Äußerlichkeiten - z.B. Bärte

Hi Marcus,

nein, Bart zu tragen habe ich nicht in Frage gestellt. Ich wollte einfach ganz unbedarft wissen, was aus Eurer Sicht für oder gegen Bärte spricht, aus Männer- bzw. Frauensicht.

Man sucht sich so oder so schon die für sich gemäßen Leute aus.

Was sollte ich dagegen haben, wenn mein Bäcker einen Bart trägt? Ich bin glücklich, wenn er ofenfrische, crosse Brezen mir sowie ein leckeres Kürbiskernbrot verkauft. Sein Bart spielt im Kontakt keine Rolle.

was ich in diesem Zusammenhang nicht verstanden habe und immer
noch nicht verstehe, möglicherweise gilt es mal einen Schritt
zurückzugehen um etwas Abstand zu gewinnen, was ist nun der
Hauptgrund für einen Bart?

Das bezog sich rein auf Thomas, diese Aussage.

Hallo Romana,

Was ist der Hauptgrund fuer die Haare die Du am Koerper und
auf den Kopf hast? Warum traegst Du Dein Kopfhaar ueberhaupt-
und warum genau so wie Du es traegst?

Teils weil es mir so gefällt, teils aus Nachlässigkeit. :smile:

Ich trage keinen Bart, weil ich mir ohne besser gefalle und
weil er mich nerven wuerde; aber die taegliche Rasur wuerde
ich mir nicht geben, nur weil zur Zeit Baerte „out“ sind.

Ich richte mich nicht nach In- und Outlisten.

Du fragst nach dem Hauptgrund fuer einen Bart? Ich wuerde mal
sagen, der waechst einfach so bei Maennern - der Grund ist
erstmal die Natur. Frage nach dem Hauptgrund, warum Maenner
sich heute meistens diesem Naturwuchs entgegenstellen und ihn
abrasieren. Wuerdest Du ohne Kopfhaar sein, wenn dieses so in
Frage gestellt wuerde, wie Du den Grund fuer einen Bart in
Frage stellst?

Es ergibt sich aus obigen Aussagen, daß ich die Haare so trage wie ich Lust habe bzw. wie ich faul bin. Kein Bart dieser Welt wurde oder wird von mir in Frage gestellt.

Es kreucht und fleucht soviel rum, was einem selbst nicht zusagt, möglicherweise das man sogar häßlich findet, und dennoch kann man doch den anderen so lassen und akzeptieren wie er ist. Das ist es gleich, ob jemand einen Bart hat, hautenge Leggings anhat, eine Glatze sich geschoren hat, gepierct ist, Tatoos trägt… das ist alles völlig gleich. Mich hatte einfach interessiert, was aus Eurer Sicht für bzw. gegen Bärte spricht bzw. was Ihr damit verbindet. Sonst nix.

Ciao,
Romana

Gruss, Marcus

Hi,

also zwei weitere Gründe für einen Bart: Respektabilität und Seriösität. :smile:

Klärst Du mich bitte auf und sagst mir was ein Waldschrat ist?

Wie geht Ihr mit dem weniger bzw. nicht Küssen der z.B. Wangen im Winter um?

Naja, jetzt ist ja Mai und somit hast Du ja erstmal wieder Ruhe und kannst fleißig küssen. :smile: Was hältst Du davon bis zum Winter diverse Schals, Mützen, Ohrenschützer, Mantel mit Kragen zu machen oder zu kaufen?

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Charakterunterstreichung - hervorhebung?!
Auch ich fand Bärte früher nicht so berauschend. Ich denke, das hatte zum Teil damit zu tun, dass mein Vater Bartträger war und ich nicht unbedingt Angenehmes mit ihm verband.
Nun aber hat sich mein Partner einen Bart stehen lassen, sogar richtig „voll“ - und ich bin begeistert und überrascht! Er unterstreicht seinen herzlichen, offenen Charakter sehr, sehr gut. Ja, interessanter sieht mein Freund damit aus, reifer, er strahlt einfach mehr Charakter aus. Ausserdem find ich’s männlich.

