunden mehr als von großen bedroht (da Menschen leider dazu neigen, gerade kleine Hunde zu verziehen, ihnen vieles durchgehen zu lassen etc.).

    Grüße
    Manor
    10 j�hriger in kiste, 14 j�hriger springt drauf!
    Passend zu diesem Artikel haben wir auf MyVideo das Video "10 j�hriger in kiste, 14 j�hriger springt drauf!" gefunden.

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    • Antwort von nach 20 Stunden 2 hilfreich
      Re^2: Leinenzwang in Frankfurt/M
      Hallo zusammen,

      wir wohnen jetzt soch einiger zeit in unmittelbarer nachbarschaft von mehreren hundebesitzer. wir haben zwei kinder, 2 und 4 jahre. aus eigener erfahrung kann ich sagen, dassich die schlechteren erfahruungen mit minihunden (yorkshire) gemacht habe, während ich mit den großen hunden eigentlich keine probleme hatte, mann kann ihre stimmung besser
      deuten...
      ob jetzt aber eines meiner kinder von einem yorkshire "angfallen" wird,
      oder von einem schäferhund (oder was auch immer in der größe), stellt für mich einen großen unterschied dar.
      im nachbarstätdchen haben sie jetzt leinenpflicht für alle hunde über 50 cm eingeführt und ich muss sagen ich befürworte das.
      um den hund freilaufen zu lassen, muss halt nach einer anderen möglichkeit gesucht werden, aber bitte nicht in der stadt.
      und zu verantwortungslosen hundehaltern: die können belangt werden, und sollten es auch. (aber das sollten auch alle veantwortungslosen autofahrer, eltern, politiker....)

      denkt mal über die leinenpflicht aus der sicht eurer nachbarkinder nach...

      gruß

      markus
      • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Leinenzwang in Frankfurt/M
        Hallo zusammen,
        HI Markus

        ich möchte jetzt keine "Endlosdiskussion" hervorrufen. Mir ist in Deiner Aussage nur ein Widerspruch aufgefallen. aus eigener erfahrung kann ich sagen,
        dassich die schlechteren erfahruungen mit minihunden
        (yorkshire) gemacht habe, während ich mit den großen hunden
        eigentlich keine probleme hatte, mann kann ihre stimmung
        besser
        deuten...
        (Große sind meist besser erzogen) oder von einem schäferhund (oder was auch immer in der größe),
        stellt für mich einen großen unterschied dar.
        Kann ich unterschreiben im nachbarstätdchen haben sie jetzt leinenpflicht für alle
        hunde über 50 cm eingeführt und ich muss sagen ich befürworte
        das.
        Warum nicht für alle Hunde? Auf Deine obige Aussage bezogen?
        Wesentlich finde ich außerdem, dass ein kleines Kind einem großen Hund direkt in die Augen sieht (man muß ja nicht vom Schlimmsten ausgehen). Die Kids kriegen einen "Schock fürs Leben". Stellt Euch vor, Ihr dreht Euch um und blickt einem Wesen in die Augen, dass haarig ist, und ein großes Gebiss zeigt? Aus dem Grund kommt meine bei kleinen Kindern grundsätzlich an die Leine oder bei Fuss.

        Liebe Grüße

        Carina - Schäferhundbesitzerin
        • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Leinenzwang in Frankfurt/M
          Hallo carina,

          diese diskussion ufert natürlich sehr leicht aus, und danke dass du deinen hund bei kindern an die leine nimmst, sollten alle machen, denke ich...(hatten schon eine beissvorfall in näherer bekanntschaft bei deren eigenen Hund/kind).
          diesen widerspruch habe ich nicht erfunden, so stellt sich bei mir die sachlage dar. ich musste mich selber entscheiden ob hund oder kind...
          aber eigentlich gibt es da gar keine diskussion.
          und ja... alle hunde an die leine, gerade die kleinen, meist unerzogenen.

