Finanz- & Wirtschaftspolitik
Von: dan fx, 17.1.2003 14:43 Uhr
Endlich mal ein Vorschlag, der uns voranbringt, denn nach der Euro-Einführung mußte ich aufgrund der gefühlten Preissteigerung viele Arbeiten am Haus zurückstellen.

Ich finde den Vorschlag super. Wenn Euch das auch so geht, meldet Euch bitte bei mir.

Ich habe ab sofort folgende Arbeiten zu vergeben:

50 Stunden Elekrik
100 Stunden Sanitär
150 Stunden Renovierungs- und Tapezierarbeiten

Wenn ihr mehr Stunden braucht, um auf Euer USS zu kommen, habe ich ab April allerhand im Garten zu tun.

Ich selbst werde natürlich auch 500 Stunden umsonst arbeiten. Ich bin Freiberufler im Computerbereich und weise mein USS nach, indem ich meinen Auftraggebern in USA und Singapur für 500 Stunden Arbeit keine Rechnungen schreibe. Die nicht geschriebenen Rechnungen können jederzeit in meinem Büro eingesehen werden.

Dan



  1. Antwort von Frank (abgemeldet) 0
    Re: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
    Hi Dan,

    wenn sich jemand meldet, den du nichrt unterbringen kannst, schick ihn bitte vorbei.
    Ansonsten bin ich mit dieser Meldung überhaupt nicht einverstanden. Soll ich etwa das Material kaufen, daß die verbauen??? Unverschämte Zumutung!
    Also: zum Subbotnik bei mir sind alle herzlich eingeladen, wenn sie Material mitbringen. Ich braüchte einige Dachsteine, Gasbeton, Rigipssysteme, diverse Haustechnik....

    ES GIBT PRO NASE EIN HALBES LEBERWURSTBRÖTCHEN!!!

    Und für die besten Aktivisten besorg ich sogar noch ein großes Leninposter bunt und in Farbe!

    Ist das nicht was?

    http://n-tv.de/3094229.html

    Gruß
    Frank
    8 Kommentare
    • von dan fx 0
      Klick - Satire aus
      Auch der dämlichste Vorschlag - mit dem der IHK-Präsident verdientermaßen in die Geschichtsbücher eingehen wird - bringt einen noch weiter:

      Wenn nun ein Elektriker kommt und bei mir 50 Stunden umsonst arbeiten will, andererseites aber meine nicht geschriebenen Rechnungen nicht anerkennt, dann könnte ich ihm ja nur noch anbieten, daß ich im Gegenzug 50 Stunden lang umsonst seinen Computer auf Vordermann bringe.

      Jeder arbeitet halt 50 Stunden umsonst für den anderen. Hat erstmal den Vorteil, daß wir nicht über Stundenlöhne verhandeln müssen.

      Ich habe das auch tatsächlich schon hier im Ort mit Nachbarn gemacht, und das hat noch einen zweiten Vorteil: Wir nehmen nicht an der allgemeinen Pflichtumlage teil, mit der Geld von unten nach oben umgeschichtet wird.

      Könnte man nicht im Internet so eine Art Umtauschplatz schaffen, so daß so etwas im größeren Rahmen möglich wird. Es ist ja im kleinen Rahmen ziemlich schwierig, genau den Klempner zu finden, der statt Bezahlung meine Hilfe am Computer nimmt.

      Ich kann mich ja richtig begeistern für meine Idee, wäre das nicht super?

      Dan
    • von GünterW (abgemeldet) 0
      Re: Klick - Satire aus
      Hallo,

      solche Vorbilder, wie Du sie hier ansprichst gibt es bereits. Mir fällt nur der Name nicht ein. Es gibt jedoch einen Verein in welchen sich die Mitglieder gegenseitig durch Leistungen helfen und somit ohne Geld gearbeitet wird. Der Eine sägt Holz, während der Andere als Gegenleistung malert. Der Eine gräbt den Garten um, während der Andere einige Stunden auf Kinder aufpasst. Es kann sein, dass sich jemand an diese Organisation erinnert. Ich weiss nicht, ob sie nicht auch überregional tätig ist.

      Grüsse Günter


      Auch der dämlichste Vorschlag - mit dem der IHK-Präsident verdientermaßen in die Geschichtsbücher eingehen wird - bringt
      einen noch weiter:

      Wenn nun ein Elektriker kommt und bei mir 50 Stunden umsonst
      arbeiten will, andererseites aber meine nicht geschriebenen
      Rechnungen nicht anerkennt, dann könnte ich ihm ja nur noch
      anbieten, daß ich im Gegenzug 50 Stunden lang umsonst seinen
      Computer auf Vordermann bringe.

      Jeder arbeitet halt 50 Stunden umsonst für den anderen. Hat
      erstmal den Vorteil, daß wir nicht über Stundenlöhne
      verhandeln müssen.

      Ich habe das auch tatsächlich schon hier im Ort mit Nachbarn
      gemacht, und das hat noch einen zweiten Vorteil: Wir nehmen
      nicht an der allgemeinen Pflichtumlage teil, mit der Geld von
      unten nach oben umgeschichtet wird.

      Könnte man nicht im Internet so eine Art Umtauschplatz
      schaffen, so daß so etwas im größeren Rahmen möglich wird. Es
      ist ja im kleinen Rahmen ziemlich schwierig, genau den
      Klempner zu finden, der statt Bezahlung meine Hilfe am
      Computer nimmt.

      Ich kann mich ja richtig begeistern für meine Idee, wäre das
      nicht super?

      Dan
    • Re^2: Klick - Satire aus
      Moin Günter, Es kann sein, dass sich jemand an diese
      Organisation erinnert. Ich weiss nicht, ob sie nicht auch
      überregional tätig ist.
      In Münster gibt es gleich zwei davon. Die eine heisst LOWI (da bin ich selbst Mitglied). Wie die andere heisst, weiss ich nicht. Bei Lowi handeln Käufer und Verkäufer selbst den Preis in "Talenten" aus. Man braucht kein Geld und es gibt keine Zinsen. Daher ist es nicht schlimm, wenn man im Minus ist, weil ein anderer kommt dann ins Plus.

      Bei der anderen gibt es einen Festpreis für 1 Stunde Arbeit. Holz hacken kostet also genauso viel wie vorlesen, Hunde ausführen oder was auch immer. Jeder macht halt, was er am besten kann und wozu er Lust hat. Ausbildung oder so spielen keine Rolle. Eben nur der zeitliche Aufwand.

      Ob es eine bundesweite Organisation gibt, weiss ich nicht. Ich glaube nicht, dass diese schon wirklich überregional vernetzt sind. Aber in jeder grösseren Stadt wird es wohl mittlerweile so eine Gruppe geben.

      Ciao

      Ralf
    • von GünterW (abgemeldet) 0
      Re^3: Danke für den Tipp
      Hallo Ralf,

      vielen Dank für den Hinweis. Es kann sein, dass sich jemand an diese
      Organisation erinnert. Ich weiss nicht, ob sie nicht auch
      überregional tätig ist.
      In Münster gibt es gleich zwei davon. Die eine heisst LOWI (da
      bin ich selbst Mitglied). Wie die andere heisst, weiss ich
      nicht. Bei Lowi handeln Käufer und Verkäufer selbst den Preis
      in "Talenten" aus. Man braucht kein Geld und es gibt keine
      Zinsen. Daher ist es nicht schlimm, wenn man im Minus ist,
      weil ein anderer kommt dann ins Plus.
      Obwohl ich mich vorübergehnd mal im Raum Recke (Steinfurt) - Osnabrück - Münster rumgetrieben habe - ist mir diese Info neu. Bei der anderen gibt es einen Festpreis für 1 Stunde Arbeit.
      Holz hacken kostet also genauso viel wie vorlesen, Hunde
      ausführen oder was auch immer. Jeder macht halt, was er am
      besten kann und wozu er Lust hat. Ausbildung oder so spielen
      keine Rolle. Eben nur der zeitliche Aufwand.
      Über diese Gruppe habe ich - müsste aber schon fast ein Jahr her sein - mal etwas gehört. Ob es eine bundesweite Organisation gibt, weiss ich nicht. Ich
      glaube nicht, dass diese schon wirklich überregional vernetzt
      sind. Aber in jeder grösseren Stadt wird es wohl mittlerweile
      so eine Gruppe geben.
      Ich finde es eine klasse Idee und zwar beide Modelle. Danke nochmals.

      Grüsse und ein schönes Wochenende

      Günter
    • von Frank (abgemeldet) 0
      Re^2: Klick - Satire aus
      Hi,

      ergänzend zu Ralf: in Magdeburg gibt es den gogo.

      oder es gab ihn wenigstens.

      Im Bekanntenkreis ist das aber sowieso gang und gebe. Ich kenne das garnicht anders, über Geld wird dabei garnicht gesprochen. Bierbereitstellung ist Pflicht.

      Gruß
      Frank
    • von Heinrich 0
      Re: Klick - Satire aus
      Hi (einmischenderweise)! Auch der dämlichste Vorschlag - mit dem der IHK-Präsident
      verdientermaßen in die Geschichtsbücher eingehen wird - bringt
      einen noch weiter:

      Wenn nun ein Elektriker kommt und bei mir 50 Stunden umsonst
      arbeiten will, andererseites aber meine nicht geschriebenen
      Rechnungen nicht anerkennt, dann könnte ich ihm ja nur noch
      anbieten, daß ich im Gegenzug 50 Stunden lang umsonst seinen
      Computer auf Vordermann bringe.
      Entschuldige bitte, aber wo ist das "umsonst arbeiten" in deinem Beispiel?

      Der Elektriker arbeitet bei dir 50 Stunden und du verrechnest seine Arbeit mit den 50 Stunden, die du an seinem Computer herumwerkelst. Das ist _NICHT_ umsonst arbeiten. Du verrechnest Leistung mit Gegenleistung. Das geht nicht!

      Gefordert wurde Leistung _OHNE_ Gegenleistung, also weder Geld noch Dienstleistung noch Ware.

      Im Klartext heißt das für jeden Arbeitnehmer, pro Woche zwei Stunden zu arbeiten, um nichts dafür zu bekommen. In manchen Arbeitsverträgen ist das heute bereits fest verankert ("Die ersten zehn Überstunden pro Monat sind mit dem Gehalt bereits abgegolten und können auch nicht in Form von Freizeit gewährt werden.")

      Also schön arbeiten ohne Erwartungshaltung!

      Und wenn wir schon dabei sind, hier noch ein paar Ergänzungen zur neuen Arbeitswelt, wie sie gerade diskutiert werden:

      a) 100 Stunden pro Jahr ohne Gegenleistung arbeiten
      b) 4 Tage weniger Urlaub pro Jahr
      c) Arbeitszeit von mindestens 40 Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich
      d) bei der GKV sind Familienmitglieder nicht mehr automatisch mitversichert, sondern müssen extra bezahlt werden

      Interessant zu b):
      VW hat vor einiger Zeit die Vier-Tage-Woche eingeführt _UND_ Leute eingestellt. Vermutlich würde es reichlich Entlassungen geben, wenn es zurück zur 40-Stunden-Woche geht.

      Grüße
      Heinrich
    • Re^2: Klick - Satire ein
      a) 100 Stunden pro Jahr ohne Gegenleistung arbeiten
      b) 4 Tage weniger Urlaub pro Jahr
      c) Arbeitszeit von mindestens 40 Stunden pro Woche ohne
      Lohnausgleich
      d) bei der GKV sind Familienmitglieder nicht mehr automatisch
      mitversichert, sondern müssen extra bezahlt werden
      Hallo Heinrich!

