recht haben und recht bekommen sind oftmals zwei verschiedene
sachen.
vor allem wenn du gegen 200 taxifahrer antrittst
JA, mit taxifahrern würde ich mich auch nicht anlegen! Einem Freund wollte ein Taxifahrer für eine 10 € - Strecke 50,- € abknöpfen. Als er dagegen - leider schlecht deutsch sprechend
protestierte, rief der Taxifahrer andere Taxifahrer und die Polizei. Die hat ihm dann 50,- € abgenommen…Ich ärgere mich immernoch über diese Ungerechtigkeit und Unverschämtheit!
Mit Taxifahrern im Frankfurter Raum ist wahrlich nicht zu spaßen!Gruß, Matuja
ich würde das erste Knöllchen bezahlen und dem zweiten widersprechen weil es sich um dasselbe Vergehen handeln muss. Wenn sie natürlich tatsächlich zwei unterschiedliche Fotos von dir haben sollten, hast du uns angeflunkert und die Stelle wohl doch zweimal passiert. Wenn jedoch beide Fotos identisch sind, muss zu deinen Gunsten von der geringeren Geschwindigkeit ausgegangen werden. (Ob dann ein Einspruch gegen beide Tickets wegen erwiesener Fehlfunktion der Blitzanlage aussichtsreich wäre, kann ich nicht beurteilen.)
Ich habe heute morgen wieder die Stelle passiert - der Häuserblock, an dem
gemessen wurde, läuft quer, nicht längs zur Straße. D.h. der gefahrene Weg
zwischen 18.40 und 18.43 beträgt etwa 10-15 m. Ich verstehe es immer
weniger…
da hast du mich falsch verstanden.
Ich sagte: Anzeige erstatten kann jeder (bei der Behörde)
Die „Tickets“ stellt die Behörde aus, da die Ahndung der OWi eine hoheitliche Aufgabe ist.
Wo liegt das Problem?
Kannst du dir vorstellen, dass die Anzeigen in der Behörde von vier verschiedenen Sachbearbeitern bearbeitet werden, dass diese sich nicht vorher absprechen dürfen, da der Gesetzgeber den Datenschutz davor gesetzt hat?
Ich sagte: Anzeige erstatten kann jeder (bei der Behörde)
Die „Tickets“ stellt die Behörde aus, da die Ahndung der OWi
eine hoheitliche Aufgabe ist.
Mensch, das weiß ich doch
Wo liegt das Problem?
Kannst du dir vorstellen, dass die Anzeigen in der Behörde von
vier verschiedenen Sachbearbeitern bearbeitet werden,
Ja, kann ich. Ich habe nur versucht, mir das Ganze bildlich vorzustellen. Da rufen nun die ganzen Taxifahrer bei der Polizei und/oder der Stadt an. Der Mensch steht da vielleicht 30min (holt ja seine Verwandten ab). Klar kann jeder Anzeige erstatten. Aber ist es denn so, dass auf Grund von Aussagen von Privatleuten gleich OWi-Verfahren eingeleitet werden? Oder bezeugt das im Normalfall nicht ein Staatsbediensteter? Welche Motivation sollte dann der Empfänger haben seine Strafe zu bezahlen? Weil ein Taxifahrer das bezeugte? *g*
Sonst hol ich mir ein paar Kumpels und bezeugte täglich, dass mein böser Nachbar vor meinem Haus im Halteverbot steht und die arme Sau ist nach ein paar Wochen ruiniert weil sich die Tickets stapeln.
Zurück zum Fall: Nachdem die Taximeute sturmgeklingelt hat schickt die naheligende Wache 'ne Streife vorbei. Und die Beamten am Funk vor Ort wissen doch wohl was sie eben gemacht habe auch ohne den Datenschutz zu missachten. Wenn 10 Leute denselben Unfall melden schicken die doch auch nicht 10 Wagen hin!
Bei der Stadt vermute ich ähnliche Intelligenz, können maximal 2 Tickets entstehen aber nicht vier. Es sei denn, das Ganze wurde gar nicht öffentlich bezeugt.
Hallo,
Tja, es IST unglaublich! Aber leider WAHR.
Ich frage mich auch wie das moeglich ist, aber es IST tatsaechlich so passiert. Der Freund konnte sich wie gesagt nicht gut in deutsch artikulieren. Offensichtlich war die Taxiuhr manipuliert, sprang in 10er Schritten weiter. Der Taxifahrer rief die Polizei als der Freund aussteigen wollte und sich weigerte den ungerechtfertigten Betrag zu zahlen. Für die Polizei mag es so ausgesehen haben als wolle ein Fahrgast sich vorm Zahlen drücken. - Tja ja, die bösen Ausländer. - Ein wirklich schlimmes Erlebnis und leider wahr. Es hat mich eine Menge meiner gutgläubigen Naivität, dass sowas nicht möglich ist, gekostet!
Matuja
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Offensichtlich war die
Taxiuhr manipuliert, sprang in 10er Schritten weiter.
das ist Quatsch. Die Dinger sind geeicht.
Was wohl eher der Fall gewesen sein wird, ist, daß der Fahrer nicht auf Null gestellt hatte vor Fahrtantritt. Das funktioniert dadurch, daß man nach dem Aussteigen des letzten Kunden auf der Rückfahrt einfach die Uhr wieder einschaltet, als ob man einen neuen Kunden hätte. Oder eben, indem man die Wartezeit am Taxistand mitzählen lässt.
Da muß man genauso aufpassen, mit welchem Zählerstand das Ding losläuft, wie an einer Tankstelle mit Bedienung irgendwo im Ausland…
Aha, ja das kann sein. Wie auch immer der Fahrer das angestellt hat, die Uhr hat für eine Strecke, die nicht mehr als 10 € kosten duerfte (und das ist schon hoch gegriffen, denn es handelte sich um eine kurze Distanz, die dem Freund auch bekannt war) 50 € angezeigt. Und die Uhr war dann der „Beweis“. - Darum dachte ich die muss manipuliert gewesen sein…
Danke fuer den Hinweis,
Matuja
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