          gruß

          markus
          • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
            Re^5: Leinenzwang in Frankfurt/M
            Hi
            Ich denke auch, dass Hunde in der Stadt an die Leine gehören. Jedoch sollten sie auch ihre Chance bekommen frei zu laufen und zu schnuppern und andere Hunde kennen zu lernen. Wie wir ja schon öfter hatten, nehme ich meinen Hund aber auch bei anderen Menschen an die Leine, da ich erst gar keinen Streit provozieren möchte.
            Ich denke jedoch auch, dass kleine Hunde gefährlicher sind als große.
            Ach ja und ich war gerade in Dänemark und dort war es kein Problem für die Menschen, wenn sie mal nen freilaufenden Hund am Strand gesehen haben. Die meisten Hunde sind dort ohne Leine gelaufen und haben keiner Menschenseele etwas zu leide getan und selbst wenn sie mal schnuppern gekommen sind, hat sich keiner beschwert.
            Außerdem denke ich auch das gerade Kindern der Umgang mit Hunden beigebracht werden sollte. Kinder die schreiend vor Hunden wegrennen sind das schlimmste was passieren kann. Daher freue ich mich immer wieder, wenn Eltern ihren Kindern erlauben meinen Hund zu streicheln und mit ihm zu spielen. Da merken sie schnell das, solange man gewisse Dinge beachtet keine Angst haben muss. Da gabs bei mir auch mal ne ganz süße Situation in der zwei zwei Jahre alte Kinder auf meinen Hund zukamen und nachdem ihre Mütter da waren meinen Hund betätschelt haben und dann mit ihm *Ball gespielt haben*. Das fand ich echt schön und mein Hund war ganz vorsichtig und würde gerade kleinen Kindern nie etwas tuen (trotzdem würde ich ihn nich unbeaufsichtigt mit meiner Schwester alleine lassen!).
            Bye Frieda
        • Antwort von (abgemeldet) nach 21 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Leinenzwang in Frankfurt/M
          Hallo, (Große sind meist besser erzogen)
          die kritischen Fälle dürften überwiegend mit großen Hunden passiert sein. Zudem wird sich eine bestimmten Klientel nicht mit einem Yorkshire abgeben - der Hund muß einschüchtern. Meine persönliche Erfahrung in dem Viertel, wo ich momentan wohne ist genau gegenteilig zu Markus seiner. Es sind ausschließlich die großen Hunde von denen effektiv eine Bedrohung ausgeht und die ist zumindest für mich im Vorfeld nicht immer erkenntlich gewesen.

          Gruss
          Enno
      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Leinenzwang in Frankfurt/M
        Hi Markus, im nachbarstätdchen haben sie jetzt leinenpflicht für alle
        hunde über 50 cm eingeführt und ich muss sagen ich befürworte
        das.
        Befürwortest Du die Leinenpflicht ab Stockmaß, oder die generelle?
        Da dachte ich einen Widerspruch zu sehen.

        Übrigens, wir haben viele Kinderfreunde - wenn ich mit Hund und Hase auf die Wiese gehe. Es tut mir weh, wenn ich sehe, dass kleine Kinder Angst vor Hunden haben.

        Liebe Grüße
  2. Antwort von nach 5 Stunden 3 hilfreich
    Re: Leinenzwang in Frankfurt/M
    Da bin ich ja froh, nicht im Stadtgebiet von Ffm zu wohnen. ;-)
    Einen Hund niemals ohne Leine laufen zu lassen ist schlichtweg Quälerei. War gerade heute auch am Main spazieren, meine beiden haben einige andere Hunde kennengelernt (wäre so an der Leine gar nicht möglich) und ich war hocherfreut, wie wohlwollend die "hundelosen" Spaziergänger die Hunde betrachtet haben. Insgesamt stelle ich fest, daß sich mit vielen Spaziergängern nette Gespräche ergeben, wenn sie sehen, wie lebenslustig die Hunde über die Wiese toben und wenn ich merke, daß jemand ängstlich ist (auch im Zweifel), gehen beide eben "Bei Fuß" bis der vorbei ist.
    So eine Verordnung wäre für mich ein triftiger Grund, nicht in die betr. Stadt zu ziehen sondern lieber weitere Wege (z.B. zur Arbeit) in Kauf zu nehmen.

    Tanja
  3. Antwort von (abgemeldet) nach 6 Stunden 3 hilfreich
    die wollten alle nur spielen
    Übersicht tödlicher Beißvorfälle mit Hunden in Deutschland im Zeitraum 1968 bis 2002.



    Übersicht tödlicher Beißvorfälle mit Hunden in Deutschland im Zeitraum 1968 bis 2002

    18. November 1968 (Landau, Pfalz): 14 Tage altes Baby von Schäferhund totgebissen. Vgl. Bieseke l, S. 57

    18. März 1971 (Wunsiedel in Ofr.): Vierjähriger von Schäferhund totgebissen. Vgl. Bieseke l. S. 58

    2. Januar 1972 (Frankfurt/M): Schäferhunde bissen 73jährige tot. Vgl. Breitel/Luft: Aggressives verhalten von Hunden gegenüber dem Tierhalter, in Archiv für Kriminologie, Bd. 151. Jan.-Jun- 1973, 4951, Bieseke l. 58

    23. August 1972 (o O): Doggen töteten 6jährigen Knaben. Vgl. Händel: „Nochmals Hunde können gefährlich werden.“ Deutsche Dogge tötet Kind. In Kriminalstatistik 1975 (29) 6, 268-9.