      Wie ich Deiner Vika entnehme, bestand Dein Leben bisher ohnehin nur aus Urlaub. Deshalb hast Du bestimmt nichts dagegen, wenn die sehr vernüftigen Vorschläge a bis d mit einer kleinen Änderung Wirklichkeit werden: Unter b) wird das Wort "weniger" gestrichen :-)

      Gruß
      Wolfgang
    • von Heinrich 0
      Re^3: Klick - Satire ein
      Hi! Wie ich Deiner Vika entnehme, bestand Dein Leben bisher
      ohnehin nur aus Urlaub.
      Lass mich kichern! ;-)

      Wenn die berufliche Tätigkeit in ganz Europa (und darüber hinaus) mit einer Jahreskilometerleistung von etwa einer Viertelmillion für Urlaub gehalten wird, kann ich mir gut vorstellen, warum es in D mit der Wirtschaft so bergab geht.

      Glaubst du ernsthaft, jede zweite Woche nach Frankreich, Italien, Spanien, England, Griechenland, Tunesien oder auch Brasilien macht Spaß?

      Grüße
      Heinrich
  2. Antwort von GünterW (abgemeldet) 0
    Re: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
    Hi,

    das Problem könnte doch ganz schnell gelöst werden. Man muss nur mal Herrn Hundt anspitzen. Vielleicht fällt dem ein, dass man Braun dadurch unterstützen kann, dass die Bundesregierung ein Gesetz schafft, das Arbeitslose und anderen Minderheiten, vor allem aber Moslems, zur Zwangsarbeit verpflichtet. Dies kann selbstverständlich täglich 12-18 Stunden und bei 250 gr. Brot am Tag sein. Ein Schelm, der auf die Idee kommen könnte, so etwas ähnliches wie Braun es will, habe es schon einmal zu Gunsten der Industrie gegeben ? Oder richtet sich Braun schon auf die Polen bei Eintritt in die EU ein ?

    Was Braun und Hundt derzeit als Arbeitgeber-Vertreter auf den Markt bringen ist asozial, rücksichtslos und skrupellos. Als überzeugter Anhänger der Marktwirtschaft muss ich solchen frühkapitalistischen Ideen jedoch eine strikte Absage machen.

    Du versiehst die Äusserung zwar mit Ironie und stellst sie in den Bereich der Satire. Wäre das Thema nicht so ernst, würde ich Dir zustimmen. Hundt und Braun sind jedoch aus meiner Sicht ernsthaft dabei die Solidarität mit dem Rest der Gesellschaft zu kündigen - Hundt hat sie längst gekündigt - und gezielt den Staat zu verändern.

    Grüsse Günter [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
    • Antwort von Wolfgang Dreyer 0
      Re: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
      Ich habe ab sofort folgende Arbeiten zu vergeben:

      50 Stunden Elekrik
      100 Stunden Sanitär
      150 Stunden Renovierungs- und Tapezierarbeiten
      Hallo Dan!

      Was Du hier treibst, ist grober Unfug! Dazu bist Du überhaupt nicht berechtigt! Ich habe viel mehr Arbeit zu vergeben! Ein Dutzend Leute unterschiedlicher Qualifikation kann ich ab sofort unterbringen. Arbeitsbeginn ist gleich morgen früh. Als besondere soziale Leistung biete ich ein warmes Mittagessen (Bratwurst vom Pappteller) zum Vorzugspreis. Werkzeuge wie Schaufel, Schubkarre, Abbruchhammer und Mischmaschine werden von mir gestellt!

      Also Leute: Morgen früh Punkt acht antreten und Arbeitsanweisungen für 500 Stunden pro Person entgegen nehmen!

      Gruß
      Wolfgang
      • Antwort von Raimund Brendle 0
        Re: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
        wie wär´s, wenn wir mal unsere Politiker 500 Stunden umsonst arbeiten lassen würden?
        Mal am Bau, mal im Garten, mal in einem Großraumbüro....
        Grüße
        Raimund
        • Antwort von schnorz (abgemeldet) 0
          Re: super idee
          moin,

          wir arbeiten doch sowieso schon 6 monate im jahr für den staat.
          dann noch mal 500 stunden umsonst für die wirtschaft...
          (500 std/38,5 std wochenarbeitszeit =12,98 ~ 13 wochen)
          das sind dann noch mal 3 monate und eine woche für umme.
          SUPER
          warum geben die uns nicht lebensmittel-bezugsscheine die dann aber nur in VOB´s einzulösen sind, dadurch wird ein verbot von aldi überflüssig.

          cu
          schnorz
          2 Kommentare
          • von Anonym (abgemeldet) 0
            Nicht immer auf dem Staat rumhacken!
            moin,

            wir arbeiten doch sowieso schon 6 monate im jahr für den
            staat.
            Bitte nicht immer nur auf dem Staat rumhacken. Der Staat sind wir alle, und wenn wir was einzahlen kriegen wir auch was dafür!

            Aber leider zahlen wir mit unseren Steuern auch Zinsen, und deshalb sieht die Rechnung anders aus:

            Wenn Du zB 25 % = 3 Monate des Jahres arbeitest, um Deine Einkommenssteuer zu erarbeiten, zahlt der Staat davon 80 % an Zinsen für Schulden, die er gemacht hat. Und diese Zinsen kriegen weder Staat noch die Banken, auf denen auch gern rumgehackt wird. Diese Zinsen kriegen allein diejenigen, die so viel Geld haben, daß sie dem Staat etwas leihen können.

            Du arbeitest also rund 2,5 Monate im Jahr (oder mehr) für die Reichen. Das ist die moderne Sklaverei, der niemand entkommt!

            Jetzt komme mir niemand nach dem Motto: Die Zinsen kriegt auch der kleine Angestellte, der Bundesanleihen hat. Wer nicht mindestens Zinseinkünfte in Höhe von 80 % seiner Einkommenssteuer hat, leistet Sklavenarbeit, denn nichts anderes ist es, wenn man gezwungen ist, den Ertrag seiner Arbeitsleistung anderen zu geben.

            Schuld an dieser Situation ist nicht der Staat, sondern einzig und allein unsere Politiker aller Parteien, die nicht nur Schulden machen, die unsere Kinder zurückzahlen sollen, sondern die sich inzwischen auch souverän über Gesetze hinwegsetzen, nach denen Schulden höchstens für Investionen aufgenommen werden dürfen.

            Wenn ich als Dagobert Duck in meinem Geldspeicher sitzen würde, hätte mir kein besseres System einfallen können, als seit 20 Jahren Politiker davon zu überzeugen, Schulden (bei mir) zu machen. Denn jetzt arbeitet die gesamte Entenbevölkerung jedes Jahr 2 bis 3 Monate ausschließlich für mich, und sie wird nie daraus entkommen - erstens weil die dummen Enten es sowieso nicht durchblicken und zweitens weil sie jetzt schon so viele Schulden haben, daß sie es niemals zurückzahlen könnten. Ich muß nur aufpassen, daß sie das nicht erkennen, sondern ihnen immer Hoffnung machen, daß bald goldene Zeiten kommen und sie dann ihre Schulden locker nebenbei abzahlen können, ohne den Gürtel enger zu schnallen.

            HF
          • von schnorz (abgemeldet) 0
            Re: Nicht immer auf dem Staat rumhacken!
            moin,

            wir arbeiten doch sowieso schon 6 monate im jahr für den
            staat.
            Bitte nicht immer nur auf dem Staat rumhacken. Der Staat sind
            wir alle, und wenn wir was einzahlen kriegen wir auch was
            dafür!
            ich zahle steuern in die staatskasse und nicht an politiker,
            diese politiker hab ich aber unseren wählern zu verdanken ergo kann ich auf den staat rumhacken ;)

            sonst hast du aber recht.
            cu
            schnorz
        • Antwort von Mathias 0
          Re: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
          Hi!

          Sagt mal, hat nicht wenigstens einer eine ernsthafte Antwort dazu auf Lager?

          1.) Es geht hier nicht um ohnehin Selbständige, sondern um Arbeiter und Angestellte, die ihn ihrem Job und nicht auf Deiner Baustelle mehr arbeiten sollen.

          2.) Ich würde mich nicht unbedingt an der äußerst unglücklichen Formulierung der 500 Stunden aufhängen. Ich interpretiere die Sache so, dass einfach ein verstärktes Engagement der einzelnen Arbeiter und Angestellten vonnöten ist, um unsere Wirtschaft wieder nach vorne zu bringen.

          Und das ist nicht unrealistisch, denn in der aktuellen Situation wird man nun mal eher mehr Arbeit als mehr Geld zu erwarten haben (zumindest ausserhalb des ÖD).

          Hier allerdings über eine konkrete Zahl von Stunden zu reden ist unclever, denn das ruft sofort die Gewerkschafts-Demagogen auf den Plan, die im Gegenzug wieder die Milchmädchenrechnung aufmachen, wieviele neue Leute man denn für die 500 Stunden einstellen könnte. Beides ist Unsinn, denn einerseits arbeiten viele Leute sowieso schon deutlich mehr als in ihren Verträgen steht, nur um ihren Job zu behalten und andererseits gibt es noch das Problem der Lohnnebenkosten zu berücksichtigen, was Neueinstellungen anstelle von Überstunden für den Arbeitgeber oft uninteressant macht, den übertriebenen Kündigungsschutz noch gar nicht betrachtet.

          Generell wäre es deutlich schlauer, die folgenden Punkte umzusetzen, bevor man über so unwichtige Details wie ein paar Stunden Wochenarbeitszeit hin oder her streitet:
          - Deregulierung des Arbeitmarktes im Hinblick auf Kündigungsschutz, Mutterschutz, u.s.w.
          - Senkung der Lohnnebenkosten um 50%, Finanzierung über massive Leitsungskürzungen und Einführung von Pauschalleistungen wo immer möglich.
          - Schaffen von Motivation für Arbeitslose, wieder in den Job einzusteigen (Senkung der Zumutbarkeitsgrenzen, Senkung der Bezüge, Verstärkung der Überwachung u.s.w.)

          Grüße,

          Mathias
          21 Kommentare
          • von Eckard (abgemeldet) 0
            Motivation?????
            Alles ganz lieb und recht, mein lieber Mathias,
            aber wenn ich das mal auf meine Situation beziehe:

            Seit 3 Jahren ist mein Gehalt nicht um einen f... Cent angehoben worden. Ich sehe das ein, der Firma ging es mehr als dreckig. Mittlerweile schreiben wir (im Gegensatz zu den meisten anderen Firmen dieser Branche) wieder schwarze Zahlen. Dennoch ist wohl auch dieses Jahr noch keine Erhöhung drin.
            Und da kommt so eine Pappnase und erzählt etwas von Verantwortung für die Wirtschaft und mehr und länger Arbeiten? Der hat doch wohl am Hasch genascht!
            Was ich jetzt tun werde ist genau das: Ich werde meine Arbeitsleistung der Bezahlung anpassen. Und das heißt wiederum: keine Sekunde länger und keinen Handschlag mehr als im Vertrag steht.
            Gruß
            Eckard.
          • von Mathias 0
            Re: Motivation?????
            Hallo Eckard, Alles ganz lieb und recht, mein lieber Mathias,
            aber wenn ich das mal auf meine Situation beziehe:
            das muss jeder... Seit 3 Jahren ist mein Gehalt nicht um einen f... Cent
            angehoben worden. Ich sehe das ein, der Firma ging es mehr als
            dreckig. Mittlerweile schreiben wir (im Gegensatz zu den
            meisten anderen Firmen dieser Branche) wieder schwarze Zahlen.
            Dennoch ist wohl auch dieses Jahr noch keine Erhöhung drin.
            Und da kommt so eine Pappnase und erzählt etwas von
            Verantwortung für die Wirtschaft und mehr und länger Arbeiten?
            Der hat doch wohl am Hasch genascht!
            Was ich jetzt tun werde ist genau das: Ich werde meine
            Arbeitsleistung der Bezahlung anpassen. Und das heißt
            wiederum: keine Sekunde länger und keinen Handschlag mehr als
            im Vertrag steht.
            Ich denke, Du gibst Deinem Arbeitsplatz einfach einen anderen Stellenwert, als der Normalmensch das tun muss. Bei reell 6,5 Mio. Arbeitslosen gibt es doch auf jeden Job, etwas übertrieben dargestellt, 2 Bewerber. Von Arbeitnehmerseite aus gesehen ist der Arbeitsmarkt somit ein klarer Verkäufermarkt, die Arbeitgeber können wählen.
            Machst Du also Dienst nach Vorschrift aus reinem Trotz, während um Dich herum alles kämpft, um die Situation zu verbessern, entsorgst Du Dich über kurz oder lang nur selbst. Ich arbeite seit kurzem für ein Unternehmen, welches vor ein paar Jahren in Schwierigkeiten war und somit von allen Mitarbeitern starke Einbussen verlangen musste. Nun ist wieder alles in bester Ordnung und man hat den Leuten, die damals dabei geblieben sind, die Loyalität faktisch vergoldet.
            Was ich damit sagen möchte: ein Arbeitsverhältnis ist wie jede andere Beziehung auch ein ständiges Geben und Nehmen. Wenn Du denkst, das Verhältnis sei unausgeglichen, musst Du das mit den zuständigen leuten diskutieren. Ist das Ergebnis unbefriedigend, musst Du Dir einen neuen Job suchen. Findest Du keinen, musst Du eben akzeptieren, wie es gerade läuft.

