Es betrübt mich, wie Ihr alle über mich herfallt und keiner bereit ist, sich in diesem Biologieforum mit den biologischen Argumenten auch nur ansatzweise auseinandersetzen will. An dem Anteil von 99 % J & S-Dasein an unserer Evolution führt kein Weg vorbei. Es waren eben nicht die primitiven Ackerbauern, die uns geprägt haben.
Gruß an Alle
Ernesto
Ähm,
entschuldige aber Du hast bisher kein einziges „biologisches“ Argument gebracht…
Du hast nur die Phrasen eines eher zweifelhaften Buches hier gepostet, die entweder total aus dem Kontext gerissen sind oder tatsächlich vom Nichtwissen des Autors zeugen…
JD
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Servus Ernesto
Wir reden hier vom Mensch. das heist, von der Art Homo sapiens.
Dazu gehören weder die Homo Erectus Formen noch die Homo Habilis Formen.
Homo habilis eta 2, 5 Mio Jahre alt.
DENN:
Diese Formen der Gattung Homo unterscheiden sich signifikant.
Wenn dies in dem von dir genannten Buch (welches vergriffen ist und in der Unibib nicht vorliegt) anders dargestellt wird, so ist dies wissenschaftlicher Unfug.
Die gemeinsame Betrachtung dieser Formen im Rahmen dieser Fragestellung ist etwa genauso sinnvoll wie die gemeinsame Betrachtung des Urpferdchens von Messel mit dem modernen Pferd.
Gruß
Mike
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Hi Ernesto,
ich finde weder das von Dir zitierte Buch noch einen einzigen, wissenschaftlich ernstzunehmenden Artikel zum Thema Anthropologie von dem guten Herrn Schmidbauer. Der Mann ist Psychologe? Entschuldige meine Skepsis, aber da gibt es wirklich ein paar namenhafte Anthropologen, die dem werten Herren heftig widersprechen würden (bzw. eine andere Sicht der Dinge dazu veröffentlicht haben). Ich halte seine These für wenig haltbar und es gibt 100 Punkte, an denen der Rest der Menschen, die hier was zu gepostet haben, schon das Wesentliche kritisiert hat. Mich erschreckt nur, daß Du darauf quasi wie auf einen persönlichen Angriff reagierst. Wann ist das Buch erschienen? Wenn es vor 1990 war, würd ich dem sowieso nur begrenzt Glauben schenken, denn es hat sich in den letzten 10 Jahren sehr viel getan…auf die ganzen Punkte geh ich jetzt nicht ein, die mir bei der Argumentation aufstoßen, sonst müßt ich einen Roman schreiben, weil man gegen jeden Einzelnen gute Argumente in der Literatur findet…ein bißchen mehr Quellenarbeit Deinerseits würd ich schon empfehlen, bevor Du solche Dinge hier reinsetzt…auch wenn es für interessante Diskussionen sorgt, Kontroversen anzuregen 
cheers,
Felix
Zwischen „schlecht gehen“ und den von Dir aufgeführten
paradisischen Zuständen liegt ja doch noch ein wenig was
anderes.
Schlecht gehen ist relativ. Es ging ihnen gut genug, um zu
überleben. Sie hatten genügend Ressourcen und Geschick, um
sich in ihrer Umwelt zu behaupten und weiterentwickeln. Aber
das Schlaraffenland mit wenig Arbeitsaufwand, sozialen
immerwährendem Frieden und Abwesenheit von Krankheiten und
Seuchen war das ganz sicher nicht!
Überleg mal, erst mit stetig verfügbaren Ressourcen, deren
Beschaffung nicht den großteil des Alltags in Anspruch nahm,
kamen die großen Erfindungen der Menschen auf, blühten
Kulturen und Gesellschaften. Davon ist aus der von Dir
genannten Zeit nichts bekannt…
Die 99 % haben sicherlich in klimatisch günstigen Gegenden gelebt. Dort brauchten sie im Durchschnitt nur 3 Std täglich zu arbeiten. So gesehen ist Kultur heute teuer erkauft…
Mit der üppigen Lebensmittelversorgung heutiger Zeiten war ein
erheblicher Anstieg der Körpergröße, Verschiebung der
Fruchtbarkeit zu immer früheren Zeitpunkten.
