Adern mit WAGO-Klemmen verbinden bei ISDN-S0

Hallo Leute,

ich habe viel mit ISDN S0-Anschlüssen zu tun und mache da immer wieder die Erfahrung das wenn Adern miteinander verbunden werden (Spitzverbindung) auf dauer nur löten hilft. Ansonsten hat man irgendwann Störungen auf dem Bus.
Es gibt die Adernverbinder von WAGO für 0,6-0,8 mm Durchmesser. Bei diesen Klemmen werden die Adern ja nur abisoliert reingesteckt. Ich stelle mir vor das das auf Dauer auch einen Übergangswiderstand ergibt.
Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt wie sich das auf Dauer verhält? Bei WAGO konnte ich diesbezüglich keine Infos finden.

Viele Dank, John

@MOD: Adern mit WAGO-Klemmen verbinden bei ISDN-S0
Moin moin,

meinst Du nicht, daß dieses Posting besser in das Elektronik-Board paßt?

Gruß,
Kristian

Hallo John,

ich habe viel mit ISDN S0-Anschlüssen zu tun und mache da
immer wieder die Erfahrung das wenn Adern miteinander
verbunden werden (Spitzverbindung) auf dauer nur löten hilft.
Ansonsten hat man irgendwann Störungen auf dem Bus.
Es gibt die Adernverbinder von WAGO für 0,6-0,8 mm
Durchmesser. Bei diesen Klemmen werden die Adern ja nur
abisoliert reingesteckt. Ich stelle mir vor das das auf Dauer
auch einen Übergangswiderstand ergibt.
Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt wie sich das auf
Dauer verhält? Bei WAGO konnte ich diesbezüglich keine Infos
finden.

Ich kenn die speziellen Daten dieser Klemme auch nicht aber wenn der Druck hoch genug ist gibt es eine Kaltverschweissung welche auch Gasdicht sein kann.
Diese Technik wurde z.B. beim Wrappen (der Draht wird um einen 4knt Stift gewickelt) ausgenutzt. Auch die Schneidklemm-Technik benuzt diesen Effekt.

MfG Peter(TOO)

Moinmoin,

eigentlich bin ich eher ein Befürworter der Spitzverbindung, ohne Löten- wenn es sich um eine Ader des gleichen Durchmessers handelt. Da kann eigentlich nicht viel passieren, wenn der im Uhrzeigersinn gemeinsam gedrehte Draht fest verbunden wird, gibt es sogar bei feuchte keine Probleme. Isolierschlauch rüber und fertig- wobei die Verseilung der Ader beibehalten werden kann, sofern die Spitzverbindung als Stoßverbindung ausgeführt wird (bei Datenübertragung ist die Qualität der Leitung an die kurzen Schläge der Verseilung wichtig).
Eine Wago- Klemme schneidet sich in den CU- Draht ein, je stärker der Draht nach dem stecken gezogen wird- je tiefer die einschneide Verbindung. Diese bleibt auch unter feuchte bestehen da kein Grünspann innerhalb der Verschneidung gebildet werden kann. Durch drehen des Drahtes kann die Verbindung wieder gelöst werden.
Besser sind jedoch die mit Silikonfett ausgeführten 3m-Fernmeldeklemmen für T- Kabelmuffen. Die Drähte werden ohne Abisolierung gesteckt und durch druck Verbunden (mini- Ausführung der lötfreien Technik).

Cheers
Friedrich-Matthias

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]