            Grüße,

            Mathias
          • Re^2: Motivation?????
            Bei reell 6,5
            Mio. Arbeitslosen gibt es doch auf jeden Job, etwas
            übertrieben dargestellt, 2 Bewerber. Von Arbeitnehmerseite aus
            gesehen ist der Arbeitsmarkt somit ein klarer Verkäufermarkt,
            die Arbeitgeber können wählen.
            Das kommt ja wohl auf den Job an. Erstens ist es selbst übertrieben betrachtet falsch (30 Millionen Arbeitsplätze, 6 Millionen Arbeitslose ist wohl nicht 2 Bewerber pro Arbeitsplatz). Zweitens gibt es eine Menge Jobs, für die ein Arbeitgeber kaum passende Arbeitslose findet. Denn das Ausbildungsniveau der Arbeitsplatzbesitzer ist sicher höher als der Arbeitslose.

            Insofern ist ein klarer Verkäufermarkt allenfalls theoretisch zu erkennen - und selbst das stimmt, wie oben beschrieben, eigentlich nicht.
          • von Eckard (abgemeldet) 0
            Re^2: Motivation?????
            Na, Mathias, Nun ist wieder
            alles in bester Ordnung und man hat den Leuten, die damals
            dabei geblieben sind, die Loyalität faktisch vergoldet.
            Meinst Du nicht, dass drei Jahre, in denen ich/wir Überstunden und Mehrarbeit wegen Personalverringerung (um knapp 80%) ohne Ende gekloppt haben, in denen ich/wir mit Rücksicht auf die prekäre Lage Gehaltsverzicht geübt haben, den Kundenstamm nicht nur gehalten sondern ausgeweitet haben, die Produktpalette mehrfach umgebaut und angepaßt haben - meinst Du nicht, dass es da langsam an der Zeit wäre, dass nun der Arbeitgeber diese Loyalität auch mal zurückgibt? Ich will gar nichts vergoldet haben, ich möchte nur meinen gerechten Anteil an den auch durch mich erwirtschafteten Zahlen sehen. Ist das zu viel verlangt?
            Wenn dann das nicht zu sehen ist, wer will mir dann verübeln, dass mein über drei Jahre gezeigter Eifer erlahmt? Was ich damit sagen möchte: ein Arbeitsverhältnis ist wie jede
            andere Beziehung auch ein ständiges Geben und Nehmen.
            Wie gesagt, des Gebens ist genug getan. Nun nehme ich mir die Freiheit, meinen Eifer dem anzupassen, was man mir gibt.

            Deine Ratschläge, lieber Mathias sind so überaus tröstlich. Ich habe noch vier Jahre bis zur Rente und habe in meinem Leben bereits mehrmals bei Null anfangen müssen. Dein Vorschlag, so nett er gemeint sein mag, geht an der Wirklichkeit um Meilen vorbei.

            Grüße
            Eckard.
          • von Mathias 0
            Re^3: Motivation?????
            Hallo Eckard! Nun ist wieder
            alles in bester Ordnung und man hat den Leuten, die damals
            dabei geblieben sind, die Loyalität faktisch vergoldet.
            Meinst Du nicht, dass drei Jahre, in denen ich/wir Überstunden
            und Mehrarbeit wegen Personalverringerung (um knapp 80%) ohne
            Ende gekloppt haben, in denen ich/wir mit Rücksicht auf die
            prekäre Lage Gehaltsverzicht geübt haben, den Kundenstamm
            nicht nur gehalten sondern ausgeweitet haben, die
            Produktpalette mehrfach umgebaut und angepaßt haben - meinst
            Du nicht, dass es da langsam an der Zeit wäre, dass nun der
            Arbeitgeber diese Loyalität auch mal zurückgibt? Ich will gar
            nichts vergoldet haben, ich möchte nur meinen gerechten Anteil
            an den auch durch mich erwirtschafteten Zahlen sehen. Ist das
            zu viel verlangt?
            Glaubst Du nicht, dass ich vollstes Verständnis dafür habe, dass Du eine Wertschätzung für Deine leistung haben möchtest?
            Das möchte jeder hier, auch ich.
            Ich meine eben nur, dass man in solchen zeiten einfach andere Probleme hat, als sich über Gehaltserhöhungen zu unterhalten.
            Wenn der Laden wieder in gang kommt und sich dennoch nichts tut, ist das natürlich nicht o.k. Wenn dann das nicht zu sehen ist, wer will mir dann verübeln,
            dass mein über drei Jahre gezeigter Eifer erlahmt?
            So gefragt: niemand.
            Aber es bringt halt nichts, wenn sich jetzt jeder auf Dienst nach Vorschrift zurückzieht. Was ich damit sagen möchte: ein Arbeitsverhältnis ist wie jede
            andere Beziehung auch ein ständiges Geben und Nehmen.
            Wie gesagt, des Gebens ist genug getan. Nun nehme ich mir die
            Freiheit, meinen Eifer dem anzupassen, was man mir gibt.

            Deine Ratschläge, lieber Mathias sind so überaus tröstlich.
            Ich habe noch vier Jahre bis zur Rente und habe in meinem
            Leben bereits mehrmals bei Null anfangen müssen. Dein
            Vorschlag, so nett er gemeint sein mag, geht an der
            Wirklichkeit um Meilen vorbei.
            Ich bin mir da nicht so sicher.

            Dennoch wünsche ich Dir natürlich viel Erfolg bei den Verhandlungen. Gerade in Deinem Fall wäre es schade, wenn Du mit Groll aus dem berufsleben scheidest. Das wäre schade.

            Grüße,

            Mathias
          • Re^2: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            auch Hi,
            Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.

            So, und nun Du Ich-Mensch?

            Was sagst dazu?

            Warum soll ein Arbeitsloser, der seinen Job unverschuldet verloren hat einen unterbezahlten Job annehmen?
            Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Komm mir nicht mit dem Geschwafel, er soll ins Arbeitsleben eingegliedert werden, das kenne ich schon.
            Der Sklavenhandel wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft!

            Wütende Grüsse

            Gerd - Schaffen von Motivation für Arbeitslose, wieder in den Job
            einzusteigen (Senkung der Zumutbarkeitsgrenzen, Senkung der
            Bezüge, Verstärkung der Überwachung u.s.w.)

            Grüße,

            Mathias
          • von Mathias 0
            Re^3: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            Hallo Gerd! Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten
            und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit
            einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein
            paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.
            Das ist ganz nett, allerdings in der Praxis wohl kaum realisierbar, da

            1.) der Durchschnittsmensch mit 50% seines Gehaltes nicht auskommen kann und

            2.) in der Praxis ist eine nahtlose Übergabe qualifizierter Aufgaben jeden Mittag nicht zu machen, man kann nicht einfach jeden Job durch 2 teilen. So, und nun Du Ich-Mensch?
            Ich bin kein "Ich-Mensch", sondern eher Realist. Was sagst dazu?

            Warum soll ein Arbeitsloser, der seinen Job unverschuldet
            verloren hat einen unterbezahlten Job annehmen?
            Weil sonst die Allgemeinheit, die seinen Jobverlust noch weniger zu verantworten hat, darunter leiden muss. Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter
            Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Wer sagt denn, dass mein Lohn höher ist als derjenige eines neu eingestellten Kollegen, der zufällig vorher arbeitslos war? Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Weshalb?
            Wer etwas leistet, bekommt dafür Geld. Mehr zählt erst mal nicht dabei. Komm mir nicht mit dem Geschwafel, er soll ins Arbeitsleben
            eingegliedert werden, das kenne ich schon.
            Natürlich soll er das werden. Der Sklavenhandel wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft!
            Ich verstehe Deine Argumentation nicht.

            Noch einmal zur Verdeutlichung meines Standpunktes:
            wer arbeitlos ist, hat der Gesellschaft gegenüber die Pflicht, sich möglichst schnell wieder in die Lage zu versetzen, ohne deren Hilfe sein Leben bestreiten zu können. Und dabei ist es vollkommen unerheblich, was er vorher verdient hat und welchen vermeintlichen Status er denkt, halten zu müssen.
            Erste Pflicht ist, wo immer es irgendwie möglich ist, die selbständige Ernährung seiner selbst.
            Ich als Mensch mit einem Jobbin nicht verantwortlich dafür, jemandem ohne Job seinen gewohnten hohen Lebensstandard zu finanzieren.
            Arbeitslosenhilfe sollte als absolute, zeitlich begrenzte Notlösung verstanden werden, die nicht höher sein darf, als das nötige Minimum. Nur so ist der Arbeitslose auch motiviert, sich sofort wieder einen Job zu suchen. Wütende Grüsse

            Gerd
            Entspannte Grüße zurück,

            Mathias
          • Re^4: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten
            und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit
            einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein
            paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.
            Das ist ganz nett, allerdings in der Praxis wohl kaum
            realisierbar, da

            1.) der Durchschnittsmensch mit 50% seines Gehaltes nicht
            auskommen kann und
            Hm, der Arbeitslose soll aber deiner Meinung nach damit auskommen. 2.) in der Praxis ist eine nahtlose Übergabe qualifizierter
            Aufgaben jeden Mittag nicht zu machen, man kann nicht einfach
            jeden Job durch 2 teilen.
            Vielleicht nicht jeden, aber sehr viele. In Holland funktioniert es jedenfalls bei sehr vielen Jobs. So, und nun Du Ich-Mensch?
            Ich bin kein "Ich-Mensch", sondern eher Realist.
            Jaja, jeder sieht sich selbst in der Regel als Realist. Was sagst dazu?

            Warum soll ein Arbeitsloser, der seinen Job unverschuldet
            verloren hat einen unterbezahlten Job annehmen?
            Weil sonst die Allgemeinheit, die seinen Jobverlust noch
            weniger zu verantworten hat, darunter leiden muss.
            Ist nur begrenzt richtig. Beispiel:
            Meier verdient 5000 Euro. Er wird am 01.02. arbeitslos. Die erste Stelle, die ihm nach einer Woche angeboten wird, ist mit 1000 Euro dotiert. Da Meier so denkt, wie du, nimmt er sie an. Eine Woche später wäre ihm aber eine Stelle für 5000 Euro angeboten worden. Nun bleibt sie leer, weil der Arbeitgeber die Position nicht qualitativ angemessen vergeben kann (Personen mit der Qualifikation von Meier gibt es auf dem Markt nicht viele).