Doch erst seit 100 Jahren und auch nur in den reichen Ländern…
Bei einer so rosigen Versorgung hätte das ganze sich auch
darauf auswirken müssen und man die entsprechenden
Auswirkungen an fossilen Funden sehen müssen… das ist aber
nicht der Fall.
Versuche einfach etwas kritischer mit den aufgezählten
„Fakten“ des Buches umzugehen. Nicht alles was mal irgendwer
in irgendein Buch geschrieben hat, entspricht deshalb auch
gleich der Wahrheit
)
Gehe einfach mal objektiv an die Geschichte ran und lass Dir
so manches Argument durch den Sinn ziehen ohne gleich mit der
„da steht aber…“ Keule zu winken.
Das will ich gerne tun, aber das könntet Ihr auch ein bischen mehr…
Ernesto
Phrasendrescherei ist ungleich Argumentation
Wie auch weiter unten schon mal erwähnt… Du bringst leider keine Argumente. Noch sind irgendwelche Deiner Aussagen irgendwie belegt, ausser durch Verweise auf ein merkwürdiges Buch… alles andere als wissenschaftlich.
Diese von Dir wiedergekäute 99% Worthülse ist ebenfalls ohne einen einzigen Beleg.
Also verweise nicht andere auf eine vernünftige Argumentation, obwohl sie definitiv stattfindet, sondern, fang selber mal damit an.
Mich jedenfalls erinnert dieses Geplapper an Haustürgeschäfte und nicht an eine vernünftige Diskussion.
Nebenbei: sicher hat das mit dem Größenwachstum und der Fruchtbarkeit erst in den letzten 100 Jahren angezogen… aber erst in dieser Zeit steht auch eine entsprechende Versorgung… ganz im Gegensatz zu Deinen viel genannten 99%. Dir ist schon klar was ich damit sagen möchte, oder?
JD
Es betrübt mich, wie Ihr alle über mich herfallt und keiner
bereit ist, sich in diesem Biologieforum mit den biologischen
Argumenten auch nur ansatzweise auseinandersetzen will. An dem
Anteil von 99 % J & S-Dasein an unserer Evolution führt kein
Weg vorbei. Es waren eben nicht die primitiven Ackerbauern,
die uns geprägt haben.
Hallo Ernesto,
tja, schade, wenn Du meine Antwort als oberlehrerhaft betrachtest. Wie schon DJ Nightflight geschrieben hat: Du bist es, der sich nicht mit Argumenten auseinandersetzt, sondern es wird wieder und wieder ein Buch zitiert. Da kann man Dir leider nicht weiterhelfen. Auch als Diplombiologe nicht.
Sorry.
Gruß
Anni
Hallo,
für Tierpopulationen (und damit auch für Menschen) gilt, dass die größe der Polpulation durch die Resourcen begrenzt wird. Wenn nicht kurzfristige Ereignisse wie Krieg oder Seuchen die Population dezimieren, wird sie wachsen, bis die Resourcenknappheit (sprich Nahrungsknappheit) die Grenze zieht. Die Wachstumsrate des Menschen ist (ohne Verhütungsmittel) enorm. Er wird ohne Krieg, Seuchen und sonstige Katastrophen also auf jeden Fall an die Nahrungsgrenze stoßen.
„Goldene Zeiten“ gibt es immer nur nach solchen Katastrophen, wenn die Resourcen wieder für die übriggebliebenen Menschen reichen.
Gruss, Niels
Hi Felix,
auf dein Posting gebe ich einen Punkt. Das Buch ist nämlich von 1972 und jetzt weiß ich auch, dass der Schmidbauer wohl nur sein Hobby veröffentlicht hatte. Schade eigentlich.
Vielen Dank!
Ernesto