    25. April 1973 (Waiblingen): Der 10jährige Junge St. F. von zwei Schäferhunden getötet. Vgl. Bieseke l. 117-8

    23 März 1974 (Saarland): Deutsche Dogge tötet 6jähriges Nachbarskind. (Nachweis z. Zeit nicht auffindbar)

    30. September 1974 (Herne):12jähriger K.D.K. von Schäferhunden getötet. Vgl. Katarzynski: „Hunde töten Menschen“, in Kriminalstatistik 1975, (29) 2, 78-9 Bieseke l. 97

    16 Oktober 1974 (Dinslaken): Der 8jährige T.B von Schäferhündin getötet. Vgl. Breitsamer (Fall 1), Bieseke l. 106, Redaktion in Kriminalstatistik 1975 (29), 78

    Januar bis Juni 1976 (Stadt im Schwarzwald): 69jährige geistig behinderte Frau von zwei Schäferhunden getötet. Vgl. Mittmeyer/Stark/Kraemer: „Über Verletzungsmuster und Identifizierungsprobleme bei Hundebissen.“ In: Archiv für Kriminologie, Bd. 157, Jan.-Jun. 1976, 172-178

    Januar bis Juni 1976: 49jähriger Alkoholiker von Spitz-Dackel-Mischling getötet. Vgl. wie vor: Archiv für Kriminologie, Bd. 157, Jan.-Jun. 1976, 172-178

    Silvester 1976/97 (Rödental b. Coburg): Zum Verhalten unserer Hunde. Wieder haben Schäferhunde Kinder getötet oder schwer verletzt. Vgl. Wehner in: Kriminalstatistik 1977, 3. 125-27 (Anm: Ein Leonbergerrüde und eine Schäferhündin töteten 6jährigen Knaben)

    Januar 1977 (Karlsruhe): 5jähriger Junge von zwei Schäferhunden getötet. Vgl. Breitsamer Fall 2

    5. April 1977 (Berlin-Frohnau): Deutsche Dogge tötete den 3jährigen F.K. Vgl. Bieseke 1 ,77, Bieseke 11, 80-92

    13. August 1977 (Delmenhorst): Schäferhund oder entlaufener Wolf? Töteten 7jährigen. Vgl. N.N. in Kriminalstatistik, 1977, 10, 474

    10. September 1979 (Rothenburg o.d.T.): Schäferhund zerfleischte 82jährige. Vgl. Bieseke 1, 59-60

    1982 (Berlin): Zwei Dobermannhunde töteten 6jährigen Jungen. Vgl. Breitsamer Fall 3

    1982 (Recklinghausen): Zwei Schäferhunde töteten 5jährigen Jungen und verletzten die abwehrende Tante. Vgl. Breitsamer Fall 4

    März 1983 (Raum Düsseldorf): 34jährige Frau von ihrem Rauhhaardackel und Schäferhund-Spitz-Mischling getötet. Vgl. Mätzler: Von Hunden getötet und angefressen, in: Kriminalstatistik 1983, 12, 634-6

    Juni 1983 (München): Sibirischer Husky sprang durch Fenster und tötete 10 Tage alten Säugling. Vgl. Breitsamer Fall 5

    August 1984 (Straubing): Zwei streunende Schäferhundrüden töteten 79jährigen Pilzsammler. Vgl. Breitsammer fall 6

    16. Januar 1985 (Hannover): Alte Frau von Windhunden zerfleischt. Vgl. Breitsamer Fall 7, Bieseke 11, 48

    17. Januar 1985 (Nürnberg): Schäferhundrüde tötet junge Frau.Vgl. Breitsamer Fall 8, Bieseke 11, 48

    28. Januar 1985 (Gießen): 10jähriges Mädchen beim Eisschlittern von zwei Schäferhunden getötet. Vgl. Breitsamer Fall 9, Bieseke 11, 48

    8. Februar 1985 (Straubing): Strafe für Besitzer von Killerhunden. Schäferhunde töteten Rentner und verletzten zwei Personen. Vgl. Bieseke 11, 48

    18. Mai 1985 (Flensburg): Zwei Schäferhunde fielen über Mädchen her-11jährige totgebissen. Vgl. Breitsamer Fall 10, Bieseke 11, 49