            Wäre es für die Allgemeinheit nicht also besser gewesen, wenn Meier eine Woche länger arbeitslos geblieben wäre? Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter
            Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Wer sagt denn, dass mein Lohn höher ist als derjenige eines
            neu eingestellten Kollegen, der zufällig vorher arbeitslos
            war?
            Du sagst das hier andauernd (egal wie viel du verdienst). Ein Arbeitsloser soll deiner Meinung nach auch einen geringer dotierteten Job annehmen. Er muss ja in den Arbeitsmarkt reinkommen und hat daher eine geringere Verhandlungsposition als jemand, der schon länger bei der Firma beschäftigt und daher eingearbeitet ist. Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Weshalb?
            Wer etwas leistet, bekommt dafür Geld. Mehr zählt erst mal
            nicht dabei.
            Und wer sagt dir, dass jemand, der neu eingestellt wird, weniger leistet? Komm mir nicht mit dem Geschwafel, er soll ins Arbeitsleben
            eingegliedert werden, das kenne ich schon.
            Natürlich soll er das werden. Der Sklavenhandel wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft!
            Ich verstehe Deine Argumentation nicht.

            Noch einmal zur Verdeutlichung meines Standpunktes:
            wer arbeitlos ist, hat der Gesellschaft gegenüber die Pflicht,
            sich möglichst schnell wieder in die Lage zu versetzen, ohne
            deren Hilfe sein Leben bestreiten zu können. Und dabei ist es
            vollkommen unerheblich, was er vorher verdient hat und welchen
            vermeintlichen Status er denkt, halten zu müssen.
            Für die Gesellschaft ist das nicht unerheblich. Wenn alle tatsächlich so handeln würden, wie du es dir vorstellst, würde eine Menge Humanressourcen (das wertvollste, was wir haben in Deutschland) verschwendet werden. Arbeitslosenhilfe sollte als absolute, zeitlich begrenzte
            Notlösung verstanden werden, die nicht höher sein darf, als
            das nötige Minimum. Nur so ist der Arbeitslose auch motiviert,
            sich sofort wieder einen Job zu suchen.
            Völlig unlogisch und zwar gleich aus drei Gründen:
            1. Meinst du "Arbeitslosenhilfe" oder "Arbeitslosengeld"? Nach dem ersten Satz klingt es nach Arbeitslosenhilfe. Nur dann ist der Arbeitslose nicht zwingend motiviert, sich sofort einen Job zu suchen. Denn er bezieht ja noch eine Zeit lang Arbeitslosengeld. Meinst du aber Arbeitslosengeld, dann kann das nicht das "nötige Minimum" sein, da ja jeder unterschiedlich viel in die Versicherung eingezahlt hat. Oder eben die Leute zahlen unterschiedlich viel ein, erhalten aber das gleiche zurück. Das wäre dann ja bei dir mal ein Ansatz von sozialem Gewissen. Denke daher nicht, dass du das gemeint hast. Wie hast du es also gemeint?

            2. Arbeitslosenhilfe soll das "nötige Minimum" sein. Das wäre dann gleich hoch wie Sozialhilfe. Dann können wir Arbeitslosenhilfe auch abschaffen. Nur kann man sie dann nicht mehr zeitlich befristen. Denn es wäre ja albern, wenn die Arbeitslosenhilfe z.B. nach einem Jahr ausläuft und man dann in die gleich niedrige Sozialhilfe überführt wird.

            3. Du scheinst zu glauben, dass seit - sagen wir - 5 Jahren die gleichen 4 Millionen Menschen arbeitslos sind. Das ist schlicht falsch. Mehr als die Hälfte der Arbeitslose findet in einem halben Jahr einen neuen Job (der höchste Prozentsatz im ersten Monat, der zweithöchste im zweiten Monat etc.). Langzeitarbeitslose sind in der Regel Problemgruppen.
          • von exc 0
            Re^5: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            Wer etwas leistet, bekommt dafür Geld. Mehr zählt erst mal
            nicht dabei.
            Und wer sagt dir, dass jemand, der neu eingestellt wird,
            weniger leistet?
            Glaubst Du, daß Du in Deiner Tätigkeit durch jemanden von außen zu sofort und zu 100% ersetzbar wärest? Dann solltest Du Dir massiv sorgen um Deinen Arbeitsplatz machen. Denn Du bist nicht nur ersetzbar, sondern vor allem durch jemanden ersetzbar, der billiger wäre.

            Gruß
            Christian
          • Re^4: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            Hallo Gerd! Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten
            und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit
            einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein
            paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.
            Das ist ganz nett, allerdings in der Praxis wohl kaum
            realisierbar, da

            1.) der Durchschnittsmensch mit 50% seines Gehaltes nicht
            auskommen kann und
            Endlich sagst Du mal was Positives: "man kann als Durchschnittsverdiener nicht mit 50% seines ehemaligen Lohnes auskommen".
            Warum schreibst dann solchen Käse hier?? Wenn es nicht machbar ist?? Scheinbar hast Du von der Realität überhaupt keine Ahnung. Ich empfehle Dir, vorher Dich schlau zu machen und nicht nur Sprüche vom Band zu lassen!!! Du bist kein Realist sondern ein Fantast, gelinde ausgedrückt!!
            2.) in der Praxis ist eine nahtlose Übergabe qualifizierter
            Aufgaben jeden Mittag nicht zu machen, man kann nicht einfach
            jeden Job durch 2 teilen. So, und nun Du Ich-Mensch?
            Ich bin kein "Ich-Mensch", sondern eher Realist. Was sagst dazu?

            Warum soll ein Arbeitsloser, der seinen Job unverschuldet
            verloren hat einen unterbezahlten Job annehmen?
            Weil sonst die Allgemeinheit, die seinen Jobverlust noch
            weniger zu verantworten hat, darunter leiden muss. Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter
            Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Wer sagt denn, dass mein Lohn höher ist als derjenige eines
            neu eingestellten Kollegen, der zufällig vorher arbeitslos
            war? Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Weshalb?
            Wer etwas leistet, bekommt dafür Geld. Mehr zählt erst mal
            nicht dabei.
            Blabla, hast aber meine Frage nicht beantwortet!
            Schlappe Ausrede sonst nichts! Komm mir nicht mit dem Geschwafel, er soll ins Arbeitsleben
            eingegliedert werden, das kenne ich schon.
            Natürlich soll er das werden.

            Als billiger Arbeiter? Warum denn? Gleicher Lohn, für gleiche Arbeit.
            Aber von sowas verstehst Du ja sowieso nichts!
            Sinnlos mit Dir darüber zu reden. Der Sklavenhandel wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft!
            Ich verstehe Deine Argumentation nicht.
            Siehste, was nicht verstehen willst, verstehst einfach nicht, sondern kannst nur markige Sprüche vom Band lassen!
            Noch einmal zur Verdeutlichung meines Standpunktes:
            wer arbeitlos ist, hat der Gesellschaft gegenüber die Pflicht,
            sich möglichst schnell wieder in die Lage zu versetzen, ohne
            deren Hilfe sein Leben bestreiten zu können.
            Und dabei ist es
            vollkommen unerheblich, was er vorher verdient hat und welchen
            vermeintlichen Status er denkt, halten zu müssen.
            Sag das mal einen Ron Sommer z.B.
            Der bekommt für Bockmist eine hohe Abfindung, soll das Geld doch lieber an den unverschuldeten Arbeitslosen aus diesem Dilemma gehen. Sag mir einen vernünftigen Grund warum der eine hohe Abfindung bekommt und der Arbeitslose daraus, wird von solchen Typen wie Dich niedergemacht. Ist nur ein Beispiel, könnte damit Seiten füllen.
            Kein Mensch hackt auf solche typen rum, hast etwa Angst vor denen? geh solchen mal an den Kragen, aber dazu bist zu feige. Erste Pflicht ist, wo immer es irgendwie möglich ist, die
            selbständige Ernährung seiner selbst.
            AHA und das mit einem Hungerlohn? Nach Deiner Logik braucht er aber garnicht einen unterbezahlten Job annehmen, denn er kann sich dann nicht selbst ernähren, was ja seine Pflicht sein sollte, soweit richtig?

            Das war wohl ein Eigentor, lieber Mathias.

            Denk nach: Miete bleibt gleich, die Nebenkosten davon steigen jährlich. Lebensmittel, die er nun einmal braucht zur Erhaltung seiner Arbeitskraft, werden auch immer teurer, die Verkehrsbetriebe oder auch das notwendige Auto haben ihren Preis.
            Sind Kinder und Familie da, auch die fordern zu recht ihr recht auf Ernährung und Kleidung, aber all dieses sind bestimmt fremdwörter für Dich.
            Das soll der Arbeitswillige alles von seinem unterbezahltem Job erwirtschaften 1 + 1 = 2 und nicht 0,5 Merken!
            Also macht er nach Deiner Denkweise überhaupt nichts verkehrt, wenn er den Job nicht annimmt, denn er hat ja die Pflicht sich selbst zu ernähren und mit nichts geht das nun einmal nicht! Ich als Mensch mit einem Jobbin nicht verantwortlich dafür,
            jemandem ohne Job seinen gewohnten hohen Lebensstandard zu
            finanzieren.
            Achso, sagte doch, ICH-MENSCH.

            Du finanzierst überhaupt nichts solange er arbeitslos gemeldet ist, mal ganz deutlich an Deine unwissende Adresse gerichtet. Du redest nur Blödsinn!
            Nachlesen: Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung und kein Almosen Deinerseits, soweit das zur Sachlage und Deiner Unwissentheit.
            Die Arbeitslosenversicherung dient auch keiner Regierung dazu um irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen, sondern gehört wohl dem einzahlenden Leuten, so versteh ich das und so will ich das verstanden haben, basta!
            Zahlst Du auch selber Deinen unverschuldeten Unfall an Deinem heissgeliebten BMW? oder lässt Dir den Schaden aus einer Versicherung ersetzen??? Natürlich tust Du es, was ein Arbeitsloser natürlich aus Sicht eines ICH-MENSCHENS nicht machen darf. Arbeitslosenhilfe sollte als absolute, zeitlich begrenzte
            Notlösung verstanden werden, die nicht höher sein darf, als
            dann lies nach wie lange Du sowas bekommst und unter welchen Voraussetzungen und laber nicht. Du bist eine absolute Null auf dem Gebiet, red lieber von dem, wo Du mehr Ahnung hast. das nötige Minimum. Nur so ist der Arbeitslose auch motiviert,
            sich sofort wieder einen Job zu suchen.
            blabla, Grösster Schwachsinn wieder von Dir!
            Wo kein Job ist, kann auch keiner eingestellt werden, das weisst Du genauso, oder bist blind?
            Aber ist ja wieder Geschwafel aus der Regenbogenpresse. Lies mal was gescheites!!!
            Sag den Arbeitslosen doch mal, wo die Jobs sind und schwafel nicht nur, dann tust der Allgemeinheit einen grösseren Gefallen als nur Blödsinn zu reden, aber dazu bist sicherlich nicht in Lage, gelle?
            Glaubst Du im ernst, dass die meistens Arbeitslosen glücklich und zufrieden über ihre Lage sind??

            Obwohl, nach Deiner Auffassung sind sie ja es, bleib bei Deinem Glauben und denk daran, Du bist vielleicht schneller arbeitslos als Du laufen kannst, egal aus welchen Gründen auch immer.