Heidi

Eine Frage des entsprechenden Mannes
Na bitte - Thomas ist meiner Meinung nach wirklich ein Beispiel dafür, dass man dieses Thema nicht unbedingt ganz global betrachten kann. Er sieht damit gut und interessant aus. Zu IHM passt es. Ich glaube, darauf kommt es an - auf den jeweiligen Mann, der unter dem Bart steckt.

Heidi

Hallo Ihr…
Ich weiss, ich weiss, wir hatten das Thema schon auf dem Lust+Liebe-Brett. Aber es passt einfach hierher und kommt mir nochmal in Erinnerung:

Auch bei Frauen gibt es die „Haar-Frage“. Achselhaare oder nicht? Heute bin ich zum ersten Mal in diesem Sommer ärmelfrei herumgelaufen, unrasiert in den Achseln - und fing wohl deswegen viele Blicke ein. Meinem Aussehen schreibe ich’s jetzt mal nicht zu… :wink:
Hier gibt’s nämlich auch die haarige Frage nach den Äußerlichkeiten. Und ich mein dazu: Meine bleiben dran!

Heidi, die vollstes Verständnis mit Thomas hat

Hi,

"Heute bin ich zum ersten Mal in diesem Sommer ärmelfrei

herumgelaufen, unrasiert in den Achseln - und fing wohl
deswegen viele Blicke ein."

Ich glaube nicht, daß Du deshalb viele Blicke eingefangen hast oder überhaupt. Mir scheint eher, Du warst noch nicht so selbstsicher Deine Achselhaare betreffend. Wieviel Frauen rasieren sich die Haare bzw. haben überhaupt viele Haare? Vor Jahren in Italien ging ein Schuh aus den Nähten und vorne schaute der Fuß raus. Auf der Suche nach einem Schuhgeschäft dachte ich auch, alle mir entgegen kommenden Menschen würden mir just jetzt an diesem Tag auf die Schuhe starren. Mag sein, daß es jemand gesehen hat, na und? Und wohl haben die Leute, wenn überhaupt, es wahrgenommen, weil ich vermutlich selbst so mich unwohl fühlend, flehend niemand möge auf meine Schuhe gucken, drein geblickt habe.

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Naja, die Frage ist, wie würde er ohne Bart aussehen und wer entscheidet nun, ob er mit oder ohne Bart besser aussieht? :smile: Klar, er muß sich in erster Linie damit gefallen und wohlfühlen. Das ist der Punkt. Und wie schon an anderer Stelle erwähnt, man(n) besteht nicht nur aus Bart allein.

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Romana,
möglicherweise eine Diskussion um des Kaisers Bart.

Ich kann Dir nur von mit persönlich berichten, warum ich seit über 30 Jahren einen Oberlippenbart trage.

Ich war damals bei der Bundeswehr, dort war es zunächst verboten, spätere aber erlaubt, Bart zu tragen und viele Wehrpflichtige hatten unter knorrigen Vorgesetzten einiges zu erdulden, wenn sie von dieser Erlaubnis Gebrauch machten.
Um etwas von diesem Druck für meine Untergebenen wegzunehmen, ließ ich mir auch einen Schnurrbart stehen, machte auch die Schutzmasken-Dichtigkeitsprüfungen usw. Fortan konnten sie auf mich als ihren Vorgesetzten verweisen, wenn man sie „anmachte“ und hatten weitgehend Ruhe.

Aus dem gleichen Grunde trug ich damals auch schulterlange Haare und Haarnetz. (Heute schüttelt es mich doch beim Anblick der Fotos von damals)

An den Bart hatte ich mich allerdings so gewöhnt, daß ich ihn stehenließ und seither trage. Ich käme nie auf die Idee, ihn abzurasieren, er gehört absolut und unveräußerlich zu meiner Persönlichkeit. (Wenn ich mich mal im Traum sehe, dann nur mit Bart; wenn ich mir vorstelle, wie mich andere Leute sehen, ist der Bart dabei (allerdings ist mein Gesicht 10 Jahre jünger - aber das ist eine andere - auch nicht uninteressante Sache - welches „Eigenbild“ hat der Mensch von sich?)

Grüße
Eckard.