    2. August 1985 (Peulendorf b. Bamberg): Jagdhund biß dreijähriges Mädchen tot. Vgl. Bieseke 11, 50

    6. August 1985 (Berlin): Biß Dogge 48jährigen zu Tode?- Besitzer behauptet: Biß stammt vom Schäferhund.Vgl. Bieseke 11, 50

    1. Januar 1986 (Langelsheim-Bredelen b. Goslar): Rentner zerfleischt- die Polizei schoß nicht. Vgl. Breitsamer fall 11, Bieseke 11, 123-39, Bild-Ztg. Ausg. V. 2 u. 3. Jan. 1986, Spiegel Ausg. V. 17. Febr. 1986, 104-12 (Anm.:Hier handelte es sich um einen Mastino- Mischling und um zwei Bullterriermischlinge)

    6. Februar 1986 (Frankfurt/M.): Zwei Deutsche Doggen bissen 61jähriger Arztfrau B.H. die Kehle durch. Vgl. Breitsamer Fall 12

    1.Februar 1988 (Gammelsdorf in Bayern): Schäferhund biss alte Dame tot - auf dem Weg zum Friedhof. Vgl. Bieseke 11, 55

    5. November 1988 (Buchen im Odenwald): Pitbulls bissen Kopf ab – Hunde fielen über Züchter her. Vgl. Bieseke 11, 57

    November 1989 (Buchholz/Nordheide): Ein in der Familie lebender Mischlingshund tötet einen Säugling durch Abbeißen des Kopfes.

    20. März 1989 (Karlruhe): Tod eines 4jährigen jngen durch drei Schäferhunde die auf dem Rückweg vom Hundeplatz waren.

    19. Mai 1989 (Ofterdingen): Tod eines 7jährigen Jungen durch zahlreiche Bisse eines Schäferhundes.

    September 1990 (Berlin-Falkensee): 11jähriger Bernhardiner tötet seine Besitzerin, bei der er bereits 10 Jahre lebte.

    Oktober 1990 (Lkr. Rottal-Inn) : Rentnerin von ihren drei Boxern getötet.

    12.Juli 1993 (Bissendorf bei Hannover): Dogge fügt Mädchen tödliche Bisswunden zu. (FAZ, Ausg. V. 12.7.93-Rubrik: Politik, 144 Worte)

    27. Juni 1994 (Bad Dürkheim): Knochentiefe Bisswunden. In Juni 1994 fanden Beamte auf einem Bad Dürkheimer Feldweg die Leiche eines 67jährigen Taxiunternehmers mit zahlreichen knochentiefen Bisswunden. Ein schwarzer Mischling aus Dogge und Jagdhund saß mit blut- verschmierter Schnauze daneben und ließ keinen Helfer heran.. (Rhein-Ztg. V. 27.6.94: Art.: Kampfmaschinen oder Freunde – An Hunden scheiden sich Geister. Ferner:FAZ v. 27.6.94: Taxiunternehmer von Schäferhund tödlich verletzt. Rhein-Ztg. V. 28.6.94: tatsächlich habe es sich aber um eine Kreuzung aus Dogge und Jagdhund gehandelt, mit einem Verhalten wie bei einem Rottweiler):

    3.November 1994 Halberstadt): Kleine Meldung. (FAZ v.3.11.1994: Ein betrunkener Hundebesitzer ist am Dienstag in Halberstadt von seinem Schäferhund todgebissen worden). 87 Worte

    32. (Juni1995) Frankfurt: Freiheitsstrafe für Hundehalter „ Keine Bewährung nach tödlichem Biss“, Rhein – Main – Zeitung v. 26.01.1995; Das Datum weist auf einen länger zurückliegenden Vorfall hin – der noch recherchiert wird Brutale Angriffe „ Juni1995, Frankfurt. Ein American Staffordshire Terrier fällt eine 86 jährige Frau an. Sie stirbt im Krankenhaus. ( 149Worte), Sonntagszeitung vom 29.06.1998 Juni 1995: Text wie vor: Der Halter wird zu 9 Monaten ....“, (Rhein-Main-Zeitung v.28.06.00)
    Attacke von Kampfhunden Juni 1995: Text wie vor: Der Halter wird zu 9 Monaten ....“, (Rhein-Main-Zeitung v.28.06.00)


    9. April 1996 (Ansberg): Rottweiler beißen Fünfjährigen tot. Tiere bewachten Bordell. (FAZ nach dpa in Rubrik: Politik: Zwei Rottweiler verletzen 5jährigen Jungen tödlich).