            Lieg dann janicht jemanden auf der Tasche. Brauchst ja auch nicht! Du lebst dann von markigen Sprüchen.

            Und tschüss

            Gerd

            Ps: hab mich noch gewaltig zurück gehalten. An einem Stammtisch tät ich Dir was ganz anderen noch an den Kopf werfen, glaub es mir!






            Wütende Grüsse

            Gerd
            Entspannte Grüße zurück,

            Mathias
          • von Mathias 0
            Re^5: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            Hallo Gerd! Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten
            und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit
            einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein
            paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.
            Das ist ganz nett, allerdings in der Praxis wohl kaum
            realisierbar, da

            1.) der Durchschnittsmensch mit 50% seines Gehaltes nicht
            auskommen kann und
            Endlich sagst Du mal was Positives: "man kann als
            Durchschnittsverdiener nicht mit 50% seines ehemaligen Lohnes
            auskommen".
            Warum schreibst dann solchen Käse hier?? Wenn es nicht
            machbar ist??
            Gerd, es war nicht ich, sondern Du, der diesen Unsinn mit dem "Job-Sharing" gefordert hat. Lies noch mal nach. Scheinbar hast Du von der Realität überhaupt
            keine Ahnung.
            Da ich mein Leben komplett ohne fremde Hilfe manage und v.a. finanziere (und das äußerst erfolgreich), denke ich nicht, dass diese Behauptung so stehe bleiben kann.
            Wer 3 Arbeitslose alleine ernährt, kann der Realität nicht so ganz fern sein, oder was meinst Du, lieber Gerd...? Ich empfehle Dir, vorher Dich schlau zu machen
            und nicht nur Sprüche vom Band zu lassen!!!
            Ich bin bereits schlau, danke. Du bist kein
            Realist sondern ein Fantast, gelinde ausgedrückt!!

            Denkst Du ernsthaft, solche persönlichen Angriffe erhärten die Glaubwürdigkeit Deines Standpunktes? Damit machst Du Dich doch nur lächerlich. 2.) in der Praxis ist eine nahtlose Übergabe qualifizierter
            Aufgaben jeden Mittag nicht zu machen, man kann nicht einfach
            jeden Job durch 2 teilen. So, und nun Du Ich-Mensch?
            Ich bin kein "Ich-Mensch", sondern eher Realist. Was sagst dazu?

            Warum soll ein Arbeitsloser, der seinen Job unverschuldet
            verloren hat einen unterbezahlten Job annehmen?
            Weil sonst die Allgemeinheit, die seinen Jobverlust noch
            weniger zu verantworten hat, darunter leiden muss. Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter
            Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Wer sagt denn, dass mein Lohn höher ist als derjenige eines
            neu eingestellten Kollegen, der zufällig vorher arbeitslos
            war?
            Es geht mir hier darum, dass man nach Arbeitslosigkeit nicht unbedingt erwarten darf, einen Job mit demselben Status und Gehalt zu bekommen, wie vorher. Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Ich halte es hier mit exc (Christian) und weise auf die Qualifikation nach seiner Definition hin.
            Gerade in technischen Berufen muss man sich nach langer Arbeitslosigkeit eben erst mal wieder auf den Stand bringen und auch gehaltsmässig klein anfangen. Man kann sich ja wieder hocharbeiten. Weshalb?
            Wer etwas leistet, bekommt dafür Geld. Mehr zählt erst mal
            nicht dabei.
            Blabla, hast aber meine Frage nicht beantwortet!
            Schlappe Ausrede sonst nichts!
            Keine Ausrede, sondern schlichte Realität. Komm mir nicht mit dem Geschwafel, er soll ins Arbeitsleben
            eingegliedert werden, das kenne ich schon.
            Natürlich soll er das werden.

            Als billiger Arbeiter? Warum denn? Gleicher Lohn, für gleiche
            Arbeit.
            Habe ich etwas anderes behauptet? Du unterstellst mir das zwar, aber geschrieben habe ich es nie. Aber von sowas verstehst Du ja sowieso nichts!
            ...aber bezahlen darf ich schon, nicht wahr...?
            Merkst Du eigentlich nicht, wie dümmlich es wirkt, anderen Unverständnis in der Diskussion vorzuwerfen? Sinnlos mit Dir darüber zu reden.
            Weshalb tust Du es dann?
            Spare Dir Deine Beleidigungen und arbeite lieber ein wenig an Deinem Stil, Gerd. Der Sklavenhandel wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft!
            Ich verstehe Deine Argumentation nicht.
            Siehste, was nicht verstehen willst, verstehst einfach nicht,
            sondern kannst nur markige Sprüche vom Band lassen!
            Die Wahrheit tut immer weh, daher bringt man sie am besten direkt auf den Punkt, das verkürzt die Schmerzen, lieber Gerd... Noch einmal zur Verdeutlichung meines Standpunktes:
            wer arbeitlos ist, hat der Gesellschaft gegenüber die Pflicht,
            sich möglichst schnell wieder in die Lage zu versetzen, ohne
            deren Hilfe sein Leben bestreiten zu können.
            Und dabei ist es
            vollkommen unerheblich, was er vorher verdient hat und welchen
            vermeintlichen Status er denkt, halten zu müssen.
            Sag das mal einen Ron Sommer z.B.
            Der bekommt für Bockmist eine hohe Abfindung, soll das Geld
            doch lieber an den unverschuldeten Arbeitslosen aus diesem
            Dilemma gehen.
            Weshalb? Ron Sommer hat clever verhandelt und wird dafür belohnt. Ferner ist er nicht arbeitslos, soweit ich weiss.

            Mit welchem Recht sollten andere einen Anspruch auf diese Zahlungen an Sommer haben? Etwa nur weil sie selbst nicht in der Lage waren, viel zu verdienen? Das ist Kommunismus und ich lehne solche Thesen ab. Dein Neid ist einem Ron Sommer scheißegal. Und mir sowieso. Ich will sein Geld nicht, sondern verdiene mir lieber mein eigenes. Würden ein paar mehr Leute so denken und nicht immer andere für ihr Schicksal verantwortlich machen, wären wir bei 1,5 Mio. Arbeitslosen und die Welt wäre in Ordnung. Sag mir einen vernünftigen Grund warum der eine
            hohe Abfindung bekommt
            Weil er etwas anständiges gelernt und clever verhandelt hat. und der Arbeitslose daraus, wird von
            solchen Typen wie Dich niedergemacht.
            "Solche Typen wie mich" machen sicherlich keine Arbeitslosen nieder. Ich zeige nur auf, wo in meinen Augen die Verpflichtung liegt, wenn man vom Staat lebt. Ist nur ein Beispiel,
            könnte damit Seiten füllen.
            Lieber nicht, mir reicht das hier schon vollkommen.... Kein Mensch hackt auf solche typen rum, hast etwa Angst vor
            denen? geh solchen mal an den Kragen, aber dazu bist zu feige.
            Was soll das denn? Zunächst einmal hacke ich auf niemandem herum, sondern sage lediglich meine Meinung zum Thema Arbeitslosenunterstützung.
            Ferner habe ich eigentlich nicht vor, jemandem physisch "an den Kragen" zu gehen. Vielmehr greife ich bei Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zur Waffe des Wortes.
            Feige bin ich sicherlich nicht, ich scheue keine Auseinenadersetzung, schon gar nicht mit Leuten, die, manchmal sogar ohne Not, von meinem Geld leben. Willst Du mich dafür tätlich angreifen, Gerd? Nur zu, aber verbrenne Dich nicht... Erste Pflicht ist, wo immer es irgendwie möglich ist, die
            selbständige Ernährung seiner selbst.
            AHA und das mit einem Hungerlohn? Nach Deiner Logik
            braucht er aber garnicht einen unterbezahlten Job annehmen,
            denn er kann sich dann nicht selbst ernähren, was ja seine
            Pflicht sein sollte, soweit richtig?
            Gerd, durch ständige Wiederholung wird diese Behauptung auch nicht richtiger. Ich habe niemals verlangt, jemand solle hochqualifizierte Arbeit für einen Hungerlohn machen. Ich verlange, dass jeder Arbeitslose sich um Arbeit bemüht in dem Rahmen, der ihm gesundheitlich gerade noch zumutbar ist. Natürlich gibt es nicht nur Jobs im Vorstand von Siemens, daher muss man sich, auch als Akademiker, evtl. auch ein paar Jahre mit einem "Mc-Job" über Wasser halten, aber hier verdient der Ex-Arbeitslose natürlich genausoviel wie jeder andere Burgerbauer. Das war wohl ein Eigentor, lieber Mathias.
            Keineswegs, Gerd. Denk nach: Miete bleibt gleich, die Nebenkosten davon steigen
            jährlich. Lebensmittel, die er nun einmal braucht zur
            Erhaltung seiner Arbeitskraft, werden auch immer teurer, die
            Verkehrsbetriebe oder auch das notwendige Auto haben ihren
            Preis.
            Daher steigen ja auch die Gehälter. Verdient er nun weniger als in seinem alten Job, muss der Arbeitslose eben umziehen. Es ist doch nicht meine Aufgabe, ihm seinen gewohnten Lebensstandard ohne Einschränkung weiterhin zu sichern. Ich muss lediglich mit einem Teil meines Einkommens dafür sorgen, dass in diesem Land niemand hungern oder frieren muss. Alles andere ist Luxus, den wir uns sowieso nicht mehr leisten können. Sind Kinder und Familie da, auch die fordern zu recht ihr
            recht auf Ernährung und Kleidung, aber all dieses sind
            bestimmt fremdwörter für Dich.
            Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Du das so genau wissen kannst.
            Ich denke, ich muss nicht explizit erwähnen, dass auch Mc-Donalds-Mitarbeiter ihre Kinder angezogen in die Schule schicken. Das soll der Arbeitswillige alles von seinem unterbezahltem
            Job erwirtschaften 1 + 1 = 2 und nicht 0,5 Merken!
            Dito. Also macht er nach Deiner Denkweise überhaupt nichts verkehrt,
            wenn er den Job nicht annimmt, denn er hat ja die Pflicht sich
            selbst zu ernähren und mit nichts geht das nun einmal nicht!
            Dann würdest Du also einem Burgerbauer empfehlen, sich arbeitslos zu melden?
            Gerd, ich fürchte, Du lebst in einer anderen Welt. Ich als Mensch mit einem Job bin nicht verantwortlich dafür,
            jemandem ohne Job seinen gewohnten hohen Lebensstandard zu
            finanzieren.
            Achso, sagte doch, ICH-MENSCH.
            Wer ist das nicht in gewissem Masse? Jeder ist eben zunächst einmal für sich selbst verantwortlich. Den rest habe ich oben schon erklärt. Du finanzierst überhaupt nichts solange er arbeitslos gemeldet
            ist, mal ganz deutlich an Deine unwissende Adresse gerichtet.
            Wie bitte?? Du redest nur Blödsinn!
            Den Ball spiele ich, zusammen mit einem höflichen Verweis auf die hier im Forum obligatorische Einhaltung der sog. "Nettiquette", zurück. Nachlesen: Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung und
            kein Almosen Deinerseits, soweit das zur Sachlage und Deiner
            Unwissentheit.
            Was für ein Trugschluß, das doch ist.
            Ich wüsste nicht, dass die AL-Versicherung rücklagenfinanziert ist. Vielmehr ist sie beitragsgedeckt, was heißt, dass sie über die Beiträge finanziert wird, welche umso mehr steigen, je höher die Kosten der Versicherung sind.
            Also bezahle ich direkt dafür. Die Arbeitslosenversicherung dient auch keiner Regierung dazu
            um irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen, sondern gehört
            wohl dem einzahlenden Leuten, so versteh ich das und so will
            ich das verstanden haben, basta!
            Auch wenn Du (virtuell) noch so fest auf den Tisch haust und denkst, mit einem kernigen "basta" hättest Du das Recht auf Deiner Seite: eine Versicherungsleistung ist kein generelles Recht zum Abschöpfen derselben, Du fährst ja auch nicht Dein Auto mutwillig an die Wand, wenn Du Geld brauchst. Will heißen: jedem Versicherten obliegen gewisse Pflichten. Im Falle der ALV sind diese Pflichten, seinen Hintern schlenigst wieder in Lohn und Brot zu heben. "Basta!"....;-) Zahlst Du auch selber Deinen unverschuldeten Unfall an Deinem
            heissgeliebten BMW?
            s.o.
            Ferner liebe ich diesen Wagen nicht, da ich ihn mir locker leisten kann. Anders sollte man ein Auto nicht sehen, denke ich. oder lässt Dir den Schaden aus einer
            Versicherung ersetzen??? Natürlich tust Du es, was ein
            Arbeitsloser natürlich aus Sicht eines ICH-MENSCHENS nicht
            machen darf.
            Gerd, Du spielst Dich heir selbst an die Wand. Du gehst von der bedingungslosen Zahlungsverpflichtung der ALV aus, die es aber nur in Deinen Träumen gibt. Arbeitslosenhilfe sollte als absolute, zeitlich begrenzte
            Notlösung verstanden werden, die nicht höher sein darf, als
            dann lies nach wie lange Du sowas bekommst und unter welchen
            Voraussetzungen und laber nicht. Du bist eine absolute Null
            auf dem Gebiet, red lieber von dem, wo Du mehr Ahnung hast.
            Es erfolgt an dieser Stelle erneut ein Verweis auf die Nettiquette des Forums.
            Ferner hatte ich lediglich meine Vorstellungen geschrieben (s. Formulierung "sollte"), daher ist Deine Wertung (unabhängig davon, dass sie ohnehin falsch ist), vollkommen überflüssig. das nötige Minimum. Nur so ist der Arbeitslose auch motiviert,
            sich sofort wieder einen Job zu suchen.
            blabla, Grösster Schwachsinn wieder von Dir!
            Ich bin ganz schwindelig ob der faktenschwangeren Argumentation, die Du hier lieferst, Gerd. Wo kein Job ist, kann auch keiner eingestellt werden, das
            weisst Du genauso, oder bist blind?
            Nein Gerd, ich bin hellwach und weiss daher, dass es doch 2 bis 9 Jobs mehr gibt als die in der Statistik als unbesetzt ausgewiesenen. Da ich meine Brötchen im Mittelstand verdiene, denke ich sehr wohl beurteilen zu können, dass bei günstigeren gesetzlichen und steuerlichen Voraussetzungen zehntausende von Jobs aus dem Bodenb schiessen würden. Gerade im Dienstleistungssektor gibt es mannigfaltige Möglichkeiten, sich zu verdingen. Aber solange der deutsche Arbeitslose es sich leisten kann zu sagen, dieser Job sei ihm nicht würdig, wird das wohl nichts... Aber ist ja wieder Geschwafel aus der Regenbogenpresse. Lies
            mal was gescheites!!!
            Woher weisst Du, was ich lese? Sag den Arbeitslosen doch mal, wo die Jobs sind
            s.o. und schwafel
            nicht nur, dann tust der Allgemeinheit einen grösseren
            Gefallen als nur Blödsinn zu reden, aber dazu bist sicherlich
            nicht in Lage, gelle?
            Erneuter Verweis auf die Nettiquette. Glaubst Du im ernst, dass die meistens Arbeitslosen glücklich
            und zufrieden über ihre Lage sind??
            Ich glaube, dass in vielen Fällen die Motivation, sich einen Job zu suchen, noch nicht groß genug ist. Wie ich es schrieb. Obwohl, nach Deiner Auffassung sind sie ja es, bleib bei
            Deinem Glauben und denk daran, Du bist vielleicht schneller
            arbeitslos als Du laufen kannst, egal aus welchen Gründen auch
            immer.
            Das kann passieren, nur hätte ich morgen einen neuen Job. Zur Not als Barkeeper. Ich fühle nämlich eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, die über das "Handaufhalten" hinausgeht. Lieg dann janicht jemanden auf der Tasche. Brauchst ja auch
            nicht! Du lebst dann von markigen Sprüchen.
            Nein, ich lebe dann von meinem Vermögen, Gerd. Da ich weiss, wie ich meine Verantwortung zu erfüllen habe, versaufe ich mein Geld nicht auf Mallorca, sondern sichere meine Familie ab. Und tschüss