Hallo Heidi,

Na bitte - Thomas ist meiner Meinung nach wirklich ein
Beispiel dafür, dass man dieses Thema nicht unbedingt ganz
global betrachten kann. Er sieht damit gut und interessant
aus. Zu IHM passt es.

danke schön. Ich habe mein Bild (16 Jahre, ohne Bart) schon verschickt (als jpg-Anhang für die, die wissen wollen, wie ich ohne Bart aussah). Typisch war die Frage, ob ich das denn wirklich gewesen sei. Das sagt - meine ich - alles in Bezug auf die Frage, ob - in meinem Fall - besser mit oder ohne …

Gruß

Thomas Miller

Hallo!

Sicher, ich kenne auch Bartträger, die gemütlich, sympathisch,
weltoffen, freundlich, eigenwillig, intelligent, … sind.
Und? Deshalb muß mir ein Bart noch lange nicht gefallen.

Ich habe von meinen Assoziationen geschrieben, die nicht
allgemeingültig sind. Wir begegenen im Leben sicherlich immer

Auch wenn nur von Assoziationen die Rede ist, sind diese nicht unbedingt bei allen Bärten gleich.
Von welcher Art des Bartes redest du denn überhaupt? z.B.: rauschender Vollbart, gepflegter Drei-Tages-Bart, strenger Spitzbart oder lustiges Ziegenbärtchen?

Und auch ähnliche Bärte können in verschiedenen Gesichtern unterschiedliche Wirkung haben. Bei einem sieht der rauschende Vollbart irgendwie gemütlich aus, der nächste sieht damit aus wie frisch aus dem Urwald, der dritte einfach nur lächerlich (wo rennt den der Bart mit dem Hin?), …

Und ich rede hier nicht von den Eigenarten der Bartträger, sondern nur von den Eindrücken, die der Bart erzielt oder vielmehr unterstreicht.

Mich hat es interessiert,
was aus Männersicht bzw. aus Frauensicht für bzw. gegen Bärte
spricht.

Meiner Meinung nach sehe ich ohne Bart wie ein Milchbubi aus. Seit ich aber einen Bart (meist Vollbart, recht kurz, früher aber Kotteleten weil der Bart noch nicht gewachsen ist) habe, mußte ich nirgendwo mehr nachweisen, über 18 zu sein (während ältere Klassenkameraden, mit denen ich unterwegs war immer einen Ausweis brauchten).
O.k., wenn ich (der Abwechslung halber 1-2 mal im Jahr) mal wieder ohne Bart herumrenne, bekomme ich immer wieder zu hören, daß mir das doch steht. Und zwar von Leuten, die Leo diCaprio fesch finden. Dann laß ich mir ganz rasch wieder einen Bart wachsen.

Ach ja, und mein Vater hat auch einen Vollbart und immer einen gehabt seit ich mich erinnern kann.

Irgendwer hat erwähnt, die Bartpflege würde länger dauern als das Rasieren?
Ich wasche meinen Bart einfach mit dem restlichen Gesicht zusammen, das braucht dann überhaupt keine eigene Zeit.

Gruß,
g.g.

hm… was ich assoziiere? ok ich bin weiblich, das nur vorweg.
haare ueberhaupt sind was maennliches. deswegen sehen haarige
frauen auch furchtbar aus, vor allem wenn die haare dunkel sind.
blonde baerte sehen bloed aus, finde ich. ungut ist auch, wen der
bart eine andere farbe hat als das kopfhaar. sonst kommt es auf
den typ an, je nachdem, ob es einem passt. ein bart macht einen
mann auch im zehn jahre aelter. bartstoppeln finde ich sexy,
ebenso brusthaar. haarlose maenner sehen wie kinder aus, nicht
maskulin. waren das genug assoziationen?

Es gibt hier kein zu wenig oder zu viel. Es war gerade richtig, wenn es für Dich paßt. :smile:

Ciao,
Romana

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nich allzu ernst nehmen, bitte :wink:
„Die Vorliebe der Männer für Vollbärte hängt mit der Emanzipierung der Frau zusammen.
Denn beim Vollbart kommt auch die emanzipierteste Frau nicht mit.“
George Hamilton