    10. Juni 1966 (Berlin-Charlottenburg): Vom Schäferhund umgerannt, 86jährige Frau erlag ihren Verletzungen. (Berliner Zeitung v. 10.06.1996, Ressort: Lokales, Autor fh)

    10. Juni 1996 (Mörfelden-Waldorf): Kampfhund (Staffordshire Terrier) biss 53jährige Frau zu Tode. (Berliner Zeitung v. 10.6.1966, Ressort: Nachrichten, dpa, Stuttgarter Zeitung)

    26. Juni 1996 (Frankfurt/M): Kampfhund (angeblich American Staffordshire) verletzte 86jährige Frau so schwer, dass diese wenig später im Krankenhaus verstarb. (Berliner Zeitung v. 26.6.1995, Ressort: Nachrichten: Auf einen Blick)

    21. Juli 1996 (Droysendorf bei Bamberg Bayern): Kind durch Schäferhund getötet. (Berliner Kurier v. 23.07. 1996, Berliner Zeitung ebs. Ressort. Nachrichten)

    15. Februar 1997 (Zwickau): Kleine Meldung. (FAZ in 66 Worten: Ein Schäferhund hat am Freitag in Zwickau einen sieben Tage alten Säugling totgebissen):

    28.4.1998 (Dreetz Mecklenburg-Vorpommern): Theresa (6) von Rottweilern zerfleischt. Die Rottweiler bissen sofort zu, das kleine Mädchen hatte keine Chance. ( Bild, Ausg. V. 28.4.98: in Dreetz, hier bissen drei Rottweiler die Theresa tot. FAZ, Ausg. V. 28.4.98: in Bützow und nur ein Rottweiler).

    11.Mai 1998(Milow Krs. Uckermark): Hundehalterin von eigenen Pitbulls getötet. (Berliner Zeitung v. 13.5.1998, Ressort: Lokales, Autor: Susanne Rost)

    14. Februar 1999 (Stralsund und Mechelen in Belgien): Aggressive Rottweiler töten zwei Kinder. (Berliner Zeitung v. 15.2.1999, Ressort: Vermischtes)

    2. Februar 2000 (Frankfurt/M): Freispruch für Hundehalter. Ein Hundehalter (22) in Frankfurt/M. wurde vom Vorwurf freigesprochen, den Tod einer Frau (51) fahrlässig verschuldet zu haben. Grund: Zur Tatzeit gab es in der Nachbarschaft sechs Rottweiler und keiner weiß genau, welcher Hund die Frau gebissen hat. (Berliner Zeitung v. 2.2.2000, Ressort: Allgemeines) Das Datum weist auf einen zurückliegenden Vorfall hin, der noch Recherchiert wird.

    4. März 2000 (Gladbeck): Hundeangriff. – Bissiger Rottweiler tötet 86jährige Rentnerin. (Berliner Zeitung v. 6.3.2000, Ressort: Vermischtes.

    2. Mai 2000 (Untergruppenbach): Das Hunde-Chaos. Zitat: Nur wenige Wochen später (Anm.: hier nach zit. Pos 50) reißt im schwäbischen Untergruppenbach ein Labrador einem 24jährigen die Halsschlagader auf – der Mann verblutet. (Stern Nr. 39 v. 21.9.2000, Seite 56 f., Autor Günter Handlötgen. Originalbericht jedoch in Heilbronner Stimme (Stadt) Ausg. V. 3. und 5.5.2000)

    Juni 2000 (Hamburg): Der Fall Volkan

    8. August 2001 (Lutzhorn, Krs. Pinneberg): Ein elf Jahre altes Mädchen vom Schäferhund des Vaters todgebissen. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei bereits am Montagnachmittag auf dem Grundstück der Familie.

    28. März 2002 (Rheinland-Pfalz/Zweibrücken) Am Donnerstagnachmittag wurde ein 6-jähriger Junge bei Hornbach, Landkreis Südwestpfalz, von zwei Rottweilern angefallen und tödlich verletzt. Das Kind wollte mit einer Bekannten die ihm vertrauten acht Monate alten Rottweiler im Wald ausführen.

    3. April 2002 (Neuental/Hessen) Von seinen eigenen Hunden ist ein 54-jähriger Mann totgebissen worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, bissen der Rottweiler-Rüde und die Neufundländer-Hündin den Mann in den Kopf. Der an einer Nervenkrankheit leidende Hundebesitzer habe daraufhin einen Schock erlitten und sei wegen des Blutverlustes gestorben.


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