            Gerd

            Ps: hab mich noch gewaltig zurück gehalten. An einem
            Stammtisch tät ich Dir was ganz anderen noch an den Kopf
            werfen, glaub es mir!
            Das zeigt nur, wo man Dich einzuordnen hat, Gerd.
            Stil kann man eben auch von der höchsten AL-Geldzahlung nicht kaufen.

            Mathias
          • Re^6: 500 Std. umsonst arbeiten - bitte melden!
            Scheinbar hast Du von der Realität überhaupt
            keine Ahnung.
            Da ich mein Leben komplett ohne fremde Hilfe manage und v.a.
            finanziere (und das äußerst erfolgreich), denke ich nicht,
            dass diese Behauptung so stehe bleiben kann.
            Wer 3 Arbeitslose alleine ernährt, kann der Realität nicht so
            ganz fern sein, oder was meinst Du, lieber Gerd...?
            Doch, genau hier hat Gerd recht. Du magst von deinem Berufsfeld etc. Ahnung haben, aber eben nicht von etwas, das mit dem Bereich Arbeitslosigkeit zu tun hat. Ausser Hass und Verachtung auf alle Arbeitslose lässt sich bei dir nichts finden. Du hast nie den Versuch unternommen, Dich ernsthaft mit diesem Thema zu beschäftigen.

            Und darum ging es Gerd: dass du von diesem Bereich keine Ahnung hast. Und da hat er nun mal recht. Ich empfehle Dir, vorher Dich schlau zu machen
            und nicht nur Sprüche vom Band zu lassen!!!
            Ich bin bereits schlau, danke.
            Wie gesagt: bei dem Thema, um das hier geht, kann man es nicht behaupten. Du bist kein
            Realist sondern ein Fantast, gelinde ausgedrückt!!
            Denkst Du ernsthaft, solche persönlichen Angriffe erhärten die
            Glaubwürdigkeit Deines Standpunktes? Damit machst Du Dich doch
            nur lächerlich.
            Anscheinend bin ich nicht der einzige, der die Menschenverachtung deines Standpunktes erkennt. Es geht mir hier darum, dass man nach Arbeitslosigkeit nicht
            unbedingt erwarten darf, einen Job mit demselben Status und
            Gehalt zu bekommen, wie vorher.
            Es ist aber auch eine Vergeudung menschlicher Ressourcen - auch vom gesellschaftlichen Standpunkt, nicht vom individuellen - wenn jemand den erstbesten Job annimmt. Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Ich halte es hier mit exc (Christian) und weise auf die
            Qualifikation nach seiner Definition hin.
            Gerade in technischen Berufen muss man sich nach langer
            Arbeitslosigkeit eben erst mal wieder auf den Stand bringen
            und auch gehaltsmässig klein anfangen. Man kann sich ja wieder
            hocharbeiten.
            Eben - nach langer Arbeitslosigkeit. Du sprichst aber davon, dass man sofort jede Arbeit annehmen soll. Lange Suchzeiten akzeptierst du nicht. Aber von sowas verstehst Du ja sowieso nichts!
            ...aber bezahlen darf ich schon, nicht wahr...?
            Merkst Du eigentlich nicht, wie dümmlich es wirkt, anderen
            Unverständnis in der Diskussion vorzuwerfen?
            Gerd beschreibt hier lediglich die Fakten. Der Sklavenhandel wurde vor langer, langer Zeit abgeschafft!
            Ich verstehe Deine Argumentation nicht.
            Siehste, was nicht verstehen willst, verstehst einfach nicht,
            sondern kannst nur markige Sprüche vom Band lassen!
            Die Wahrheit tut immer weh, daher bringt man sie am besten
            direkt auf den Punkt, das verkürzt die Schmerzen, lieber
            Gerd...
            Das ist richtig. Nur nicht alles, was Schmerzen bereitet, ist wahr. Manchmal ist es schlicht nur blöd. Weshalb? Ron Sommer hat clever verhandelt und wird dafür
            belohnt. Ferner ist er nicht arbeitslos, soweit ich weiss.
            Aha. Sommer treibt einen Konzern in den Abgrund, wird rausgeschmissen, erhält eine Menge Geld und hat noch einen neuen Job, wo er sicherlich auch nicht schlecht verdient. Klasse Position. Mit welchem Recht sollten andere einen Anspruch auf diese
            Zahlungen an Sommer haben? Etwa nur weil sie selbst nicht in
            der Lage waren, viel zu verdienen? Das ist Kommunismus und ich
            lehne solche Thesen ab.
            Das ist Quatsch. Lies mal ein Buch und beschäftige dich mit dem Begriff "Kommunismus". Sinnlos reingeschmissene Begriffe, ohne irgendeinen Zusammenhang erleichtern nicht gerade eine seriöse Diskussion. Dein Neid ist einem Ron Sommer
            scheißegal. Und mir sowieso. Ich will sein Geld nicht, sondern
            verdiene mir lieber mein eigenes. Würden ein paar mehr Leute
            so denken und nicht immer andere für ihr Schicksal
            verantwortlich machen, wären wir bei 1,5 Mio. Arbeitslosen und
            die Welt wäre in Ordnung.
            Tolles Statement. Ohne irgendeinen Beleg. Nur ideologisches Gewäsch. Sag mir einen vernünftigen Grund warum der eine
            hohe Abfindung bekommt
            Weil er etwas anständiges gelernt und clever verhandelt hat.
            Aha. Man muss also nur etwas anständig lernen und clever verhandeln, dann bekommt man eine solche Abfindung, wenn man sich in seinem Job als völlig unfähig erwiesen hat? und der Arbeitslose daraus, wird von
            solchen Typen wie Dich niedergemacht.
            "Solche Typen wie mich" machen sicherlich keine Arbeitslosen
            nieder. Ich zeige nur auf, wo in meinen Augen die
            Verpflichtung liegt, wenn man vom Staat lebt.
            Ok: die Verpflichtung, die du aufzeigt, bedeutet die Gesellschaft zu schädigen, in dem selbst eine kurze Arbeitslosigkeit die eigenen Kenntnisse entwertet werden. Klasse Verpflichtung! Ist nur ein Beispiel,
            könnte damit Seiten füllen.
            Lieber nicht, mir reicht das hier schon vollkommen....
            Ist schon klar. Wenn dir hier mal einer die Realität aufzeigt, brichst du die Diskussion lieber ab. Kein Mensch hackt auf solche typen rum, hast etwa Angst vor
            denen? geh solchen mal an den Kragen, aber dazu bist zu feige.
            Was soll das denn? Zunächst einmal hacke ich auf niemandem
            herum, sondern sage lediglich meine Meinung zum Thema
            Arbeitslosenunterstützung.
            Ferner habe ich eigentlich nicht vor, jemandem physisch "an
            den Kragen" zu gehen. Vielmehr greife ich bei
            Auseinandersetzungen nach Möglichkeit zur Waffe des Wortes.
            Feige bin ich sicherlich nicht, ich scheue keine
            Auseinenadersetzung,
            LOL! Denk nach: Miete bleibt gleich, die Nebenkosten davon steigen
            jährlich. Lebensmittel, die er nun einmal braucht zur
            Erhaltung seiner Arbeitskraft, werden auch immer teurer, die
            Verkehrsbetriebe oder auch das notwendige Auto haben ihren
            Preis.
            Daher steigen ja auch die Gehälter. Verdient er nun weniger
            als in seinem alten Job, muss der Arbeitslose eben umziehen.
            Kann stimmen, muss aber nicht. Es kann auch gute Gründen geben, dass Arbeitslose in ihrem Umfeld wohnen bleiben und bleiben müssen. Es ist doch nicht meine Aufgabe, ihm seinen gewohnten
            Lebensstandard ohne Einschränkung weiterhin zu sichern. Ich
            muss lediglich mit einem Teil meines Einkommens dafür sorgen,
            dass in diesem Land niemand hungern oder frieren muss. Alles
            andere ist Luxus, den wir uns sowieso nicht mehr leisten
            können.
            Falsch. Wir können schon. Es ist nur eine Frage des Wollens und der Prioritäten. Also schreib genauer: "den du dir nicht mehr leisten willst." Sei doch wenigstens ehrlich und verstecke dich nicht hinter irgendwelchen Floskeln, die schlicht nicht stimmen. Sind Kinder und Familie da, auch die fordern zu recht ihr
            recht auf Ernährung und Kleidung, aber all dieses sind
            bestimmt fremdwörter für Dich.
            Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie Du das
            so genau wissen kannst.
            Ich denke, ich muss nicht explizit erwähnen, dass auch
            Mc-Donalds-Mitarbeiter ihre Kinder angezogen in die Schule
            schicken.
            Ja? Wie viel alleinerziehnede Eltern arbeiten denn bei McDonalds. Es sind größtenteils Studenten oder Personen, bei denen der Ehepartner auch etwas verdient. Achso, sagte doch, ICH-MENSCH.
            Wer ist das nicht in gewissem Masse?
            In gewissen Masse, aber nicht ausschliesslich. Was für ein Trugschluß, das doch ist.
            Ich wüsste nicht, dass die AL-Versicherung rücklagenfinanziert
            ist. Vielmehr ist sie beitragsgedeckt, was heißt, dass sie
            über die Beiträge finanziert wird, welche umso mehr steigen,
            je höher die Kosten der Versicherung sind.
            Also bezahle ich direkt dafür.
            Ist irgendwie bei jeder Versicherung so. Aber bei der Kfz-Versicherung etc. regst du dich nicht auf. Seltsam nicht? Die Arbeitslosenversicherung dient auch keiner Regierung dazu
            um irgendwelche Haushaltslöcher zu stopfen, sondern gehört
            wohl dem einzahlenden Leuten, so versteh ich das und so will
            ich das verstanden haben, basta!
            Auch wenn Du (virtuell) noch so fest auf den Tisch haust und
            denkst, mit einem kernigen "basta" hättest Du das Recht auf
            Deiner Seite: eine Versicherungsleistung ist kein generelles
            Recht zum Abschöpfen derselben, Du fährst ja auch nicht Dein
            Auto mutwillig an die Wand, wenn Du Geld brauchst.
            Aha. Parallel dazu: du wirst auch nicht mutwillig arbeitslos, wenn du Geld brauchst. Nur damit du selbst merkst, was für einen Unsinn du geschrieben hast. Will
            heißen: jedem Versicherten obliegen gewisse Pflichten. Im
            Falle der ALV sind diese Pflichten, seinen Hintern schlenigst
            wieder in Lohn und Brot zu heben. "Basta!"....;-)
            Richtig. Aber eben nicht den erstbesten Job anzunehmen, wie du propagierst. oder lässt Dir den Schaden aus einer
            Versicherung ersetzen??? Natürlich tust Du es, was ein
            Arbeitsloser natürlich aus Sicht eines ICH-MENSCHENS nicht
            machen darf.
            Gerd, Du spielst Dich heir selbst an die Wand. Du gehst von
            der bedingungslosen Zahlungsverpflichtung der ALV aus, die es
            aber nur in Deinen Träumen gibt.
            Richtig. Die Einschränkung, die du forderst (kein ALG ohne ernsthaftes Bemühen um einen Job), gibt es schon längst. Warum forderst du sie dann noch so vehement? Wo kein Job ist, kann auch keiner eingestellt werden, das
            weisst Du genauso, oder bist blind?
            Nein Gerd, ich bin hellwach und weiss daher, dass es doch 2
            bis 9 Jobs mehr gibt als die in der Statistik als unbesetzt
            ausgewiesenen.
            2 bis 9 Jobs mehr oder zweimal bis neunmal so viele Jobs? 2 bis 9 Jobs mehr würde nicht viel ändern. Da ich meine Brötchen im Mittelstand verdiene,
            denke ich sehr wohl beurteilen zu können, dass bei günstigeren
            gesetzlichen und steuerlichen Voraussetzungen zehntausende von
            Jobs aus dem Bodenb schiessen würden. Gerade im
            Dienstleistungssektor gibt es mannigfaltige Möglichkeiten,
            sich zu verdingen. Aber solange der deutsche Arbeitslose es
            sich leisten kann zu sagen, dieser Job sei ihm nicht würdig,
            wird das wohl nichts...
            Das ist entweder Quatsch (er verliert seinen Anspruch auf ALG) oder eben das Problem, das dann sofort langwierig aufgebautes Know-how nutzlos wird. Effizient ist das nicht. Aber ist ja wieder Geschwafel aus der Regenbogenpresse. Lies
            mal was gescheites!!!
            Woher weisst Du, was ich lese?
            Kann man aus deinen Statements leicht entnehmen. Glaubst Du im ernst, dass die meistens Arbeitslosen glücklich
            und zufrieden über ihre Lage sind??
            Ich glaube, dass in vielen Fällen die Motivation, sich einen
            Job zu suchen, noch nicht groß genug ist. Wie ich es schrieb.
            Die Fakten widerlegen dich jedoch. Wie ich schon schrieb: die meisten finden schnell wieder einen neuen Job. Nur werden dann wieder andere arbeitslos. Obwohl, nach Deiner Auffassung sind sie ja es, bleib bei
            Deinem Glauben und denk daran, Du bist vielleicht schneller
            arbeitslos als Du laufen kannst, egal aus welchen Gründen auch
            immer.
            Das kann passieren, nur hätte ich morgen einen neuen Job. Zur
            Not als Barkeeper. Ich fühle nämlich eine Verantwortung
            gegenüber der Gesellschaft, die über das "Handaufhalten"
            hinausgeht.
            Und warum ist es dann dein Bestreben, der Gesellschaft, für die du ja angeblich Verantwortung empfindest, mutwillig zu schaden? Ich gehe dabei davon aus, dass du ein für die Gesellschaft höheres Know-how zu bieten hast, als Barkeeper. Das zeigt nur, wo man Dich einzuordnen hat, Gerd.
            Stil kann man eben auch von der höchsten AL-Geldzahlung nicht
            kaufen.
            Verstand und Anstand kann man auch nicht kaufen.
          • von exc 0
            [MOD] Bitte bei der Sache bleiben.
            Ohne jetzt einen der drei Diskutanten besonders hervorheben zu wollen, möchte ich darum bitten, sich auf die Sache zu beschränken und nicht über Persönlichkeitsausprägungen des jeweils anderen zu fabulieren.

            Einiges was ich hier in den letzten Artikeln zu lesen das nicht vorhandene Vergnügen hatte, fällt schon in die Kategorie "unter aller Sau". Also bitte wieder zurück zum Thema.

            Gruß
            Christian
          • von exc 0
            Jobsharing?
            auch Hi,
            Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten
            und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit
            einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein
            paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.
            Wie stellst Du Dir das vor? Die von Mathias angesprochene mittägliche Rotation? Jeder 2,5 Tage je Woche? Spannend wäre auch zu wissen, welche Branchen und Tätigkeiten Du in Deinen grandiosen Plan einbeziehen möchtest. Es ist bei uns schon gelegentlich ein Problem, wenn mal jemand nur einen Tag nicht da ist. Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter
            Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Qualifikation?

            Gruß
            Christian
          • Re: Jobsharing?
            auch Hi,
            Hier ein paar Gegenargumente:
            Die, die Arbeit haben, sollen nur noch 50% der Zeit arbeiten
            und auch natürlich nur noch 50% Lohn / Gehalt erhalten, damit
            einer der keine Arbeit hat wieder 50% Arbeit hat und auch ein
            paar Kröten vom grossen Kuchen abbekommt.
            Wie stellst Du Dir das vor? Die von Mathias angesprochene
            mittägliche Rotation? Jeder 2,5 Tage je Woche? Spannend wäre
            auch zu wissen, welche Branchen und Tätigkeiten Du in Deinen
            grandiosen Plan einbeziehen möchtest. Es ist bei uns schon
            gelegentlich ein Problem, wenn mal jemand nur einen Tag nicht
            da ist.
            Nicht kapiert?

            genauso unmöglich oder anders ausgedrückt, schwachsinnig wie Mathias seine Forderung nach wenig Lohn für gleiche Arbeit eines ehemaligen Arbeitslosen.
            Wollte Schwachsinn nur mit Schwachsinn beantworten, vielleicht kapiert er und andere dieser Denkart dann was die täglich so loslassen an Sprüchen, die jeglicher Grundlage entbehren. Meinst Du, Du bist fachlich besser als ein eingestellter
            Arbeitsloser und das gerechtfertigt Deinen höheren Lohn?
            Sag mir nur einen einzigen plausiblen Grund?
            Qualifikation?
            Na klar hat er die gleiche Qualikation, in manchen Fällen kann er sogar höher qualifiziert sein. Der Arbeitnehmer wird selten heute wegen seiner nicht vorhandenen Qualifikation, sondern wegen x-beliebige Gründe entlassen, das nennt man dann wegen wirtschaftlicher Lage des Betriebes. Ob immer diese Formulierung stimmt sei dahin gestellt.
            Sind etwa die Leute bei mobilcom wegen nicht vorhandener Qualifikation entlassen worden, wohl kaum.
            Hackt nicht immer auf nicht vorhandene Argumente rum! Kommt langsam mal wieder zu der Wirklichkeit zurück.

            Gerd
            Gruß
            Christian
          • von exc 0
            Re^2: Jobsharing?
            Qualifikation?
            Na klar hat er die gleiche Qualikation, in manchen Fällen kann
            er sogar höher qualifiziert sein.
            Es geht mir nicht um Qualifikation im Sinne von Zahntechniker, Erste-Hilfe-Schein oder Jodeldiplom, sondern um die Qualifikation, die man erwirbt, wenn man eine Arbeit über einen Zeitraum > 1 Jahr macht. Es geht um Persönlichkeit, Lernwillen, Wissen um interne Abläufe und die Knöpfe, die man bei Menschen drücken muß, Kunden wie Mitarbeitern oder Vorgesetzten.

            Ich mache meine Arbeit seit jetzt ziemlich genau 4 Jahren. Es hat ungefähr 1 Jahr gedauert, bis ich mich sicher fühlte und noch ein weiteres, bis ich sicher war. Für die Einarbeitung unserer zukünftigen Kollegin, die wohlgemerkt vorher Auszubildende bei uns war, planen wir für´s gröbste 1 Jahr und sie kann - so hoffen wir - eine Kollegin ersetzen, die in 4 (!) Jahren in den Vorruhestand geht.

            Wo sollen wir da einen Arbeitslosen herbekommen, der mal so für zwischendurch für uns einspringen kann? Es mag ja sein, daß meine Tätigkeit ein ausgesprochener Sonderfall ist, aber von dem, was passiert, wenn man einen dahergelaufenen Idioten als Telephonzentralenmensch einstellt, zehren wir schon seit einem halben Jahr. Der Arbeitnehmer wird selten
            heute wegen seiner nicht vorhandenen Qualifikation, sondern
            wegen x-beliebige Gründe entlassen, das nennt man dann wegen
            wirtschaftlicher Lage des Betriebes.
            Es geht mir nicht darum, wer warum entlassen wird, sondern darum, wen man wieso nicht einstellen kann.

            Gruß
            Christian
          • Re^3: Jobsharing?
            Qualifikation?
            Na klar hat er die gleiche Qualikation, in manchen Fällen kann
            er sogar höher qualifiziert sein.
            Es geht mir nicht um Qualifikation im Sinne von Zahntechniker,
            Erste-Hilfe-Schein oder Jodeldiplom, sondern um die
            Qualifikation, die man erwirbt, wenn man eine Arbeit über
            einen Zeitraum > 1 Jahr macht. Es geht um Persönlichkeit,
            Lernwillen, Wissen um interne Abläufe und die Knöpfe, die man
            bei Menschen drücken muß, Kunden wie Mitarbeitern oder
            Vorgesetzten.
            Mann oh Mann, was soll das nun wieder?

            Ich habe mich aus dem technischen Sektor kurz vor der Wende zurückgezogen und bin in den Vertrieb gegangen, für schwer erklärbare Güter und war nach ca. 2 Monaten bereits erfolgreich, nur mal so.
            Erzähl also nicht, dass heute jeder Job eine Einarbeitungszeit vomn minsdestens einem Jahr braucht, Blödsinn.
            Last die Leute arbeiten und haltet sie nicht zurück, meine Erfahrung aus dem Berufsleben.
            Ich mache meine Arbeit seit jetzt ziemlich genau 4 Jahren. Es
            hat ungefähr 1 Jahr gedauert, bis ich mich sicher fühlte und
            noch ein weiteres, bis ich sicher war. Für die Einarbeitung
            unserer zukünftigen Kollegin, die wohlgemerkt vorher
            Auszubildende bei uns war, planen wir für´s gröbste 1 Jahr und
            sie kann - so hoffen wir - eine Kollegin ersetzen, die in 4
            (!) Jahren in den Vorruhestand geht.

            Wo sollen wir da einen Arbeitslosen herbekommen, der mal so
            für zwischendurch für uns einspringen kann?
            Wer redet von so mal zwischendurch einspringen? Es mag ja sein,
            daß meine Tätigkeit ein ausgesprochener Sonderfall ist, aber
            von dem, was passiert, wenn man einen dahergelaufenen Idioten
            als Telephonzentralenmensch einstellt, zehren wir schon seit
            einem halben Jahr.
            Der Idiot ist nicht der, der in der Telefonzentrale sitzt, der Idiot ist der der ihn eingestellt hat.
            Begründung: Dieser Mensch hatte nicht das notwendige Fachwissen um Personal auszusuchen, das ist die Wahrheit, also weg damit.
            So macht man das doch heute mit Mitarbeiter, aber ein Personalchef ist ja ein Gott in der Firma? Der Arbeitnehmer wird selten
            heute wegen seiner nicht vorhandenen Qualifikation, sondern
            wegen x-beliebige Gründe entlassen, das nennt man dann wegen
            wirtschaftlicher Lage des Betriebes.
            Es geht mir nicht darum, wer warum entlassen wird, sondern
            darum, wen man wieso nicht einstellen kann.
            Richtig, in Eurer Firma kann das aber keiner entscheiden, siehe vorherigen Abschnitt, da die Fachkraft dafür offentsichtlich nicht vorhanden.

            wie Du nun siehst, kann man alles von zwei Seiten beleuchten, in diesem Fall kommt Euer Laden in meinen Augen schlecht weg.
            QS 9000, falls vorhanden, nicht richtig umgesetzt.

            schönen Abend noch

            Gerd
            Gruß
            Christian
          • von exc 0
            Re^4: Jobsharing?
            Es geht mir nicht um Qualifikation im Sinne von Zahntechniker,
            Erste-Hilfe-Schein oder Jodeldiplom, sondern um die
            Qualifikation, die man erwirbt, wenn man eine Arbeit über
            einen Zeitraum > 1 Jahr macht. Es geht um Persönlichkeit,
            Lernwillen, Wissen um interne Abläufe und die Knöpfe, die man
            bei Menschen drücken muß, Kunden wie Mitarbeitern oder
            Vorgesetzten.
            Mann oh Mann, was soll das nun wieder?

            Ich habe mich aus dem technischen Sektor kurz vor der Wende
            zurückgezogen und bin in den Vertrieb gegangen, für schwer
            erklärbare Güter und war nach ca. 2 Monaten bereits
            erfolgreich, nur mal so.
            Erzähl also nicht, dass heute jeder Job eine Einarbeitungszeit
            vomn minsdestens einem Jahr braucht, Blödsinn.
            Von jedem Job war nicht die Rede, sondern von meinem Job. Wenn jede Tätigkeit von jedem erfüllt werden könnte, wäre die Welt wohl für Dich in Ordnung. Alle Menschen sind gleich? Begründung: Dieser Mensch hatte nicht das notwendige
            Fachwissen um Personal auszusuchen, das ist die Wahrheit, also
            weg damit.
            So macht man das doch heute mit Mitarbeiter, aber ein
            Personalchef ist ja ein Gott in der Firma?
            Dummer Spruch, und zwar genau gesagt ein saudummer. Warum Du so eine Haßschiene fährst, ist mir unklar, aber letztlich auch egal. Muß wohl irgendwas mit Deinen Erlebnissen im Arbeitsleben zu tun haben. Diese scheinen Deine Sicht der Dinge sehr einseitig geprägt zu haben.

            Du wirst verstehen, daß ich die Diskussion aus Desinteresse abbrechen werde, wenn Du die Schuld für Arbeitslosigkeit nur bei den Unternehmen suchst.

            Gruß
            Christian
          • Re^5: Jobsharing?
            Es geht mir nicht um Qualifikation im Sinne von Zahntechniker,
            Erste-Hilfe-Schein oder Jodeldiplom, sondern um die
            Qualifikation, die man erwirbt, wenn man eine Arbeit über
            einen Zeitraum > 1 Jahr macht. Es geht um Persönlichkeit,
            Lernwillen, Wissen um interne Abläufe und die Knöpfe, die man
            bei Menschen drücken muß, Kunden wie Mitarbeitern oder
            Vorgesetzten.
            Mann oh Mann, was soll das nun wieder?

            Ich habe mich aus dem technischen Sektor kurz vor der Wende
            zurückgezogen und bin in den Vertrieb gegangen, für schwer
            erklärbare Güter und war nach ca. 2 Monaten bereits
            erfolgreich, nur mal so.
            Erzähl also nicht, dass heute jeder Job eine Einarbeitungszeit
            vomn minsdestens einem Jahr braucht, Blödsinn.
            Von jedem Job war nicht die Rede, sondern von meinem Job. Wenn
            jede Tätigkeit von jedem erfüllt werden könnte, wäre die Welt
            wohl für Dich in Ordnung. Alle Menschen sind gleich? Begründung: Dieser Mensch hatte nicht das notwendige
            Fachwissen um Personal auszusuchen, das ist die Wahrheit, also
            weg damit.
            So macht man das doch heute mit Mitarbeiter, aber ein
            Personalchef ist ja ein Gott in der Firma?
            Dummer Spruch, und zwar genau gesagt ein saudummer. Warum Du
            so eine Haßschiene fährst, ist mir unklar, aber letztlich auch
            egal. Muß wohl irgendwas mit Deinen Erlebnissen im
            Arbeitsleben zu tun haben. Diese scheinen Deine Sicht der
            Dinge sehr einseitig geprägt zu haben.
            Nix Hassschiene, habe nur versucht Dir zu erklären, warum Du kein Recht hast den Telefonisten als Idioten hinzustellen, nichts anderes war mein Anliegen, ok?
            Aber scheinbar hast nur Du das Recht, Urteile über Menschen abzugeben?
            Kritik verträgst wohl überhaupt nicht?
            Aber das hatten wir ja schon mal früher, auch dort warst Du ja der grosse Macher!
            Alle sind nichts, nur Du zählst, so habe ich Dich ja bereits kennengelernt.
            Du wirst verstehen, daß ich die Diskussion aus Desinteresse
            abbrechen werde, wenn Du die Schuld für Arbeitslosigkeit nur
            bei den Unternehmen suchst.

            Hab ich das gesagt?
            Verdrehe nicht die Tatsachen, natürlich ist nicht jeder Arbeitslose an seiner Lage unschuldig.
            Ich hasse an der ganzen Arbeitslosendebatte nur eines, alle sehen den Arbeitslosen als Deppen der Nation, der zu faul ist, sich eine Arbeit zu suchen, was schlicht und einfach falsch ist.
            Jeder der das behauptet und mir keine wirklich stichhaltigen Argumente dafür bringt, dass dieses so ist, bekommt Gegenwind zu spüren.
            Was ist falsch daran?
            Andersrum duldest Du es ja auch?

            Schönen Abend

            Gerd Gruß
            Christian
          • von exc 0
            Re^6: Jobsharing?
            Aber scheinbar hast nur Du das Recht, Urteile über Menschen
            abzugeben?
            Kritik verträgst wohl überhaupt nicht?
            Oh, ich bin durchaus kritikfähig. Nur muß die Kritik ein gewisses Maß an Vernunft aufweisen. Aber das hatten wir ja schon mal früher, auch dort warst Du ja
            der grosse Macher!
            Tatsächlich? Beispiele! Alle sind nichts, nur Du zählst, so habe ich Dich ja bereits
            kennengelernt.
            Fein. Persönliche Anmache - insbesondere wenn sie so undifferenziert und unbegründet geäußert wird - hilft unmittelbar dabei, den eigenen Standpunkt zu vertreten.
            Du wirst verstehen, daß ich die Diskussion aus Desinteresse
            abbrechen werde, wenn Du die Schuld für Arbeitslosigkeit nur
            bei den Unternehmen suchst.

            Hab ich das gesagt?
            Verdrehe nicht die Tatsachen, natürlich ist nicht jeder
            Arbeitslose an seiner Lage unschuldig.
            Ich hasse an der ganzen Arbeitslosendebatte nur eines, alle
            sehen den Arbeitslosen als Deppen der Nation, der zu faul ist,
            sich eine Arbeit zu suchen, was schlicht und einfach falsch
            ist.
            Jeder der das behauptet und mir keine wirklich stichhaltigen
            Argumente dafür bringt, dass dieses so ist, bekommt Gegenwind
            zu spüren.
            Was ist falsch daran?
            Andersrum duldest Du es ja auch?
            Blablablubb. Gespräch vorbei.

            Nacht.
            C.

            P.S.
            Bitte nicht damit rechnen, daß ich weitere Beiträge von Dir beantworte. Ich bin zwar bisher oft Deiner Meinung gewesen, aber auf Klassenkampf lasse ich mich nicht mehr ein.
          • von Mathias 0
            Re^2: Jobsharing?
            Hallo Gerd! genauso unmöglich oder anders ausgedrückt, schwachsinnig wie
            Mathias seine Forderung nach wenig Lohn für gleiche Arbeit
            eines ehemaligen Arbeitslosen.
            Wollte Schwachsinn nur mit Schwachsinn beantworten, vielleicht
            kapiert er und andere dieser Denkart dann was die täglich so
            loslassen an Sprüchen, die jeglicher Grundlage entbehren.
            Nur zur Richtigstellung:
            "Schwachsinn" ist es lediglich zu behaupten, ich hätte weniger Lohn für gleiche Arbet bei Ex-Arbeitslosen gefordert. Das hast Du lediglich unterstellt, ich hatte dem jedoch widersprochen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil....

            Mathias